Was meint karl marx mit Religion ist das Opium fürs volk?

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12 Antworten

Karl Marx teilt die Menschheit ein in Kapitalisten und Proletarier. Auf der einen Seite stehen die Leute mit den Produktionsmitteln. Diese haben die Macht und sitzen am längeren Hebel. Auf der anderen Seite stehen die Besitzlosen, die sich nur durch Vermietung ihrer puren Arbeitskraft über Wasser halten können. So die grob umschriebene Unrechtssituation aus der Sicht von Karl Marx. Dies ist eine sehr materialistische Sicht der Situation. Materialistisch in dem Sinne, dass nur das existiert, was ich sehen und anfassen kann. Materialismus und Marxismus gehören immer zusammen. Ist gewissermassen auch eine Art Religion.

In diesen Denkkonzept gibt es für alles Geistliche, für Gott, fürs Gebet, für alles Immaterielle keinen Platz. Zudem sah er die Kirche als Büttel des Kapitalismus, wenn sie auf das Jenseits, das Paradies, den Himmel vertröstet hat. Diese Jenseitsvertröstung hatte nach Marx's Auffassung nur betäubende Wirkung (wie Opium) und hat die Menschen nur davon abgehalten endlich die Kulturrevolution durchzuführen, die mit der Entmachtung des Kapitalismus einher gehen sollte.

So in groben Zügen die Theorie.

In der Praxis hat sich aber gezeigt, dass gerade Christen, die eine enge Beziehung zu Gott haben noch am ehesten zum Kampf gegen widrige irdische Verhältnisse bereit sind. Der Widerstand in den letzten Tagen der DDR ging im wesentlichen von kirchlichen Kreisen aus. Martin Luther King, der so grosse Erfolge im Kampf gegen den Rassismus errang, war bekennender Christ. Die Liste liesse sich beliebig fortsetzen.

Es ist am Ende eher so, dass das Wissen um die Gnade Gottes erst recht weltverändernde Kräfte freisetzt und nicht lähmt.


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Kommentar von wildcarts2
17.10.2016, 14:58

Es ist am Ende eher so, dass das Wissen um die Gnade Gottes erst recht weltverändernde Kräfte freisetzt und nicht lähmt.

Das ist Unsinn, denn kein Mensch hat WISSEN über "Gnade Gottes", sondern lediglich Glauben.

Tatsache ist, dass Religion die größte Massenvernichtungswaffe der Menschheit ist, da kein andere Konzept so gut manipulieren kann.

Marx hatte recht, dass Religion eine betäubende Wirkung erzielt. Du interpretierst dies aber nur aus religöser Sicht.

Wenn jemand politische Veränderungen herbeiführt, dann nicht aus religiösen Gründen, sondern aus einer vielzahl anderer Gründe. Es hat immer mit Macht, Geld und Überzeugungen zu tun. Religion ist dafür oftmals das beste Werkzeug. So zieht man das "betäubte" Volk auf seine Seite, indem man ihnen einfach bekannte Dinge erzählt, um ihnen zu suggerieren: "Das ist Bestandteil eurerer Religion" oder "Der Wille Gottes", so dass das Volk nicht groß nachdenken muss, sondern stupide folgen kann.

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Kommentar von schmidtmechau
18.10.2016, 07:53

Hallo Kevinpet3!

Tja, wie die Sachen so durcheinandergehen!

Marx hat den Materialismus keineswegs erfunden, sondern er hat den Kapitalismus analysiert und dabei festgestellt, dass dieser materialistisch ist. Marx hat den Idealismus genau deswegen kritisiert, weil dieser die materialistischen Verhältnisse des Kapitalismus übersieht und diesen daher nicht versteht.

Richtig wäre also eher zu sagen, dass Materialismus und Kapitalismus immer zusammengehören und dieses eine Art Religion ist.

