Frage von milchschnitte58, 481

Was passiert eigentlich wirklich nach dem tod?

Hey leute ich kritisiere ja immer religionen jeder art und mache mir trotzdem gedanken um das leben nach dem tod... was könnte da passieren ? Irgendwie macht mir das angst...

Antwort
von Giustolisi, 102

Man muss sich nicht davor fürchten, was nach dem Tod passiert, denn mit dem Tod hört man auf zu existieren, existier also nach dem Tod nicht mehr. Wer nicht existiert, dem kann auch nichts widerfahren, wovor er Angst haben müsste. 

Mit dem Tod stellt das Gehirn seine Arbeit ein. Die Zellen sterben ab und damit sind auch die Informationen verloren, die das Gehirn während des Lebens gespeichert hat. Das sind die Informationen,die einen überhaupt erst zu der Person machen, die man ist. Sind diese Informationen also weg, ist man selbst auch weg. 

Die Vorstellung es gäbe ein Leben nach dem Tod, ist schon sehr alt. Sie ist Ausdruck für den Wunsch nach ewigem Leben und wer würde das nicht wollen? Dass diese Vorstellung angenehm ist, macht sie leider nicht wahrer. 
Die Menschen der Antike glaubten, dass der Mensch eine Seele hat, die im Herz wohnt, sich nach dem Tod vom Körper löst und selbstständig weiter existieren kann. Was heute nach offensichtlichem Unfug klingt, war für unsere Vorfahren noch eine gute Erklärung, aber die glaubten auch, dass man mit dem Herz fühlt und denkt, dass Bäder den Körper schwächen und bis ins 19. Jahrhundert glaubten sie noch, dass das Gehirn nur Schleim produziert. 

Heute wissen wir es besser, doch der Glaube an ein Leben nach dem Tod hat sich hartnäckig gehalten, einfach weil es eine schöne Vorstellung ist, an die man sich klammern kann. Tatsächlich glauben nur sehr wenige Menschen wirklich an ein Leben nach dem Tod, zum Beispiel Selbstmordattentäter.
Die meisten Menschen versuchen ihr leben durch gesunde Lebensführung, Medikamente oder Operationen zu verlängern. das wäre vollkommen unnötig, wenn nach dem Tod ein noch viel tolleres Leben wartet, das die Religionen prophezeien. Wer wirklich daran glaubt, sollte sich doch eher für jeden freuen, der schon in jungen Jahren das Glück hat, dort hin zu kommen, doch die Menschen sind traurig, wenn es die jungen Menschen erwischt.

Die Religionen haben das kindliche Wunschdenken von einem Leben nach dem Tod schon immer für sich genutzt, denn es machte die Gläubigen gefügig. Noch heute versprechen die Religionen Belohnungen und drohen mit Strafen nach dem Tod, damit die von ihnen aufgestellten Regeln befolgt werden.
Die Leichtgläubigen, Ungebildeten und Indoktrinierten unterwerfen sich diesen Regelwerken aus Furcht vor der Strafe und weil sie die Belohnung wollen.

Die Gläubigen klammern sich an ihren Wunschtraum und argumentieren teils mit Nahtoderfahrungen, aber wie das Wort bereits sagt, sind das keine Todeserfahrungen. Noch niemand dessen Gehirn definitiv nur noch aus abgestorbenen Zellen bestand, fand jemals zurück ins Leben und konnte berichten, wie der Tod so ist. Wenn nur Teile des Gehirns absterben, hat man gute Chancen, nur noch als sabberndes Gemüse vor sich hin zu vegetieren und darauf zu warten, dass der Körper endgültig seine Arbeit einstellt.

Antwort
von Andrastor, 57

Was passiert, bekommst du nicht mit.

Rein wissenschaftlich betrachtet ist der Tod ein dauerhafter Zustand der Bewusstlosigkeit, wie der Zustand vor der Geburt.

Das was die Religionen von sich geben, kannst du getrost ignorieren, da ihre Aussagen bis heute jeglicher Beweise entbehren und zudem oft Logik, Chemie, Physik und ihrer eigenen Gottesdefinition widersprechen, sind sie mehr als nur unwarhscheinlich.

Kommentar von Dhalwim ,

@Andrastor

Ich fürchte, Ich kann dir nicht ganz Folgen Andi.

Rein wissenschaftlich betrachtet ist der Tod ein dauerhafter Zustand der Bewusstlosigkeit, wie der Zustand vor der Geburt.

Weshalb ist es ein Zustand dauerhafter Bewusstlosigkeit? Wenn ein Mensch bewusstlos ist, dann hat er noch kleine Hirnaktivitäten übrig, die ihn am Leben erhalten (also Puls, atmung, Blutkreislauf etc.)

Wenn man tot ist, ist ja nix mehr davon übrig (da schließlich das Bewusstsein erlischt wie eine Kerze "quasi").

Dass es derselbe Zustand ist, wie vor der geburt, da stimm Ich mit dir überein, aber laut deiner Beschreibung wären wir ja alle vor der geburt "quasi" Bewusstlos.

Habe Ich dich vllt. falsch verstanden, und falls nicht, würdest du mir genauer erklären, was du damit meintest?

LG Dhalwim

Kommentar von Andrastor ,

Nein, du hast mich richtig verstanden. Ohne Bewusstsein ist man bewusstlos.

Vor der Geburt gibt es kein Bewusstsein, also ist man bewusstlos und mit dem Tod erlischt das Bewusstsein, womit man wieder bewusstlos ist.

Es stimmt das bei einer Ohnmacht im Leben gewisse Hirnfunktionen noch aktiv sind, in seltenen Fällen kann man sich nach der Ohnmacht sogar daran erinnern was andere in der Umgebung gesagt haben, aber generell ist der Bewusstseinszustand derselbe wie vor dem Leben oder nach dem Tod.

Man bekommt es nicht mit.

Alle Klarheiten beseitigt? ;)

Kommentar von Dhalwim ,

@Andrastor

Klingt logisch,

(Vorallem da's zum Glück den Tod gibt, er ist die einzig WIRKLICH gerechte Sache der Welt.

Ob arm ob reich, vor dem tode sind wir alle gleich.)

