Was muss/sollte man beachten, wenn man innerhalb einer Erbengemeinschaft einen Anteil verkauft, was muss man alles erledigen?

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7 Antworten

Warscheinlich ist  nicht die Grundsteuer, sondern die Grunderwerbsteuer gemeint. Es gibt hier Befreiungsvorschriften. Ob diese greifen, würde ich direkt beim Finanzamt erfragen.

§ 3 Allgemeine Ausnahmen von der Besteuerung

Von der Besteuerung sind ausgenommen:

1.
der Erwerb eines Grundstücks, wenn der für die Berechnung der Steuer maßgebende Wert (§ 8) 2 500 Euro nicht übersteigt;
2.
der
Grundstückserwerb von Todes wegen und Grundstücksschenkungen unter
Lebenden im Sinne des Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetzes.
Schenkungen unter einer Auflage unterliegen der Besteuerung jedoch
hinsichtlich des Werts solcher Auflagen, die bei der Schenkungsteuer
abziehbar sind;
3.
der
Erwerb eines zum Nachlaß gehörigen Grundstücks durch Miterben zur
Teilung des Nachlasses
. Den Miterben steht der überlebende Ehegatte oder
Lebenspartner gleich, wenn er mit den Erben des verstorbenen Ehegatten
oder Lebenspartners gütergemeinschaftliches Vermögen zu teilen hat oder
wenn ihm in Anrechnung auf eine Ausgleichsforderung am Zugewinn des
verstorbenen Ehegatten oder Lebenspartners ein zum Nachlass gehöriges
Grundstück übertragen wird. Den Miterben stehen außerdem ihre Ehegatten
oder ihre Lebenspartner gleich;
4.
der Grundstückserwerb durch den Ehegatten oder den Lebenspartner des Veräußerers;
5.
der Grundstückserwerb durch den früheren Ehegatten des Veräußerers im Rahmen der Vermögensauseinandersetzung nach der Scheidung;
5a.
der
Grundstückserwerb durch den früheren Lebenspartner des Veräußerers im
Rahmen der Vermögensauseinandersetzung nach der Aufhebung der
Lebenspartnerschaft;
6.
der
Erwerb eines Grundstücks durch Personen, die mit dem Veräußerer in
gerader Linie verwandt sind oder deren Verwandtschaft durch die Annahme
als Kind bürgerlich-rechtlich erloschen ist. Den Abkömmlingen stehen die
Stiefkinder gleich. Den in den Sätzen 1 und 2 genannten Personen stehen
deren Ehegatten oder deren Lebenspartner gleich;
7.
der
Erwerb eines zum Gesamtgut gehörigen Grundstücks durch Teilnehmer an
einer fortgesetzten Gütergemeinschaft zur Teilung des Gesamtguts. Den
Teilnehmern an der fortgesetzten Gütergemeinschaft stehen ihre Ehegatten
oder ihre Lebenspartner gleich;
8.
der
Rückerwerb eines Grundstücks durch den Treugeber bei Auflösung des
Treuhandverhältnisses. Voraussetzung ist, daß für den Rechtsvorgang,
durch den der Treuhänder den Anspruch auf Übereignung des Grundstücks
oder das Eigentum an dem Grundstück erlangt hatte, die Steuer entrichtet
worden ist. Die Anwendung der Vorschrift des § 16 Abs. 2 bleibt
unberührt.
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Die notarielle Form ist erfoderlich. Des kann die Befreiung von der Grunderwerbsteuer für diesen Fall der Übertragung innerhalb der BGB beantragt werden.

Die umschreibung im Grundbuch beantragt der Notar.


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Grundsätzlich muss JEDES Grundstücksgeschäft notariell beglaubigt werden. Dann ist der Notar auch Ansprechpartner für solche Fragen. Der kassiert sein Geld nicht nur für die Unterschrift.

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Hallo. Ich betreibe eine Webseite, die sich mit dem Thema Erbengemeinschaft beschäftigt. Vielleicht wollen sie mal reinschauen? http://www.hereditas.net

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Kommentar von johnnymcmuff
06.02.2016, 14:40

Die andere Partei hat uns einen Entwurf zu einem Vorvertrag geschickt und wir haben ihn dann zu unserem Notar geschickt.

Er sagte dass dieser Vorvertrag nicht wirksam ist und setzt jetzt selber einen Vertrag auf.

Dann sagte er noch dass da einige Dinge zu beachten sind.

Wir werden diese Woche einen Termin machen um alle Fragen zu klären.

`Eine Frage hätte ich aber vorab:

Stimmt das, dass der Käufer die Kosten für Notar usw. trägt?

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Hi                                  

leider hat du mich aus der Liste geloescht, daher war ich mit dir boese.           

ich habe anderes mensch nach usa gebracht hat jetzt arbeit für mich gemacht

du ja nicht wollen helfen mir

leider

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Grundstücksgeschäfte müssen in Deutschland immer beim Notar gemacht werden. Der ist auch verpflichtet, euch über alle Vor- und Nachteile aufzuklären und kann auch alle Fragen zur Grunderwerbsteuer beantworten.

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Kommentar von lesterb42
28.01.2016, 11:12

Die Beratung in steuerrechtlichen Angelegenheiten(auch der Grunderwerbsteuer) obliegt in Deutschland den Steuerberatern. Der Notar wird und muss sich an dieser Stelle zurückhalten.

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Man muss es über einen Notar machen, eben weil es so viel zu beachten gibt und die Rechtsfolgen nich für jeden vorhersehbar sind. Deshalb stellst du deine Fragen auch lieber einem studierten Volljuristen mit dem Beruf Notar.

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