Frage von xxxFashiongirl, 86

Was passiert bei der Evangelists in oder katholischen Kirche wenn man sich nicht an die zehn Gebote hält?

Frage steht oben. Brauche dringend Hilfe,ich Google finde ich nichts

Antwort
von Flo834, 69

Bei der katholischen Kirche muss man meines Wissens zur Beichte gehen. Bei den Protestanten gibt es so etwas nicht, aber zum Pfarrer/Pastor gehen und "gestehen" kann man natürlich trotzdem und viele tun das auch. Allgemein kommt es darauf an, was konkret mit "sich nicht an die Gebote halten" gemeint ist. Es ist natürlich etwas anderes, ob dir eine kleine (Not-)lüge rausgerutscht ist, oder ob du einen Menschen ermordet oder eine Götze angebetet hast. Es gilt aber immer: Deine Sünden dir selbst eingestehen und dann bei Gott um Vergebung bitten, ob nun im Beichtstuhl, beim Pfarrer oder allein in deinem Zimmer.

Antwort
von hummel3, 50

Wie bei allen anderen Sündern in der Welt passiert in der Kirche eigentlich nichts. Sie ist schließlich nicht das Tribunal um den Bruch von Gottes Geboten zu ahnden. Anders sieht es aus, wenn der Verstoß gegen Gebote gleichzeitig ein Verstoß gegen weltliche Gesetze ist. Die aber werden von weltlichen Richtern geahndet und nicht von der Kirche.

Ob und wie Gott den Bruch seiner Gebote bestraft, bleibt dagegen allein seinem Urteil beim Eintritt in das Jenseits vorbehalten. Doch Christen haben dabei einen Fürsprecher bei Gott. Er heißt Jesus Christus und ist ein hervorragender "Strafverteidiger" für reuige Sünder.

Du solltest einfach seine Geschichte im Neuen Testament der Bibel lesen.

Antwort
von Simix01, 64

Äähhhm... Protestanten ist eine rassischte Verwendung für Evangelisten.

Die Katholiken glaube sie kämen in ein Fegefeuer wo sie ihre Sünden abschmoren. Evangelisten glauben nicht an soetwas, sie entschuldigen sich bei Gott indem sie beten oder in die Kirche gehen und sich vom Pastor segnen zu lassen.

Kommentar von me2312la ,

rassistisch? das ist mir neu

Kommentar von Miss79 ,

also: Evangelisten gibt es nur 4: Matthäus, Markus, Lukas und Johannes.
"Evangelische", ("Lutheraner", "Reformierte") oder "Protestanten" ist korrekt.

Protestanten ist keine rassistische Bezeichnung, sondern das Wort kommt von den Ereignissen am 2. Reichstag zu Speyer 1529, als das am 1. Reichstag zu Speyer 1526 gegebene Versprechen (sinngemnäß: evangelisch zu sein ist erlaubt) widerrufen wurde und das Wormser Edikt (sinngemäß: evangelisch sein verboten) wieder erneuert wurde.
Die Lutheraner wollten das nicht so einfach hinnehmen und protestierten  dagegen.

Kommentar von Flo834 ,

Protestanten ist einfach nur eine Bezeichnung für Menschen, die evangelisch sind, einfach um nicht immer konkret "Lutheraner" oder "Calvinist" sagen zu müssen

Kommentar von Simix01 ,

dann hat mir mein Reli-lehrer etwas falsches gesagt

Kommentar von helmutwk ,

Vieleicht hat dein Reli-Lehrer ja was richtiges gesagt, aber du hast es falsch verstanden.

Luther ist als Catholik geboren, hat als Catholik gelebt, und idt als Catholik gestorben. Allerdings war wer der Meinung, dass sich der Papst wegen seiner Irrlehren selbst aus der catholischen Kirche exkommuniziert hat. Der Papst war begreiflicherweise anderer Meinung, und so gab es eben lutherische und papsttreue Catholiken, zu denen noch weitere (z.B. reformierte) kamen.

Und beide Seiten haben sich dann als "Protestanten" und "Papisten" beschimpft. Irgendwann haben die evangelischen Christen aufgehört, sich selbst als catholisch zu bezeichnen, und das Wort "Papismus" ist inzwischen auch Vergangenheit- Die papsttreuen nennen sich aber immer noch katholisch und sprechen von Protestanten, auch wenn die lieber evangelisch genannt werden wollen (allerdings gibts auch welche, die lieber Protestanten genannt werden sollen, z.B. in der Pfalz). Und für viele sind beide Wörter gleich gut.

