darkrain am 09.03.2009 um 22:37 Uhr
ihr große angst vor etwas habt, irgendwelche phobien gegen spinnen oder auch angst vor der arbeitstelle oder vor dem chef ?

Ich hatte mal Angst vor Spinnen aller Art. Dann nahm ich mal eine große, fette Spinne in die Hand, und entdeckte, das meine Angst nur ein Hirngespinnst war. Vor giftige Spinnen nehme ich mich aber schon in acht. (Trichternetzspinnen)
man muss sie irgentwie überwinden den jeder mensch hat angst

Spinnen geh ich aus dem Weg,,alles andere ist oki...

wenn es dich einschränkt, eine verhaltenstherapie beginnen

Spinnen - kann ich meiden.
Chef - da muss ich durch und das fast jeden Tag :)

Wer Angst vor der Arbeitsstelle oder seinem Chef hat, sollte an seinem Selbstbewustsein arbeiten.

Habe einen Spinnenphobie. Also wenn ich eine recht nah sitzen seh dann spring ich auf und nehm gaaaanz weit Abstand. Komischerweise habe ich vor einer Vogelspinne keine Angst...

vor meiner Arbeitsstelle hab ich keine Angst, sonst wäre ich nicht mehr da. Und mit dem Rest kann ich leben

Also bei Spinnen bin ich die Erste die wegrennt^^ Aber wenn es jetzt um Dinge geht, die man nciht vermeiden kann, kläre ich sie oder ich mach es einfach. Manchmal muss man seinen ganzen Mut zuammenfassen und es tun.

Ich habe eine Spinnenphobie. Deswegen versuche ich, jeder Spinne so weit es geht aus dem Weg zu gehen ^^

Wenn die Angst so gross wäre, das sie mein Leben beeinträchtigen würde, würde ich mir Gedanken um eine Therapie machen.
versuch an dich selbst zu glaube und du wirst sehen die angst ist zwar da aber nicht mehr so groß

Meine Freundin hat eine Spinnenphobie. Wenn sie eine sieht, gibt sie ihr erstmal einen Namen. Man sollte es nicht glauben, aber es hilft, da man dadurch sowas wie eine "Beziehung" zu dem Tier aufbaut!

Angst ist zunächst mal ein ganz natürliches Gefühl. Jedes Tier kennt Angst und reagiert auf eine von zwei Möglichkeiten: Weglaufen oder sich der Situation stellen. (Auf den Totstellreflex gehe ich hier mal nicht ein).
Weglaufen oder sich der Situation stellen sind auch für den Menschen zunächst mal die (scheinbar einzigen) Möglichkeiten der Wahl. Aber nur, bis wir Kenntnis davon erlangen, daß es eine dritte Möglichkeit gibt!
In Naturvölkern gab und gibt es Riten für die Knaben, die in die Runde der Männer, der Krieger, aufgenommen werden wollen. Man nennt diese Riten Initiations- (Einweihungs-) oder Mannbarkeitsriten. Sie bestehen darin, daß die Knaben Gelegenheit bekommen zu lernen, ihre Angst und andere "negative" Gefühle bewußt zu spüren, auszuhalten - und ihnen nicht zu erliegen, sondern sie - konstruktiv - zu überwinden. Das heißt, der Mensch kann lernen, seine Angst wahrzunehmen und NICHT von ihr völlig beherrscht zu werden und wegzulaufen, sondern trotz der Angst und sogar mit dem Gefühl der Angst im Körper DAS zu tun, was er als richtig, sinnvoll, weise, erkannt hat.
In der zivilisierten Gesellschaft, in der die Entfremdung vom Natürlichen ein wesentlicher Faktor ist, lernen die jungen Menschen solche Dinge nicht mehr regelmäßig rituell, sondern es bleibt dem Einzelfall der Erziehung überlassen oder dem Zufall. Unter diesen Verhältnissen lernen sehr viele Menschen nicht, ihre Angst zu überwinden - allenfalls, sie zu verdrängen. Verdrängte Gefühle und Bewußtseinsinhalte jedoch sind nicht aus der Welt, sie sind immer noch im Unbewußten gespeichert und lenken von dort aus - meist unerkannt - dennoch unser Denken und Handeln.
Der Verdrängungsmechanismus ist eine sehr kluge Einrichtung im Organismus, aber nicht als Dauerlösung, sondern nur temporär, zeitlich begrenzt.
Wie lernen wir Angst - konstruktiv - zu überwinden? Indem wir üben, in Situationen mit relativ wenig Angst, uns zu entscheiden und das Weise zu tun.
Welche Hilfe steht uns dabei zur Verfügung? "Liebe treibt die Furcht aus" heißt es schon in der Bibel. Und diese Wahrheit ist heute noch immer wahr. Liebe ist DAS Mittel gegen Angst. Und wo die Liebe herrscht, da kann nicht gleichzeitig Angst herrschen. Es empfiehlt sich also, die Quelle der Liebe in sich selbst kennenzulernen um aus ihr schöpfen zu können. Die Liebe kommt aus dem Universum, dem Kosmos, von Gott. Gott ist Bewußtsein und Liebe - bedingungslose Liebe - und wir können uns mit ihr verbinden über unser Bewußtsein, in unserem Bewußtsein.
Ich selbst hatte mein Schlüsselerlebnis der bewußten Angstüberwindung 1991, im Alter von 44 Jahren. Bis dahin war ich angstanfällig und unglücklich. Seitdem jedoch konnte ich meine Angst immer öfter und besser überwinden und kann mich heute als einen bedingunglos glücklichen Menschen bezeichnen.
Giftig sind aber nicht nur Trichternetzspinnen, sonder eingentlich (bis auf eine handvoll Arten, die überhaupt keine Giftdrüsen besitzen) alle Spinnen - allerdings sind die wenigsten für den Menschen wirklich gefährlich und von den bei uns heimischen sind eigentlich alle harmlos.