Frage von DerPenner1996, 22

Was muss man eig im Jus-Studium lernen (alle gebiete des rechts kennen, verfassung auswendig lernen, oder was)?

Antwort
von Leon5xontop, 12

,ja der text ist kopiert aber er hilf dir hoffentlich :) 

Das Jurastudium ist ein sehr interessantes und vielfältiges Studium, das Ihnen dabei hilft, viele gesellschaftliche Zusammenhänge besser verstehen und einordnen zu können.

Das oberste Ziel ist es, die Anwendung von Gesetzen zu lernen, sie zu verstehen und richtig auslegen zu können. Der Gesetzestext ist das Werkzeug, um zur vertretbaren Lösung einer Problemstellung zu gelangen.

Das Auswendiglernen von Fakten nimmt eher eine nachrangige Rolle ein. Natürlich sollte man beispielsweise die eine oder andere Definition möglichst wörtlich parat haben. Aber auch hier macht Übung den Meister: Hat man einen Satz mehrfach niedergeschrieben, behält man ihn automatisch im Kopf – stupides Auswendiglernen (größtenteils) Fehlanzeige!

Im Rahmen des Jurastudiums beschäftig man sich mit dem Zivilrecht, dem Strafrecht und dem Öffentlichen Recht. In den Vorlesungen werden einem wichtige Gesetze erklärt und vor allem auch Fallkonstellationen präsentiert, deren Lösung nicht eindeutig ist bzw. über die zum Teil heftig gestritten wird. Derartige Meinungsstreitigkeiten sind ein zentraler Bestandteil des Studiums.Es geht beim Lernen also auch um Dinge, die gerade nicht im Gesetz stehen.

So setzt man sich mit (höchstrichterlicher) Rechtsprechung und Kommentaren auseinander und lernt, ein Gespür für juristische Zusammenhänge zu entwickeln. Dabei gilt es auch, einen Überblick über die Gesetzessystematik zu erlangen. Dies befähigt einen später dazu, sich schnell in neue Rechtsgebiete einzuarbeiten.

Das Gelernte muss dann bei der Erstellung eines Gutachtens zu einem Sachverhalt umgesetzt werden. Dies geschieht im berühmt-berüchtigten Gutachtenstil. Auch dieser muss am Anfang eingeübt und gefestigt werden. Während der eine Student von Beginn an gut damit zurechtkommt, braucht der andere etwas länger, um ihn sauber anzuwenden.

Da die Klausuren im juristischen Bereich aber fast ausschließlich aus Gutachten bestehen, ist man gezwungen, ihn möglichst schnell zu beherrschen. Übungen und Tutorien helfen einem dabei auf die Sprünge.

Auch Grundlagenfächer sind (gerade in den ersten Semestern) ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung. Rechtsgeschichte, -philosophie und -soziologie helfen einem dabei, das „große Ganze“ etwas besser zu verstehen, also Fragen wie etwa „Woher kommt das Recht?“ oder „Wozu brauchen wir es eigentlich?“.

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