Was macht man mit dem Hüpfen (Känguruhund 3.0)?

... komplette Frage anzeigen

5 Antworten

Wie alt ist der Hund? Bei uns im Stall reitet eine auch mit ihrem Flummi los und kommt mit laufendem Hund wieder.

Ich würde es ihm lassen, solange er gehorcht. Durch das Hüpfen wird natürlich auch Muskulatur, Sehnen und Bänder ordentlich trainiert.

Ist es nur auf dem Ausritt oder auch bei jedem Gassi gehen? Oder ist er im Normalleben auch nur am hopsen und kann gar nicht ruhig zu Hause rumliegen?

Wie lange würdest du, in Gesamtminuten, die Hopserei einschätzen?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Isildur
30.01.2016, 18:39

Hallo,

der Herr wird vier Jahre alt. Ansonsten wird nicht gehüpft (außer bei eoinoigen Übungen in der UO, oder wenn er zurück beordert wird und eigentlich semmeln möchte). Mmmh also wenn man die Gesamthopszeit zusammennimmt denke ich so fünf Minuten, dann kommt die erste Strecke wo er wetzen darf.

1

Ich habe ja auch so ein Känguruh hier und kann dir das absolut nachfühlen - hätte uns fast die BH gekostet :-)

Meine Maus ist jetzt 2,5 und ich kann dir sagen, es wird besser - die Hopsanfälle werden zumindest kürzer.

Wegen der Gelenke würde ich mir keine Sorgen machen. Antilopen haben auch keine Gelenkprobleme. ;-)

Versuch doch, deine Ausritte so zu legen, daß du gleich zu Anfang eine Trabstrecke hast.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich mußte grad grinsen, ich hab sowas ähnliches, nur hüpft meiner in der Wiese/Brache, wo der erste Freilauf nach der Wohnung/Straße ist, wie ein Känguru über die Flora, meistens sehe ich nur die Ohren fliegen, wenn das Zeug hoch steht. Er hüpft dabei mehr oder weniger im Kreis, bis er den ganzen Bereich abgehüpft hat. Vermutlich hofft er, die Karnickel so besser zu sehen. Ist ein Pointer, sehnig, leicht, jung, energiegeladen -  und ich laß ihn sich meist aushüpfen :-)). Danach geht er recht ordentlich.

Schädlich, keine Ahnung, wenns ein leichter Hund mit guten, trainierten Musekeln und Sehen ist, vermutlich nicht. Er hat ja federnden Untergrund und keinen Straßenbelag.

Probiers mal am Rad oder mit Joggen, ob er da auch hüpft. Wenn ja, kannst du so ein Kommando einüben, "Runter", oder ein langes "uuuunten laufen" eine Art Beruhigungskommando.  (ich muß schon wieder lachen) oder irgendsowas, vom Boden aus hast du beseren Einfluß aufs Tier.

Hüpft er auch, wenn du Schritt gehst?

PS: Mein Althund sucht den Bereich auch ab, aber mit der Nase am Boden. Der schont sich ;).

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Isildur
30.01.2016, 18:38

Sowohl beim radeln, als auch beim joggen wird nicht gehüpft. Er hüpft nur im Schritt, wenn ich Trabe oder galoppiere ist alles gut.

Er ist gut im Training und auch immer eher tendenziell zu leicht als zu schwer. nichts desto trotz ist er schon ein recht ordentlicher Hund

0

Wie lastest du den Kameraden denn aus? Es klingt ein wenig, als ob er vielleicht ein wenig mehr gezieltes Auspowern brauchen könnte. Und gezielte Partneraktionen nur mit euch beiden. Bei denen er natürlich nicht der tonangebende Part sein sollte.

Ich würde mir also eine Aktivität suchen, die den Hund ordentlich auslastet und bei der du primär etwas mit dem Hund machst. Er bekommt dann gleichzeitig seine Bewegung und die Aufmerksamkeit, aber zu deinen Konditionen. Macht den Hund vermutlich glücklicher als Rumgehopse und Aufmerksamkeitsheischen. ;) Vielleicht wäre es eine Option, davon eine Runde einzulegen vor Aktivitäten, bei dem es wünschenswert ist, daß der Hund normal läuft, also beispielsweise vor dem Ausritt.

Nachdem das Gehüpfe ja schon relativ lange ein Thema ist, würde ich mir tatsächlich Gedanken um die Gelenke machen, auch um den Rücken. Hast du das Thema mal mit deinem TA besprochen?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Isildur
30.01.2016, 18:35

Hallo,

er hat so rounabout 5 Stunden am Tag "Ansprach".

2,5 Stunden mitlaufen bei der Stallarbeit (Spielen mit anderem Hund,
Weiden ablaufen, Wald abchecken),

2 Stunden Gassi gehen (beinhaltet das
Übliche wie Laufen, Joggen, Radfahren, reiten, etc.)

ca. 1/2  Stunde sonstiges Geübe

An einem Tag am WE steht Training an
(Flächensuche oder Trümmersuche)

Ansonsten ist er entspannt und sehr angenehm in der "Handhabung". Er arbeitet aufmerksam mit, ist zu Hause ruhig und ausgeglichen und man kann ihn überall mit hinnehmen ohne unangenehm aufzufallen

3

Hallo Isildur, du hast meinen Tag gerettet!

Ich habe so gelacht, als ich die Beschreibung von deinem Flummi gelesen habe :-D

Meine war auch so, als sie ganz jung war. Es hat nachgelassen, als sie ungefähr 2,5-3 Jahre alt war. Danach ist sie zwar immer noch leidenschaftlich gerne gesprungen, aber auf Strohballen, durch Felder und über Zäune. Aus ihrer Gangart war der Sprung raus^^

Wie alt ist dein Hund denn?

Zu deiner Frage, ob es den Gelenken schadet, würde ich zunächst einmal denken nein. Wenn es nicht dauerhaft passiert, der Hund vom Körperbau her stark ist, dann sollten keine negativen Auswirkungen sichtbar werden.

Viele Grüße


Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Bitterkraut
30.01.2016, 16:47

Mir auch! Mein Tag wurde heut schon 2 mal gerettet, hier und bei ner anderen Frage. Mir gehts klasse!

2
Kommentar von Isildur
30.01.2016, 18:31

Er wird 4 in diesem Jahr. Freue mich das wir deinen Tag retten konnten ;-)

1
Kommentar von Berni74
30.01.2016, 20:39

Soviel zum Thema mit 2,5 wirds besser :-)

1

Was möchtest Du wissen?