Natürlich hat das Geistliche, Gott, das Gebet, das Immaterielle hat in dem marxistischen Denkkonzept einen Platz. Hier noch mal ein Zitat aus der "Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie" von 1844:

"Der Mensch macht die Religion, die Religion macht nicht den Menschen. Und zwar ist die Religion das Selbstbewusstsein und das Selbstgefühl des Menschen, der sich selbst entweder noch nicht erworben, oder schon wieder verloren hat. Aber der Mensch, das ist kein abstraktes, außer der Welt hockendes Wesen. Der Mensch, das ist die Welt des Menschen, Staat, Societät. Dieser Staat, diese Societät produzieren die Religion, ein verkehrtes Weltbewusstsein, weil sie eine verkehrte Welt sind. Die Religion ist die allgemeine Theorie dieser Welt, ihr enzyklopädisches Compendium, ihre Logik in populärer Form, ihr spiritualistischer Point-d'honneur (Ehrgefühl), ihr Enthusiasmus, ihre moralische Sanktion, ihre feierliche Ergänzung, ihr allgemeiner Trost- und Rechtfertigungsgrund. Sie ist die phantastische Verwirklichung des menschlichen Wesens, weil das menschliche Wesen keine wahre Wirklichkeit besitzt. Der Kampf gegen die Religion ist also mittelbar der Kampf gegen jene Welt, deren geistiges Aroma die Religion ist."

Gruß Friedemann

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Das Zitat ist leider nicht korrekt. Hier die Passage (in Wikipedia zu finden):

Das religiöse Elend ist in einem der Ausdruck des wirklichen Elendes und in einem die Protestation gegen das wirkliche Elend. Die Religion ist der
Seufzer der bedrängten Kreatur, das Gemüth einer herzlosen Welt, wie sie
der Geist geistloser Zustände ist. Sie ist das Opium des Volks.

Die Aufhebung der Religion als des illusorischen Glücks des Volkes ist die Forderung seines wirklichen Glücks. Die Forderung, die Illusionen über seinen Zustand aufzugeben, ist die Forderung, einen Zustand aufzugeben, der der Illusionen bedarf. Die Kritik der Religion ist also im Keim die Kritik des Jammertales, dessen Heiligenschein die Religion
ist.“


– Karl Marx: Einleitung zu Zur Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie; in: Deutsch-Französische Jahrbücher 1844, S. 71f, zitiert nach MEW, Bd. 1, S. 378-379

"Opium für das Volk" hat später Lenin geschrieben und man darf darüber spekulieren, warum er das Marx-Zitat geändert hat. Es ist nämlich ein Perspektivwechsel, ein Verursacherwechsel enthalten. Bei Marx sind es die Umstände, die das Volk zur Religion greifen lassen. Bei Lenin wird dem Volk mit Religion Tröstung vorgegaukelt. Das ist ein Riesenunterschied und eindeutig von der politischen Agitation bestimmt.

Inzwischen betet ja auch der kommunistisch erzogene Putin wieder fleißig in allen orthodoxen Kirchen und will sogar eine in Paris mit einweihen. Armer Marx: DIe Welt ist halt doch etwas komplexer als seine vereinfachenden Modellvorstellungen. Hätte er schon die Filme von "Don Camillo und Peppone" gesehen, hätte er seine Aussagen vielleicht korrigiert. Aber seine Zeit war halt noch vom Wahn der Vernunft geprägt, die ihnen Kant und Hegel hinterlassen haben.

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Kommentar von wildcarts2
20.10.2016, 02:14

Wahn der Vernunft? Ich sehe in Marx Ideen und Beschreibungen der Gesellschaft zwar auch viele Fehler und meiner Meinung nach nicht umsetzbare Dinge und manchmal auch die nötige Multiperspektivität, aber Soziologie ist halt schwer greifbar. Außerdem gibt es keine Lösung, die wirklich alle Menschen zufrieden stellen könnte, da der Mensch zu individuell und egostisch von Natur aus ist.

ABER das Religion DAS größte Übel ist, welches Gesellschaften und die ganze Menschheit belügt und von der Realität ablenkt ist Fakt.