Kommentar von Simix01 ,

ok, danke das wusste ich nicht

 luther wollte doch die alter kirche verbessern und keine neue ( die evangelische) erschaffen

Antwort
von josef050153, 18

Du kommst in die Hööle, musst aber weiterhin Kirchensteuer bezahlen.

Antwort
von Kanatar, 86

Katholiken glauben sie kämen in die Hölle, wenn sie schlechte Menschen waren.

Protestanten glauben sie kämen immer in den Himmel, weil sie davon ausgehen, dass bloß Gott und Glaube nötig ist.

Gaaaaaanz kurz und knapp gesagt.

Kommentar von chemikant2 ,

hast keine Ahnung

Kommentar von Kanatar ,

Dann bitte ich um erleuchtung.

Kommentar von Eselspur ,

ich kenne viele Katholiken. keiner von ihnen glaubt, in die Hölle zu kommen

Kommentar von Kanatar ,

Und keiner von denen kann erklären warum Gott seinen Sohn am Kreuz sterben lassen musste um die Sünden der Menschheit zu vergeben. Nur weil die Menschen einer Konfession folgen heißt es nicht, dass sie wüssten woran sie "glauben".

Kommentar von Viktor1 ,
Und keiner von denen kann erklären warum Gott 
seinen Sohn am Kreuz sterben lassen musste um
die Sünden der Menschheit zu vergeben.

Aus dem "Augsburger Bekenntnis (1530)" die Basis des evangelischen Glaubens , Art.3
"Christus .... wahrhaftig ... gekreuzigt, gestorben und begraben, daß er ein Opfer nicht allein für die Erbsünde, sondern auch für alle anderen Sünden war und Gottes Zorn versöhnte." 
Das hat also noch mehr was mit der evang. Kirche zu tun als mit den Katholiken. Diese ist mit ihrer reformatorischen Theologie des "Sola gratia" und "Solus Christus" auf diese Sicht auch angewiesen.
Die Botschaft Jesu kennt jedenfalls diese Aussagen nicht. Dort muß der Mensch auch selbst was für sein Heil tun (Umkehr= Abkehr von der Sünde, Tun der "Werke der Gerechtigkeit"=Nächstenliebe)
Und dem steht die kath.Lehre näher.
Als Katholik brauche ich auch nicht daran glauben, daß Jesus zur Sündenvergebung geopfert werden mußte, und schon garnicht an den "Zorn Gottes".

Kommentar von Viktor1 ,
Gaaaaaanz kurz und knapp gesagt.

aber leider auch falsch.

Kommentar von Kanatar ,

dass es nicht erklärt werden kann bezog sich natürlich nicht bloß auf die Katholiken sondern auch auf die Protestanten klar brauchst du das nicht. ist nur leider so konsistent wie die Behauptung ich sei ein Baum. behaupten kann ich das. Ob es sinn macht ist eine andere Frage. immerhin gibt es einige "belege" dafür und um sich Katholik zu nennen sollte man doch den Grundkanon der katholischen Lehre annehmen. Dazu gehört besonders der "Zorn Gottes". Oder wie werden die Ereignisse um Ägypten, Sodom und Gomorrha oder die große Flut gedeutet? Da die katholische Kirche nunmal an die Hölle glaubt und u.a. die evangelische Kirche die von dir genannten Grundsätze Sola Gratia und Solus Christus annimmt verstehe ich nicht was daran falsch sein soll

Kommentar von helmutwk ,

Protestanten glauben sie kämen immer in den Himmel, weil sie davon ausgehen, dass bloß Gott und Glaube nötig ist.

Wobei dann die Frage ist, ob sie Glaube auch richtig verstehen. Ein Glaube, der nur im Kopf existiert und keine praktischen Konsequenzen hat, ist tot (Jk 2,18-20).

Niemand wird dadurch gerettet, dass er was Gutes tut, denn keiner kann die Forderungen Gottes erfüllen. Aber der Glaube, der rettet, führt auch zu Konsequenzen - von denen bei manchen Christen wenig zu sehen ist.

Antwort
von alwaysserious, 37

Da erhebt zunächst einmal die Gegenfrage, inwieweit die 10 Gebote noch gültig sind oder ob sie nicht durch die 2 neuen Gebote in Matthäus 22:36-40 abgelöst wurden. Falls nicht, dann müsste die Zielgruppe ja auch noch den Sabbat halten, usw. Du siehst, die eigentliche Frage gehört zunächst einmal hinterfragt, bin gespannt, was Dein Lehrer darauf antwortet und ob er eine biblische Beweisführung antreten kann.

