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Was muss ich bei einer digitalen Spiegelreflexkamera beim Kauf beachten?

gefragt von kirulba am 15.12.2006 um 9:02 Uhr

suche eine gute Spiegelreflexkamera mit zusätzlichem Akku und Blitzgerät.


Reply


demosthenes
beantwortet von demosthenes am 15. Dezember 2006 11:36
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Darüber könnte man Romane schreiben!

Grundsätzlich lohnt sich eine SLR-Kamera nur, wenn man die vielen Möglichkeiten (Zubehör, Wechseloptiken,...) auch wirklich nutzen will, da sie natürlich etwas schwerer und teurer ist, als Kompaktkameras.

Der Aufnahmechip sollte wenigstens 6 MB haben. Grössere Chips sind zwar heute auf dem Markt, lohnen sich aber nicht wirklich, wenn man nicht gerade dauernd Riesenposter drucken will.

Ein grösserer Chip hat nicht nur Vor-, sondern auch Nachteile! Das Umspeichern des Bildes vom Aufnahme- auf den Speicherchip dauert hier länger und damit erhöht sich die nötige Wartezeit zwischen zwei Aufnahmen.

Zusätzliche Akkus gibt es in "loser" Form (nicht sehr praktisch) oder in Form von Batteriehandgriffen, die von unten an das Gehäuse angeklemmt werden. So etwas gibt es bei Minolta und Nikon, aber wahrscheinlich auch bei anderen Herstellern.

Das verdoppelt meist die Kapazität. Ausserdem sitzt ein Teil der normalen Bedienelemente meist auch noch einmal am Batteriegriff, sodass man beim Photographieren im Hochformat nicht die Hände verdrehen muss.

Alle modernen SLR haben eingebaute Blitzgeräte, die aber immer nur eine mässige Leistung haben - weiter als drei bis fünf Meter reichen sie nicht - und ausserdem bei Personenaufnahmen "rote Augen" produzieren.

Zusätzliche Blitze zum Aufstecken mit deutlich mehr Leistung gibt es reichlich.

Wenn man einen „Systemblitz“ des Kameraherstellers nimmt, „versteht“ dieser sich meist auch mit den Zoomobjektiven, er verändert also je nach Stellung des Objektivs auch den Ausleuchtwinkel.

Kommentar von 384c6ca84ef313f331523f2bf6d17570smallJoachim Radünzel am 15. Dezember 2006 13:06

Die genannten 6 MB beziehen sich bestimmt auf die Pixel-Qualität eines Bildes. Die Speicherkarte sollte auf die Photo-Anzahl bis zur Übernahme gewählt werden. Es gibt auch noch Unterschiede für manuelle Blenden- bzw. Belichtungszeit Korrektur ( oder beides ). Das hängt von Deinen Ansprüchen ab. Ich achte auch immer gerne auf die Lichtstärke des Objektivs ( ab wann brauche ich Blitz? ).


anonym
beantwortet von imp228 am 13. Februar 2007 16:10
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Ich finde es gibt einen weiteren sehr wichtigen Punkt: Staub gelangt durch das wechseln der Objektive auf den Sensor. Das kann zur Folge haben, dass kleinere Partikel auf einem Bild (meist bei helleren Flächen) zu sehen sind. Ich kann nur abraten (nach eigener Erfahrung) den Sensor selbst zu reinigen. Es gibt zwar etliche Anleitungen im Web, aber meist ist das Resultat schlimmer als vorher. Mittlerweile gibt es aber Kameras die eine automatische Sensorreinigung durchführen können.

Ich denke eine solche Option sollte bei einer Kaufentscheidung nicht ausser Acht gelassen werden.


anonym
beantwortet von clausi am 1. November 2007 17:38
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Wo soll ich da anfangen? Wie mein Vorredner schon sagte: Da könnte man Romane schreiben. :o)

Haben andere aber schon getan, z.B. hier:

http://www.die-digitalkamera.de/wiki/Kaufberatung:Digitale_Spiegelreflexkamera

Es kommt natürlich stark auf den Einsatzzweck und das verfügbare Budget an. Ganz allgemein kann man sagen: Mit einem aktuellen Nikon- oder Canon-Modell kannst Du einfach nichts falsch machen.


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