Es gibt nämlich Menschen, die z.B. im Pflegebereich arbeiten (wo die psyschische Belastung hoch ist), und so gestresst werden, dass sie sich krankmelden. Ausserdem kann es eben so werden, dass jemand einen Posttraumatischen Stresssyndrom kriegt. (oder das Gegenteil: manche werden schwer Stress-belastet, und kriegen keine Symptome).
Auf der anderen Seite haben wir menschen, die in strengen Familien erzogen wurden, und wirken, als ob sie "abgehärtet" wären. Ich habe einen Onkel, der in einer Alkoholiker Familie, mit fast täglischen Schlägereien, erzogen wurde, und wirkt ruhig und irgendwie als ob ihm vieles egal wird. Wenn er mal gedroht oder beschimpft wird, ignoriert er das einfach. Seine Schwester ist das totale Gegenteil - total hysterisch, wenn sich ein Problem ergibt, usw. Beide sind in der selben Familie aufgewachsen. Schon während der Kindheit könnte die Tochter die Nächte nicht schlafen, weil ihre Eltern besoffen waren und sich gestritten haben. Der Son, hat einfach den Kissen über seinen Kopf genommen, und schlief weiter.
Kann mir jemand es erklären, was für Faktoren die Rolle spielen, dass 2 Menschen, die in der selben Familie aufgewachsen sind, so unterschiedlich gegen Stress reagieren?
PS: Falls ich sprachliche Vehler gemacht habe: ich bin Ausländer und schreibe aus Dänemark :-)

Menschen sind Individuen und damit einzigartig, auch was die Reaktion auf Stress angeht. Auch was die Veranlagung (Gene) betrifft zeigen neue Studien, dass sogar traumatische Erlebnisse der Eltern/Großeltern sich auf das Stressverhalten der Kinder auswirken kann. Allgemein sind Menschen nicht dafür gemacht langfristig Stress ausgesetzt zu sein. Ursprünglich sollte uns Stress vor Gefahren schützen, durch Aktivierung des Kampf-Flucht-Verhalten, oder Angriff/Vermeidung. Dauert der Stressor an, geht die Stressreaktion in die Abwehrphase über. Hierbei werden über eine gesteigerte Ausschüttung der Nebennierenrindenhormone alle körperlichen Reserven zur aktiven Überwindung der Stressituation mobilisiert. Da unter einer solchen maximlen Aktivation das Hrmonsystem störanfälig ist, können hier funktionelle organische Schädigungen des Herz-Kreislauf-Systems, des Respirationssystems (Lunge, Bronchien usw.) des Magen-Darm-Traktes und andere Bereiche des Körers auftreten. Fazit: Stress ist eine ganz normale körperliche Anpassungsfunktion, die bei zu langer Dauer zu körperlichen und seelischen Schäden führen kann. Wirklich immun ist man nicht, es ist die Veranlagung mit Stressoren umzugehen oder Gewöhnung. Bei stressigen Berufen halte ich es für wichtig seinen "Akku wieder aufladen" zu können, sprich ein positves soziales Umfeld und Hobbies bei den man wieder Kraft tanken kann.

Ruhe, und sich durch nichts aus dieser bringen lassen
Um Stress zu reduzieren und damit seine eigene Arbeit und sein Leben in den Griff zu bekommen, unterscheidet man heute vier Wege: Zeitmanagement Reizmanagement Errgungsmanagement Belastungsmanagement Das ist alles nachzulesen unter: http://studium.lerntipp.at/stress/stressreduktion.shtml Dort findet man auch einen Test der Stressbelastung und zahlreiche praktische Übungen zu Stressbewältigung