LG Dhalwim

Antwort
von Radyschen, 127

Ich glaube ja, dass da garnichts kommt. Nichtmal nichts. Und ich denke, man muss auch keine Angst vor dem Tod haben, wenn das so ist. Schließlich ist es so wie traumloser Schlaf. Daran kannst du dich meistens auch nach dem Aufwachen nicht mehr erinnern und wenn du tot bist, wachst du eben nicht mehr auf. Dann gibt es kein "du" mehr. Die Hirnströme hören auf, das Bewusstsein ist weg. Dann das Unterbewusstsein und dann zersetzt sich alles und deine Erinnerungen, das, was du gelernt hast, deine Wünsche, Ängste... sind alles egal. Da sieht man mal, wie unbedeutend das Leben hier eigentlich ist. Nicht, dass ich es nicht genießen würde, aber mal von außen betrachtet. Ich weiß nicht, ob es besser wäre, irgendwo irgendwie weiterzuleben, irgendwann wird es ja langweilig und wenn man dann nicht irgendwann sterben kann, wäre das ja auch blöd. Die Menschen kommen wahrscheinlich noch dieses Jahrhundert dazu, das Bewusstsein von Menschen auf einen Computer (womöglich in einem Androiden) zu laden und dann können wir wirklich so lange leben, wie wir wollen. Es ist wie ein Videospiel, das du durchgespielt hast. Eigentlich brauchst du es nicht mehr (oder den Spielstand), aber du möchtest es auch nicht verkaufen (oder den Spielstabd löschen). Aber eigentlich bringt es nichts mehr und es wird langweilig. Und wenn wir das ganze jetzt über Ebay versteigern (sterben), wissen wir nicht, ob wir genug Geld bekommen, um uns ein anderes Spiel zu kaufen (Wiedergeburt) oder ob es niemand haben will (nichts) oder ob du das Spiel nicht doch einfach immer wieder spielst (Himmel), auch wenn das langweilig ist. Ich hoffe das waren nicht zu viele Metaphern, aber wenn ich da erstmal drin bin, kann ich nicht mehr aufhören 😅.

Antwort
von Fuchssprung, 186

Nach dem Sterben passiert genau das Gleiche wie vor der Zeugung. Nämlich gar nichts. Oder war es eine schlimme Sache für dich, als du noch nicht existiert hast? Vor dem Tod braucht niemand Angst zu haben. Das Sterben kann sehr unangenehm sein, aber der Tod ist nichts Schlimmes. Es ist ein vollkommen natürlicher Zustand. Nur in unserer Vorstellung ist er schlimm und macht uns Angst. Wenn wir uns das klar machen, ist die Angst schon sehr viel kleiner.

Antwort
von nowka20, 7

da hilft nur erkenntnis
---nach dem tode deines physischen körpers siehst du zuerst dein ganzes leben mit allen guten und allen schlechten taten (nun weiß deine seele alles über dich und auch deine ganzen fehler).

---der tod ist sehr wichtig, da du sonst in deinem alten „schlendrian“ auf der erde bleiben würdest. nach dem tode kommst du in eine sphäre, wo du dir alle gewohnheiten und begierden, die du nur mit irdischen mittels befriedigen kannst (zigaretten, süssigkeiten, drogen usw.), abgewöhnen mußt.

---hier mußt du auch alles erleiden, was andere menschen durch deine erdentaten erleiden mußten. aus der kenntnis dieser ergebnisse für dich formst du dein kommendes schicksal. bist du von allem irdischen gereinigt, kommst du in deine geistige heimat, wo du alle kräfte, die du auf der erde kennengelernt hast, verarbeitest.

---nun bist du mehr geworden, als du früher warst.

---wenn es wieder etwas neues für dich auf der erde zu lernen gibt, wirst du erneut geboren, um das neue kennenzulernen.

Man kann auch sagen:

-das leben verläßt den physischen körper, weshalb der beginnt, zu zerfallen
---------------------------------------
-die seele verläßt den physischen körper und beginnt sich von allem irdischen zu reinigen
---------------------------------------
-der geist (der eigentliche mensch) verläßt seinen körper und wartet bis die seele sich gereinigt hat. dann geht er mit ihr in seine heimat ein, woher er schon lange vor der zeugung gekommen ist (in die geistige welt)

--------------------------------------------------------------------------
---ich habe mich schon häufig mit diesem text wiederholt, aber die frager wechseln ständig. und auch die haben ein recht auf gute informationen.

Antwort
von Philipp59, 6

Hallo milchschnitte58,

die Vorstellungen, was nach dem Tod geschieht, gehen oft weit auseinander. Einige glauben, der Mensch besäße eine unsterbliche Seele, die den Körper beim Tod verlässt und an einem jenseitigen Ort weiterlebt. Andere sagen, von dem Menschen bleibt gar nichts übrig und er höre einfach auf zu existieren. Doch egal, welche Auffassung jemand vertritt, die meisten haben irgendwie Angst vor dem Tod. Warum? Kurz gesagt sind wir mit dem Wunsch erschaffen worden, für immer am Leben zu bleiben. Darum wird das Sterben als etwas völlig Widernatürliches empfunden. Manche haben jedoch zusätzlich Angst, weil sie befürchten, sie könnten in die Hölle kommen.

Um sich Klarheit zu verschaffen, wäre es hilfreich, einmal in der Bibel nachzuschauen, was sie über den Tod sagt. In dem Bibelbuch Prediger steht unmissverständlich: "Denn die Lebenden sind sich bewusst, dass sie sterben werden; was aber die Toten betrifft, sie sind sich nicht des geringsten bewusst... Alles, was deine Hand zu tun findet, das tu mit all deiner Kraft, denn es gibt weder Wirken noch Planen, noch Erkenntnis, noch Weisheit in dem Scheọl [das Grab], dem Ort, wohin du gehst." (Prediger 9:5,10) Wenn der Mensch stirbt, dann hört er auf zu existieren. Er befindet sich, wie obiger Text zeigt, in einem Zustand völliger Bewusstlosigkeit. Sämtliche Lebensfunktionen sind erloschen, da sie an den Körper gebunden sind. Nach der Bibel gibt es nichts - auch keine Seele - , die nach dem Tod weiterlebt.

Das bedeutet jedoch nicht, dass mit dem Tod alles aus ist. Die Bibel spricht von einer Auferstehung, bei der Gott die Toten zum Leben zurückbringen wird. Wie ist das möglich? Weil Gott ein vollkommenes Gedächtnis besitzt, das in der Lage ist, sich an das Lebensmuster jedes einzelnen zu erinnern. Für Gott ist die Auferstehung ungefähr so, als würden wir einen Schlafenden wecken. Aus diesem Grund verglich Jesus den Tod mit einem Schlaf (siehe Joh. 11:11-14).

