Frage von vanni252, 42

Was meint ihr zu den satz?

"Anderen hat er geholfen, sich selbst kann er nicht helfen." (Bezogen auf jesus)

Antwort
von Hamburger02, 17

Nun ja. Er konnte Kranke heilen, Tote auferwecken, Lebensmittel und Getränke herbeizaubern...aber ein paar Nägel aus dem Holz zu ziehen schaffte er nicht. Das ist schon irgendwie eigenartig.

Kommentar von mrauscher ,

Hamburg02, das ist natürlich quatsch, was Du da sagst. Jesus wußte von Anfang an, dass er auf diese Weise sterben würde. Er war ein vollkommener Mensch und als solcher hat er uns befreit. Er hat uns mitgeteilt, dass er wiederkommen wird, aber natürlich nicht wieder als Mensch auf der Erde. Und Jesus ist heute wieder "unter uns", allerdings können wir ihn nicht sehen. So wie wir die Runfunkwelle nicht sehen können, aber ihre Auswirkung kennen (Schalt mal Dein Radio ein). Kein normal gebildeter Mensch würde unsichtbare Dinge als nicht existenz bezeichen, die elektromagnetische Welle ist nur eines von tausenden Beispielen.

Jesus hätte die Macht gehabt, sich vor dem Tod zu schützen, oder die Nägel wieder herauszuziehen, mit Hilfe seines Vaters, mit dem er ja vor dem Tod noch geprochen hatte. Allerdings hätte Jesus dann seinen Auftrag verfehlt. - Mit seinem Tod auf der Erde, war er ja nicht wirklich tod. Er ist nach drei Tagen auferstanden, mit Hilfe seines Vaters (JHWH), blieb noch einige Zeit als Mensch auf der Erde, bzw. zeigte sich den Aposten und Jüngern, bevor er unseren Planeten dann verließ, mit dem Versprechen, dass er wiederkommen würde. Deine Auslegung, er konnte die Nägel nicht ziehen, ist somit falsch.

Kommentar von Hamburger02 ,

Ist auch folgendes falsch?

Wozu das ganze Theater? Da erschafft ein Gott, welcher sei mal dahingestellt, die Menschheit, und weil er dabei Mist baut, ersäuft er sie gleich wieder in einer Sintflut und probierts nochmal neu. Das wird aber auch nicht besser und um seinen Fehler auszugleichen, schickt er sich als sein eigener Sohn auf die Erde, lässt sich zum Schein ermorden um sich anschließend wieder aus dem Staub zu machen. Vorher verspricht er aber wiederzukommen und sich wirklich um das Problem der Menscheit und ihrer religiös, wirtschaftlich und ideologisch bedingten Gewaltprobleme zu kümmern.

Die Wiederkehr wurde zwar schon oft angekündigt, aber dann doch wieder verschoben. Wahrscheinlich hat er schon alleine mit seinem Stellvertreter auf Erden und dessen Anhang sowie anderen, die angeblich in seinem Namen unterwegs sind, schon beim Zugucken so viel Stress, dass er gar keine Lust mehr auf den Sauhaufen da unten hat und sich lieber anderen Planeten und deren Geschöpfen widmet.

Abgesehen davon. Wenn mir einer einen Deal anbieten würde, ich muss 3 Tage Scheintod sein, und dafür würde er die Menschheit von allen Religionen und Ideologien mit Absolutheitsanspruch befreien, ich würde sofort mitmachen.


Kommentar von telemann2000 ,

Und Jesus ist heute wieder "unter uns", allerdings können wir ihn nicht sehen

Hallo mrauscher.

Wieso wieder??

Hatte er nicht verheißen, 'alle Tage bei uns oder unter uns zu sein'?

Antwort
von HoIIy, 22

Er konnte Von den Menschen viele Probleme lösen doch ich glaube er konnte seine eigenen Probleme nicht lösen

Expertenantwort
von Enzylexikon, Community-Experte für Religion, 9

"Anderen hat er geholfen, sich selbst kann er nicht helfen."

Dieser Satz bezieht sich vermutlich darauf, dass Jesus zwar zahlreiche Wunder bewirkt haben soll, aber dennoch gekreuzigt wurde.

Die Aussage ist aber rein materialistisch und egoistisch, denn sie bezieht sich auf die körperliche Unversertheit von Jesus. Darum geht es in der Bibel aber nicht.

Tatsächlich stellte sich der biblische Jesus selbst den Römern, nachdem er durch Judas verraten worden war, ohne Widerstand zu leisten.

Er heilte laut Bibel sogar das Ohr eines Soldaten, dass sein Jünger Petrus, in der Absicht seinen Lehrer zu schützen, verletzt hatte.

Jesus verteidigte sich auch vor dem römischen Verantwortlichen Pontius Pilatus nicht, sondern ließ sich zum Tode verurteilen.

Als "Sohn Gottes" hätte er sich sicher selbst helfen können und tausend himmlische Heerscharen zu seinem Schutze rufen können.

Jesus hätte sich also helfen lassen können - tat es aber nicht.

Warum?

Jesus wird im Neuen Testament als der von den Juden erwartete Messias dargestellt, über den die Propheten des alten Testaments bereits Eigenschaften und Ereignisse vorausgesagt hatten.

Deshalb findet sich auch die Formulierung "die Schrift müsse erfüllt werden" - also die prophezeiten Dinge müssten an ihm vollzogen werden, um ihn als Messias zu legitimieren.

Für die Juden ist er, selbst bei Erfüllung dieser Prophezeiungen nicht der Messias, da er nicht das Volk Israel von der Knechtschaft der Römer befreite, wie dies verheißen wurde, sondern eine spirituelle Befreiung aller Menschen anstrebte.

Aus christlicher Sicht kommt dazu, dass Jesus den Opfertod für die Sünden der Menschen starb, also ihre Verfehlungen auf sich nahm.

Es war also unabwendbar, dass er "Lamm Gottes" werden und als Sühneopfer hingerichtet werden würde, wenn die Menschen seine Botschaft nicht annehmen würden.

Seine Versuchung durch den Teufel und die Bitte im Garten, dass dieser Kelch (Schicksal) an ihm vorübergehen möge, sowie sein Ruf am Kreuz nach dem himmlischen Vater tun dieser Bestimmung keinen Abbruch.

Er hätte sich helfen können, tat es aber nicht - dieser Umstand wird in dem Eingangszitat ignoriert.

PS: Ich bin kein Christ, daher sind Schwächen und Fehler in der Interpretation ausdrücklich vorbehalten.

Antwort
von Harald2000, 13

"konnte er nicht helfen" müsste es heißen.

Inhaltlich stellt sich die Frage, was denn für eine Hilfe gemeint sein könnte.

Antwort
von nowka20, 3

unsinn, denn jesus hatte einen auftrag, an dessen durchführung er bis zum tode aus freiem willen festhielt

Antwort
von aicas771, 3

Dieser Satz zeigt, dass die Menschen, die ihn gesagt haben, nicht verstanden haben, wer Jesus ist und weshalb er gelebt hat und gestorben ist.

Jesus hatte einen Auftrag. Am Kreuz zu sterben gehörte dazu.

Antwort
von fricktorel, 9

Jesu hätte sich sehr wohl retten können (Mt.26,53), aber deswegen kam er auf die Erde, um für uns Menschen zu sterben (Röm.6,23).

Die Pharisäer und andere lästerten Jesu (Mk.3,28), das sehr gefährlich sein kann (Mk.3,29).

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