Marx zeigt auf, dass Menschen die Hoffnungslos oder enttäuscht sind, sehr schnell in Ideologien flüchten, in denen sie sich eine bessere Welt versprechen. Religionen sind genau auf solche Menschen spezialisiert. Sie lullen sie ein, führen sie in einen Rausch, so wie bei Opiaten. Somit manipulieren sie den Menschen und verschleiern ihm die Realität.

Lenin sagte genau das selbe! Auch er sagte, dass die Religion dem Volk Hoffnung vorgaukeln würde. Wo soll da der "Riesenunterschied" sein?

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Zum Verweis auf Lenin unter den Beiträgen als Urheber des Zitates: Das ist zwar richtig aber es würde schon sehr viel "Kreativität" benötigen die Originalaussagen von Marx zu diesem Punkt anders verstehen zu wollen. Man kann sicher zu dem Ergebnis kommen das Marx der Denker / Intellektuelle von beiden war, eben Philosoph. Aber in der Analyse hat Lenin es - wahrscheinlich intuitiv - auf den Punkt gebracht während Marx in einer komplexeren Gesamtsicht verblieben ist. Aber dennoch stehen seine Sätze: "Und zwar ist die Religion das Selbstbewusstsein und das Selbstgefühl des Menschen, der sich selbst entweder noch nicht erworben, oder schon wieder verloren hat. (...) Dieser Staat, diese Societät produzieren die Religion, ein verkehrtes Weltbewusstsein, weil sie eine verkehrte Welt sind. Die Religion ist die allgemeine Theorie dieser Welt, ihr enzyklopädisches Compendium, ihre
Logik in populärer Form, ihr spiritualistischer Point-d'honneur , ihr Enthusiasmus, ihre moralische Sanktion, ihre feierliche Ergänzung, ihr allgemeiner Trost- und Rechtfertigungsgrund. Sie ist die phantastische Verwirklichung des menschlichen Wesens, weil das menschliche Wesen keine wahre Wirklichkeit besitzt.
Der Kampf gegen die Religion ist also mittelbar der Kampf gegen jene Welt, deren geistiges Aroma die Religion ist."

Und hier decken sich Lenins Ausspruch und das allgemeine Verständnis zur Interpretation der Ausführungen von K. M. zu diesem Thema.

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Hi,- K. M. meint damit, dass Religion, hauptsächlich als die institutionalisierte "Religion" der "Verkündungseliten",  i. d. R. die Menschen zur Duldsamkeit und damit zur Duldung bestehender Ungerechtigkeiten "erzieht" sowie dadurch den Fokus ihrer Aufmerksamkeit von der konkreten Beschäftigung mit der Überwindung dieser Ungerechtigkeiten in einem konkreten Diesseits auf vage Hoffnungen und "ungedeckte Schecks" von Heilsversprechen in einem nebulösen "Jenseits" ablenkt. - Damit ist (institutionalisierte (Verkündungs-) Religion aus der Natur der Sache heraus natürlicher Teil des Herrschaftsapparates.

Gruß

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Opium beruhigt, macht abhängig und lässt einem nur noch danach streben egal wie zerstörerisch das ganze ist. Genau das selbe machen Religionen auch.

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Marx hält die Religion für ein Rauschmittel,  zu dem der Mensch greift, weil er die Wirklichkeit nicht mehr ertragen kann. Das hat natürlich fatale Folgen: Anstatt die Wirklichkeit zu verändern,  verfällt der Mensch in Lethargie und wartet einfach auf die Erlösung und das Jenseits. Gerade dadurch wird die Wirklichkeit aber immer grausamer.Marx fordert daher die Abschaffung der Religion - um des Menschen willen. Der Mensch wird erst dann die Umwälzung der Gesellschaft in seine Hände nehmen, wenn er vom Rausch der Religion befreit ist.

