Was muss passiert sein um zuhause mit 16 ausziehen zu können und wo kann ich mir Hilfe suchen?

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3 Antworten

Wende Dich ans Jugendamt. Sonst kann Dir eigentlich niemand helfen.

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Kommentar von JuleSophie2000
11.02.2016, 21:40

Danke für die schnelle Antwort 

Gibt es da einen Bestimmten Bereich an den ich mich wenden kann? Oder wird das irgendwie weiter geleitet? 

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Hallo JulieSophie!

Hat sich denn in deiner Situation schon was getan, bzw. hast du schon etwas unternommen?

Wenn nicht, dann funktioniert das ein bisschen anders, wie hier beschrieben. Das Jugendamt ist auch nur ein Haus mit vielen Büros. Bis du da den richtigen findest, kann es passieren, es schickt dich einer weg. Die richtige Anlaufstelle ist eine Familienberatungsstelle, Das gibt es z.B. von der Caritas, oder auch städtisch, oft im Landratsamt ansässig. - Das lässt sich ja ergoogeln, wo das bei euch ist.

Wichtig ist bei dir vor allem, dass deine Eltern mit ins Boot geholt werden, auch, wenn es auf einen Auszug in ein betreutes Wohnen hinaus läuft. Eltern haben nicht das Recht, ihre Kinder zu demütigen. Ich weiß, das Pubertät eine schwierige Zeit ist. Man sagt auch, das ist die Zeit, wo die Elten anfangen, schwierig zu werden ;o) . Eltern merken plötzlich, dass Kinder ein Eigenleben entwickeln, und wollen das verhindern. Das ist ein schmaler Grad, auf beiden Seiten Verständnis zu finden. 

Ich habe sowas in deinem Alter auch erlebt, ich weiß, wie sich das anfühlt. Ich wurde auch von meiner Mutter mit wüsten Beschimpfungen versehen, bekam sogar Post vom Anwalt. Bin dann zu meinem Vater gezogen (Eltern lebten getrennt), wo ich dann nach einem Jahr von dessen neuer Frau raus geworfen wurde.

Mit meinem Vater habe ich daher heute kein besonders herzliches Verhältnis. Meine Mutter habe ich irgendwann verstanden, als ich selber Kinder hatte. Sie hatte auch ihre Päckchen zu tragen, die nicht leicht waren. Sie hat dafür versucht, es an ihren Enkelkindern wieder gut zu machen, mein Vater tat das nie.

Als meine Mutter vor 8 Jahren starb, bin  ich im Guten mit ihr auseinander gegangen und vermisse sie heute sehr. Mein Vater ist noch da, aber nicht für mich und meine Familie, daher weiß ich nicht, ob  ich auch so um ihn trauern werde, wenn es mal soweit ist.

Geh zu einer Beratungsstelle, die werden notwendige Schritte einleiten.

Ich wünsche dir alles Gute, dass du dich mit deinen Eltern wieder irgendwann gütlich einigen kannst.

Vielleicht, wenn du ein wenig Distanz hast, und in ein betreutes Wohnen ziehen kannst. LG

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Jugendamt / Polizei

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