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Was macht man, wenn das Leben zuhause nur noch die Hölle ist?

gefragt von cookieboxcookiebox am 08.05.2008 um 21:35 Uhr

Bin 17, werde bald 18. Ich lebe mit meiner Mutter alleine, meine Geschwister sind ausgezogen. Mein kleiner Bruder zum Vater und meine Schwester zum Freund. Meine Mutter ist die totale Hölle.Sie schreit nur rum, wirft mit Sachen nach mir und "terrorisiert" mich einfach, mag zwar komisch klingen, aber ist echt so. Manchmal denke ich die "Mutter-Tochter" Rolle ist auch irgendwie vertauscht worden, obwohl eine Tochter auch nicht so krass sein sollte. Meine Mutter macht mich auch immer runter, sie sagt ich kann nichts, bin dumm und assozial, soll die Schule schmeißen, damit ich mit 18 ausziehen kann. Aber ich will mir wegen ihr nicht mein Abitur und meine Zukunft versauen. Was kann man da machen?



Reply


Hummelchen28
beantwortet von Hummelchen28 am 8. Mai 2008 21:36
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Wende dich ans Jugendamt, die geben dir dann bei Bedarf einen Platz in ner WG. Das nennt sich "betreutes Wohnen". Viel Glück!

Kommentar von 598eed67da44e7409542520085e84ed6smallTaifun Hoang am 9. Mai 2008 14:54

oder helfen dir auf anderer Weise, z.B. wie ihr das Problem in den Griff bekommt.

Kommentar von 5bb4f711fff682cfd0ba50e960106bdbsmallKr4bat am 19. Juli 2008 23:13

Perfekte Antwort, betreutes Wohnen ist die Möglichkeit - und lass dich nicht auf Verhandlungen ein, sondern lege klar, dass du schon alles versucht hast und es nicht (mehr) geht.
Lasse dich nicht auf einen Versuch ein, die Zeit hast du nicht mehr.
Warum? Weil wie überall die gutmütigen veräppelt werden und keine Hilfe bekommen, nur die entschiedenen werden bedient.


anonym
beantwortet von fairlane am 8. Mai 2008 21:37
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Schnellstens Hilfe beim Jugendamt oder einer caritativen Einrichtung suchen. In der Zwischenzeit vielleicht zu einer Freundin ziehen, damit die Situation nicht noch weiter eskaliert. Was ist mit Deinem Vater? Wäre er keine Anlaufstelle?


oleandra
beantwortet von oleandra am 8. Mai 2008 21:36
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Vielleicht solltest du versuchen, dich in Ruhe mal mit deiner Mutter hinzusetzen, vielleicht hast du auch eine Vertrauensperson, die an dem Gespräch teilnehmen könnte und die euch beide gut versteht. Wenn gar nichts mehr geht, bleibt immer noch der Weg zum Jugendamt und ggf. eine Mädchenwohngruppe


Qetan
beantwortet von Qetan am 8. Mai 2008 21:37
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Zu so einer Situation wie Du sie schilderst gibt es immer mindestens 2 Beteiligte. Die Schuld trägt nie nur einer.

Kommentar von 07b6983d22e967beab2f3a156800f5a1smallgertrude2 am 8. Mai 2008 21:39

käse...es gibt mütter die sind bei jedem furz überfordert und kommen mit der situation nicht klar. was kann das kind dafür?

Kommentar von BaludDerBaer am 8. Mai 2008 21:40

Genau! DH!!!

Kommentar von 413faf04142497859cc186ae94f32535smallHummelchen28 am 8. Mai 2008 21:39

Sie ist aber das Kind und normalerweise sollten doch die Eltern vernünftig sein oder?Solche Sachen kann ich meiner Tochter doch nicht an den Kopf werfen!

Kommentar von 96e4109c435278cc7bc3a571512f4ad9small Qetan am 8. Mai 2008 21:42

Ohne die Mutter dazu zu hören, maße ich mir kein Urteil an. Ihr wisst hoffentlich noch wie verdreht viele Kinder in dem Alter sind.