Die Behauptung, Religion habe eine betäubende Wirkung bzw. keine aktivierende wird durch die Wirklichkeit widerlegt. Zumindest die Christen haben weltweit zur Verbesserung der menschlichen Lebensbedingungen beigetragen. Gerade der über den Tod hinausgehende Widerstand - z.Beispiel der Märyrer - macht deutlich, dass die Vertröstung auf ein glückliches Jenseits nicht automatisch lähmt, sondern auch zu unbeirrbarem und opferbereitem Einsatz für Veränderungen bereit macht.

Marx ist davon überzeugt, dass das Grundübel der Welt in den
ungerechten Verhältnissen liegt - nicht im Menschen selbst. Denn der Mensch ist - laut Marx - das, was die Gesellschaft aus dem Menschen macht. Deshalb
verurteilt Marx alle Versuche, unmittelbar den Menschen zu verändern (z.B.
durch Moral) und fordert die Revolution der Verhältnisse.

Letztlich sind es aber die Menschen, die die Gesellschaft verändern, zumindest die Sozial-Revoutionäre müssen Menschen mit veränderten Herzen und Idealen sein. Genau das aber ist der Grundansatz des Christentums: Wer die Herzen der Menschen verändert, verändert auch die Strukturen.






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Kommentar von wildcarts2
17.10.2016, 15:12

Zumindest die Christen haben weltweit zur Verbesserung der menschlichen Lebensbedingungen beigetragen.

Das ist eine glatte Lüge!

Das Christentum hat Jahrhundertelang sogar dafür gesorgt, dass es den Menschen schlecht geht und der Fortschritt aufgehalten wird!

Es war nicht das Christentum, welches Verbesserungen gebracht hat, sondern Menschen die innerhalb des Christentums lebten. Sie taten dies nicht WEIL sie Christen waren oder weil dies christlich gewesen wäre. Sie taten es oftmals gegen die Kirche.

Das so viele gute Dinge aus dem Christentum zu kommen scheinen liegt daran, dass das Christentum tatsächlich die Religion ist, welche die Menschen am meisten lähmt!

Zum besseren Verständnis der Vergleich zum Islam:

Der Islam hat sehr umfangreiche Gesetze, die sich sehr tief in das Privatleben ziehen. Gleichzeitig hat er sehr strenge Strafen. In islamischen Gebieten ist es wesentlich schwerer gewesen etwas zu tun, was dem Islam widerspricht. Man ist sehr schnell aufgefallen.

Als Christ musste man nur regelmäßig beim Gottesdienst und den Festlichkeiten sein. Daher lebten die Menschen immer anders im Christentum als im Islam. SIe hatten zwar auch ihre Ängste und Hoffnungen, aber sie trennten ihren Alltag und die Religion in vielen Belangen, was ein Moslem nicht tun kann (allein schon durch die Pflichtgebete).

In christlich orientierten Ländern wurde es ab dem 18. Jahrhundert wesentlich einfacher neue Dinge zu entdecken. Denn die Säkularisierung weckte viele aus der Lethargie. Man hatte mehr Mut Dinge zu probieren, die die Kirche vorher verboten hatten. Denn nun hatte man den Staat als Rechtssprecher und nicht mehr die Religion.

Und bedenke bitte eines:

Menschen die anderen Menschen helfen, tun dies selten aus ihrer religiösen Pflicht heraus, sondern aus ihrem eigenen Weltbild und Herzen. Wer so etwas nur tut, weil er denkt, so sei er ein besseres Christ bzw. wenn die Kirche so etwas von ihm verlangt, dann ist es nur Pflichterfüllung.

Wer "gutes" tun will, der tut es, unabhängig von seiner Religion, abhängig von seinem eigenen Willen und seinen Möglichkeiten! Und ich wage zu behaupten, dass Ungläubige dahingehend viel besser agieren können, weil sie nicht mit Vorurteilen behaftet sind und anderen Märchen erzählen müssen.

Zu behaupten, die Religion hätte Dinge verbessert, ist einfach nur lächerlich!

Gerade der über den Tod hinausgehende Widerstand - z.Beispiel der Märyrer - macht deutlich, dass die Vertröstung auf ein glückliches Jenseits nicht automatisch lähmt, sondern auch zu unbeirrbarem und opferbereitem Einsatz für Veränderungen bereit macht.

Nette Interpretation, allerdings mit einem groben Fehler. Bereit zu sein, für seine Religion zu sterben, ist auf Lämungserscheinungen zurückzuführen! Denn jemand der so etwas tut, ist in seinem Denken zuvor gelämt worden, da er nur einseitig gedacht hat. Wäre er aktiv geworden und hätte seine Religion geprüft, würe er zu einem anderen Ergebnis gekommen und hätte die Religion hinter sich gelassen. Denn wer sich richtig informiert, der erkennt, was Religion ist und wofür sie gescahffen wurde...

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Sie hält das Volk ruhig und lenkt sie von der eigenen Unterdrückung ab.

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Kurz gesagt:

Opium lähmt den Menschen körperlich und geistig, Religion ebenfalls.

Opium ist eine Droge, Religion auch.

Marx meinte damit, dass die Religion den Menschen einschränkt und ihn zu einseitigem Denken führt. Religion macht den Menschen faul. Gläubige legen die Hände in den Schoß und überlassen es Gott etwas zu tun. Das trifft zwar nicht auf alle, aber auf die meisten zu. Sie sind zu faul sich zu informieren und folgen blind dem Weltbild, welches man ihnen eingeredet hatte. Alles andere sehen sie als fremd und falsch an.

Religion ist nur ein politische Werkzeug, mit dem man Menschen zu einer homogenen Masse formen will. Gib den Menschen einfach vor wie man "richtig" zu leben habe, wie man "normal" ist, was "falsch und richtig" ist und sie müssen sich um nichts mehr kümmern. Die Regierung kann sie somit viel besser lenken.

Marx erkannte, dass Religion nur diesem Zweck diente.

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Kommentar von ProfFrink
17.10.2016, 16:22

Aber der Marxismus ist doch selbst eine Religion mit allem was dazu gehört. Habe in den 80er Jahren in Westberlin gelebt. Da gab es Marxisten, die sich gegenseitig ermahnt haben täglich im "Kapital" zu lesen, so als wäre es eine Bibel.

Im Marxismus gibt es den Begriff der "Weltseele" also das Pendant zu dem was Christen den Heiligen Geist nennen. In der damaligen DDR gabe es sogar Plakate worauf stand "Lenin sieht euch".

Sogar eine Trinität gab es Marx, Lenin, Engels (Pendant zu Gott, Sohn, Heiliger Geist)

Es gibt sogar den "Sündenfall", als Menschen anfingen Privateigentum zu deklarieren. Das wird als Beginn des Übels gesehen.

Und am Ende gibt es die grosse Weltrevolution. Wenn die ganze Welt marxistisch wird und alles wieder gut ist. (Pendant aus der Bibel: Das 1000jährige Reich, wenn Christus wiederkommt)

Und dann die vielen gottesdienstähnlichen Prozessionen mit Liedern, Fahnen und Bekenntnissen.

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Vielleicht, dass die Menschen dann daran glauben, dass sie nach dem Tod in das Paradies kommen und dieser Glaube ihre irdischen Leben stark relativiert. So, dass sie vielleicht eher einen Job behalten, der ihnen keinen Spass macht. Richtiges Opium ist aber viel besser.

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Opium ist ein starkes "Beruhigungsmittel". Religion wirkt ähnlich.

Die Leute hoffen, daß sie für die Leiden und Entbehrungen auf Erden "im Himmelreich" entschädigt werden.

Außerdem wirken die Religionen darauf hin, daß die Bürger nicht gegen ungerechte Staatsführungen revoltieren.

Marx hat recht.

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Zitat ist falsch: Marx hat gesagt: Opium des Volkes.

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Es macht "süchtig" und man lebt realitätsfremd...... 

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