Frage von lennart123, 70

was passiert alles bei einer beichte werden dir fragen gestellt oder wie läuft das ab?

Antwort
von Horus737, 14

Im Beichtstuhl bist du in der Regel  anonym, d.h. es ist finster und der Beichtvater sieht dich nicht, weil er hinter einem Gitter sitzt. Du begrüßt den Beichtvater und erzählst ihm was für Sünden dich bedrücken  -  und vor allem, dass du es bereust gesündigt zu haben. Wenn der Pfarrer Zeit hat gibt er dir vielleicht eine Belehrung und dann spricht er dich von den Sünden frei. Als Buße kann es sein, dass er dir aufgibt, ein Vaterunser zu beten. Du verabschiedest dich und gehst. Das wars.

Antwort
von BarbaraAndree, 31

Vielleicht hilft dir dieser Link zur Beantwortung deiner Frage:

http://www.k-l-j.de/Beichte\_Hinweise.htm

Als Kinder haben wir so angefangen:

"In Reue und Demut bekenne ich meine Sünden, meine letzte Beichte war vor ......Jahren/Monaten/Wochen? " Und dann erzählte man ganz frei, was man "los werden wollte".

Antwort
von omikron, 33

Erst mal erzählst du, was du los werden willst. Dann erzählst du das, was du eigentlich lieber für dich behalten möchtest. 

Ob der Pfarrer dir dann Fragen stellt, kommt auf den Pfarrer drauf an. Mag sein, dass er eine oder zwei Fragen hat, aber er quetscht dich sicher nicht aus.

Am Schluss kommt das Wichtigste: er sagt dir im Auftrag Jesu, dass Gott dir deine Sünden vergibt.

Kommentar von crashy2002 ,

Totaler Blödsinn, nur Jesus kann Sünden vergeben, kein Pfarrer oder Priester kann das!

Kommentar von anonymos987654 ,

... lies einfach mal genau: der Priester sagt, dass "G o t t dir vergibt."

Kommentar von Nadelwald75 ,

an omikron/ crashy2002/anonymos:

Da lese ich aber tatsächlich:

"Empfanget den Heiligen Geist! Wem ihr die Sünden nachlasset, dem sind sie nachgelassen; wem ihr sie behaltet, dem sind sie behalten" (Joh 20, 22 f)."

Die Formulierung bei der Absolution lautet dann: Ego te absolvo a peccatis tuis.

Im Lateinischen steht bei der Verbform das "ego" nur, wenn es ausdrücklich betont werden soll. Also: Ich spreche dich los von deinen Sünden. - Aber dies schließlich mit der Vollmacht Christi.

Kommentar von omikron ,

Hallo Nadelwand75,

na klar ist das so. Wenn Jesus die Macht hat, Sünden zu vergeben, dann wird es ihm doch ein Leichtes sein, anderen den Auftrag dazu zu geben.

Kommentar von Nadelwald75 ,

Hallo omikron,

das wird ihm nicht nur ein Leichtes sein - er hat es tatsächlich getan.

Antwort
von Eselspur, 27

Zuerst überlegst du dir, was dich von der Liebe Gottes trennt, dann gehst du in das Beichtzimmer oder den Beichtstuhl, grüßt ihn, sagst, wann deine letzte Beichte war sagst, was dich du getan der nicht getan hast, hörst ihn zu, was er sagt, empfängst die Lossprechung und bist runderneuert in Gottes Geist.

God bless!

http://www.stift-heiligenkreuz.org/fileadmin/bilder/TEXTE_DOWNLOAD/Beichtspiegel...

Antwort
von Gastnr007, 47

Du erzählst dem Pfarrer, was du getan hast und er stellt dir noch ein paar Fragen und versucht dir mit persönlichem Rat und möglichen Wiedergutmachungstipps gegenüber Gott beizustehen :)

Antwort
von Annelein69, 35

Nein,Fragen werden dir da keine gestellt.

Du gehst in den Beichtstuhl und sagst das von dem du glaubst oder weißt,dass es vielleicht nicht richtig war.

Antwort
von Tturnwald, 43

wie bei der Polizei, da wird Dir eine Lampe in's Gesicht gehalten und Du wirst total ausgequetscht was Du alles angestellt hast und am Ende gibt es vom Pfaffen Hiebe, ja viele Hiebe.

Nee, alles quatsch, es hört Dir der Pfarrer zu, und Du erzählst was Dir gerade auf dem Herzen liegt, keine Strafen, keine Kekse, jedoch alles im Sinne der Kirche, also keine Angst.

Antwort
von Viktor1, 25

Steht alles hier.
https://de.wikipedia.org/wiki/Beichte

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