was meint ihr was Angestellte in der Personalabteilung gerne im Lebenslauf unter der Rubrik Hobbies sehen?

Entscheidend ist auch, wie Du dieses Hobby begründest, weil daraus Schlüsse auf Dich als Person gezogen werden können.
Es hat also wenig Sinn, Dir hier ein "attraktives" Hobby auszudenken, zu dem Dir dann nichts einfällt.
Das kommt auf drei Dinge an: 1. Besteht ne (positive) Verbindung zum Job? 2. Mag der Personaler das Hobby? 3. Entscheidet der Personaler nach 1. oder 2.?
Was sich aber gut macht, sind ehrenamtliche Tätigkeiten - sowas zeigt Engagement.
Viele Arbeitgeber legen heutzutage Wert darauf, dass Ausgleich-Sport wie Walken, Fitness, Joggen oder anderes Gesundheitsförderndes gemacht wird. Unsere Chef´s überlegen gerade, ob einmal pro Woche ein Badminton-Platz gemietet wird, wo wir Angestellten dann abwechselnd nach Feierabend hin können. Und es wurde angeregt, eine Jogging / Walking / Inliner - Gruppe zu gründen. Ehrenamtliches oder Gruppentätigkeit kommt natürlich auch gut an, sofern man es denn auch wirklich macht. Eine meiner Kolleginnen ist Mitglied in einer Theatergruppe, hatte auch schon Auftritte, wo sogar die Chef´s dann da waren zum zugucken.

Ist es nicht sinnvoller, Du selbst zu sein? Also zumindest würde ich mir keines ausdenken, um besser dazustehen. Allerdings würde ich ein Hobby wie z. B. Schlafen besser nicht angeben:-)

Was sie keinesfalls sehen wollen, sind gesundheitsgefährdende Hobbies! Dazu gehören sämtliche Kampfsportarten, aber auch Dinge wie Fußball oder Handball. Fallschirmspringen oder Freeclimbing würde ich auch nicht unbedingt da rein schreiben..
Über die Hobbies kann man Engagement signalisieren, aber das sollte unbedingt im Rahmen bleiben! Ehrenvorsitzender im Karnevalsverein, ehrenamtlicher Helfer bei der Kosovo-Hilfe und und und... könnte die Frage provozieren, wann der Bewerber denn mal Zeit findet, zu arbeiten...
Gestalterische Hobbies wie Malen oder mit Ton arbeiten signalisieren Kreativität und die Möglichkeit, gut "abschalten" zu können (damit man morgens gleich wieder 150% bringen kann...)
Alles andere wie Gartenarbeit, Computer, lesen ist ziemlich unverfänglich, man macht nix falsch damit, aber sammelt auch keine Pluspunkte.

Das hängt - wie ravenmuc gesagt hat - von der Verbindung zur angestrebten Position ab. Auch die Aussagen, die man über sich selbst macht, werden oft mit den angegebenen Hobbies verglichen. Wenn einer sagt, er sei menschenorientiert, ein Teamplayer und seine Hobbies sind alleine im Wald joggen und Briefmarken sammeln, dann passt das nicht so recht zusammen.
Strebe ich eine Position an, die den Umgang mit Menschen erfordert, helfen eben solche Hobbies, strebe ich eine Position an, bei der es auf Genauigkeit, Gewissenhaftigkeit und "Pingeligkeit" ankommt, sind eventuell andere Hobbies eher positiv zu bewerten. Wie immer - es kommt darauf an.
Generell: Team-orientierte Hobbies sind immer gut. Der Begriff Team wird heutzutage fast zum Götzen erhoben. Alles muss irgendwie im Team geschehen.
Shag d'Albran