Frage von Nicenice2001, 47

Was möchte Karl Rahner mit diesem Zitat Aussagen?

In Reli muss ich eine Hausarbeit schreiben und eine Aufgabe lautet: " zum Glück gibt es nicht was ich 60 % bis 80 % der Leute unter Gott vorstellen (Karl Rahner) -> was wird damit ausgesagt?" Ich weis leider nicht was ich dazu schreiben soll😅😁 Danke für eure Hilfe😊😃

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von deathbyhacks, 47

60 bis 80% der Leute haben von Gott falsche Vorstellungen (Bsp: Du baust sch***se -> du kommst in die Hölle)

Und er sagt jetzt dass zum Glück diese Vorstellungen von Gott, die die meisten Menschen haben, nicht richtig sei. Die

Antwort
von PWolff, 30

Schau dir mal an, was sich die meisten Leute unter "Gott" vorstellen. So was wie "Guter Opa, Total Taub", "Hauptsache, ihr habt keinen Spaß", "Komm schon, mach mal wieder einen Fehler, damit ich dich nochmal anbrüllen darf", "eiskalte Gerechtigkeit", "kosmisches Prinzip" usw.

Antwort
von Eselspur, 27

Gott ist unendlich größer als unsere kleinkarierte Vorstellung von ihm.

Antwort
von Ottavio, 32

Glücklicherweise ist Gott nicht wie ein Mensch. Insbesondere ist er nicht rachsüchtig. Er hat keinerlei Bedürfnis, uns elende, sinkewnde Madensäcke allesamt zu Hölle zu schicken.

Antwort
von AskLou, 47

Das Gott ein gerechter Richter ist... wäre er das dann würde mehr als 4/5 der Menschheit ersoffen sein

Kommentar von ProfFrink ,

Wenn Gott nur ein Richter wäre, dann wären es wohl eher 5/5 der Menschheit. Zum Glück ist er aber auch ein barmherziger Gott. Und das ist das eigentlich unvorstellbare, was ganz viele Menschen sich nicht vorstellen können. Ein Gott, der sich selbst für seine Menschheit hingibt, sprengt jegliche herkömmliche Gottesvorstellung. "Das mach ein Gott nicht.", sagen und denken ganz viele. - Nun - er hat es doch getan. Hier hört jegliche Religiösität auf, auch Theologen sind mit ihrem Latein am Ende und können nur noch ganz stille staunen. - Vielleicht ist das ja auch schon der Ansatz für deine Hausarbeit. Du sollst Dir kein Bildnis machen von Gott. So steht es in 2. Mose 20. Grund: Jegliches Bild wäre ein zu kleines Abbild von der Natur Gottes. Wir können uns ja noch nicht einmal von quantenphysikalischen Vorgängen ein richtiges Bild machen. Und wenn wir eines machen, ein Modell, dann hat es seine Grenzen der Erklärungsfähigkeit. Mit diesem Phänomen ist (leider) auch die Theologie konfrontiert. - Wenn Du was von Gott verstehen willst, dann schau Dir Jesus Christus an. In der Person Jesu kannst Du ein Stück weit Charakterzüge Gottes erkennen. Dabei ist augenfällig, dass seine Gnade die Grenzen unserer Vorstellungskraft übersteigt. Aber unendlich ist seine Gnade auch nicht.

Kommentar von Octuline ,

Im Prinzip ist er sogar beides. Gerechter Richter und barmherziger Vater. Barmherzigkeit kommt aber vor Gerechtigkeit, das heißt, wenn man nach seinem Tod vor Gott kommt, gibt es zuerst die Möglichkeit, Vergebung zu erhalten, und erst dann, falls die Möglichkeit nicht genutzt wurde, tritt er als Richter auf.

Kommentar von Iamiam ,

woher ihr das nur alles wisst...

Kommentar von ProfFrink ,

Steht alles in der Bibel. Dort wird dieser Kernzusammenhang zwischen Gerechtigkeit und Gnade immer wieder aus verschiedenen Blickrichtungen beleuchtet. Es ist für jeden etwas dabei. Vom einfachen Hafenarbeiter bis zum Theologieprofessor. Jedem wird auf seiner speziellen Ebene schnell klar: Die Gnade kommt vor der Gerechtigkeit.

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