Frage von DeniseJaqui, 97

Was macht man eigentlich so, wenn man in einer Psychiatrie ist?

Antwort
von ChloeSLaurent, 28

Es kommt nicht nur darauf an, ob es sich um eine Therapie in einer  geschlossenen Station oder einer offenen Station handelt.

Es gibt verschiedene Abteilungen/ Stationen, die auf bestimmte Erkrankungen, Krankheitsbilder/ Verhaltensweisen usw. aufgeteilt sind. 

Die Therapien sind teilweise wie ein ganz normaler Arbeitstag, meinetwegen wie ein 8-Stunden-Tag angelegt. Oder besser ausgedrückt ein geregelter Tagesablauf. In diesem Ablauf sind die Essenszeiten vorgegeben, wann welche Therapien sind, Untersuchungen, Gespräche mit Therapeut/en, meinetwegen Ergotherapie. So in etwa. Freizeit gehört auch dazu, wo verschiedene Möglichkeiten/ Spiele/ Sport etc. angeboten werden.

Wie was wann genau passiert, kommt aber auch darauf an, weswegen man tatsächlich einen Aufenthalt auf welcher bestimmten Station hat.

Das ist vorab so nicht zu Verallgemeinern. Therapien sind ja auch auf den jeweiligen Patienten zugeschnitten.

Antwort
von llmisanthropll, 45

Ich war insgesamt ein Jahr lang in der geschlossenen (Kinder und Jugendlichen) Psychiatrie. Einen Tag dort kannst du dir in etwa so vorstellen :

7:00 Uhr
aufstehen, fertig machen, sich von Betreuern Sachen aufschließen lassen

7:30-8:00 Uhr
Gemeinsames Frühstück

8:00-9:00 Uhr
Klinikschule, die Lehrer kommen zu dir
Oder Einzeltherapie

9:00-10:00 Uhr
Gruppentherapie

10:00-11:30 Uhr
Chillen oder Einzeltherapie

11:30-12:00
Mittagessen

12:30-14:30
Mittagspause für Patienten, weil die Übergabe der Betreuer ist (Frühschicht sagt der spätschicht die Neuigkeiten sozusagen)

14:30-15:00
Gemeinsam Tee trinken

15:00-17:30
Evtl. Ausflüge, Chillen

17:30-18:00
Abendessen

18:00-19:30
Chillen.

19:30-20:00
Teerunde

Ab 20 Uhr
Fernsehen und ins Bett gehen.

Antwort
von makii0, 35

Mit Ärzten reden, Einzel- und Gruppentherapien bzw. Gespräche haben, Pillen schlucken, bei Suchtproblemen regelmäßig unter Aufsicht in nen Becher pinkeln, am Gelände spazieren gehen oder dich in deinem Zimmer langweilen ohne Handy/PC (je nachTherapie)... 

Kurz gesagt - Nichts was dir hilft deine Probleme in den Griff zu kriegen, außer du willst es wirklich selbst zu 100%.

Antwort
von klausjosef1955, 9

Ich vermisse bei den vielen Antworten den Hinweis, dass der Alltag an Werktagen mit Beschäftigungtherapie, Arbeitstherapie, Sport und anderen Therapien sehr ausgefüllt ist, die paar Gespräche mit Arzt oder Psychologen fallen da zeitlich gar nicht so ins Gewicht.

Antwort
von Mayelle, 50

du kannst viele Erfahrungsberichte im Internet finden. Ich meine mal eine PDF dazu gefunden zu haben, die ich recht gut fand

Antwort
von derMannohnePlan, 47

Als Arzt behandelst Du kranke Menschen medikamentös. Als Psychologe in der Form einer Psychotherapie. Als Patient lässt Du beides über Dich ergehen.

Antwort
von FelinasDemons, 44

Chillen und zwischendrin therapiert werden. Einzel und Gruppentherapie.

Antwort
von 2015Lala, 7

Du hast verdammt viel Zeit und Langeweile. Ansonsten noch Einzel-/Gruppentherapie, essen, evtl. Ausflüge, Spiele spielen, evtl. Schule.

Antwort
von einfachichseinn, 28

In der Regel bekommst du Therapien, hast Gespräche mit Psychologen und hast viel Zeit, um dich wieder um dich und deine eigenen Interessen zu kümmern.

Daneben hast du noch ein paar Stunden schule (falls du noch Schüler bist) und Essen bekommst du natürlich auch.

Antwort
von KingKylie01, 36

Kommt drauf an on die in die geschlossene oder offene kommst in der geschlossenen hast halt ned viele möglichkeiten haha

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