Was passiert bei einer Therapie?

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2 Antworten

Lieber Fragesteller,

Ich kann mich noch gut an meine Zeit erinnern, damals war mein Großvater selbst schon 10 Jahre verstorben. Ich dachte bis dato immer ich hätte alles verarbeitet und hätte meine Erinnerung schön innerlich sortiert und das Geschehene akzeptiert. Bis jetzt ich dann damals durch meine diagnostizierte Migräne zu einem speziellen Arzt gegangen bin, dieser stocherte damals sehr in Vergangenem. Gibt es was was dich belastet, so war damals seine Frage. Meine Mutter saß neben mir und konnte damals nicht glauben, dass der Tod meines Großvaters mir 10 Jahre später ähnlich wie bei dir solche Probleme bereiten würde.

Wie du merkst, geht es auch anderen Menschen ähnlich wie dir.

Keiner wird verlangen von dir zu vergessen. Und auch du hast die freie Entscheidung so viel oder wenig zu erzählen wie du nur willst. Wenn du merkst es geht nicht mehr, dann wird man dir den Freiraum geben. Du wirst vll bei der ersten Sitzung nicht das Gefühl haben, dass es dir gut tut, Abermillionen ein wenig Geduld und Vertrauen an dein gegenüber wirst du schnell merken, dass dir das Reden deine Verarbeitung des Erlebten erleichtert.

Ich wünsche dir von ganzem Herzen, dass du schnell verarbeitest und lernst deine Erinnerung nicht mit Schmerz sondern Freude zu verbinden.

SJ

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Kommentar von xmiriix
17.05.2016, 22:04

bei mir war es auch so ähnlich. ich hatte immer Bauchschmerzen und nach lagem hin und her wurde Zöliakie diagnostiziert (essens unverträglichkeit) die Ärzte vermuten das es da bei mir auch einen zusammengang gibt

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Es geht nicht ums vergessen. Ganz im GEgenteil.

Es geht darum das du den tot verarbeitest und lernst damit zu leben.

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