Bin 17, werde bald 18. Ich lebe mit meiner Mutter alleine, meine Geschwister sind ausgezogen. Mein kleiner Bruder zum Vater und meine Schwester zum Freund. Meine Mutter ist die totale Hölle.Sie schreit nur rum, wirft mit Sachen nach mir und "terrorisiert" mich einfach, mag zwar komisch klingen, aber ist echt so. Manchmal denke ich die "Mutter-Tochter" Rolle ist auch irgendwie vertauscht worden, obwohl eine Tochter auch nicht so krass sein sollte. Meine Mutter macht mich auch immer runter, sie sagt ich kann nichts, bin dumm und assozial, soll die Schule schmeißen, damit ich mit 18 ausziehen kann. Aber ich will mir wegen ihr nicht mein Abitur und meine Zukunft versauen. Was kann man da machen?

Wende dich ans Jugendamt, die geben dir dann bei Bedarf einen Platz in ner WG. Das nennt sich "betreutes Wohnen". Viel Glück!
Schnellstens Hilfe beim Jugendamt oder einer caritativen Einrichtung suchen. In der Zwischenzeit vielleicht zu einer Freundin ziehen, damit die Situation nicht noch weiter eskaliert. Was ist mit Deinem Vater? Wäre er keine Anlaufstelle?

Vielleicht solltest du versuchen, dich in Ruhe mal mit deiner Mutter hinzusetzen, vielleicht hast du auch eine Vertrauensperson, die an dem Gespräch teilnehmen könnte und die euch beide gut versteht. Wenn gar nichts mehr geht, bleibt immer noch der Weg zum Jugendamt und ggf. eine Mädchenwohngruppe

Zu so einer Situation wie Du sie schilderst gibt es immer mindestens 2 Beteiligte. Die Schuld trägt nie nur einer.
gertrude2 am 8. Mai 2008 21:39 käse...es gibt mütter die sind bei jedem furz überfordert und kommen mit der situation nicht klar. was kann das kind dafür?
Genau! DH!!!
Hummelchen28 am 8. Mai 2008 21:39 Sie ist aber das Kind und normalerweise sollten doch die Eltern vernünftig sein oder?Solche Sachen kann ich meiner Tochter doch nicht an den Kopf werfen!
Qetan am 8. Mai 2008 21:42 Ohne die Mutter dazu zu hören, maße ich mir kein Urteil an. Ihr wisst hoffentlich noch wie verdreht viele Kinder in dem Alter sind.
Hieronymus Wandpilz am 8. Mai 2008 21:41 Jein. Das ist zu verallgemeinernd ausgedrückt. Manchmal kommen Eltern mit ihrer Scheidung einfach nicht klar und wälzen das auf ihre Kinder ab. Meine Mutter hat mich wie Dreck behandelt, da ich sie an meinen Vater erinnert habe. Und ich bin kein bockiges kleines Kind gewesen ;-)
Hummelchen28 am 8. Mai 2008 21:43 ehrlich wandpilz? Das ist hart! Bei mir war mein Vater scheiße...vor, während und nach der Scheidung.
gertrude2 am 8. Mai 2008 21:47 ich verstehe dich Qetan, aber wenn die eltern bzw ein elternteil so reagiert, dann würde ich das auch nicht aushalten. mein bruder hat nach der trennung meiner eltern meiner mama das leben zur hölle gemacht. trotzdem hat meine mutter immer verständnis gezeigt und ihm immer das gefühl gegeben, dass sie für ihn da ist. so handelt man normalerweise und behandelt das kind nihct wie ein feind
Gehe auf jeden Fall so schnell wie möglich zum Jugendamt... Hast schonmal mit deinem Vater darüber gesprochen?

An deiner Stelle würde ich zum Jugendamt gehen - klingt komisch, ist aber so. Bei diesen gravierenden Familienverhältnissen kann eventuell der Staat eingreifen und - sofern eine Unterkunft bei deinem Vater auch nicht möglich ist - eine eigene Wohnung finanzieren (aber erst ab 18). Lass dich am besten dort beraten. Die sagen dir dann schon, ob du eine Chance hast.
Wenn ich so an meine Familie denke, kann ich dich sehr gut verstehen. Daher entrichte ich hiermit einen ehrlichen Solidaritätsgruß.

Gehe zum Jugendamt und schildere dort Deine Situation! Vielleicht bekommst Du einen Platz in einer Jugend-WG. Und lasse Dir Deine Energie um eine gute Ausbildung zu erreichen nicht nehmen, dass ist sehr wichtig für Dein weiteres Leben! Ich wünsche Dir viel Kraft, das alles durchzustehen!