Antwort
von Miss79, 46

als katholischer Christ solltest du deine Sünde dem Prister beichten, um Absolution zu erhalten.

als evangelischer Christ beichtet man nicht beim Pfarrer (außer man hat das Bedürfnis dazu)

"Passieren" wird aber nichts.

Die Gebote sind Richtlinien, an die man sich halten sollte, damit es einem gut geht.

Auf einer Serpentinenstraße gibt es diese weißen Linien. Es ist auch gut, sich daran zu halten....

Antwort
von DELTOiD, 59

In der Realität: NICHTS.

Laut diesen komischen Büchern aber, die von alten Männern geschrieben wurden, kommst du in die Hölle wenn du nicht vorher Buße tust.

Kommentar von me2312la ,

so etwas wie buße oder beichte gibt es allerdings nur bei den katholiken

Kommentar von DELTOiD ,

Sorry, das evangelische hab ich überlesen.

Kommentar von me2312la ,

;) 

Kommentar von helmutwk ,

Laut diesen komischen Büchern aber, die von alten Männern geschrieben wurden

Komisch sind die Bücher aber nur für die, die noch nie was mit Gott erlebt haben ...

Und waren die Schreiber wirklich alle alt? Da waren doch sicher auch junge Leute drunter.

Kommentar von DELTOiD ,

"Mit Gott erlebt..." - schon aus dieser Formulierung lässt sich ableiten, dass eine sachliche Diskussion wohl nicht möglich sein wird.

Was mich nicht im geringsten wundert - Logik und hinterfragen ist der Tod jeder Religion.

Kommentar von helmutwk ,

"Mit Gott erlebt..." - schon aus dieser Formulierung lässt sich ableiten, dass eine sachliche Diskussion wohl nicht möglich sein wird.

Wenn du bei dem Thema nicht zu einer sachlichen Diskussion in der Lage bist ...

Was mich nicht im geringsten wundert - Logik und hinterfragen ist der Tod jeder Religion.

Schön, etwas über deine Vorurteile zu erfahren.

Es gibt Religionen, die was gegen Logik haben, aber andere nutzen auch Logik.

Und wenn du doch mal ein wenig mit der Soziologie der amerikanischen "Fundamentalisten" befasst - überdurchschnittlich viele sind in technischen Berufen, wo es sehr auf Logik ankommt. Ich bin selber weder Ami noch Fundi, aber das wär ein Beispiel, wo Religion und Logik ganz gut miteinander können.

Antwort
von zehnvorzwei, 26

Hei, Fashiongirl, klar wissen Google und Co. das, ich sag´s trotzdem: Die Christen vertrauen auf einen gütigen und verzeihenden Gott, der ja selber weiß, wie "schwach" er die Menschen geschaffen hat. Katholiken haben die Ohrenbeichte, bei der sie vor einem Priester ihre Sünden bekennen und dadurch "erlöst" werden; Voraussetzung allerdings sind echte Reue, ggf. Wiedergutmachung und das Versprechen, diese Sünden nicht zu wiederholen. Beichte kennen evangelische Christen auch, aber eher in der Form des allgemeinen Bekenntnisses. Die 10 Gebote sind sozusagen der "Idealfall", von dem alle wissen, dass er uneinhaltbar ist für Menschen ~~ du kannst Kindern hundertmal sagen, dass sie nicht naschen dürfen, aber wenn der Puddingtopf so vor ihnen steht ... Oder so. Grüße!

Antwort
von xavers1, 41

es entstehen viele Probleme, Kriege, Ungerechtigkeit, Krankheiten. Also ganz normal, so wie es überall auf der Welt eben aussieht. Wenn sich die Menschan an die Gebote halten würden, gäbe es keine Probleme.

Kommentar von Meatwad ,

Faktisch falsch. Vielmehr ist das Einhalten religiöser Gebote/Lehren für einen Großteil der Probleme, Kriege, Ungerechtigkeiten und Krankheiten verantwortlich

Kommentar von helmutwk ,

Vielmehr ist das Einhalten religiöser Gebote/Lehren für einen Großteil der Probleme, Kriege, Ungerechtigkeiten und Krankheiten verantwortlich

Das mag ja sein, aber hier geht es ja nicht um religiöse Gebote im Allgemeinen, sondern um die 10 Gebote.

"Religiöse Gebote" ist so präzise wie "politische Forderungen". Politische Forderungen haben in der Geschichte auch oft zu Leid, Streit, Revolutionen, Kriegen etc. geführt. Aber nur ein Dummkopf würde deshalb alle politischen Forderungen ablehnen.

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