Frage von Giuseppe63, 76

Was meint Jakobus mit diesen Satz?

Der niedrige Bruder aber rühme sich seiner6 Hoheit, 10 der reiche aber seiner Niedrigkeit;? Wieso soll sich der niedrige seiner Hoheit rühmen?

Welche Hoheit?

Antwort
von Aleqasina, 24

Gott steht auf der Seite der Armen und Benachteiligten, nicht auf der der Ausbeuter. Dessen sollen sich die Armen bewusst sein. Sie sollen sich nicht von der Arroganz der reichen Schnösel beeindrucken lassen.

Das etwa bedeutet diese Stelle.

Antwort
von Giuseppe63, 17

Herzlichen Dank an alle ernst gemeinte Antworten, die Antworten waren alle sehr hilfreich.

Antwort
von fricktorel, 3

Jakobus meint damit, dass der "Geringere" einen "höheren Posten" bekleiden wird in Gottes Reich als jener, der sich heute "rühmt", "groß" zu sein (Lk.14,10).

Diese "Hoheit" wird sich in Gottes Reich finden...(Lk.9,48).

Antwort
von deepxpalexblue, 43

In der Kirche kommt doch alle naslang etwas vor wie "Er stürzt die Mächtigen von Thron und erhöht die niedrigen". (Mein Vater ist Organist und Kantor bei uns in der Kirche. In der Litanei, in der das vorkommt, spielt er bei "Mächtigen vom Thron" immer so eine purzelnde Tonleiter von oben nach unten, als ob sie vom Thron fallen... Die anderen Kantoren regt das immer übelst auf xD)

Also, ich denke, es sagt aus, dass er die Armen sozusagen in seinem Reich reich macht und die, die im Leben schon alles hatten, dann eben auch einmal die Armut erleben müssen.

Antwort
von Sturmwolke, 13

Reiche und Arme können frohlocken
9 Selbst wenn Armut zu unseren Prüfungen gehört, sollten wir im Sinn behalten, daß sowohl arme als auch reiche Christen frohlocken können (Jakobus 1:9-11).

Die meisten der damaligen Gesalbten hatten, bevor sie Nachfolger Jesu wurden, materiell wenig, und die Welt sah auf sie herab (1. Korinther 1:26). Sie konnten jedoch über ihre „Erhöhung“ in den Stand als Königreichserben frohlocken (Römer 8:16, 17).

Im Gegensatz dazu erfuhren Reiche, die man früher geehrt hatte, als Nachfolger Christi eine „Erniedrigung“, weil sie nun von der Welt verachtet wurden (Johannes 7:47-52; 12:42, 43).

Doch als Diener Jehovas können wir alle frohlocken, weil weltlicher Wohlstand und eine hohe Stellung wertlos sind im Vergleich zu dem geistigen Reichtum, über den wir verfügen. Und wie dankbar sind wir, daß unter uns kein Platz ist für Stolz auf die gesellschaftliche Stellung! (Sprüche 10:22; Apostelgeschichte 10:34, 35).

10 Jakobus möchte zeigen, daß unser Leben weder von Reichtum abhängig ist noch davon, welche Leistungen wir in der Welt vollbracht haben. Der Wohlstand eines Reichen kann sein Leben nicht verlängern, denn der Betreffende gleicht einer Blume, deren Schönheit sie nicht davor bewahren kann, in der „sengenden Hitze“ der Sonne einzugehen (Psalm 49:6-9; Matthäus 6:27).

Er könnte sogar sterben, während er mit seinen „Lebenswegen“, vielleicht irgendwelchen Geschäften, befaßt ist. Entscheidend ist somit, daß wir ‘Gott gegenüber reich sind’ und alles, was wir können, zur Förderung der Königreichsinteressen tun (Lukas 12:13-21; Matthäus 6:33; 1. Timotheus 6:17-19).

Quelle:
*** w97 15. 11. S. 9-10 Halten wir trotz Prüfungen am Glauben fest! ***

Antwort
von chrisbyrd, 5

Die MacArthur-Studienbibel kommentier Jakobus 1,9-10: "niedrig gestellt ... der Reiche. Bei Anfechtungen sind alle Gläubigen gleichermaßen abhängig von Gott. Diese Erprobungen bringen sie alle auf eine Ebene zusammen und halten sie davon ab, sich von irdischen Dingen in Beschlag nehmen zu lassen. Arme wie reiche Christen können sich freuen, dass Gott nicht die Person ansieht und dass sie beide das Vorrecht haben, mit Christus identifiziert zu sein.

rühmen. Dieses Wort bezeichnet das Prahlen mit einem Vorrecht oder einem Besitz; es ist die Freude eines berechtigten Stolzes. Wenngleich der arme Gläubige in dieser Welt nichts hat, so kann er sich doch rühmen über seine hohe geistliche Stellung vor Gott in Gnade und über die Hoffnung, die er dadurch hat (vgl. Röm 8,17.18; 1Pt 1,4)."

Im Walvoord-Bibelkommentar steht zu Jakobus 1,9-11: "Außerdem muss der Bittende Hoffnung zeigen. Wie auch immer seine soziale und ökonomische Lage sein mag, der Gläubige muss auf die Ewigkeit sehen. Ein Bruder, ... der niedrig ist, kann im Blick auf die Höhe seines geistlichen Zustandes glücklich sein, und wer ... reich ist, kann sich an seiner menschlichen Schwäche freuen (in dem Bewusstsein seiner "ewigen Herrlichkeit" in Christus; 2Kor 4,17). Eine soziale Vorrangstellung ist vergänglich, Reichtum schwindet dahin wie eine Blume des Grases in der Hitze der Sonne und der Ruhm verdirbt. Hoffnung auf die Ewigkeit dagegen ist ein Beweis für wahren Glauben."

Antwort
von Netie, 19

Jakobus stellt den gläubigen, niedrigen Bruder, dem reichen Ungläubigen gegenüber, nicht dem "Hochgestellten".

Die Reichen stehen in absoluter Gegnerschaft zu Christus.

In den Augen ihrer Mitmenschen mochten die Reichen groß sein, aus Gottes Sicht waren sie wie Gras, dass bei Hitze versengt wird.

Während der Reiche "verwelkt", ist es der Bruder, dieser Christ, der sich aus seinen Versuchungen erhebt und eine Krone des Lebens empfängt.

Erhöhung erreichte ihn schon während seines Lebens voller Mühsal und Prüfung.

Gott greift den armen, niedrigen Bruder auf, den die Reichen seines Volkes für Staßenkot gehalten hätten (siehe Johannes 7,47-49) und erhöht ihn, indem Er verkündet, dass er aus "Gold" ist. "Denn nachdem er bewährt ist, wird er die Krone des Lebens empfangen." 1,12

Auszug aus Grundzüge des NT Band 5 von F.B. Hole

Antwort
von GanMar, 19

"Hoheit" ist hier nicht als Anrede eines Königs oder so zu verstehen, sondern als Gegenteil zu "Niedrigkeit".

Antwort
von Bodybuilder1993, 16

Der Satz soll nur bedeuten das alle gleichgestellt und gleichberechtigt werden sollen

Der Arme steigt auf der Reiche fällt somit sind alle auf einer Ebene

MfG

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