Frage von MarliesMarina12, 43

Was macht einer Person, wenn sie weiß sie wird sterben, aber hat noch viel Geld übrig?

Viele haben ja Geldsorgen und müssen sparen und ihr geld also ihr Einkommen gut einteilen sodass es lange reicht. zb Superreiche haben immer Geld aber kleine Leute haben ja nur ihr Gehalt etwa 1200 Euro im Monat und müssen damit alle Kosten zahlen wie Miete, Strom, Wasser, Lebensmittel und mit Kindern noch mehr und das kann knapp werden und es kann Probleme geben zb dass sie dann was abdrehen , wenn man die Rechnungen nicht zahlt und man darf ja auch das Bankkonto nicht überziehen sondern muss immer was sparen und drauf haben.

Was ist nun aber, wenn eine Person weiß, dass sie nur noch kurze Zeit leben wird und dann sterben wird. zb durch eine Krankheit wie Krebs oder sich das Leben nehmen will. Und aber auf dem Konto noch viel geld hat und es nicht mehr ausgeben kann und sich keine Sorgen mehr machen muss das es ausgeht. Und auch keine Erben da sind. Dann kann ja diese Person sich nochmal was gönnen und es verprassen zb für gutes Essen oder sonst was zum spaß haben. Weil viele sehen auch den Tod als was positives und schönes, das sie von allen Sorgen und Problemen befreit und es gelassen sehen zb gläubige Christen.

Und in den USA ist es doch auch immer so, dass sich die Todeskandidaten noch ein gutes Essen wünschen können und sozusagen feiern dass sie es bald geschafft haben. Und zb mein Großvater starb auch an Krebs und hat sich noch ein gutes Essen gewünscht so wie in einem Restaurant oder zu Weihnachten mit der ganzen Familie. Denn viele brauchen eben einen Trost wenn sie sterben. Also wie ist so eine Situation, wenn man weiß bald ist man tot und hat keine Sorgen mehr und hat noch genug Geld übrig und kann sich auch in der letzten Zeit des Lebens noch was gönnen und glücklich sein? So geht es sicher auch vielen Reichen, und das ist sicher schöner als wenn man in Armut und hungrig sterben muss. zb so wie bei der Weihnachtsgeschichte mit Ebenezer Scrooge weil jeder freut sich über ein gutes Essen mit Gesellschaft als Trost.

Antwort
von bit77, 10

Kommt auf die Person an. Wenn jemand geistig und menschlich gereift ist, dann wird derjenige immer etwas gutes finden, was mit dem Geld geschieht.

Wenn es jedoch ein geiziger alter Sack oder eine geizige alte Trine ist, der niemanden ausser sich selbst was gegönnt hat, tut sich beim abkratzen schwer. Sie können ihre Kohle nicht mitnehmen und denken nur daran, welch raffgierige Schmarotzer ihr sauer erspartes Geld an sich reissen könnten. Solche Leute machen sich selbst auf dem Sterbebett Sorgen über ihr Vermögen. Ich hab das tatsächlich schon erlebt.

Meine bessere Hälfte war bei einem Pflegedienst beschäftigt. Einer ihrer damaligen Patienten war ein alter Knauser, der in 15 Jahren intensiver Pflege nicht mal einen Pfennig für andere übrig hatte. Selbst auf dem Sterbebett hat er über seine Kinder abgelästert: "die wollen doch nur mein Geld verprassen". Dabei haben sie sich schon 10 Jahre zuvor von ihm abgewandt.

Wenn ich auf dem Sterbebett liegen würde, täte ich nicht über mein Geld nachdenken.

Ich für meinen Teil würde ohne Sorgen abkratzen können, ich habe meine wundervollen Kinder groß gebracht und süsse kleine Enkel. Ich hatte mal gar nichts, jetzt gehts mir gut.

Es macht keinen Unterschied, ob reich oder arm. Das Wichtigste ist, daß man seinen Leben einen Sinn gegeben hat und mit der Welt im reinen ist. Wenn man sagen kann, daß meine Lieben ohne mich genauso gut zurechtkommen (und dazu auch noch etwas erben, damit sie sich wenigstens etwas freuen) kann man doch zufrieden sterben.

Du siehst also, es kommt auf den Menschen selbst an.

Antwort
von Unkraut1401, 13

Hi,

die Personen, die dir das aus eigener Erfahrung berichten könnten sind wohl nichtmehr am Leben.

Ich denke, dass Geld auch nicht glücklich macht, wenn du dem Tod ins Auge siehst. Ja, du kannst dir villeicht noch was leisten, aber das wird dich auch nicht befriedigen. Das mit dem Essen ist denke ich eine Endorphin-Sache, du fühlst dich eben besser nach einer guten Mahlzeit. Soziale Kontakte sind hier viel Wertvoller, da jeder Mensch den Wunsch hat nach dem Tod nicht vergessen zu werden. Viele Menschen wie du sie beschreibst, viel Geld, keine Erben hinterlassen ihr Vermögen daher karikativen Einrichtungen, gründen Stiftungen oder suchen sich zum Teil auch "Ersatzfamilien" als Erben.

Hoffe meine Gedanken helfen dir weiter

Antwort
von 716167, 10

Viele reiche Leute gründen aus diesem Grund eine Stiftung, die dann ihr Vermögen erbt.

Aufgabe der Stiftung ist es dann, das Vermögen zu verwalten und bestimmte, klar in der Stiftungsurkunde bestimmte soziale oder kulturelle Förderungen vorzunehmen. Sei es, begabte Studenten in bestimmten Fächern zu fördern, ein Museum zu fördern usw....

Es gibt viele sinnvolle Wege, seinem Vermögen nach dem Tod einen Sinn zu geben.

Antwort
von ascivit, 16

Viele spenden ihr Geld auch der Kirche oder einer wohltätigen Organisation.

Und irgendwelche Freunde hat man fast immer, man kann sie einladen zu einer letzten Feier.

Meine Oma hat übrigens einiges Geld zur Seite gelegt, damit wir nicht die Beerdigung bezahlen müssen, ich glaub das werd ich auch machen, um meinen Hinterbliebenen keine finanziellen Lasten aufzubürden

Antwort
von kunibertwahllos, 20

naja darüber möchte ich nicht nachdenken das macht sad

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten