würde mich interessieren wie dieser test genau durchgeführt wird bekommt man da spritzen oder so ?

Folgende Tests sind üblich:
H2-Atem-Test: Dieses Verfahren basiert auf dem Nachweis von Wasserstoff (H2) in der Ausatemluft. Es ist ein indirekter Nachweis des Lactasemangels. Bei der bakteriellen Aufarbeitung der Laktose im Dickdarm entsteht neben Milchsäure, Essigsäure und Kohlendioxid auch gasförmiger Wasserstoff. Dieser gelangt über das Blut in die Lungen und wird abgeatmet. Da normalerweise kein Wasserstoff in der Ausatemluft vorhanden ist, deutet ein positives Ergebnis auf eine mögliche Laktoseintoleranz hin. Gemessen wird bei diesem Test die Wasserstoff-Konzentration vor und nach der oralen Verabreichung einer definierten Menge an Laktose (Milchzucker). Als positiv gilt der Befund, wenn das Messergebnis vor und nach der Laktosegabe einen Unterschied von 20 ppm Wasserstoff aufweist. Allerdings führt dieser Test bei jedem fünften Laktoseintoleranten zu einem negativen Ergebnis: Diese Patienten haben in der Darmflora bestimmte (harmlose) Bakterien, die Methan erzeugen, wodurch der Nachweis des Wasserstoffs nicht möglich ist.
Blutzucker-Test: Dieses Verfahren basiert auf der Messung des Glukose-Gehalts im Blut (venöses Blut oder Kapillarblut), die Lactaseaktivität wird also über einen Anstieg der Konzentration an Glukose im Blut festgestellt. Da normalerweise Laktose in Galaktose und Glukose gespalten wird, müsste der Glukosewert (Blutzuckerwert) ansteigen, wenn Laktose eingenommen wird. Ist dies nicht der Fall, liegt der Verdacht einer Laktoseintoleranz nahe. Auch bei diesem Test nimmt der Patient auf nüchternen Magen eine definierte Menge an Laktose (üblicherweise 50 Gramm aufgelöst in 500 Milliliter stillem Wasser) zu sich. Vor der Einnahme, sowie zwei Stunden lang alle 30 min. nach der Einnahme erfolgt eine Blutprobe und es wird der Blutzuckergehalt gemessen. Normal ist ein Anstieg von über 20 mg/dl (1,11 mmol/dl) Glukose in venösem Blut oder von 25 mg/dl in Kapillarblut. Pathologisch ein Anstieg von unter 10 mg/dl in venösem Blut. Falsch negative Ergebnisse sind bei Patienten mit latentem oder manifestem Diabetes mellitus möglich.
Gentest: Seit kurzem kann bei Verdacht auf Laktoseintoleranz ein Gentest auf den LCT-Genotyp durchgeführt werden. Als Untersuchungsmaterial genügt ein Wangenschleimhautabstrich.
Biopsie: In seltenen Fällen muss eine Gewebeprobe aus dem Dünndarm entnommen und untersucht werden.
du musst eine milchige flüßigkeit trinken un dann alle 15 min in ein gerät blasen (sieht so ähnlich aus wie ein alkohol testgerät) ist also nicht sschlimm und du kriegst keine spritze oder so. dauert allerdings fast 3 stunden ;-(

Das geht auch über den Atemtest. Man nimmt nüchtern an 6 verschiedenen Terminen 6 Zucker zu sich und atmet danach mehrmals in ein Gerät.
Spiderschnegge am 13. September 2009 18:32 das ist aber ein Fruktosetest (H2- Atemtest)....da muss man sehr Zuckerhaltuge Tees trinken.
raubkatze am 13. September 2009 18:36 Laktose, Fructose, Xylose, Dextrose, Laktulose, Glukose. Alles gehört zu einem Wasserstoffatemtest. Die Ergebnisse können nur sinnvoll bei komplettem Test ausgewertet werden.
welchen test hast du den gemacht? dafür braucht man doch keine 6 termine???
raubkatze am 13. September 2009 18:45 Man muß jeden Test einzeln und nüchtern angehen.
also ich hab nur 3 gemacht und wir sind auf das "richtige" gekommen und seitdem geht s mir gut. habe keine 6 tests gebraucht.

Der Laktose-Toleranz-Test soll klären, ob der Darm in der Lage ist, Milchzucker (Laktose) zu verwerten.
Wie funktioniert der Test?
Laktose, ein Zweifachzucker (Disaccharid), gelangt mit der Nahrung in den Dünndarm.
Normalerweise wird sie im Dünndarm von einem Enzym namens Laktase in seine zwei Bestandteile Glukose (Traubenzucker) und Galaktose zerlegt. Diese werden vom Körper aufgenommen und erhöhen den Zuckerspiegel des Blutes.
Kann der Körper die Laktose nicht verwerten, fehlt der Blutzuckeranstieg. Bei einem Laktose-Toleranz-Test bestimmt der Arzt die in den Körper aufgenommene Glukosemenge anhand des Blutzuckerspiegels.