Nach der Auferstehung werden die meisten auf der Erde weiterleben, allerdings unter besseren Voraussetzungen, als dies heute der Fall ist. Gott wird, wie die Bibel zeigt, zuvor in das Weltgeschehen eingegriffen und für bessere Verhältnisse gesorgt haben. Dies wird mit sehr schönen Worten in der Offenbarung, dem letzten Buch der Bibel beschrieben. Dort heißt es: "Dann hörte ich eine laute Stimme vom Thron her sagen: „Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein.   Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen" (Offenbarung 21:3,4).

Die Auferstehung ist ein in der Zukunft liegendes Ereignis, das Jesus einmal wie folgt beschrieb: "Wundert euch nicht darüber, denn die Stunde kommt, in der alle, die in den Gedächtnisgrüften sind, seine Stimme hören und herauskommen werden, die, welche Gutes getan haben, zu einer Auferstehung des Lebens ... (Joh. 5:28, 29). Das bedeutet, dass die Verstorbenen bis zum Tag der Auferstehung im Todesschlaf ruhen. Es gibt auch niemanden, der mit einem Höllenfeuer gestraft wird. Wenn man über das Gesagte nachdenkt, dann mag man zwar immer noch ein gewisses Unbehagen bei dem Gedanken an seinen eigenen Tod empfinden, doch ist einem der ganz große Schrecken vor dem Tod sicher genommen. Ist das nicht sehr erleichternd?

LG Philipp

Antwort
von WombatCC, 143

Das sind fragen, die dir keiner beantworten kann und jeder, der es tut kann sich nicht sicher sein. Letztendlich muss jeder selber darüber nachdenken. Was sicher ist: dein Körper verwest und löst sich auf. Aber ob das alles ist und du nur aus biochemischen Verbindungen bestehst, die all dein Handeln, deine Entscheidungen und dein Denken bestimmen? Hier setzen Religion und Philosophie an. Und das sind auch Wissenschaftler! Aber universell gültige Fakten gibt es nicht. Da musst du selber nachdenken und dass kann dir keiner abnehmen!

Antwort
von 1988Ritter, 122

Als religöser Mensch kann ich darauf antworten:

Unsere sterbliche Hülle hört auf zu existieren.

....und dann kommt das was Dir Angst macht.

Ich für meinen Teil kann mir nicht vorstellen, dass eine derartige hochentwickelte Geisteskraft, wie der Mensch sie ja nun hat, einfach im Nichts verpufft.

Ich denke die Menschen tragen in ihrer Hülle auch noch eine Seele, die dann unsterblich ist, und in eine weitere Lebensphase eintritt. Dabei habe ich vor meinem geistigen Auge das Beispiel des Schmetterlings. Was die Lebensphase dann sein wird, dass kann ich Dir nicht beantworten. Ich hoffe aber, dass wir alle es erleben werden.

Kommentar von Giustolisi ,

Ich für meinen Teil kann mir nicht vorstellen, dass eine derartige hochentwickelte Geisteskraft, wie der Mensch sie ja nun hat, einfach im Nichts verpufft.

Warum nicht? Das Gehirn, das Informationen auswertet, interpretiert, abspeichert, gegebenenfalls noch darüber nachdenkt, hört dann auf zu arbeiten und damit enden auch diese Prozesse. 
Die Verwesung zerstört dann diesen Denkapparat und die darin enthaltenen Informationen, als ob Festplatte und Prozessor eines Computers zerstört werden.
Was ist daran schwer vorzustellen?

Kommentar von 666Phoenix ,

ritter

Ich für meinen Teil kann mir nicht vorstellen, dass eine derartige hochentwickelte Geisteskraft, wie der Mensch sie ja nun hat, einfach im Nichts verpufft.

Da "verpufft" nur das einzelne Individuum, nicht seine (eventuellen) Verdienste, auch nicht die durch "Geisteskraft" erworbenen!

Kommentar von HumanistHeart ,

Ritter, "wohin geht" die Kerzenflamme, wenn Du sie ausbläst?

Antwort
von Haldor, 37

Schlicht und einfach: Man weiß es nicht! Du kannst über das Jenseits zwar eine ganze Menge erzählen, z.B. dass du wiedergeboren wirst oder jedenfalls Teilkräfte von dir  (Buddhismus), oder du wirst von zahlreichen Jungfrauen empfangen, die dir wer weiß was Gutes tun, oder du stehst vor dem Jüngsten Gericht u.a.m. Das sind alles Geschichten, die genau betrachtet vom diesseitigen Leben handeln, denn unser Verstand kann nur über Dinge reden, die zu unserem Erfahrungsbereich gehören. Zwar steht einiges in den heiligen Büchern (z.B. Bibel), doch wenn du nachfragst (z.B. einen Theologen), kann der dir auch nur sagen: "Nach unseren Glaubenslehren ist das so und so." Aha: Glaubenslehren! Glaube ist aber leider kein Wissen. Deshalb also: siehe mein Einleitungssatz!


Antwort
von Minischweinchen, 146

Hallo,

was nach dem Tod passiert, kann Dir keiner sagen und jeder hat sich bestimmt schon  Gedanken darüber gemacht.

Das Du darüber nachdenkst, was nach dem Tod passieren könnte, hat ja nichts damit zu tun, das Du mit Religionen nicht "am Hut" hast. 

Nur, weil jemand in die Kirche geht, an Gott oder anderes glaubt, jeden Tag betet usw. , keine "Vorteile" haben, wenn er gestorben ist.

Angst zu haben, bringt Dir nichts. Gedanken zu machen, ist ganz normal, eben weil man unsicher ist, weil keiner weiß, was "danach" kommt.

Vielleicht gibt es einen Himmel, wo man alle Menschen, die man kennt, wieder trifft, vielleicht stirbt man auch einfach und es passiert gar nicht, vielleicht kommt man wieder auf die Welt, vielleicht auch als Tier, vielleicht geht das Leben auch einfach so weiter, das man vergisst, das man gestorben ist und sich nicht ändert.

Es gibt so viele Theorien, Wünsche und Ängste , was nach dem Tod passieren könnte.

Hab keine Angst, sondern genies Dein Leben. Sich zu oft mit dem Tod zu befassen, macht Dich immer nur noch mehr unsicher und belastet Dich.

Du lebst jetzt und sollst auch Freude daran haben. Was kommt kann keiner sagen und das muss jeder so akzeptieren.

Liebe Grüsse!

Antwort
von BibleDictionary, 12

@milchschnitte58:

Zu der Frage: »Was kommt nach dem Tod?«, wird demnächst noch ein Video gedreht werden. Grundsätzlich vorab eine Antwort (aus rein christlicher Sicht): Erst kommt der physische Tod, danach kommt die Seele des Menschen an eine Aufbewahrungsstätte: (a) der, welcher Versöhnung mit Gott erfahren hat, weil er zu Jesus Christus gehört, geht ins Paradies; (b) der, welcher unversöhnt mit Gott gestorben ist, geht ins Totenreich. Am Ende der Zeiten wird Jesus Christus zum Jüngsten Gericht wiederkommen, und alle Toten werden leiblich auferstehen: Die erstgenannten zum ewigen Leben im Reich Gottes; die letztgenannten zum Gericht – sie gehen in den Zustand, den wir »Hölle« nennen, den ewigen Ausschluss vom Reich Gottes und allen seinen Segnungen.

Für mehr Informationen zu den Inhalten des christlichen Glaubens siehe folgenden Kanal:

https://www.youtube.com/channel/UCADWMQpIkRQQIReyRM6Itgw

Antwort
von Tilgung, 134

Was wir mit absoluter Genauigkeit wissen ist der Umstand, dass nach dem Herz und Atemstillstand die Organe allmählig beginnen zu versagen. 10 min nach dem Herzstillstand ist auch der absolute Hirntod, danach kann man nichts mehr für dich tuen.

Es gibt wohl eine Studie, welche einen Hinweis auf ein Leben danach gegeben hat. Bei dieser Studie, wurden Nahtoderfahrungen von Todkranken analysiert und in manchen Fällen wussten Patienten Dinge, welche sie eigentlich nicht hätten wissen können.

In einem konkreten Fall ging es um irgend einen Ton, welchen eine Maschine wiedergegeben hat, die bei der Widerbelebung oder Beatmung eine Rolle spielt und der Mann konnte alles schildern was nach seinem Herzstillstand passierte ...

Hier der Beitrag dazu:

http://www.focus.de/wissen/mensch/tid-33203/streich-des-gehirns-oder-seelenbewei...

Kommentar von Radyschen ,

Allerdings ist das Ohr eines der letzten Dinge, die beim Tode intakt bleiben. Es können auch bilder daraus repliziert werden (durch logische Schlussfolgerungen, dazu ist unser Gehirn fähig - auch dann noch). Also... ich weiß ja nicht, was ich von Nahtoderfahrungen halten soll. Ich kenne mich sehr gut mit Träumen aus und habe auch Ahnung vom Gehirn und alle möglichen Nahtoderfahrungen, von denen ich gehört habe, deuten auf Traumähnliche erlebnisse hin.

Kommentar von Tilgung ,

Ich habe mir den Artikel noch einmal durchgelesen und dort steht geschriben, dass in jenem Beispiel der Mann genau beschreiben konnte was das ärztliche Personal getan hat.

Wenn man nicht gerade von einer Täuschung oder von Betrug ausgeht, dann kann man das als ziemlich deutliches Anzeichen gelten lassen für ein Bewusstsein nach dem Tod.

Wie lange das andauert, kann man nicht sagen. Was das bedeutet, kan man auch nicht sagen. Man kann lediglich behaupten es gäbe eine Wahrnehmung nach dem Tod.

Und die Frage ist, wie das Ohr funktionieren soll, wenn das Gehirn nicht aktiv ist?

Es ist auf jeden Fall interessant und es wird noch länger dauern um es aufzuklären.

Kommentar von Skeletor ,

Nahtoderfahrungen wurden auch schon wissenschaftlich erforscht und Angaben widerlegt. So wurde ja häufig von Personen berichtet, dass sie über sich im OP schwebten und den Ärzten zusahen. 

Also brachte man im OP ein unverkennbares Symbol an, dass man liegend als Patient nicht sehen kann. Schwebend jedoch deutlich. 

Alle dort aufgetretenen schwebenden Nahtoderfahrungen konnten das Symbol nicht korrekt wiedergeben. 

Das spricht also eher für eine Halluzination die bei vielen Menschen kurz vor dem Tod ähnlich verläuft, weil menschliche Hirne wahrscheinlich nun mal ähnlich auf bevorstenden Tod reagieren. 

Kommentar von Tilgung ,

Ja, schön für dich, doch wir sprechen gerade hier von der einen bestimmten Studie, nicht von irgend einer die zuvor gemacht wurde.

Antwort
von NewKemroy, 57

Der der ein Leben hat stirbt. Aber das was Leben ist bleibt bestehen. Es war nie nicht und wird nie nicht sein.

Es ist der Unterschied von Haben und Sein.

Das Sterben des Habers, kann allerdings ein bisschen weh tun. Denn da werden in einem Nu alle falschen Konditionierungen weggebrezelt. Das ist das was bei den Katholiken das Purgatorium ist.

Also dem Haber, dem kann mit recht Angst und Bange werden. Aber nicht dem Sein.


Antwort
von DerOnkelJ, 178

Gerade diese Angst vor dem Tod ist einer der Gründe warum sich Religionen entwickelt haben.
Der Mensch kann / will nicht wahrhaben dass einfach alles dunkel wird und das war es dann.
Deshalb gibt es diese ganzenn Geschichten vom Paradies, 72 Jungfrauen und so weiter. Um den Menschen die Angst vor dem Tod zu nehmen.
Und um das ganze weiterzutreiben hat man noch die Hölle und das Fegefeuer erfunden, damit die Menschen im Leben sich schön brav an die Gesetze halten.

Biologisch gesehen wird der Körper mit der Zeit zersetzt und dem normalen Energiekreislauf wieder zugeführt. Wie alles Leben das  irgendwann vergeht.

Jetzt haben wir Menschen aber auch ein Bewusstsein und Gefühle und glauben daher an eine Seele. Nur, was ist diese Seele? Ist es eine separate Instanz in unserem Körper, oder ist sie zu 100% mit dem Körper verbunden? Eine wissenschaftliche Erklärung gibt es nicht. Wenn die Seele absolut mit dem Körper verbunden ist dann vergeht sie mit dem Tod des Körpers ebenso.
Ist sie eine separate Instanz.. dann kommen wieder Philosophie und Religion ins Spiel.. was man nicht weiß muss man glauben.

Kommentar von SchakKlusoh ,

Gerade diese Angst vor dem Tod ist einer der Gründe warum sich Religionen entwickelt haben.

Ich denke, es ist die Angst vor dem Leben.

Kommentar von DerOnkelJ ,

Sagen wir es allgemeiner: die Angst vor dem Unbekannten und Unerklärbaren.

Kommentar von Radyschen ,

Naja, es wird nicht mal alles "dunkel", auch das passiert nicht. Du könntest die Dunkelheit ja garnicht wahrnehmen. Eigentlich ganz entspannend, das ist wie Traumloser Schlaf, nur mit weniger... Leben.

Kommentar von DerOnkelJ ,

Na ja.. wenn man beim sterben die Augen zumacht wird in dem Moment dunkel...

Wobei. meine Mutter hatte die Augen offen.

Antwort
von Dxmklvw, 7

Was nach dem Tod passiert, erleben wir ständig, z. B., wenn wir nahe Angehörige verlieren, soweit man alles mystische und religionsspezifische Denken außen vor läßt.

Solange nahe Angehörige noch leben, werden sie oft total vernachlässigt, und die Beziehung zu ihnen beschränkt sich oftmals nur noch auf banale Alltagsproblemchen.

Sind diese Angehörigen aber gestorben, dann folgt auf die anfängliche Trauer eine Zeit des intensiven Abarbeitens der Angelegenheit (überwiegend im Unterbewußtsein). Bestand große Liebe zu diesen Verstorbenen, dann werden viele von deren Wesensmerkmalen (Denkweise, Fühlen) verklärt und so sehr zu etwas Besonderem erhoben, daß sie von den Hinterbliebenen übernommen werden (Wesensänderung der Hinterbliebenen). Die "Toten" sind dann insoweit weiterhin lebendig, als daß deren dann übertragene Wesensmerkmale Wirkung entfalten durch den Körper der Hinterbliebenen.

Antwort
von Jesstezz, 71

Ich habe schon sehr oft und immer wieder dass selbe gehört , wenn jemand z.b im Koma lag und schon gestorben ist aber wieder zurück ins Leben gerufen wurde , dass er so ein helles Licht gesehen hat und so durch ein Tunnel gegangen ist

Antwort
von SarahDamon, 98

die frage hab ich mir auch unzählige male gestellt. Was passiert nach dem tod? stimmt die religion? muss man angst haben? bis ich irgendwann aufgehört habe mich das alles zu fragen...ich meine wir leben jetzt! wozu sich gedanken um den tod maxhen? wir sollten alle versuchen ein guter mensch zu sein. Und den tod auf uns zukommen lassen...Denn wissen kann das niemand.

Antwort
von hummel3, 82

Was wirklich nach dem Tod eines Menschen passiert, kann dir kein Mensch sagen. Warum? - Noch keiner ist jemals aus dem "Jenseits" zurückgekehrt, um zu berichten.

Damit beruht jeder Gedanke und jede Hoffnung an ein Jenseits und ein Leben nach dem Tod allein auf dem, was uns die Religionen als Offenbarungen Gottes berichten. 

Das uns fehlende, menschliche Wissen über ein Jenseits schließt jedoch nicht dessen tatsächliche Existenz aus. Diese Schlussfolgerung wäre zu einfach. Schließlich neigen wir als Art dazu, unser Wissen in jeder Epoche selbstgefällig zu überschätzen. Unser Wissen ist dennoch begrenzt und auf unserer Art beschränkt. 

Kommentar von WombatCC ,

Es gibt einige Fälle, in denen Menschen im Himmel Gott gesehen haben. Das ist etwas kompliziert, kann aber jedem passieren. Ein Beispiel http://m.welt.de/vermischtes/article121326331/Die-Atheistin-die-nach-ihrem-Tod-a...

Kommentar von hummel3 ,

Du solltest nicht auf solche Berichte hereinfallen. - Es gibt nur Menschen, welche "glauben oder behaupten" Gott gesehen zu haben! Den definitiven Nachweis konnte noch keiner von ihnen führen. 

Antwort
von MoseGoldstein, 22

Ich bin Christ und weiß weil ich an Jesus glaube das ich in den Himmel komme. Das wurde mir versprochen. Ich habe 0 Angst was nach dem Tod passiert.

Kommentar von Giustolisi ,

Bist du so leichtgläubig, dass du alles glaubst, was dir irgendwer verspricht?

Kommentar von MoseGoldstein ,

Ich glaube dem der noch nie ein Versprechen gebrochen hat.

Kommentar von MoseGoldstein ,

Was juckt dich denn was ich glaube ?

Kommentar von Giustolisi ,

Mich interessiert nur, welcher Denkfehler dahinter steckt. 
Das fliegende Spaghettimonster hat noch nie ei Versprechen gebrochen. Ist es das fliegende Spaghettimonster?

Kommentar von MoseGoldstein ,

Es hat aber auch noch nie ein Versprechen gegeben

Kommentar von Giustolisi ,

Es hält sich aus dem Leben der Menschen weitestgehend raus, wir sind nicht so wichtig. 

Kommentar von MoseGoldstein ,

😂

Antwort
von peace1287, 43

Niemand wird diese Frage sicher beantworten können! Ob und was nach dem Tod kommt, ist wohl eines der größten Mysterien. Eine Antwort darauf, hat die Menschheit (noch) nicht gefunden! 

Antwort
von fricktorel, 47

Nach dem Tod gibt es "erst mal nichts" (Apg.2,34),

danach aber kommt das "Leben",  für jeden zu seiner Zeit (Offb.20,4-5).

Kommentar von Giustolisi ,

Du verwechselst da was. Das Leben kommt vor dem Tod und endet mit dem Tod. Das ist die richtige Reihenfolge.

Kommentar von ralphdieter ,

Das Leben kommt vor dem Tod

gilt wohl nur für uns Atheisten :-)

Antwort
von Ente222, 36

Diese Frage ist recht einfach zu beantworten. Lt. der Heiligen Schrift haben wir keine unsterbliche Seele. Wenn das Gehirn keinen Sauerstoff mehr erhält und die Gehirnzellen abgestorben sind, haben wir keine Bewußtsein mehr und sind wie vor unserer Geburt, wir existieren nicht mehr.

Kommentar von telemann2000 ,

Hallo Ente,

zeige mir bitte mal einen Text aus der Bibel, wo steht, dass eine verstorbene Person inexistent ist....

Kommentar von Ente222 ,

Sehr gerne, telemann2000

 Prediger 9:10, auch Prediger 9:5 und 6.

Zum Thema Unsterblichkeit, das ja hier mit hineinspielt: 1. Tim. 6:14-16, besonders 16, wo es heißt: DER ALLEIN UNSTERBLICHKEIT HAT......

„Der Begriff der Unsterblichkeit ist das Produkt des griechischen Geistes, wohingegen die Auferstehungshoffnung dem jüdischen Denken angehört. . . . Nach Alexanders Eroberungen drangen in den Judaismus langsam hellenistische Vorstellungen ein“ (Dictionnaire Encyclopédique de la Bible, Valence [Frankreich], 1935, herausgegeben von Alexandre Westphal, Bd. 2, S. 557).

„Unsterblichkeit der Seele ist ein hellenistischer Begriff, entstanden in altertümlichen Geheimkulten und ausgearbeitet vom Philosophen Plato“ (Presbyterian Life, 1. Mai 1974

(Den Menschen steht übrigens nach einer von Jesus Christus gewährten Auferstehung ewiges Leben auf einer gereinigten paradiesischen Erde in Aussicht, unter der Voraussetzung des freiwilligen Gehorsams gegenüber Gottes Geboten. Das ewige Leben ist an Bedingungen geknüpft - die Unsterblichkeit nicht. Diese hat Jesus bekommen als LOhn für seine Treue und sein Loskaufsopfer, ebenso die 144000 Menschen, die mit Jesus die himmlische Regierung bilden werden. Alle anderen Geistgeschöpfe, incl. Satan und seine Anhänger, werden für immer aus dem Dasein ausgelöscht werden.)

Das erscheint dir vielleicht als unbewiesene Behauptung, aber man kann es leicht  - wenn man die Bibel ein wenig kennt -  anhand von Bibeltexten belegen.

Kommentar von telemann2000 ,

Ich zitiere mal:

"Denn die Lebendigen wissen, dass sie sterben müssen; aber die Toten wissen gar nichts, und es wird ihnen auch keine Belohnung mehr zuteil; denn man denkt nicht mehr an sie. Ihre Liebe und ihr Hass wie auch ihr Eifer sind längst vergangen, und sie haben auf ewig keinen Anteil mehr an allem, was unter der Sonne geschieht. Alles, was deine Hand zu tun vorfindet, das tue mit deiner ganzen Kraft; denn im Totenreich, in das du gehst, gibt es kein Wirken mehr und kein Planen, keine Wissenschaft und keine Weisheit!"
Prediger 9:5‭-‬6‭, ‬10 SCH2000
http://bible.com/157/ecc.9.5-10.SCH2000

Diese Verse sind mir durchaus geläufig, sagen aber nichts über den eigentlichen Zustand der Toten aus. 

Gründe dafür dass sich eine Auferstehung und Nichtexistenz gegenseitig ausschließen, habe ich schon im vorherigen Kommentar an gromio erläutert.... 

Über den Kommentar in Klammern möchte ich mich in diesem Zusammenhang nicht äußern, weil er sonst den Rahmen des Themas sprengen würde. 

Danke übrigens für dein Kompliment.... 

Kommentar von gromio ,

@telemann2000

Ich kann kein Kompliment an Dich erkennen.

ente222 hat dies wunderbar erklärt, und der VON DIR zitierte Bibeltext sagt, das 

"denn im Totenreich, in das du gehst, gibt es kein Wirken mehr und kein Planen, keine Wissenschaft und keine Weisheit!"

Kein Wirken, kein Planen, keine Wissenschaft, keine Weisheit=Nichtexistenz.

Versuchen wir es mit Descartes:

"„Nun hatte ich beobachtet, daß in dem Satz: „Ich denke, also bin ich.“ (frz. „Je pense, donc je Sues“, "cogito ergo zum") überhaupt nur dies mir die Gewißheit gibt, die Wahrheit zu sagen, daß ich klar einsehe, daß man, um zu denken, sein muß.“[

IM Totenreich denkt man nicht, plant man nicht.....IST man also nicht.......

In Kombination mit Prediger 3:14-22 ergibt das Sinn, alles andere ist philosophisch beeinflußte Interpretation, die mit der klaren Aussage der Bibel nix zu tun hat.

Aber: Wir alle sollten uns wieder auf den Fragesteller konzentrieren, er möge für sich die geeignetste Antwort heraussuchen, DAS ist hier der Sinn der Sache, denke ich.

cheerio.....Augen auf bei der Suche der Wahrheit.

Kommentar von gromio ,

Unsterblichkeit gibt es allerdings auch nicht BEDINGUNGSLOS.....

Kommentar von Ente222 ,

nein, natürlich nicht gromio. Es sind - bevor Unsterblichkeit als Lohn verliehen wird - höchste Bedingungen erfüllt worden. Ist sie aber gewährt, gilt sie. Gerade deshalb sind die Bedingungen zum Glück genau geprüft worden. Nur wer wirklich JHWH und seinem Sohn Jesus Christus treu ergeben ist, wird unsterblich sein.

Antwort
von fricktorel, 34

Nach dem Tod vergeht der physischer Körper (Hiob 14,10), der Geist wird bei Gott "gespeichert" (Pred.12,7) und man bekommt diesen bei der Wiedergeburt zurück (Offb.20,5).

Kommentar von Giustolisi ,

Und diese Märchen glaubst du?

Antwort
von Schoggi1, 50

Hallo 

das ist eine gute Frage ;) Aber auch eine Frage die dir niemand mit absoluter sicherheit beantworten kann. 

Stell dir mal die Frage warum du Angst hast? Macht es dir Angst weil du glaubst dass es nach dem Tod vielleicht doch weiter gehen könnte? Macht es dir Angst dass es vielleicht doch einen Gott geben könnte? Die unsicherheit?  

Ich bin Christin und ich habe wirklich überhaupt keine Angst. Ich bin überzeugt davon dass es nach dem irdischen Leben erst richtig los geht ;) 

Was mich da so sicher macht? 

Für mich macht das Leben nur so einen Sinn. Unsere Gedanken, unsere Gefühle, unser Gewissen...alles Dinge die mir meiner Meinung nach nur Gott gegeben haben konnte. Es ist für mich unlogisch aus nicht entstanden zu sein und doch so perfekt geschaffen zu sein ;) Es ist für mich unlogisch wenn nach dem Tod einfach Nichts ist.... für was lebe ich dann überhaupt? Für was haben ich Gefühle? Für was ein Gewissen? Für was ein eigener Wille? 

Ich glaube auch dass diese ''Angst'' die du beschreibst alle Menschen haben die die Wahrheit noch nicht gefunden haben. Vielleicht will Gott dass du anfängst nach der Wahrheit zu suchen. Dass du anfängst nach ihm zu suchen. Ich weiss es nicht, aber mach dir mal Gedanken darüber. 

Religionen missbrauchen das meiner Meinung nach oft. Sie zeigen mit dem Finger auf andere und sagen wenn du dies oder jenes nicht tust, kommst du in die Hölle! 

Jesus hat NIE von Religion geredet. In der Bibel findet man das Wort Religion nicht. denn Religion kommt nicht von Gott... Jesus hat NIE mit dem Finger auf Leute gezeigt... 

In der Bibel steht dass Gott Jesus auf die erde sandte um sie zu erretten nicht um sie zu verurteilen. 

Deswegen ist für mich der glaube an Jesus keine Religion sondern es ist die Wahrheit :-) 

LG 

Kommentar von Meatwad ,

Stell dir mal die Frage warum du Angst hast? Macht es dir Angst weil du glaubst dass es nach dem Tod vielleicht doch weiter gehen könnte? Macht es dir Angst dass es vielleicht doch einen Gott geben könnte? Die unsicherheit?  

Kann sein, kann aber auch nicht sein. Es wäre sicher dein Wunsch, daß jeder Mensch, der an keine Götter glaubt, insgeheim doch vor der Existenz eines Gottes Angst hat. So wäre deine kleine, auf wackeligen Beinen stehende Welt im Lot. Dem ist jedoch leider nicht so. Unzählige Menschen verspüren hier keinerlei Unsicherheit.

Aber auch eine Frage die dir niemand mit absoluter sicherheit beantworten kann.

Dieser Satz wäre um einiges gehaltvoller, wenn du nicht danach selbst anfangen würdest, von deiner absoluten Sicherheit zu sprechen. Siehe:

Was mich da so sicher macht?

Und dann kommt da noch nicht einmal was Brauchbares. Das Leben macht ohne einen Gott absolut Sinn.

Unsere Gedanken, unsere Gefühle, unser Gewissen...alles Dinge die mir meiner Meinung nach nur Gott gegeben haben konnte

Tatsächlich gibt es diese Dinge, ohne das sie uns jemand gegeben hat. Sie sind Produkte von Milliarden Jahren Evolution.

Es ist für mich unlogisch aus nicht entstanden zu sein

Wie kommt ihr nur immer auf euer "Nichts"? Niemand redet davon, daß wir aus dem Nichts entstanden sind. Außer euch, versteht sich. Einerseits legt ihr es der Wissenschaft in den Mund, denkt es euch also einfach aus, und andererseits hat euer Gott doch angeblich genau das getan.

und doch so perfekt geschaffen zu sein

Nichts auf Erden ist perfekt geschaffen. Dies kann nur behaupten, wer von Biologie keinerlei Ahnung hat. Was dir hier perfekt vorkommt, ist ebenfalls Produkt von Milliarden Jahren Entwicklung.

Es ist für mich unlogisch wenn nach dem Tod einfach Nichts ist....

Das ist überhaupt nicht unlogisch. Was ist denn mit der Ameise nach ihrem Tod? Oder mit der Schnecke? Kommen die in den Ameisenhimmel oder in die Schneckenhölle? Der Mensch ist weder spezieller noch höher entwickelt als andere Lebewesen auf Erden.

Deine Sicherheit beruht demnach lediglich auf Ignoranz.


Ich glaube auch dass diese ''Angst'' die du beschreibst alle Menschen haben die die Wahrheit noch nicht gefunden haben. Vielleicht will Gott dass du anfängst nach der Wahrheit zu suchen. Dass du anfängst nach ihm zu suchen. Ich weiss es nicht, aber mach dir mal Gedanken darüber.

Religionen missbrauchen das meiner Meinung nach oft.

Du selbst mißbrauchst es mit diesem Absatz in Reinform. Und das ist der Gipfel der (dir selbst möglicherweise noch nicht einmal bewussten) Verlogenheit.

Kommentar von Schoggi1 ,

Alter XD habe ich mit dir geredet? Meine Antwort richtet sich an den Fragesteller und nicht an dich..

Ausserdem kann ich es für mich als sicherheit sagen ich bin mir 100 % sicher was meinen glauben betrifft... Aber weil ich keine Beweise liefern kann (nur meine persönlichen Erfahrungen) bringt es eh nichts von wissen zu reden. Es ist eine glaubenssache. Und das wird es auch bleiben bis wir alle gestorben sind. 

Weder du noch ich können irgendwas beweisen und ich weiss nicht warum du mich hier so angreifen musst. Hast wohl nichts besseres zu tun oder? 

Wenn du etwas für logisch hällst was ich für unlogisch halte von mir aus.... interssiert mich nicht was du für logisch oder unlogisch haltest. Ich habe von MIR geredet von MEINEN GEdanken... das darf man wohl noch ohne dumm angemacht zu werden? 

Ach ne.. das geht nicht... gibt überall solche wie dich wo ihren unnötigen Senf dazu geben müssen. 

Kommentar von Schoggi1 ,

Aber das ist ein gutes Zeichen :-) Wenigstens hat dich meine Antwort interessiert ;) Das ehrt mich :-) Ein Atheist hat aufmerksam meine Antwort gelesen :-) awwwwwww

Antwort
von comhb3mpqy, 55

Ich bin Christ und glaube an ein Leben nach dem Tod.

Du kannst im Internet nach "Mädchen begegnet Jesus" und "Wissenschaftler Nahtoderfahrung Buch" suchen (ohne Anführungszeichen). Das sind Gründe, um an Gott und ein Leben nach dem Tod zu glauben.

