Was muss man wissen wenn man ein Haus an Flüchtlinge vermieten will?

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6 Antworten

Ich würde niemals direkt an Flüchtlinge vermieten mein ehemaliger Cheff hat in den 90ern mal an Flüchtlinge aus Jugoslawien vermietet. Eines Tages waren die einfach verschwunden und haben ihre ganzen Möbel einfach in der Wohnung gelassen. Aber sie haben nichts kaputt gemacht so dass nach der Räumung wieder vermietet werden konnte. 

Besser wenn Du direkt an die Gemeinde vermietest, dann hast Du jemanden den Du im Falle einer Sachbeschädigung haftbar machen kannst.

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Man sollte sich in die Lage der Flüchtlinge versetzen. Sie sind aus einem anderen Kulturkreis, und haben zudem die Gewissheit, dass die Wohnung nur vorrübergehend zur Verfügung gestellt ist. Dementsprechend wird auch der Umgang mit der Mietsache sein.

Weiterhin dürfen Flüchtlinge als "Staatsgäste" nicht wie normale Mieter behandelt werden. Tätigkeiten die mit vertraglicher Vereinbarung zur Senkung der Nebenkostenbelastung mit Mietern erfolgen, sind bei Flüchtlingen hinfällig. Das fängt beim Winterdienst an, und hört bei dem Herausstellen der Mülltonnen auf.

Die Vermieter mit denen ich gesprochen habe, haben mir fast einheitlich gesagt, es winkt hoher Mietertrag, der am Ende von den dann entstandenen Kosten zur Wiederherstellung einer vermietbaren Fläche aufgefressen werden.

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Kommentar von Dixy69
02.12.2015, 11:49

Genau so schauts aus!Wir hatten Ende der 90er an Albaner vermietet,damals Flüchtlinge.Wir mußten zu sehen,wie unser Eigentum regelrecht vernichtet wurde.Nachdem wir es endlich geschafft hatten sie wieder los zu bekommen,haben wir abzüglich der vom Staat bezahlten Mieteinnahmen noch ca.50000 DM an Schaden gehabt.Ich kann nur jeden dazu raten,nicht an solche "Völker"zu vermieten.Nie wieder!

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Lass das hab den Fehler gemacht... Die haben es geschafft 3 Wohnungen unbewohnbar zu machen. Die Stadt zahlt zwar die Miete für eine Wohnung. Aber nicht für die 2 Wohnungen die dadurch unbewohnbar sind.
Außerdem dürfen Flüchtlinge keinen Flurdienst und keinen Schneeschiebedienst haben. Somit darfst du im Zweifel jeden Morgen dahin ;).

Ansonsten finde ich dein Engagement gut. Aber leider geht es meistens schief...

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Kommentar von tabstabs
02.12.2015, 09:08

Hab das Amtsblatt gerade nicht gefunden hier ein Artikels von Focus vom 30.11
Ein Leitfaden zur Unterbringung von Flüchtlingen sorgt derzeit in Hagen in Nordrhein-Westfalen bei Vermietern für Unmut, wie die „WAZ“ berichtet. Wer Migranten in seinem Haus unterbringen möchte, muss sich an bestimmte Rahmenbedingungen halten. Demnach dürfen Flüchtlinge etwa nicht das Treppenhaus putzen oder Schnee schippen. „Treppenhausreinigung und Winterdienst sind Sache des Vermieters“, zitiert die Seite aus dem Leitfaden.
In dem Leitfaden ist außerdem geregelt, dass Fenster 90 mal 120 Zentimeter groß sein müssten und die Wohnungen aus Brandschutzgründen einen zweiten Fluchtweg haben müssen, so die „WAZ“ weiter. In den Räumen müssten zudem Rauchmelder verbaut sein.

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Kommentar von IchFrageEinfach
02.12.2015, 15:06

Sollten diese Bedingungen nicht für alle Menschen gelten? insbesondere mit dem Brandschutz?

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Kommentar von tabstabs
02.12.2015, 15:07

Brandschutz und Co selbstverständlich. Hätte nicht gedacht das man das extra schreiben muss.

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Da solltest du dich unbedingt mit deiner Stadtverwaltung, oder Gemeine in Verbindung setzen, dort kann man dir genau sagen, was zu tun ist.

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Man sollte sich darber im Klaren sein, dass man an Menschen aus einem anderen Kulturkreis vermietet, mit denen man sich in aller Regel nicht verständigen kann.

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