Frage von Nele15, 49

Was passiert im Geburtshaus-sollte es unter der Geburt doch Schwierigkeiten geben?

In ein Geburtshaus geht man ja -------um den ganzen Trubel bei einer Klinikgeburt zu entgehen :-) was ist wenn aber trotzdem Komplikationen auftreten ?Da ja keine Ärzte an Bord sind----

danke

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Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Evita88, 26

Man wird in die Klinik verlegt.

Meist passieren solche Verlegungen in Ruhe, weil eventuell bevorstehende Probleme durch die 1:1-Betreuung frühzeitig erkannt werden. 

Das heißt, man packt die Sachen in Ruhe zusammen, steigt ins eigene Auto und die Hebamme gibt einen dann in der Klinik ab. Legt dort das Geburtsprotokoll vor, erzählt noch was zum bisherigen Geburtsverlauf und verabschiedet sich dann von der Gebärenden.

Seltener kommt es zu einer Verlegung in Eile, hier wird der Rettungsdienst gerufen und man wird mit Rettungswagen und Blaulicht in die Klinik gebracht. Während auf den Rettungsdienst gewartet wird, informiert die Hebamme schon mal den Kreißsaal bzw. unternimmt Notfallmaßnahmen (Wiederbelebung, Kochsalz- bzw. Ringer-Infusionen, ...)

Gleiches gilt für eine Hausgeburt.

LG

Antwort
von Socat5, 38

Die Hebamme im Geburtshaus weiß genau, wann es ohne Arzt nicht mehr geht. Dann gehts eben doch ins KH. Und wenn sich vor der Geburt bereits abzeichnet, dass es Komplikationen geben könnte, werden sie die Verantwortung nicht auf sich nehmen.

Antwort
von sacredrain, 32

Diese Geburtshäuser werden von erfahrenen Hebammen betrieben, so dass sie bei Komplikationen sicher wissen, was sie zu tun haben ^^ Bei wirklichen Risikoschwangerschaften findet die Geburt meist von vornherein in einer Klinik statt, da man ja vermehrt mit Problemen rechnen muss. Falls dann doch ganz unerwartet ein Notkaiserschnitt nötig ist, kann immer noch ein Rettungswagen gerufen werden, die nächsten Krankhäuser sind meist nicht weit entfernt und auch darauf vorbereitet.

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