Frage von Askomat, 339

Was müsste in der Schule unterrichtet werden?

Themen- und Fachvorschläge sind wilkommen.

Ich denke da an ein Fach Verbraucherkunde, über Konsumgüter, Gesundheit, Ernährung, Verantwortung, Haushalt, Steuern,Versicherung Organisation,Jura, Medizin, ect. In Crashkursen und Projekten

Expertenantwort
von rotesand, Community-Experte für Kleidung, Auto, Mode, Schule, 75

Hallo!

Grundsätzlich lernt man schon genügend, aber leider oftmals zu wenig, was man später wirklich brauchen kann --------> Dinge wie Steuerrecht, Infos über Versicherungen, Wirtschaft, Politik, gesellschafts- und volkswirtschaftliche Zusammenhänge ... einfach alles was unter Allgemeinwissen fällt, lernt man mMn nicht im brauchbaren Umfang. Genau da sollte man anknüpfen!

Man sollte diesbezüglich auch ruhig drüber nachdenken, komplizierte Mathematik/Algebra, die kaum jemand später wieder in der Tiefe braucht, oder anspruchsvollste Geometrie in der Oberstufe etwas eindämmen und auch lateinische Namen für Fälle der deutschen Sprache usw. etwas kürzer treten zu lassen, um vllt. mehr allgemeinbildende Werte zu erklären!

Ich wäre ehrlichgesagt sogar für ein Extra-Fach namens "Allgemeinbildung" und für einen wirklich fundierten Informatik-Unterricht, der auf alle wichtigen Officeprogramme abzielt. Denn die brauchste mittlerweile in jedem Beruf.

Die oft praxisfernen Unterrichsthemen liegen darin begründet, dass die grauen Herren der Kultusministerien zu weit weg vom Schuss sind & zu wenig von dem Zustand mitbekommen, der auf den Schulen im Land tatsächlich vorherrscht. Ich bin keiner, der auf die Politik schimpft, aber speziell im Bildungsbereich ist "fehlende Bürgernähe" ein Dauerthema, das mir schwer im Magen liegt. 

Antwort
von Dxmklvw, 127

Das, was am meisten fehlt, ist das Wissen, wie Menschen wirklich ticken.

Bedeutung mancher Körperhaltungen und Gesichtsausdrücke, Bedeutung bestimmter Betonungen beim Sprechen usw., sind nützliche Kenntnisse.

Auch zu lernen, nicht mehr auf jeden Spruch hereinzufallen ist wichtig, z. B., sich klar darüber zu sein, welche Absicht zwangsläufig hinter etwas steckt.

Hat man das alles drauf, dann erübrigen sich erhebliche Teile der in der Fragebegründung genannten Themen.

Das Problem an allem ist aber, daß es dann auch Lehrkräfte geben muß, die nicht zu der Null-Ahnung-Gruppe gehören. Und bei diesem Punkt da wüßte ich selbst gerne, ob es solche überhaupt noch gibt.

OK, einiges macht Sinn, und bei dem, wie man es bewertet, kommt es immer auf die Sichtweise an.

"Verantwortung" hat etwas mit Charakter zu tun. Charakter kann man in sich ausbilden oder festigen, aber man kann ihn nicht wie aus einem Lehrbuch lernen, allenfalls kann man ihn vortäuschen.

Spezialthemen sind meistens weniger hilfreich, ausgenommen für die wenigen, die zufällig Interesse an so etwas haben oder im Leben tatsächlich intensiv damit zu tun haben werden.

Antwort
von voayager, 127

Alles Wesentliche bringst du ja schon auf den Punkt, eigentlich könnte man da nur noch hinzufügen, die Schule müßt vielmehr den Alltag einbeziehen und sie müßt vielmehr praktisch ausgerichtet sein. Nur so, würde sie die so erzeugtew Weltfremdheit überwinden, wäre sie alltagstauglich. Tatsächlich lernt man in der Xchule sehr wenig, was einem im Alltag tatsächlich nutzt, da fehlt es an den einfachsten Rechtskenntnissen, also Gesetzen, die man kennen sollte, wie man ein Konto eröffnet, wie man sich sinnvoll ernährt, was für die Umwelt wichtig wäre, was dem Verbraucherschutz dient, wie man eine Versicherung abschließt, einen Vertrag ob zur Miete oder Kaufvertrag usw., stets verpennt die Schule Wesentliches.

Ich war 13 Jahre in der Schule, wußt noch nicht mal was ein Tarifvertrag ist, was Stücklohn bedeutet und was ein Manteltarif ist, was Aussperrung bedeutet, was wilder Streik, wie ein Auto funktioniert, wie man einen Reifen wechselt, eine Lampe anschließt usw., als ich mein Abi hatte. Das nur mal so als einige wenige Beispiele, da gab es gewiß noch Vieles anderes, wovon ich keinen blassen Schimmer hatte, bis ich mich selbst dann später ins Geschirr legte.

Und was lernte ich in der Schule? Infinitesimalrechnen, in Physik was über gedämpfte Schwingungen, in Chemie was über das Massenwirkungsgesetz usw., alles Dinge, die ich später nie wieder gebrauchen konnte und auch zukünftig nie gebrauchen werde. Alles Zeugs, das jenseits spezieller Berufe keinerlei Nährwert haben. All das und anderes mehr lernte ich, doch wußte ich noch nicht mal, wie man ein Konto eröffnet und was damit zusammenhängt.


Kommentar von AalFred2 ,

Wenn du all das nicht wusstest, wo waren deine Eltern während der 19 Jahre?

Kommentar von AnnnaNymous ,

Warum hast Du dann Abitur gemacht? Auf der Berufsschule habe ich die Sachen zum Tarifrecht sehr wohl gelernt. Dann muss man sich schon mal informieren, auf welchen Schulen die passenden Lerninhalte vermittelt werden.

Kommentar von voayager ,

Nun, ich war an höherer Bildung interessiert und ich wollte studieren. Außerdem ahnte ich nicht, dass ich da in einen Elfenbeinturm geriet.

Kommentar von voayager ,

Gute Frage, die waren da und mir wurde sehr viel abgenommen, was nun nicht gerade vorteilhaft war.

Kommentar von AalFred2 ,

Für die Erziehungsversäumnisse deiner Eltern kann man wohl kaum die Schule verantwortlich machen.

Kommentar von voayager ,

Wie wär`s denn mal, wenn Deutschland von den skandinavischen Ländern Einiges übernimmt, dabei denke ich bevorzugt an Finnland.

Kommentar von AalFred2 ,

Müssen die Eltern in skandinavischen Ländern neuerdings nicht mehr erziehen? Das wäre mir neu.

Kommentar von voayager ,

Ich spreche nur vom Schulsystem als Solchem, dass dem deutschen eindeutig überlegen ist. In dem Kontext darf auch an die zurückliegenden PISA-Studien erinnert werden.

Kommentar von AalFred2 ,

Warum nicht das japanische? Allerdings ändert das nichts daran, dass die Schule nicht dazu da ist, den Eltern die komplette Erziehung abzunehmen.

Kommentar von voayager ,

Aufgabe eines Schulsystems ist es, dass dieses sich stetig verbessert. In einigen Ländern wird das so gesehen und gehandhabt, entsprechend fallen dann u.a. auch die PISA-Studien aus. Schulsysteme können nicht eine Ewigkeit und 3 Tage als so bleiben wie sie waren, sondern müssen sich kontinuierlich weiterentwickeln.

Kommentar von AalFred2 ,

Ja, und? Was hat das mit der Erziehungspflicht der Eltern zu tun?

Kommentar von voayager ,

Es gibt genug Eltern, die arbeiten gehen und von daher keine Zeit haben, auch noch groß die Schulaufgaben ihrer Kinder zu bewältigen. Dann gibt es wieder Väter und Mütter, die dem Schulstoff der höheren Gymnasialklassen nicht gewachsen sind.

Kommentar von AalFred2 ,

Es geht hier nicht um Schulstoff. Es geht um lebenspraktische Dinge, wie Steuern, Verträge und Versicherungen. Das ist nunmal Aufgabe der Eltern.

Kommentar von voayager ,

Das sollten auch die Eltern anpacken, da geb ich dir recht. Nicht immer klappt dies allerdings, vor allem wenn es lebensuntüchtige Eltern sind. Dazu mal ein Beispiel: Das Kind soll ausziehen, worauf achtet es bei der Wohnungssuche und welchen Stromanbieter wählt es? Es muß dann Grund,- und Arbeitspreis berücksichtigen und da Berechnungen anstellen. Dazu gehört auch, auf die KWh zu achten. Solche Kalkulationen würden ganz gut in den Unterricht reinpassen, statt irgendwas Vertrocknetes zu dozieren.

Ich rechne den sozialistischen Staaten hoch an, dass sie so was wie polytechnischen Unterricht anboten. Ob nun immer sehr effizient, sei dahingestellt, jedenfalls ist die Zielsetzung ok, vom großen Sowjetpädagogen namens Makarenko läßt sich lernen, Blonski nicht minder.

Das zielt zwar meher in Richtung praktische Anwendung von Schulstoff und Hervorhebung der Technik, doch kann zu diesem eben noch mein Beispiel u.a.m. genommen werden.

Antwort
von Anni478, 163

Viele Schüler sind leider bereits mit den Lehrinhalten der regulären Fächer überfordert. Wer die Suppe der Weisheit nicht gerade mit der Gabel ist, kann einige der o.g. Themen im Zeitalter von Internet mit Leichtigkeit googeln.

Für hilfreich erachte ich die Themen Rechts-/Wirtschaftskunde, Gesundheit/Ernährung und sowohl theoretische als auch praktische Rückenschule im Rahmen des Sportunterrichts. Denn dies kommt als langfristiger Kostensenker im Gesundheitswesen der Allgemeinheit zu Gute.

Als vorteilhaft in der heutigen Zeit mögen auch Angebote in dem Bereich Aggressions-/Konfliktbewältigung und Motivation gelten.

Kommentar von FranziiCookiie ,

Also Wirtschaft- und Rechtslehre existiert ja als Fach so schon.

Kommentar von Anni478 ,

Aber nicht in jedem Bundesland soweit ich weiß.

Kommentar von Korrelationsfkt ,

Gesundheit/Ernährung hat man in der 5. Klasse im Fach Bio.

Kommentar von voayager ,

das ist doch mehr ein Art bloßes Geplänkel

Kommentar von voayager ,

aber wie oberflächlich im Grunde genommen

Antwort
von elenano, 83

Viele hätten einen Knigge Kurs nötig.

Ich persönlich hätte noch gerne das Fach Kochen (keine Ahnung wie ich später mal überleben soll) und auch Steuern.

Darüber erklärt einem niemand etwas.

Und ein relativ umfassender Erste Hilfe Kurs wäre auch nicht schlecht. Der kleine Kurs, den man für den Führerschein absolvieren muss, bleibt (eigene Erfahrung) nicht lange im Gedächtnis.

Werken fände ich auch praktisch, falls man zu Hause ja doch mal was reparieren muss.

Kommentar von Etter ,

"Ich persönlich hätte noch gerne das Fach Kochen (keine Ahnung wie ich später mal überleben soll) und auch Steuern."

Nun abgesehen von Kochkursen, welche vmtl. auch in deiner Gegend angeboten werden, gibt es auch einen Haufen Websites.

http://www.chefkoch.de/

Laut Angabe der Website sind das gemütliche 275.000 Rezepte. Bis man die durch hat dauerts n bissl. Zudem gibts auch noch Kochbücher usw.

"Darüber erklärt einem niemand etwas."

Also ich hab mir das weitestgehend selbst beigebracht. Ebenso haben es Freunde von mir gehalten.

"Und ein relativ umfassender Erste Hilfe Kurs wäre auch nicht schlecht."

Was willste denn da noch haben? In erster Linie können stabile Seitenlage, Herzrythmusmassage und vll. die Nutzung eines Defis nützlich sein. Ansonsten vll. noch wie man Verbindet. Allerdings ist das jetzt nicht sooo die riesige Kunst.

Bei letzterem sind allerdings nach meiner Erfahrung eh Anleitungen dabei, welche aus 4 Schritten bestehen.

"Werken fände ich auch praktisch"

Werken hatte ich sogar in der Schule. Um genau zu sein sogar mehrfach. Fands nervig und unnötig.

Kommentar von Lexa1 ,

Also werken finde ich bestimmt nicht unnötig. Hat einen praktischen Nutzen, wenn es richtig gelehrt wird.

Aber bei den anderen Punkten gebe ich dir in sofern Recht, das es nicht unbedingt in die Schule gehört, sondern auch die Eltern in der Pflicht sind ( gerade beim kochen, Handarbeit u.s.w. )

Kommentar von Etter ,

Werken ist so ne Sache für sich. Ich lernte wie man sägt, wie man feilt, wie man mit Lehm was zusammenbastelt.

Das hat mit Reparaturarbeiten leider wenig zu tun und was ich bisweilen so an Reparaturen wirklich hatte konnte ich hauptsächlich mit Holzleim und vll. 1-2 Schrauben in Ordnung bringen.

Wenn ich aber mir ansehe, was ich davon im Haushalt so brauche ist es bei quasi null. Die Sachen die ich brauchte oder die mich interessiert waren eher spezieller Natur (Tisch bauen). Dazu hab ich dann entsprechend wieder Google benutzt.

Was ich aber tatsächlich gebraucht habe war n bissl "Klempnerei", da ich mein Spülbecken auseinanderbauen dürfte. Das hab ich allerdings auch einfach einmal gemacht und dann gewusst, dass da verdammt viel Wasser im U-Rohr ist ;)

Den Großteil meines Wissens zum Thema "Handwerk im Haus" habe ich bisweilen auch von meinem Vater gelehrt bekommen, da er mich in jedes Bauprojekt mit eingespannt hat.

In der Schule hätte ich bei sowas n Vogel bekommen, da man es dort vmtl. nicht so praktisch durchziehen kann :/

Kommentar von Lexa1 ,

nicht jeder hat so einen Vater wie du. Ich verstehe dich aber. Man muss ja nicht gleich einen Tisch bauen, aber etwas praktische Unterweisung an Werkzeugen ( Bohrmaschine, Feile, unterschiedliche Zangen und deren Gebrauch, Schraubendreher u.s.w. ) ist bestimmt nicht unnütz.

Kommentar von voayager ,

Werken in den höhere3n Schulklassen ist in der vorliegenden Form Käse, weil bloße Bastelei, also eine Art Beschäftigungstherapie und bloße Spielerei in einem.

Antwort
von Lennister, 22

Jura lernt man bereits(in Bayern heißt das entsprechende Fach Wirtschaft und Recht).

Die restlichen Dinge, die du hier nennst, sollten meiner Meinung nach- ebenso wie z.B. Miete oder Altersvorsorge- in einem eigenen Fach behandeln. Man könnten das "Lebenspraxiskunde" nennen.

Daneben würde ich dafür plädieren, alle hierbei relevanten Fächer-v.a. Geschichte, Sozialkunde und Ethik/Religionslehre- und das schulische Umfeld an sich konsequent nach dem  Konzept der Civic Education auszurichten.

Civic Education bedeutet: Die Kinder werden zu guten Demokraten erzogen. Einerseits lernen sie argumentieren, entscheiden und hinterfragen. Sie erwerben Medienkompetenz, lernen, wie sie sich Informationen beschaffen und sie richtig einordnen können.

Andererseits werden den Kindern aber auch die Tugenden und Einstellungen anerzogen, die einen guten Demokraten ausmachen: Sie erlernen Toleranz und Zivilcourage, sie werden dazu erzogen, sich für Demokratie, Menschenrechte, Rechtsstaatlichkeit und Pluralismus einzusetzen. Und sie lernen natürlich auch, rational zu denken.