Auch, wenn die Antwort hart ist, sie ist real: Wenn Du eines Tages am Grab Deiner Mutter / Vater stehst, dann stelle diese Frage nochmal... Wie wäre es mit dem Weg der gegenseitigen Akzeptanz ? Schwierig aber es geht.
Und der Weg der gegenseitigen Akzeptanz wäre, sich weiter anzuhören wie dumm u. asozial sie ist. Wenn schon Akzeptanz, dann bei dem Teil, wo die Mutter von Auszug redet.
Der Tod, den irgendwann jeden ereilt, ist kein Alibi, um sich alles zu erlauben und jegliches Verhalten zu entschuldigen.
M. P. am 8. Mai 2008 21:54 @Balu__
Natürlich ist die Akzeptanz bei beidenb anzusiedeln !
@tante__ Der Tod - nicht als Alibi... Der Tod als ein Moment des Nachdenkens... Merkwürdig... dann jaulen se alle rum... Es geht nicht darum, sich etwas zu erlauben oder auch nicht... Es geht darum, miteinander auszukommen... Merkwürdig, daran arbeiten heute nicht alle... Man sehe sich in einem ähnlichen Zusammenhang mal die Scheidungsraten an... Das wäre jedoch schon das nächste Thema...
Trotzdem habe ich sehr viel höhere Erwartung an eine Mutter. Egal wie nervend die pubertierende Tochter ist( habe selber eine), die Mutter ist verpflichtet der Tochter eine vernünftigen Start ins Leben zu geben. Und wenn sie auch noch so ehrgeizig ist Abi zu machen, erst recht. Wie soll sie das Mädel es schaffen, wenn die Mutter sie immer nur runterzieht???

kannst du nicht zu deinem papa ziehen? wie willst du in solchen umständen lernen und irgendwann dein abi schaffen?
Hol dir Hilfe beim Jugendamt, bei der Caritas oder Ähnlichem. Alles Gute!!

Ich meine auch, dass Du Dir schnell Rat beim Jugendamt oder einer Beratungstelle suchen solltest.
-Caritas -Diakonie -Arbeiterwohlfahrt -Frauen- und Mädchen-Beratungstellen in Deiner Stadt -Schulpsychologe
Das Jugendamt ist auf jeden Fall die richtige Anlaufstelle um sich erst mal Rat zu holen. Alles, alles Gute für dich!
Zu meinem Vater kann ich nicht ziehen, habe keinen Kontakt mehr zu ihm...
Du solltest dich sofort mit dem Jungendamt in Verbindung setzen.
Nicht verzweifeln, auch die Kirchen, in Fall der Ev. Kirche weiß ich es genau, unterhalten Kinder und Jugendeinrichtungen "betreutes Wohnen" in Wohngruppen auch für Kinder unter 17 Jahren. Meine Freundin arbeitet als Familienhelferin, die hat viele dieser Fälle zu betreuen.Das Jugendamt hilft auch weiter, ist tatsächlich auch in solchen Fällen zuständig. Ich weiß ja nicht aus welchem Bundesland/Stadt Du kommst, aber im Raum Duisburg/Moers könnte ich Dich helfen... Gib nicht auf, wenn Du das Abi schaffen kannst, denk an Dich, denn es ist Dein Leben und nicht das Deiner Mutter. Den auch wenn es wehtut, wenn man runter gezogen wird, dann sollte man Abstand nehmen. Viel Glück!!!

Ist die Beziehung zwischen euch wirklich so schlimm????? Kann ich mir nicht vorstellen, dass das am laufenden Band geht. Hate auch Stress mit meiner Mutter aber sowas von Heftig, hab sogar ne kleine Narbe am Gesicht davon^^. Aber wir haben uns zusammen gerissen und weil ich ERGRÜNDET habe ob es wirklich zum Teil mein Verschulden gewesen war oder die meiner Mutter. Blickt NICHT NUR auf die negativen Dinge zwischen euch sondern blickt auf die positiven Dinge, vergesst für eine Zeit den Streit. Sie wird da wohl kaum den ersten Schritt machen und wenn dir wirklich etwas daran liegt, den Streit zwischen euch zu beenden, dann tue den ersten Schritt. Mehr kann ich dazu nicht sagen!
also mir ging es damals so ähnlich, ich habe mich ans jugendamt gewendet und die haben nichts gemacht, bzw. hätte ich meine mutter dazu anzeigen müssen, wovon ich dann doch abgesehen hab.
in dem fall kann ich dir nur raten, evt. ausbildungsbeihilfe und wohngeld zu beantragen, und vielleicht nebenher noch jobben zu gehen. dann kannst du dir sicher ne eigene wohnung leisten. aber auch ne ausbildung machen ist doch nicht schlimm! das war mein weg und ich bin glücklich damit!
viel glück auf alle fälle! :)
oder helfen dir auf anderer Weise, z.B. wie ihr das Problem in den Griff bekommt.
Perfekte Antwort, betreutes Wohnen ist die Möglichkeit - und lass dich nicht auf Verhandlungen ein, sondern lege klar, dass du schon alles versucht hast und es nicht (mehr) geht.
Lasse dich nicht auf einen Versuch ein, die Zeit hast du nicht mehr.
Warum? Weil wie überall die gutmütigen veräppelt werden und keine Hilfe bekommen, nur die entschiedenen werden bedient.