ErsterSchnee am 12.02.2009 um 13:12 Uhr
Unser Hund hat die Angewohnheit, permanent sein Revier (sprich unser Grundstück) "abzugehen" und zu kontrollieren. Nun hinterlassen 35 Kilo Lebendgewicht auf Dauer doch gewisse Spuren, so daß wir inzwischen richtige Trampelpfade im Rasen haben, da er natürlich immer dieselbe Strecke nimmt.
Kann man dagegen etwas machen? Ich habe jetzt schon viel über trittfesten bodendeckenden Rasenersatz (Kriechwacholder, Quendel und ähnliches) gelesen, bin mir aber nicht sicher, ob das denn unserem Hund standhalten kann.
Kann mir hier jemand helfen? Oder müssen wir das jetzt so als gegeben hinnehmen? (Ich mache dem Hund keinen Vorwurf, ich hätte nur gerne einen heilen Rasen.)

Ich fürchte, daß man da nichts machen kann... auch andere Bodendecker werden den Pfoten nicht standhalten.
Schon mal überlegt, die Trampelpfade mit Natursteinen zu pflastern? So Granitquaderchen sähen doch prima aus, oder?

Eventuell ist ein Rollrasen die Lösung http://www.rollrasen.de/
firstguardian am 12. Februar 2009 13:27 Zumindesten die teuerste Nutzlose!
coyotincaos am 12. Februar 2009 15:07 Kostenfaktor wurde nicht gefragt!! Also schenke dir deine Weisheiten.Den es gibt sprapazierfähigen Rollrasen und mancher läßt sich "Schönheit"was kosten!!

Abhilfe würden vielleicht diese Rasengitterplatten aus Plastik schaffen, die man auch für Einfahrten verwendet. Allerdings wäre das für Euren Hund kein komfortables Laufen mehr. Ich denke, Ihr solltet Euch damit abfinden, der Hund sucht sich sonst einen neuen Weg.

Nimm es hin oder betonier deinen Rasen ;-) Mein Garten sah bei 6 Hunden auch immer aus wie ein Acker,auch das nachsäaen hat nix gebracht.
einen verstellbaren Zaun ( Weidezaun ) aufstellen, den du alle Woche etwas verstelsst, so wird der komplette Rasen gewalzt
firstguardian am 12. Februar 2009 13:17 Klappt nur interrimsweise! Sobald der Zaun weg ist, entsteht die Abnutzung an genau der gleichen Stelle auf´s neue. Der Hund sucht sich halt den schnellsten und kürzesten Weg um seine Aufgabe zu erfüllen.

Bring dem Hund bei, auf Stelzen zu gehen...
:-D
Leb damit. Es gibt schlimmere Sachen auf der Welt als Trampelpfade..

kanne mich mit hunden nicht so gut aus .. aber wie groß ist der .... finde das furchtbar viel ....
firstguardian am 12. Februar 2009 13:15 Wenn es ein Dobermannrüde wäre, ist das Gewicht eher gering!
ErsterSchnee am 12. Februar 2009 13:18 Ist ein Mischling, Vater war Hovawart/Collie, Mutter Kuvasc/weißer Schäferhund. Eigentlich ist er relativ klein (kleiner als ein Schäferhund), so ein Huutsch (aus dem Film) z.B. kriegt bis 70 kg...
MRmaniac am 12. Februar 2009 13:20 himmel ist das viel .. das hätte ich echt nicht gedacht .. danke für die antwort
Der Hund ist ja nicht blöd und läuft auch gerne weich - dann müßten wir schon komplett pflastern (und dann grün streichen, ich weiß). Wer besorgt die Prilblumen?
Seufz - war ja nur so ein Gedanke! Mir droht das demnächst vielleicht auch, bei 27 kg Lebendgewicht.
Aber wenn man entlang der Pfade den Garten mit niedrigen, ausdauernden Sträuchern und Stauden bepflanzt, könnte man dem Wauz den Weg doch vorgeben, oder? Buchsbaumhecken?
Dann meckert mein Mann beim Rasenmähen... Und außerdem betritt der Hund erstaunlicherweise nichts, was auch nur entfernt Ähnlichkeit mit einem (Blumen)beet hat. Dann würde er das Angepflanzte einfach umrunden und wir hätten dasselbe Problem nur an anderer Stelle.
Wenn weiträumig gepflastert wird, nimmt der Hund weiterhin den kürzeren Weg!. Im Übrigen nutzen sich die Krallen ab, so dass man nicht mehr zu schneiden braucht.