Ich kenne das gar nicht und habe neulich davon gehört. Ist das eine bestimmte Spielform?

Um das ganze von seinem esoterisch-philosophischen Turm herunterzuholen, kannman auch sagen, daß das entscheidende ist, daß komplette nackte Säuglinge in Kleingruppen zusammen mit ihren Eltern spielen und sich bewegen dürfen.
Das kann man natürlich jederzeit im Badezimmer oder anderen geeigneten Räumen auch machen, ohne viel Geld dafür auszugeben. Warum man zum Spielenlassen von Säuglingen in Anwesenheit der Eltern eine Ausbildung braucht, bleibt unklar.
Alles in allem keine schlechte Idee, in der Praxis aber leider Geldschneiderei. Selber spielen lassen!
Wir haben heute wieder unsere Pekip-Tag. Natürlich kann man das auch privat zu Hause machen mit ein paar Anleitungen aus Büchern. Ich finde es aber toll, dass die Babys ganz ungezwungen herumtollen und sich die Mütter austauschen können. Außerdem waren schon viele praktische Anregungen dabei, wie man Spielzeuge aus dem Haushaltsfundus herstellt (Bsp.: Schneebesen mit Tischtennisball als Rassel).

Da guckst du am besten hier: http://www.pekip.ch/frame.htm
Joachim hat dir ja schon einen tollen Tipp gegeben. Ein wesentlicher Aspekt ist, daß PEKiP ein Gruppenprogramm ist. Ein Austausch unter Gleichgesinnten und der Kursleiterin als Expertin kann schon eine gute Ergänzung im ersten Lebensjahr sein. Gut gefällt mir auch, daß über die Bedürfnisse der Babys informiert wird, sowie über ihre Fähigkeiten gestaunt wrfden kann. Man trifft immer die selben Leutchen und vertraut sich nach und nach. Wir sprechen über Schlaf, Stillen, Breikost, nervende Einmischer, Kinderarzt, Kiss Syndrom, Entwicklungs Meilensteine, Windeln und alles was uns irgendwie bewegt. Ich finde das super und die Babys freuen sich auf die anderen Babys und zeigen es auch deutlich. Für soviele Dinge gebe ich mein Geld aus, aber hier finde ich es gut investiert.