Ich habe eine gespaltene Meinung zum Thema Waldorf-Kindergarten. Einerseits scheint es mir eine gute Idee, Kinder frei von Konsumterror geprägt z.B. durch Spielzeug, das eindimensional ist. Andererseits möchte ich meinem Kind auch nicht verbieten, eines Tages mit z.B. Barbies zu spielen. Ich habe aber gehört, dass von Eltern verlangt wird, einige pädagogische Grundregeln auch zuhause zu übernehmen. Hat jemand Erfahrung? Positive wie negative.

Unsere sieben Kinder waren alle auf Waldorfschulen, teilweise auch in den Kindergärten.
Ich war da zuerst auch etwas skeptisch wegen der teilweise doch sehr von der "Norm" abweichenden Regeln, auf die man sich natürlich erst einmal einlassen muss.
Unter dem Strich waren die Erfahrungen aber eindeutig positiv, wenn man einmal davon absieht, dass es dort natürlich auch nicht NUR gute Betreuer gibt, sondern auch mal Anlass zur Kritik.