Kommentar von 4c880fc43a45c11f15e08d0a44c7febfsmallHieronymus Wandpilz am 8. Mai 2008 21:41

Jein. Das ist zu verallgemeinernd ausgedrückt. Manchmal kommen Eltern mit ihrer Scheidung einfach nicht klar und wälzen das auf ihre Kinder ab. Meine Mutter hat mich wie Dreck behandelt, da ich sie an meinen Vater erinnert habe. Und ich bin kein bockiges kleines Kind gewesen ;-)

Kommentar von 413faf04142497859cc186ae94f32535smallHummelchen28 am 8. Mai 2008 21:43

ehrlich wandpilz? Das ist hart! Bei mir war mein Vater scheiße...vor, während und nach der Scheidung.

Kommentar von 07b6983d22e967beab2f3a156800f5a1smallgertrude2 am 8. Mai 2008 21:47

ich verstehe dich Qetan, aber wenn die eltern bzw ein elternteil so reagiert, dann würde ich das auch nicht aushalten. mein bruder hat nach der trennung meiner eltern meiner mama das leben zur hölle gemacht. trotzdem hat meine mutter immer verständnis gezeigt und ihm immer das gefühl gegeben, dass sie für ihn da ist. so handelt man normalerweise und behandelt das kind nihct wie ein feind


Saga28
beantwortet von Saga28 am 8. Mai 2008 21:37
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Gehe auf jeden Fall so schnell wie möglich zum Jugendamt... Hast schonmal mit deinem Vater darüber gesprochen?





Hieronymus Wandpilz
beantwortet von Hieronymus Wandpilz am 8. Mai 2008 21:38
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An deiner Stelle würde ich zum Jugendamt gehen - klingt komisch, ist aber so. Bei diesen gravierenden Familienverhältnissen kann eventuell der Staat eingreifen und - sofern eine Unterkunft bei deinem Vater auch nicht möglich ist - eine eigene Wohnung finanzieren (aber erst ab 18). Lass dich am besten dort beraten. Die sagen dir dann schon, ob du eine Chance hast.

Wenn ich so an meine Familie denke, kann ich dich sehr gut verstehen. Daher entrichte ich hiermit einen ehrlichen Solidaritätsgruß.


pippi60
beantwortet von pippi60 am 8. Mai 2008 21:46
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Gehe zum Jugendamt und schildere dort Deine Situation! Vielleicht bekommst Du einen Platz in einer Jugend-WG. Und lasse Dir Deine Energie um eine gute Ausbildung zu erreichen nicht nehmen, dass ist sehr wichtig für Dein weiteres Leben! Ich wünsche Dir viel Kraft, das alles durchzustehen!


M. P.
beantwortet von M. P. am 8. Mai 2008 21:37
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Auch, wenn die Antwort hart ist, sie ist real: Wenn Du eines Tages am Grab Deiner Mutter / Vater stehst, dann stelle diese Frage nochmal... Wie wäre es mit dem Weg der gegenseitigen Akzeptanz ? Schwierig aber es geht.

Kommentar von BaludDerBaer am 8. Mai 2008 21:43

Und der Weg der gegenseitigen Akzeptanz wäre, sich weiter anzuhören wie dumm u. asozial sie ist. Wenn schon Akzeptanz, dann bei dem Teil, wo die Mutter von Auszug redet.

Kommentar von Simple_avatar2smalltantegitti am 8. Mai 2008 21:45

Der Tod, den irgendwann jeden ereilt, ist kein Alibi, um sich alles zu erlauben und jegliches Verhalten zu entschuldigen.

Kommentar von Fb044b587ba8fcf786b4d7d5f239f3afsmallM. P. am 8. Mai 2008 21:54

@Balu__

Natürlich ist die Akzeptanz bei beidenb anzusiedeln !

@tante__ Der Tod - nicht als Alibi... Der Tod als ein Moment des Nachdenkens... Merkwürdig... dann jaulen se alle rum... Es geht nicht darum, sich etwas zu erlauben oder auch nicht... Es geht darum, miteinander auszukommen... Merkwürdig, daran arbeiten heute nicht alle... Man sehe sich in einem ähnlichen Zusammenhang mal die Scheidungsraten an... Das wäre jedoch schon das nächste Thema...