sicherlich ist eine gute kindheit eine hilfe für das leben, stressfreier voranzukommen. doch wie viele haben schon so eine gute kindheit? und was ist mit diesen kindern, wenn dann aufeinmal in der jugend, im jungen erwachsenenalter die wohltuende rückendeckung durch die eltern/familie wegfällt und diese menschen sich dann mit der realität auseinandersetzen müssen? aber das greift jetzt wieder in einen anderen themenbereich... ich glaube, am besten lernt man mit stress umzugehen, wenn man sich mit sich selbst und den auftretenden problemen auseinander setzt, drüber redet, versucht, lösungen zu finden, um unangenehme situationen besser zu durch zu stehen. menschen, die nach aussen scheinbar alles überspielen - wegstecken, sind sehr gefährdet, irgendwann an stress-situationen zu ersticken. am schlimmsten ist, wenn man seinen ärger und unmut "herunterschluckt" - beste aussichten, seelisch und körperlich krank zu werden. gute freunde - eventuell selbsthilfegruppen - wo man frei reden und sich luft machen kann, sind die beste hilfe, auch wenn man für eine stress-situation nicht sofort eine lösung findet. ich weiss, dazu gibt es noch viel zu sagen, werde nochmal darüber nachdenken und mit interesse eure antworten lesen :-)
"Abhärtung" gegen Stress, das gibt es nicht. Die beste Vorbeugung gegen Stressanfälligkeit ist eine gute Kindheit, d.h. wenn Eltern die Bedürfnisse ihrer Kinder verlässlich erfüllen, so dass das kleine Kind keinen Grund für Ängtse hat und das Stressystem nie aktiviert wird, so ist eine gute Vorraussetzung dafür gegeben, das der Mensch später gut mit Stress umgehen kann. Erfahren Kinder jedoch wenig Zuwendung, werden sie allein gelassen, wird auf ihre Signale nicht reagiert, so wird der mensch sehr anfällig für Stress, da ein sofortiges Anspringen des Stressapparates schon bei kleinsten Belastungen sozusagen vorprogrammiert wird. Abhärtung gegen Stres gibt es also nicht. Es ist nur so, dass es menschen geben mag, die eine so schlechte Kindheit haten, dass sie von ihren Gefühlen abgespalten sind, d.h. durch eine Schtzrektion ihres Gehirnes fühlen sie weniger als andere. Dies haben sie auch in der Kindheit "gelernt", weil sie sonst von ihren negativen gefühlen umgebracht worden wären. Diese Menschen mögen oberflächlich betrachtet stressresistener sein, sind es aber nicht, da es einem menschen, der nicht fühlt nicht gut gehen kann. Er ist schwer seelisch krank.
"Abhärtung" gegen Stress, das gibt es nicht. Die beste Vorbeugung gegen Stressanfälligkeit ist eine gute Kindheit, d.h. wenn Eltern die Bedürfnisse ihrer Kinder verlässlich erfüllen, so dass das kleine Kind keinen Grund für Ängtse hat und das Stressystem nie aktiviert wird, so ist eine gute Vorraussetzung dafür gegeben, das der Mensch später gut mit Stress umgehen kann. Erfahren Kinder jedoch wenig Zuwendung, werden sie allein gelassen, wird auf ihre Signale nicht reagiert, so wird der mensch sehr anfällig für Stress, da ein sofortiges Anspringen des Stressapparates schon bei kleinsten Belastungen sozusagen vorprogrammiert wird. Abhärtung gegen Stres gibt es also nicht. Es ist nur so, dass es menschen geben mag, die eine so schlechte Kindheit haten, dass sie von ihren Gefühlen abgespalten sind, d.h. durch eine Schtzrektion ihres Gehirnes fühlen sie weniger als andere. Dies haben sie auch in der Kindheit "gelernt", weil sie sonst von ihren negativen gefühlen umgebracht worden wären. Diese Menschen mögen oberflächlich betrachtet stressresistener sein, sind es aber nicht, da es einem menschen, der nicht fühlt nicht gut gehen kann. Er ist schwer seelisch krank.
"Abhärtung" gegen Stress, das gibt es nicht. Die beste Vorbeugung gegen Stressanfälligkeit ist eine gute Kindheit, d.h. wenn Eltern die Bedürfnisse ihrer Kinder verlässlich erfüllen, so dass das kleine Kind keinen Grund für Ängtse hat und das Stressystem nie aktiviert wird, so ist eine gute Vorraussetzung dafür gegeben, das der Mensch später gut mit Stress umgehen kann. Erfahren Kinder jedoch wenig Zuwendung, werden sie allein gelassen, wird auf ihre Signale nicht reagiert, so wird der mensch sehr anfällig für Stress, da ein sofortiges Anspringen des Stressapparates schon bei kleinsten Belastungen sozusagen vorprogrammiert wird. Abhärtung gegen Stres gibt es also nicht. Es ist nur so, dass es menschen geben mag, die eine so schlechte Kindheit haten, dass sie von ihren Gefühlen abgespalten sind, d.h. durch eine Schtzrektion ihres Gehirnes fühlen sie weniger als andere. Dies haben sie auch in der Kindheit "gelernt", weil sie sonst von ihren negativen gefühlen umgebracht worden wären. Diese Menschen mögen oberflächlich betrachtet stressresistener sein, sind es aber nicht, da es einem menschen, der nicht fühlt nicht gut gehen kann. Er ist schwer seelisch krank.

Ich bringe es mal mit einem Satz auf einen Nenner, der vielleicht nicht jedem gefällt;-):Je größer das Ego, desto höher die Stressanfälligkeit! Zur Erklärung: das Ego ist im Grunde das, wofür wir uns halten, womit wir uns identifizieren, zusammengesetzt aus allen gespeicherten Erfahrungen (aus meiner Sicht auch und gerade aus vergangenen Leben). Jemand, der sich nicht, oder wenig über sich selbst bewusst ist, sich nicht mit sich selbst auseinandersetzt, fühlt sich schneller und leichter in seiner Identität bedroht. Das verursacht Stress. Je weniger ich mich mit allem identifiziere, je mehr ich von meinen Mustern schon durchschaut habe, desto gelassener kann ich sein und über Vieles einfach lächeln :-)

Ich arbeite auch im Pflegebereich,ja,ist sehr stressig.Man muss halt sehr stark sein.Das liegt an jedem selber!

wenn man auf jemanden wartet und er dann zu spät kommt