Was passiert bei einem Entzug?

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7 Antworten

Wenn ein nasser, langjähriger Alkoholiker von plötzlich von 100 - auf 0 komplett aufhört, kann es unter Umständen zu einem Delirium kommen. Das ist ein lebensbedrohlicher Zustand, der sofort notärztlich behandelt gehört!

Auf jeden Fall aber wird er Entzugserscheinungen bekommen:  Zittern, schwitzen, Unruhe, Schlaflosigkeit, Depressionen uvm. (einige zittern so sehr, dass sie nicht mal mehr alleine eine Teetasse halten können)

Ein Entzug besteht aus zwei Teilen:

1.  Die körperliche Entgiftung: Dem Körper wird unter ärztlicher Aufsicht, mit Hilfe von beruhigenden Medikamenten, (die können sehr stark sein und ihrerseits abhängig machen) entgiftet. Oft wird noch zusätzlich hoch dosiertes Vitamin B gegeben, da Alkohol der größte Vitamin B-Räuber ist, und Vitamin B wiederum für die Nervenfunktionen (Zittern, Depressionen, Unruhe) zuständig ist.  Das dauert je nach Schwere der Abhängigkeit und je nach Patient ca. 7-14 Tage...

2. Der psychische Entzug: Medikamente werden weiter genommen / umgestellt und ein Leben ohne Alkohol wird versucht zu erlernen. Unter anderem mit Gruppentherapien, Sport, Ergotherapie, psychologischer Betreuung wo versucht wird auf die Ursachen der Erkrankung zu kommen und vieles mehr.  Meistes in Form eines Kuraufenthaltes. Dem Leben des Erkrankten soll wieder eine Tagesstruktur gegeben werden.  Das kann dann je nach Therapieart mindestens 3 Wochen, aber schon mal auch bis zu einem halben Jahr dauern oder länger dauern.

Alkoholabhängigkeit ist eine schwere Krankheit, die zwar nicht geheilt aber zum Stillstand gebracht werden kann.

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Ich war leider Heroin abhängig und ich kann dir eins sagen: Es ist nicht schön...

Als ich mal kein Geld hatte um mir etwas zu kaufen musste ich zwei Tage ohne auskommen. Es waren die schlimmsten Tage meines Lebens.

Ich hatte Zwangserscheinungen saß die ganze Zeit in einer verkrampften Schonhaltung da (so ne Art Affensitz) Und hatte üble schmerzen.Dazu kam dann noch das meine Muskeln gemacht haben was sie wollen und ich verstopfungen hatte die auch sehr stark geschmerzt habe. 

Neben all dem kam dann noch die Depression hinzu. Nach dem ich mich dann entschlossen habe einen richtigen Entzug zu versuchen, also keinen kalten, wurde ich mit Medikamenten auf den richtigen Weg gebracht. Aber trotzdem helfen dir größtenteils nur deine eigene Willenskraft. 

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je nach droge kann man sich auf einen körperlichen oder psychischen entzug gefasst machen. oder beides.

beim rauchen, cannabis, koffein ist es nur ein psychischer entzug. nicht einfach, aber an sich nur eine kopfsache.

ein körperlicher entzug wie bei alkohol oder heroin tut dagegen richtig weh. an einem alkoholentzug kann man sogar sterben.

wenn dich das interessiert, kannst du ja mal auf youtube bei sick (shore stein papier) vorbei schauen. der hat auch den einen oder anderen entzug durchgemacht und beschreibt das sehr gut. seine schonungslose wahrheit fand ich mehr abschrekend als die ganzen horrormärchen die man sonst immer vorgebetet bekommt.

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Der Alkoholiker müsste eigentlich sterben. Beim Alkohol darf man nicht einfach so aufhören wenn man schon lange abhängig ist!

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Bei heroin wird das Heroin stück für Stück abgebaut, es wird aus Knochen und Muskeln gezogen und verursacht den so genannten "Affe" man kann meist mehrere Tage kaum essen und hat starke schmerzen und die Nase läuft. (Shore, Stein, Papier (YouTube))

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Dann bekommt er Entzugserscheinungen

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Kommentar von amelllllla
01.05.2016, 23:46

das heißt?

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Kommentar von amelllllla
02.05.2016, 08:44

okay danke @Killuminati420

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Ich fasse es mal mit den Drogen zusammen die eine körperliche Abhängigkeit zu Folge haben » Der Körper stellt seine Funktionen/Stoffwechsel auf diesen Stoff ein, langsam aber sicher... Wird die Substanz dann (kalter Entzug) abgesetzt, kommt es zu den typischen Erscheinungen da der Körper den Stoff mit dem er lange "gearbeitet" hat nichtmehr bekommt.  

Ich hoffe ich konnte es zumindest etwas zamfassen.

LG^^

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