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Was muss ich tun, wenn ich eine Psychotherapie anfangen will?

gefragt von supermax am 13.08.2007 um 20:21 Uhr

ich bin seit einigen wochen nicht besonders gut drauf und glaube, dass ich depressionen habe. darum würde ich gern mal therapeutische hilfe beantragen. wie fäng man es an, wenn man eine therapie anfangen will?


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Reply


Volume
beantwortet von Volume am 13. August 2007 20:23
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Zu Deinem Hausarzt gehen und Dein Problem schildern, der gibt Dir dann eine Überweisung zum Psychologen wo Du dann selber einen Termin vereinbarst.


Raimund1
beantwortet von Raimund1 am 13. August 2007 20:38
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Frag deinen Hausarzt, ob er einen guten Therapeuten kennt und zu dem er dich überweist. Bei dem hast du dann erstmal bis zu 5 "Probesitzungen". Wenn es um Familien- oder Partnerschaftsprobleme geht, kann auch eine Anfrage bei der Caritas helfen.

Ich finde es sehr wichtig, sich in solchen Fällen Hilfe zu holen und drücke dir beide Daumen.


Indy72
beantwortet von Indy72 am 13. August 2007 20:24
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Erst beim Hausarzt eine überweisung holen und damit zum Therapeuten der Wahl. Allerdings sind fürKassenpatienten die Wartezeiten lang. Also, am besten überall anrufen, und sagen, dass man drngend Hilfe braucht. Dann bekommt man wohl schnell einen Termin und man kann schon im Gespräche abklären, ob man mit dem oder anderen Therapeuten klar kommt.


anonym
beantwortet von rosenresli am 13. August 2007 20:26
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Eine Überweisung ist schonmal der erste Schritt. Falls du einen guten Hausarzt hast, kann er dir vielleicht sogar einen guten Therapeuten empfehlen. Falls nicht, solltest du z. B. über deine Krankenkasse versuchen, eine Liste mit eingetragenen Therapeuten zu bekommen. Es gibt jede Menge Therapeuten, die mehr schlecht als recht ausgebildet sind und bei denen man nur seine Zeit verschwendet.


neurodoc
beantwortet von neurodoc am 13. August 2007 23:51
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1) Zum Hausarzt, der Überweist an Psychotherapeuten. 2) Beantragt der Psychotherapeut die Kostenübernahne bei der Kasse.





Patron
beantwortet von Patron am 13. August 2007 22:01
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aus einer früheren antwort auf eine ganz ähnliche frage, erprobt und bewährt:

ein tipp kann sehr hilfreich sein, wird teils auch in entsprechenden kliniken angewandt: der depressive sollte eine nacht total wach bleiben, zb mit hilfe von freunden, die sich alle zwei stunden ablösen und ihn wach halten mit gesprächen und spaziergängen usw. nicht den fehler machen und morgens gegen vier oder fünf dann doch hinlegen, sondern stur durchhalten und erst am abend des folgenden tages wieder hinlegen. häufig ist die überraschende wirkung die, dass am darauf folgenden morgen der depressive wie umgewandelt ist, so, als wäre er plötzlich wieder in seinen richtigen rhythmus reingekommen, mit besserung der stimmungslage und des schlafverhaltens. Versuch es, es kann auf gar keinen fall schaden und hat recht große chancen, die wende herbeizuführen!


Klaus Stich
beantwortet von Klaus Stich am 14. August 2007 10:29
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Meines Erachtens gibt es da zwei Gesichtspunkte: 1. Die Kostenfrage. Mit den gesetzlichen Krankenkassen können nur Ärzte mit entsprechender Zulassung (gewöhnlich haben sie die Zusatzbezeichnung "Psychotherapie", "Psychoanalyse" oder die Facharztbezeichnung "Arzt für Psychotherapeutische Medizin", Psychiater und Psychotherapeut ec.) oder speziell weitergebildete und zugelassene Diplom-Psychologen (Psychologische Psychotherapeuten) abrechnen. Inwieweit da eine Überweisung vom Hausarzt vorliegen muß, klären Sie am besten mit dem vorgesehenen Behandler. Falls Sie selbst bezahlen wollen, erübrigt sich dieses Problem. 2. Die Frage, ob und welche Psychotherapie erforderlich ist. "Psychotherapie" ist keine harmlose oder unwirksame Sache, sondern etwas, was wie eine chirurgische Operation und auch so vielseitig. Fachwissen, Können und Engagement voraussetzt. Ob eine Depression vorliegt, sollte meines Erachtens ein weitergebildeter Arzt oder ein Facharzt feststellen, der dann auch vorschlagen sollte, ob und welche Psychotherapie und ob und ob und welche Medikamente zu geben wären, alles, Psychotherapie und Medikamente, unter Berücksichtigung der Nebenwirkungen. 3. Grundsätzlich hilfreich wäre m.E. Folgendes: Sich im Alltag nicht überfordern und sich keine Vorwürfe machen und sich nicht die Vorwürfe der Umwelt zu eigen machen, aber soweit möglich Hobbies ausüben, zügig bei hellem Licht spazierengehen, körperlich aktiv sein, aber nicht übertreiben. Und Johanniskraut (Hypericum) gibts meines Wissens rezeptfrei.


anonym
beantwortet von Marie87 am 14. August 2007 15:29
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Meine Mutter und meine Oma sind/waren Psychologen. schnapp dir das Telefonbuch und ruf einen Psychologen an. Vielleicht kann dir ja auch jemand wen empfehlen. aber eine überweisung von arzt brauchst du nicht. ok, kommt halt auf deine krankenkasse an.




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