Frage von youtube88, 187

Was muss man als Prostituierte machen?

Hallo :) Mich interessiert das Thema einfach mal. Wie ist das so, als Prostituierte? Muss man sich evtl. rechtlich registrieren dafür? Oder kann man einfach auf die Straße gehen und fragen, ob jemand sie benötigt? xD Und was ist ein Bordell? Verdient man damit gut Geld? Kann man das neben dem normalen Job auch machen? Und was muss man als Prostituierte machen? Ich könnte mir zwar nie vorstellen so etwas zu machen, aber mich interessiert das irgendwie. :^} LG

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von RFahren, 101

Das sind ja eine ganze Menge Fragen. Zunächst einmal gibt es bei der Sexarbeit verschiedene Geschäftsmodelle, bei denen sich der Service und der Preis erheblich unterscheiden. Trotzdem wirft der Volksmund die verschiedenen Dienstleistungen oft in einen Topf, hält ein Rotlicht darüber und nennt das Ganze dann "Bordell".

Der Strassenstrich ist dabei das unterste Niveau in der Rangordnung. Hier tummeln sich besonders viele Drogenabhängige und verschiedene Reviere werden von Zuhälterbanden kontrolliert. Der Sex findet dann unter hygienisch fragwürdigen Bedingungen im Auto des Freiers, in der freien Natur oder irgendwelchen Stundenhotels statt. Von den Frauen wird meist blasen und/oder Verkehr verlangt. Manche bieten (gegen Aufpreis) auch z.B. Analverkehr an. Ein Problem für die Dienstleisterin ist die mangelndes Sicherheit (wer hilft ihr, falls ein Gast auf dem einsamen Waldparkplatz plötzlich grob wird oder ihr das Geld wieder abnimmt?). Die distanzierte, oberflächliche Standardnummer wird oft ab 30-50€ angeboten.

In Laufhäusern (Kontakthof, Eroscenter) mieten die Dienstleisterin ein Zimmer auf Tagesbasis (oft 100-150€) und versuchen an dessen Türe die durch die Gänge streifenden Männer zu einer Session zu überreden. Die BFA-Standardnummer (Blasen, Flcken, anfassen) gibt es oft schon für 30€. Dafür können sich Gast und Dienstleisterin zumindest am Waschbecken säubern. Eine Nummer dauert höchstens 20min, dann wird entweder nachgelöst oder der Gast hinauskomplimentiert - ob er fertig ist oder nicht. Die Aufpreisliste ist phantasievoll - BH ablegen, Stellungswechsel usw. sind oft bereits mit einem Extra-Obolus verbunden. Für die Sicherheit der Damen sorgt das Hauspersonal, die meisten Zimmer verfügen über einen Notruf-Taster.

Die meisten Frauen arbeiten in Wohnungen - meist als Eine von mehreren Damen eines "Wohnungspuffs". Dort wird meist mehr Service erwartet, dafür sind dann auch meist die Preise höher. Eine halbe Stunde gibt es oft für 50-80€ eine Stunde für 100-150€ - oder mehr. Von den Einnahmen geht allerdings stets ein Anteil an den Betreiber.

Das bei den Gästen (und immer mehr Dienstleisterinnen) beliebteste Geschäftsmodell mit dem besten Preis-/Leistungsverhältnis (für den Gast) und sehr guten Verdienstmöglichkeiten (für die Prostituierten) sind FKK- und Saunaclubs. Diese Clubs kann man sich als eine Mischung aus Wellness-Hotel, Freizeitbad, Restaurant, Bar und Disco vorstellen, bei der die Damen ebenso wie die Herren Tageseintritt bezahlen (20-100€) und dafür Getränke und Essen frei haben sowie die Nutzung der Wellness-Einrichtungen. Der Service ist deutlich persönlicher, d.h. Die Gäste erwarten auch Streicheleinheiten, Zungenküsse - und natürlich Sex. Normalerweise werden pro 30min 50€ abgerechnet, bezahlt wird üblicherweise immer NACH der Session. Auch hier werden Extras wie Analverkehr, Fertigblasen oder Körperbesamung separat verrechnet. Für die Sicherheit sorgt auch hier die Security des Hauses.

Beim Escort - also den Callgirls, bestellt der Gast die Dienstleisterin zu sich nach Hause oder ins Hotel. Der Preis liegt oft bei 200€ oder mehr pro Stunde - diesen teilen sich allerdings Dienstleisterin und Agentur. Escort-Girls verbringen viel Zeit mit Warten auf einen Einsatz und können sich ihre Kunden auch kaum aussuchen oder "seltsame" Gäste so einfach ablehnen.

Damit kennst Du jetzt die wichtigsten Geschäftsmodelle- viele weitere Infos kannst Du z.B. in "Wir sehen uns im Puff!" (Amazon) nachlesen.

Seid nett aufeinander!

R. Fahren 

Antwort
von OriginalKarson, 92

Also ich hatte mal eine Freundin die auf den Strich gegangen ist... Sie hat mir erzählt das man den Männern auf der Straße nicht wirklich S*x verspricht und wenn man dann mit ihm auf nem zimmer ist nur so tut als würde man es mit ihm machen ;) also mit Gummi und an der Wange rubbeln soll sich so anfühlen wie ein echter B*ow*ob usw. (Glaubwürdigkeit fragwürdig)

Es ist im großen und ganzen eine riesige verarsche und wenn die Männer tatsächlich S*x mit ihr haben dann zahlen sie mega viel und das macht frau dann nur einmal im Monat weil es Geldtechnisch reicht (wenn sie eine gutaussehende frau ist, wenn sie ne muddi mit nem wohnmobil ist dann ist das wieder was anderes)... wenn sie keinen zuhälter haben. 

Wenn sie einen haben dann kassiert er die knete und ermöglicht den Frauen ein schönes leben wovon sie aber nichts haben da alle Autos, Villen oder sonstiges auf seinen namen laufen.

Und in die fres*e gibt es dann natürlich auch wenn sie nicht pariert...

Such dir lieber einen Job der Spaß macht 

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