Ich denke, das ist essentiell. Eine solche Erziehung - und zwar von der 1.Klasse an, wenn nicht schon vom Kindergarten an- ist die effektivste nur denkbare Extremismusprävention.

Antwort
von Karacho, 16

Das Allgemeinwissen zum täglichen Leben wird in der Tat eher schlecht in der Schule vermittelt und auch wenn man diese Aufgabe gerne den Eltern zuteilen möchte; nicht alle Eltern taugen dazu und das fängt schon bei der Aufklärung an, wo man gravierende Lücken bei einigen erkennen kann.

Daher sollte die Schule tatsächlich mehr auf den Alltag fokussiert werden und vor allem Paukfächer gehören abgeschafft. Das ist stumpfes Auswendiglernen und dient lediglich der Prüfungsnote.

Stattdessen wäre es eventuell sinnvoll, neben dem Alltäglichen viele Wahlfächer anzubieten, sodass man auf Stärken und Interesse bauen kann. Literatur oder auch Mathematik ist nicht jedermanns Sache und wird auch nur von den wenigsten später so detailreich gebraucht. 

Antwort
von howelljenkins, 12

schule ist dafuer da, dinge zu lernen, die einem eltern, verwandte oder einfach "die gesellschaft" nicht beibringen kann. so war das mal gedacht. "hoehere bildung" bedeutet fremdsprachen, geisteswissenschaften, hoehere mathematik und naturwissenschaften. 

das war mal was gutes, leute. es hat mal was bedeutet, dass praktisch jeder zugang zu hoeherer bildung bekommen hat und bei entsprechender leistung zumindest abitur machen konnte, mit all dem "unnuetzen" wissen.

den ganzen praktischen kram, fuer den kinder und jugendliche heute anscheinend extra unterricht brauchen, haben die schueler von damals nebenbei gelernt. 

am bildungssystem gibt es immer was zu verbessern, das bestreite ich nicht. aber wer meint, dass er hauptsaechlich unnuetzes und unpraktikables zeug beigebracht bekommt, sollte vielleicht noch mal nachdenken, ob hoehere bildung tatsaechlich wieder ein eliteding werden soll und die "masse" sich mit alltagswissen begnuegen soll.

ausserdem:

vieles ist lebenserfahrung, crashkurse und projekte eignen sich nicht fuer jeden. 

was ich persoenlich mir wuensche ist, dass kinder wieder lernen, selbststaendig zu denken und nicht bloss aus buechern abzuschreiben. gibt es eigentlich gar keine transferleistung mehr? da wurde frueher doch soviel wert drauf gelegt (meiner ansicht nach zu recht). 

ich bereue meine hoehere bildung nicht. obwohl ich in keinem naturwissenschaftlichen beruf arbeite, weiss ich eine ganze menge ueber mathematik und naturwissenschaften. ausserdem spreche ich zwei fremdsprachen fliessend und habe grundkenntnisse in zwei weiteren. ich finde das gut.

Antwort
von Etter, 22

Achje.

Wenn einen die Themen interessieren, dann kann man sich auch ohne Probleme in der Freizeit damit beschäftigen. Warum sollte es anderen aufgezwungen werden?

Jura lernst du wichtige Dinge in der Ausbildung (z.B. in BWL zu Arbeitsverträgen). Generell wirst du aber in einem Rechtsstreit einen Anwalt brauchen, womit dir das wissen so quasi gar nichts bringt.

Medizin: Was genau? Wie manche Stoffe wirken? Wie sie zusammengesetzt sind? Was eine Erkältung ist? Wie man ein gebrochenes Bein schient? Wie man eine Operation durchführt?

Sry aber Medizin ist ein riesiger Bereich. Das hat schon n Grund, warum man des studieren kann.

N Teil wird bzw. lässt sich durch den Bio- und Chemieunterricht abfangen.

Ernährung: Wozu gibts eig. noch Eltern? Wenn ich hier so lese, was manche als Unterrichtsfach haben wollen, scheinen manche Eltern ihren Kindern nichts beizubringen.

Ansonsten gilt auch wieder hier: Wens interessiert, der kann sich das Wissen recht schnell im Internet zusammensuchen. Zumindest was so n paar Basics angeht.

Was in der Schule unterrichtet werden soll? Die Basics. Das was ich später für die Ausbildung und/oder das Studium brauche.

Beispielsweise würde ich gerne Sport und Religion/WoN vom Plan sehen. Das sind aus meiner Sicht Dinge die man in seiner Freizeit ausüben kann.

Kommentar von Clarissant ,

Wenn einen die Themen interessieren, dann kann man sich auch ohne Probleme in der Freizeit damit beschäftigen. Warum sollte es anderen aufgezwungen werden?

Das könntest du auch über Mathe, Französisch, Chemie etc. sagen. 

Medizin halte ich unabhängig von Interessen für viel sinnvoller als bspw. höhere Mathematik. Wenn ich sehe, wie viele Leute keine Ahnung haben, wann man zum Arzt muss, was man gegen Fieber und Kopfschmerzen tun kann, wie man Verbände anlegt etc. Es muss kein Studium sein, aber einige Grundlagen wären schon wichtig. 

Bei Jura sehe ich das übrigens genauso: Jeder Einwohner eines Landes sollte die jeweiligen Gesetze kennen, bzw. lernen, wie man Gesetzestexte liest und wo man gewisse Dinge nachschlagen kann. 