Wenn Sie weitere Gründe haben wollen, um an Gott zu glauben, dann können Sie mich z.b. fragen oder auf mein Profil gehen.

Kommentar von Giustolisi ,

Du behauptest irgenwie immer das Gleiche. Das sind keine gründe, sondern Fehlschlüsse. Das wird langsam langweilig. Ich hatte dich bereits auf deine Fehlschlüssse aufmerksam gemacht, offensichtlich ohne Erfolg

Antwort
von joergbauer, 38
Antwort
von ETechnikerfx, 167

Der Tod schließt das Leben aus. Wenn du tot bist gibt es für dich kein leben mehr. Lediglich deine stofflichen Überreste werden aufgrund der Energieerhaltung immer vorhanden sein.

Antwort
von SibTiger, 133

Was nach dem Tod ist, weiß natürlich keiner, aber ich würde sagen, es ist der gleiche Zustand, der auch vor der Geburt bestand.

Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass mit toten Menschen etwas anderes geschieht, als mit (anderen) Tieren. 

Was ich absolut ausschließen würde ist etwas negatives, was in Richtung (qualvolle) Hölle geht. Es gibt keinen vernünftigen Grund, so etwas anzunehmen.

Schön finde ich dagegen den Gedanken an so etwas wie eine Wiederherstellung (Apokatastasis) am Ende aller Zeiten, aber das ist natürlich spekulativ und solche Vorstellung sind nicht so sehr verbreitet.

http://www.ezw-berlin.de/html/3\_5784.php


Kommentar von nnblm1 ,

Aus Interesse: Denkst du, es gibt einen vernünftigeren Grund, etwas positives (in Richtung Himmel) anzunehmen, als etwas negatives? Mal abgesehen davon, dass der Wunsch oft Vater des Gedanken ist...

Kommentar von SibTiger ,

Diese Gedanken sind natürlich von Wunschdenken mit geprägt. Ich sehe aber hinter allen höllischen Drohungen noch sehr viel eher menschliche Vorstellungen, als göttliche.

Diese Gedanken sind natürlich von Wunschdenken mit geprägt. Ich sehe aber hinter allen höllischen Drohungen noch sehr viel eher menschliche Vorstellungen, als göttliche.

Ich selber habe eher ein deistisches Gottesbild und ein Gott, der sich nicht einmischt, kann natürlich schwerlich jemanden bedrohen.

Antwort
von JustNature, 109

Leider kommt auf diese Frage immer das Laiengerede von "keiner weiß es" oder Himmel/Hölle.

Man weiß exakt, was nach dem Tod passiert. Und man kann das an jedem Tier der Welt sehen. Der Körper verfällt schnell, zerkrümelt. Es ist für immer vorbei. Es gibt keinen Himmel, keine Hölle. Es ist einfach aus.

Leider haben die Religionen furchtbar die Köpfe der Menschen vernebelt, sodaß sie den Jenseitswahn nicht loslassen wollen.

Kommentar von Radyschen ,

Es gibt tatsächlich auch eine wissenschaftliche Wahrscheinlichkeit, dass soetwas wie eine Seele existiert, wenn auch keine große. Ich glaube auch nicht daran, aber das hier einfach als kompletten Unfug abzustempeln ist doch ein bisschen zu viel, findest du nicht?

Kommentar von Ryuuk ,

Es gibt tatsächlich auch eine wissenschaftliche Wahrscheinlichkeit, dass soetwas wie eine Seele existiert

Sagt welcher Wissenschaftler genau? Weil, von einer Studie, die Anhaltspunkte für die Existenz von Seelen gibt, habe bisher noch nichts gehört.

wenn auch keine große

Nach welchem Maßstab misst man Seelen denn? Quadratmeter? Liter? Kleidergrößen?

Ich glaube auch nicht daran, aber das hier einfach als kompletten Unfug abzustempeln ist doch ein bisschen zu viel, findest du nicht?

Nicht wirklich. Wenn es absolut keine Belege für dich Richtigkeit einer Hypothese gibt, ist es vollkommen gerechtfertigt sie  abzuweisen. Man kann es in höfliche Worte packen, aber das Prinzip ist das selbe.

Kommentar von Radyschen ,

Ich bin auch kein Fan der Religionen, aber wenn du es so sagst, hört es sich genauso an, wie wenn gläubige ohne jeglichen Zweifel sagen: ,,Es gibt Gott!"

Kommentar von JustNature ,

Das unnötige Gerede von "Radyschen" richtet Schaden an, weil es wieder Nebel in die Köpfe bringt. Es gibt tausend Gründe, warum das Geschwätz von "unsterblicher Seele" kindlicher Zauberglauben ist. Ende.

Kommentar von HumanistHeart ,

Man weiß exakt, was nach dem Tod passiert.

Bei aller Übereinstimmung mit Deiner Position, aber der eine Satz da, ist so nicht richtig.

Es ist das bei weitem naheliegenste, ja. 
Exaktes Wissen ist es nicht.

Kommentar von JustNature ,

Exaktes Wissen ist es nicht

Unfug. Ich wiederhole: Man weiß exakt, was nach dem Tod passiert. Mit jeder Zeitraffer-Kamera, Chemo-Sonden, Pathologie usw. kann man minutiös alles in allen Details protokollieren.

Kommentar von HumanistHeart ,

Richtig. Dennoch kann man nicht sagen, ein weiter existieren des Geistes, in welcher Form auch immer, sei zu vollen 100% ausgeschlossen. 

Eine solche Formulierung wie die obige impliziert, es sei Als Fakt belegt, bewiesen. 

Und dem ist halt nun mal nicht so. 

...

Das gilt ohnehin für alles. 
Wenn Du Wissenschaft kennst, wovon ich ausgehe, so weißt Du doch sicher, dass man hinter alles nie eine 100, sondern immer nur maximal 99,999... hängen kann.

Und "exaktes Wissen" drückt eben eine 100 aus.





Antwort
von TheShadowBoys, 110

Man weiß es nicht, ich als Muslim denke an Paradis und Hölle, doch ziehe nicht aus dem Betracht, dass ds ganz einfach NICHTS sein kann. Du bist nicht da, siehst fühlst nichts etc.

Nur diejenigen die Tot sind wissen es, halt unlucky dass sie tot sind und wir sie nichts fragen können xD

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