Was muss zum Nachlasswert angeben werden/Kostenberechnung?

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3 Antworten

Maßgeblich ist der Wert des gesamten Nachlasses, also auch das Guthaben auf Bankkonten etc..

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Kommentar von Bergwehen123
06.10.2016, 19:16

da steht zwar im Formular unter 6a) Gesamtguthaben. aber auch: "Soweit Verfügungen zu Gunsten Dritter vom Erblasser für einen Todesfall nicht getroffen sind".  So. Nun habe ich aber ein Testament, in dem ich ja als Alleinerbin benannt bin. Und eine Vorsorgevollmacht mit sowieso allein Vollmachten. Ich hätte also gar nicht einen Erbschein gebraucht (hat auch niemand gefordert), wenn ich nicht einen für das Grundbuchamt gebraucht hätte (weil das Testament eben nicht nicht notariell beglaubigt ist). Die Bank hat das nicht gebraucht! Der Satz oben im Formular bedeutet für mich eher, DAS ja eben eine Verfügung zu meinen Gunsten - ich wäre der sogenannte Dritte - ja doch da ist. Und ich das somit auch nicht angeben müsste ;) Oder? 

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Du musst das Bankvermögen angeben.

(Mit Verfügung zugunsten Dritter sind spezielle Verträge gemeint, durch die das Vermögen bei Tod unabhängig von einem Testament auf eine  bestimmte Person übergeht, z.B. Lebensversicherungsverträge mit Bezugsberechtigung. Vollmachten (auch Vorsorgevollmachten) haben mit Verträgen zugunsten Dritter nichts zu tun.)

Früher gab es einmal die Möglichkeit, einen speziellen Erbschein nur für die Grundbuchberichtigung zu beantragen. Damals spielte dann nur der Grundstückswert eine Rolle für die Gebühren. Diese Möglichkeit wurde jedoch leider abgeschafft.

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Du musst Bankguthaben angeben. Das Bankguthaben hat die Bank auch bereits der ERbschaftssteuerstelle gemeldet. Dazu ist sie verpflichtet.

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