Wozu gibts eig. noch Eltern? 

Was ist mit den Kindern, die keine Eltern haben? Oder mit denen, deren Eltern arbeiten müssen? Oder mit denen, deren Eltern solche Dinge eben nicht wissen, weil sie sie selbst nie gelernt haben. Was ist mit den Kindern, die kein gutes Verhältnis zu ihren Eltern haben? 

Die Schule verlangt, dass Kinder 5 Tage in der Woche dort sind. Da ist es nicht zu viel verlangt, wenn Eltern fordern, dass ihnen dort auch Dinge beigebracht werden, die wirklich nützlich sind. 

der kann sich das Wissen recht schnell im Internet zusammensuchen.

Das können eben viele nicht. Viele wissen nie, wie man Google effektiv bedienen muss und lernen das auch nicht – weder von der Schule noch von ihren Eltern. 

Letzten Endes ist es immer Ansichtssache. Für den einen ist XY wichtig, für den anderen nicht. Dass aber die meisten Menschen einen Großteil des Schulstoffes am Ende wieder vergessen, weil sie vieles davon nicht brauchen und kein Interesse daran haben, ist eine Tatsache. 

Kommentar von Etter ,

"Das könntest du auch über Mathe, Französisch, Chemie etc. sagen."

Tatsächlich muss ich kein Französisch lernen. Mathe braucht man mindestens Grundlagenwissen. Sofern man später irgendwas machen will, was mit Technik zu tun hat, wird man auch höhere Mathematik brauchen. Beispielsweise brauche ich atm Vektorrechnung, Matrizenrechnung usw.

"Wenn ich sehe, wie viele Leute keine Ahnung haben, wann man zum Arzt muss"

Das ist eig. Common Sense. Wenns einem schlecht geht, geht man zum Doc. Gerade wenn man arbeitet und nicht arbeitsfähig ist, muss man das ja sowieso.

"was man gegen Fieber und Kopfschmerzen tun kann"

Gegen Kopfschmerzen gibt es wahlweise einen Haufen Medikamente zur akuten Behandlung. Wenns langfristig anhält, sollte man eh mal einen Arzt aufsuchen. Also wieder Common Sense.

Fieber: Suppe, Flüssigkeit, Ruhe und wieder Medis.

"wie man Verbände anlegt etc"

Ist nicht gerade ein Wunderwerk und wahlweise recht schnell im Internet zu finden. Bekommt man auch im Erste-Hilfe-Kurs beigebracht.

"Jeder Einwohner eines Landes sollte die jeweiligen Gesetze kennen, bzw. lernen, wie man Gesetzestexte liest und wo man gewisse Dinge nachschlagen kann."

Praktisch gesehen kann man aber nicht alle Gesetze als Bürger. Es sind zu viele. Eben deswegen gibt es halt Fachpersonal dafür. Allerdings sollte man Grundregeln drauf haben. Wobei man z.B. in der Fahrschule die StVO kennenlernt. In der Ausbildung erfährt man was zu Arbeitsrecht usw. Dazu kommt wieder viel Common Sense (ja ich benutze das Wort häufig und nein ich kanns nicht ins deutsche übersetzen ;). Beispielsweise sollte es logisch sein, dass es nicht legal ist jmd. zu bestehlen, zu ermorden oder Ähnliches.

"Die Schule verlangt, dass Kinder 5 Tage in der Woche dort sind. Da ist es nicht zu viel verlangt, wenn Eltern fordern, dass ihnen dort auch Dinge beigebracht werden, die wirklich nützlich sind."

Und deswegen können Eltern ihren kompletten Lehr- und Erziehungsauftrag abgeben? Sry aber dann kann man die Kinder auch gleich in Heimen unterbrigen, wenn sich die Eltern eh nicht mitm Kind beschäftigen (wollen). Gerade sowas wichtiges wie kochen. Wohl oder übel muss das jede Person, da wirds doch nicht so schwer sein das Kind mal anne Hand zu nehmen und zu sagen, dass es mal fix mithelfen soll.

"Das können eben viele nicht. Viele wissen nie, wie man Google effektiv bedienen muss und lernen das auch nicht"

Dann kann man auch keine Bücher suchen o.Ä. Damit dürfte man so lebensfähig wie n beinloses Kamel sein. Man hat keine Ahnung wie man etwas selbst sucht (wobei sich das ja lernen ließe, aber dafür bräuchte es ja Eigeninitiative *grusel*) und kann somit nur mithilfe anderer Personen überleben.

Man kann ja selbst lernen, wie man googelt indem man danach sucht. 18.500.000 Ergebnisse zu "wie google ich richtig". Und die Frage wurde sogar noch durch Autovervollständigung als Vorschlag gegeben.

Praktisch gesehen haben die Leute keinen Bock es herauszufinden. Gibt ja Leute die das für einen tun. Und wenn das mal keiner macht, dann sind die anderen schuld.

Kleine Anekdote: Ich hatte so n Menschlein auch mal auffer Arbeit. Wenn du ihr nicht gesagt hast, dass sie xy tun soll, hat sie sich zurückgelehnt und exakt gar nichts gemacht. Selbstständiges lernen war auch nicht vorhanden.

Ende vom Lied war, dass die Person in der Probezeit geflogen ist.

"Für den einen ist XY wichtig, für den anderen nicht."

