Was passiert eigentlich, wenn jemand auf eine Abmahnung vom Anwalt nicht reagiert, weil er gar kein pfändbares Einkommen oder Eigentum hat?

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6 Antworten

Hier stellt sich erst mal die Frage, ob die Forderung des Anwalts überhaupt berechtigt ist. Bei Sasse & Partner habe ich da so meine Bedenken. Diese Kanzlei ist, um das gelinde auszudrücken, nicht gerade für Seriosität bekannt. Daher wäre der Gang zu einem Fachanwalt hier keine schlechte Idee.

Das eigentliche Problem ist, dass Sasse & Partnber keine Ruhe geben werden, wenn sie einfach nur irnoriert werden. Sie werden einen gerichtlichen Mahnbescheid erwirken. Dann geht das ganze Spielchen richtig munter weiter.

Eine selbstgebastelte Unterlassungserklärung halte ich für keine gute Idee.

Der erste Schritt wäre, zu prüfen, ob dieser Anwalt überhaupt etwas Belastbares in der Hand haben kann. Das heisst im Klartext: Hat "der Freund" wirklich das getan, was ihm vorgeworfen wird? Wenn nicht, dann kann er diese Forderung nach Geld und nach der Erklärung einfach zurückweisen. Die Beweislast liegt hier in jedem Fall bei dem, der die Forderung stellt. Der vermeintliche Schuldner muss erst mal gar nichts tun, als alles in Zweifel zu ziehen.

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Kommentar von RubberDuck1972
15.11.2015, 23:47

Warum haben alle so eine Panik vor einem Mahnbescheid? - Ich habe schon einigen Widersprochen. Man darf nur die Frist nicht verpassen.

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Also ich kann natürlich hier keine juristischen Fachantworten geben.
Ich habe einmal so eine - ich glaube das hieß damals Strafbewehrte Abmahnung - wegen einer anderen Sache bekommen. Diese habe ich nicht beantwortet oder beachtet. Das hatte zwei Gründe: 1.) hätte diese Sache laut einem befreundeten Rechtsanwalt eh keine Chance gehabt, durchzukommen. 2.) bin ich wegen anderer Dinge, die auch die abmahnende Firma betrafen, eh in die Insolvenz gegangen. Dass das geplant war, wusste auch der abmahnende Anwalt. Er hätte sich also damit hinten anstellen können.

Hab nie mehr was davon gehört.
Aber das muss natürlich nicht für deinen Fall gelten.

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Kommentar von derbas
15.11.2015, 22:10

Korrektur: Widersprochen habe ich natürlich schon...

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Wenn mich nicht alles täuscht muss man Widerspruch einlegen, tut man nichts, erkennt man die Schuld quasi an. Er sollte auf jeden Fall Widerspruch einlegen, einen Anwalt braucht es dazu nicht.

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Kommentar von franneck1989
15.11.2015, 22:16

Durch Unterlassen kann man keine Schuld anerkennen

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Kommentar von Interesierter
15.11.2015, 22:19

Das stimmt so nicht. Durch Schweigen gesteht man keine Schuld ein. Nur bringt Schweigen nichts, da Sasse & Partner dann einfach ins gerichtliche Mahnverfahren einsteigt. Durch Schweigen wird nichts gewonnen.

Und vor einem Widerspruch sollte erst mal der Vorwurf an sich geprüft werden. Kann es überhaupt stimmen, was hier als Vorwurf im Raum steht?

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Dann dürfte der RA auf Abgabe einer Versicherung an Eides statt drängen (Pleiteschwur). Danach wäre der Schuldner mit schufa-Eintrag aber finanziell mausetod - von Handyvertrag über Dispo bis Mietvertrag. Und das will er nicht wirklich :-O

G imager761


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Huhu, 

wahrscheinlich geht das soweit, das ein Mahnbescheid bzw. Vollstreckungsbescheid erlassen wird und dann der GV mal vorbeikommt oder schreibt.

Ich würde mich eher melden - schlimmer kann es ja nicht werden. Vielleicht ist die Forderung ja auch zu Unrecht?

Liebe Grüße :)

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Vielleicht sich mit den Anwalt mal in Verbindung setzen ,obs nicht eine andere Möglichkeit gibt ,etwa Ratenzahlung.

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