Kommentar von BaludDerBaer am 8. Mai 2008 22:15

Trotzdem habe ich sehr viel höhere Erwartung an eine Mutter. Egal wie nervend die pubertierende Tochter ist( habe selber eine), die Mutter ist verpflichtet der Tochter eine vernünftigen Start ins Leben zu geben. Und wenn sie auch noch so ehrgeizig ist Abi zu machen, erst recht. Wie soll sie das Mädel es schaffen, wenn die Mutter sie immer nur runterzieht???


gertrude2
beantwortet von gertrude2 am 8. Mai 2008 21:37
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kannst du nicht zu deinem papa ziehen? wie willst du in solchen umständen lernen und irgendwann dein abi schaffen?


tantegitti
beantwortet von tantegitti am 8. Mai 2008 21:46
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Hol dir Hilfe beim Jugendamt, bei der Caritas oder Ähnlichem. Alles Gute!!


Marieke2712
beantwortet von Marieke2712 am 8. Mai 2008 21:47
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Ich meine auch, dass Du Dir schnell Rat beim Jugendamt oder einer Beratungstelle suchen solltest.

-Caritas -Diakonie -Arbeiterwohlfahrt -Frauen- und Mädchen-Beratungstellen in Deiner Stadt -Schulpsychologe


anonym
beantwortet von BaludDerBaer am 8. Mai 2008 22:19
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Das Jugendamt ist auf jeden Fall die richtige Anlaufstelle um sich erst mal Rat zu holen. Alles, alles Gute für dich!


cookiebox
beantwortet von cookiebox am 8. Mai 2008 23:14
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Zu meinem Vater kann ich nicht ziehen, habe keinen Kontakt mehr zu ihm...


pegolina
beantwortet von pegolina am 8. Mai 2008 23:14
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Du solltest dich sofort mit dem Jungendamt in Verbindung setzen.


milkalila
beantwortet von milkalila am 9. Mai 2008 09:02
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Nicht verzweifeln, auch die Kirchen, in Fall der Ev. Kirche weiß ich es genau, unterhalten Kinder und Jugendeinrichtungen "betreutes Wohnen" in Wohngruppen auch für Kinder unter 17 Jahren. Meine Freundin arbeitet als Familienhelferin, die hat viele dieser Fälle zu betreuen.Das Jugendamt hilft auch weiter, ist tatsächlich auch in solchen Fällen zuständig. Ich weiß ja nicht aus welchem Bundesland/Stadt Du kommst, aber im Raum Duisburg/Moers könnte ich Dich helfen... Gib nicht auf, wenn Du das Abi schaffen kannst, denk an Dich, denn es ist Dein Leben und nicht das Deiner Mutter. Den auch wenn es wehtut, wenn man runter gezogen wird, dann sollte man Abstand nehmen. Viel Glück!!!


Taifun Hoang
beantwortet von Taifun Hoang am 9. Mai 2008 15:01
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Ist die Beziehung zwischen euch wirklich so schlimm????? Kann ich mir nicht vorstellen, dass das am laufenden Band geht. Hate auch Stress mit meiner Mutter aber sowas von Heftig, hab sogar ne kleine Narbe am Gesicht davon^^. Aber wir haben uns zusammen gerissen und weil ich ERGRÜNDET habe ob es wirklich zum Teil mein Verschulden gewesen war oder die meiner Mutter. Blickt NICHT NUR auf die negativen Dinge zwischen euch sondern blickt auf die positiven Dinge, vergesst für eine Zeit den Streit. Sie wird da wohl kaum den ersten Schritt machen und wenn dir wirklich etwas daran liegt, den Streit zwischen euch zu beenden, dann tue den ersten Schritt. Mehr kann ich dazu nicht sagen!


anonym
beantwortet von Karli123 am 9. Mai 2008 16:51
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also mir ging es damals so ähnlich, ich habe mich ans jugendamt gewendet und die haben nichts gemacht, bzw. hätte ich meine mutter dazu anzeigen müssen, wovon ich dann doch abgesehen hab.

in dem fall kann ich dir nur raten, evt. ausbildungsbeihilfe und wohngeld zu beantragen, und vielleicht nebenher noch jobben zu gehen. dann kannst du dir sicher ne eigene wohnung leisten. aber auch ne ausbildung machen ist doch nicht schlimm! das war mein weg und ich bin glücklich damit!

viel glück auf alle fälle! :)




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