Und genau da kommen wir langsam zum Problem. Wir müssten einen Schulplan haben, der für alle wichtig ist und alle gleich interessiert. Das wirste aber nicht hinbekommen.

Du sagst, dass höhere Mathematik unnütz ist, ich sage, dass ich ohne Vorwissen durchs Abi nichtmal das erste Semester des Studiums gepackt hätte.

Kommentar von FranziiCookiie ,

Ich denke Sport ist sehr wichtig, nur sollte der Unterricht ein wenig reformiert werden. Also wirklich mehr auf Bewegung abzielen, als auf komische Ballsportarten. Dadurch kommt man als Schüler auch mal aus dem Klassenzimmer und bewegt sich. Das ist wirklich nicht schlecht.

Religion finde ich ebenfalls nicht schlecht. Leider kommt es dort sehr auf den Lehrer an, aber wir haben dort dieses Jahr echt viel nützliches durchgenommen. (Bspw. Basics anderer Religionen) Außerdem ist das ein Fach, wo man auch mal über den Sinn des Lebens diskutieren kann usw.

Kommentar von Etter ,

Das Problem mit Sport ist, dass es bewertet wird und ein Zwang ist.

Ich habe in der Schule Sport hassen gelernt und habe erst lange nach meinem letzten Mal Schulsport wieder n Draht dazu bekommen.

Bewertet wurde anhand des Alters. Sportlichkeit, Anstrengung, Größe und Ähnliches war wumpe.

Wenn man Sport gestrichen hätte, hätte mir das einiges erspart und ich hätte ~1,5 Stunden für Dinge gehabt, die mir Spaß machen. Zum Beispiel Sportarten welche mich interessieren.

Mein Religionsunterricht bestand daraus die Bibel auswendig zu lernen. Kritisches Hinterfragen wurde abgestraft.

Werte und Normen wäre noch ansatzweise sinnvoll, da es nicht durch eine Religion vorgeprägt ist. Allerdings sehe ich auch dort nichts, was man wirklich benoten könnte, da jeder seine eigenen Ansichten zum Leben hat.

Wenn mich beispielsweise jmd. nach dem Sinn des Lebens fragt, so ist die Antwort, dass es keinen gibt. Und ich kann dir aus Erfahrung sagen, dass diese Ansicht einigen nicht passt.

Antwort
von 3Abenteurer, 6

Mein Favorit wäre, Klischee Kunde. Ein Fach in dem einfach die ganzen Klischees aus dem Weg geräumt werden.

Davon gibt es ja genug.

Antwort
von LarsLohmann, 111

Ich finde deine Beispiele schon sehr gut, aber denke was meiner Meinung auch oftmals fehlt ist den Schülern in unserer immer größer werdenden und schnell waschenden Welt ein besseres Wirtschaftsverständnis zu vermitteln. Und das nicht auf die staubige Art und Weise sondern einfach und so das es für jedermann im Kopf bleibt. Die Wenigsten Abiturienten aber auch Sonstigen Schülern haben wenig Ahnung welche ungeahnten Möglichkeiten sich ihnen Heute bieten und das nur weil sie den vorgelebten 0815 Trott in der Schule vorgelehrt bekommen. 

Kommentar von Ps115V1NonNobis ,

Wie schnell wird denn deiner Meinung nach heute in der Wirtschaft das Geld gewaschen?

Antwort
von Nikita1839, 90

Crashkurse sind nie gut, da nicht jeder so eine gute Auffassungsgabe besitzt.

Allerdings ist soetwas wie Rechnungen begleichen, Versicherungen verwalten etc gut, da die meisten Jugendlichen ohne irgendwas zu wissen ins Leben gehen

Kommentar von Abc123defgh ,

Wo sollte man sowas im eh schon straffen und überfüllten Lehrplan unterbringen? Ich würde mich über so ein Fach freuen... dennoch will ich nicht nur in der Schule hocken 😅

Kommentar von Nikita1839 ,

Überfüllter Lehrplan? Wir haben es noch gut mit unseren Unterrichtszeiten und Themen

Kommentar von Abc123defgh ,

Naja, unsere Lehrer haben uns ein paar Worte für die Oberstufe mitgeben: Es wurde das Abitur nach 12 Jahren eingeführt. Vorher 13. Wir werden euch vieles reinprügeln müssen, da die Lehrpläne nicht überarbeitet wurden und wir den ganzen Stoff der 13. auch noch mir hinein pressen müssen. Zudem wird es auf euch zukommen, dass ihr in Klasse 11 und 12 in einigen Fächern hauptsächlich nur noch für das Vorbereiten und Schreiben der Zensuren dem Unterricht bewohnt, da wir die nötigen Noten und Termine sonst nicht einhalten können. Daher meine Vermutung, dass das alles eh schon schlecht organisiert ist und ein neues Schulfach einfach nur noch mehr Chaos anrichten würde.. immerhin... ich könnte jetzt auch mein Abitur in Plattdeutsch ablegen... Voll die sinnvolle Änderung. Ich wollte mit meinem Kommentar nicht übereifrig sein: ich werde in den nächsten Wochen sehen, wie viel von der Panikmache stimmt.

Kommentar von Abc123defgh ,

*Klausuren und Tests Mein Denkvermögen lässt wieder mach, sry.

Kommentar von Nikita1839 ,

Habe selbst das Abi angefangen, hier wurde das "Turbo Abi" schon wieder abgeschafft. Wenn man sich selbst richtig organisiert, ist alles ganz gut zu meistern. Ich selbst habe schon festgestellt, dass das Abi an sich leichter ist als die Realschule, wenn man sich richtig organisiert. Aber das ist leider auch von den Lehrern abhängig..

Antwort
von TheDanzinger, 57

Hallo Askomat!

Deine Beispiele finde ich schon sehr gut. Als ich mit der Schule nach 12 Jahren fertig war hatte ich eigentlich keinen Plan vom Leben. Ich wusste nicht wie Steuern funktionieren und zur Bank gehen eine Zahlung tätigen hat auch länger gedauert. 

So etwas sollte auf jeden Fall, zumindest in der Oberstufe unterrichtet werden. 

-D

Kommentar von pinsel58 ,

Wie man eine Rechnung bezahlt, kannst Du ja wohl an jedem Bankschalter erfahren und wie Steuern "funktionieren" kann Dir jeder Steuerberater erklären. Warum sollte  das dann in jedem Fall in der Oberstufe unterrichtet werden? Solche Dinge kannst Du jederzeit erfahren! 

Kommentar von Lexa1 ,

Eigentlich ist da auch das Elternhaus in der Pflicht.  Am Bankschalter oder beim Steuerberater wirst du nicht viel erfahren, da sie für lange Erklärungen kaum Zeit haben.

Antwort
von loggruf, 72

Haushalt und die richtige Ernährung ist wichtig und vor allen Dingen würde ich dafür plädieren, dass im Sexualkunde viel mehr und ausgiebig in Richtung Verhütung unterrichtet werden sollte! So viele diesbezügliche Fragen hier auf gutefrage.net von unaufgeklärten Teenagern, die zwar wissen, wofür ihre Geschlechtsteile da sind, aber nicht, wie man richtig verhütet, kann ich einfach nicht verstehen.

Die Themen " Verbraucherkunde, Konsumgüter, Gesundheit, Verantwortung, Steuern, Versicherung, Organisation, Jura und Medizin " sind zu speziell und können teilweise nur durch eine 3-jährige Ausbildung oder ein Studium abgedeckt werden.

Kommentar von zalto ,

Nunja, ein Thema wie "Biologie" kann eigentlich auch nur durch ein Studium abgedeckt werden, ist aber trotzdem Fach in der Schule...

Ich glaube, man kann bei allen genannten Themen aus dem letzten Absatz zumindest die Grundlagen vermitteln. Dabei werden keine Steuerberater oder Volljuristen herauskommen. Aber mündige Bürger, die verstehen, wie ihnen geschieht und die nicht in jede Rechtsfalle tappen.

Antwort
von Leseratte98, 25

Verpflichtender Politikunterricht auf jeden Fall, mit aktuellen Themen und Grundlagen. Es gibt so viele Wähler, die keine Ahnung von Grundprinzipien der Demokratie oder der EU haben... Gesundheit/Ernährung klingt auch gut.

An einigen innovativen Schulen gibt es auch tolle neue Fächer wie zB Verantwortung und Herausforderung (an der ev. Schule Berlin Zentrum). Das erscheint für mich überaus wichtig. In Verantwortung wird einmal in der Woche einem ehrenamtlichem Projekt nachgegangen, welches sich die Schüler sich selbst aussuchen. In Herausforderung suchen sich die Schüler - wie der Name schon sagt - eine Herausforderung für 3 Wochen. Das kann alles mögliche sein, bei dem man sich selbst überwindet.

Gerade Arbeit in sozialen Projekten würde wohl vielen Schülern guttun. Ich habe in den letzten Jahren so viel Arroganz und auf-Andere-hinabschauen erlebt, das ist schrecklich.

Kommentar von FranziiCookiie ,

Also wir haben von der 10. bis zur 12. Politik (Sozialkunde) verpflichtend in der Schule.

Kommentar von Leseratte98 ,

In den meisten Bundesländern ist es nicht so, soweit ich weiß.

Antwort
von Kuestenflieger, 7

vom elternhaus respekt gelehrt , macht es in der schulgemeinschaft einfacher mit dem lernen .

küche / werkstatt : vermittelt elementarkenntisse - drei stunden alle 14tage .

Antwort
von DUHMHAITTUHTWEE, 77

Jura ist gut , Verantwortung kann man bloß leider nicht "antrainieren".
Es sollte ein Fach wie "Taktgefühl & dieses vortäuschen" geben.
Das würde vieles einfacher machen:)

Antwort
von Cruiser67, 36

Marketungstrategien, um die Jugend davor zu schützen, sich so einfach manipulieren zu lassen.

Gesunde Ernährung

Kritisches Denken, damit man nicht alles blind glaubt, was die Politiker sagen und die Medien schreiben.

Hierzu gibt es einen genialen Vortrag vom schweizer Friedensforscher Dr. Daniele Ganser, den er am 15. Dezember 2014 im voll besuchten Hörsaal der Eberhard-Karls-Universität in Tübingen gehalten hat.

Absolut sehenswert:

Antwort
von Suboptimierer, 17

Philosophie

Antwort
von OlliBjoern, 27

Prinzipiell finde ich die Vorschläge schon gut, aber zwei Gedanken dazu:

- die Schüler müssen auch schon ohne diese Sachen ziemlich viel lernen
- was spricht dagegen (gerade in der heutigen Zeit mit Google usw.), sich das Wissen selber anzueignen?

Ich lese manchmal Fragen nach dem Motto "welche Länder müsste Erdogan überqueren, um in Deutschland einzumarschieren". Mal ganz abgesehen davon, dass da ein abstruses Weltbild dahintersteckt, ich frage mich: wieso kann derjenige (oder diejenige) das nicht einfach ergoogeln?

Die Kids können (normalerweise) ihr Smartphone perfekt bedienen, aber fragen manchmal Dinge, bei denen man sich fragt, warum sie das nicht selber herausfinden können.

Kommentar von Askomat ,

So gut wie alle anderen Inhalte in der Schule kann man auch online lernen, trotzdem schafft man die Schule nicht ab. Wäre an der Zeit die Inhalte und Methoden anzupassen.

Antwort
von Morpheus94, 56

Auf Jedenfall weniger Mathe und mehr von dem was du aufgezählt hast

Antwort
von livechat, 23

Ich würde vorschlagen:  Anstand & Respekt.

Aber,  wer soll das den Schülern vermitteln? Da selbst unseren Lehrern der fehlt.

Antwort
von salome77, 48

Warum sollte all dies an der Schule unterrichtet werden? Ich habe dies durch meine Eltern beigebracht bekommen, indem ich sie dabei beobachtet habe, wie sie dies gemacht haben und habe es mir dann von ihnen erklären lassen.

Warum sollte all dies an die Schule ausgelagert werden?

Antwort
von Skinman, 57

Neu Schulfächer zu fordern ist immer ein Zeichen eines schwachen Politikers, der keine Ahnung von Bildung hat.

Die Schule ist nicht dazu da, akute gesellschaftliche Probleme zu lösen.

Zudem musst du dann direkt auch mal dazu sagen, was du stattdessen aus dem Kanon streichen willst.

Antwort
von AalFred2, 10

Warum genau willst du die Eltern aus jeder Verantwortung entlassen? Was soll Schule denn noch alles leisten?

Antwort
von Ps115V1NonNobis, 3

Vor allem sollten es praktische Fächer sein, denn Theorie hat immer überwogen und kann man inzwischen bequem im Internet bekommen.

Kommunikation

Lebensentwürfe und Zusammenleben, Ehe und Familie

Pädagogik

Psychologie

Philosophie

Arabisch

Sozialarbeit

.. Und es sollte diese Fächer als freiwillige Angebote geben und so, dass es wirklich interessant ist.

Die Pflichtstunden sollten nur Deutsch und Mathe sein.

Dann gäbe es weniger Druck, und auch Kinder von ärmeren Eltern haben qualifizierte Lernmöglichkeiten.

Antwort
von Wollsocke15, 27

Die deutsche Sprache!!!

Antwort
von Greta1402, 26

-Grundlagen des Kochens
-Steuern,wie man nicht ins Minus rutscht  ,Pensionierung und Rente
-Sexualkunde
-Der Mensch an sich
-Erste Hilfe ,Wiederbelebung
-Psychische Gesundheit
-Interviewtipps
-Menschenrechte
-wie man sich selbst liebt

Kommentar von SaraWarHier ,

Kochen hat man in der Realschule (ich glaube, das heißt Hauswirtschaft)

Steuern etc macht man in Wirtschaft/Recht

Sexualkunde macht man Jahr für Jahr in Bio 

Den Mensch an sich - ziemlich unspezifisch, würde ich sagen. Aber dafür haben wir ebenfalls Bio

Erste Hilfe muss man ohnehin machen, wenn man Führerschein macht. Viele Schulen haben auch Schulsanitäter, da kann jeder mitmachen und muss dann in den Erste-Hilfe-Kurs

Psychische Gesundheit: Was will man damit? Warum soll man jemanden mit Depressionen, Essstörungen etc belasten, wenn er diese Probleme gar nicht hat? Weißt du eigentlich, wie schrecklich es ist, unter einer derartigen Krankheit zu leiden und dann kommen Dreikäsehochs und Lehrer daher, die meinen, alles besser zu wissen und Dreck darüber erzählen zu müssen?  Solche Krankeheitsbilder sind weitaus komplexer als man glaubt und kann man nicht irgendwelchen 14- oder 15jährigen an den Kopf werden.Wer Hilfe braucht, geht zum Vertrauenslehrer/Arzt/Psychologen usw. Ein derartiges Unterrichtsfach würde nichts ändern. 

Interviewtips? Wie ist das gemeint? Auf Vorstellungsgespräche wurden wir im Übrigen vorbereitet in mehreren Fächern und auch in den Fremdsprachen. Davon abgesehen kann man auch selbst mal einen Ratgeber in die Hand nehmen und lesen.

Menschenrechte macht man ebenso im WIR-Unterricht

Wie man sich selbst liebt ist genauso wie "Psychische Gesundheit". Das ist ein überaus privates Thema, das man mit Sicherheit nicht mit anderen Menschen teilen müssen sollte. Das geht niemanden etwas an und ich würde mich weigern, einem solchen Unterrichtsfach beizuwohnen. Mir reicht das schon immer, wenn wir das Thema in Religion/Ethik ankratzen.

Deine Ideen sind...verbesserungswürdig. So etwas wird nie im Leben durchgesetzt werden und das ist irgendwo auch gut so.

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