Frage von Juli277di, 67

Was macht einen guten Lehrer aus (Schule)?

Fachliches Wissen oder pädagogisches Können - was ist wichtiger in der Lehrerausbildung?

Der Beruf eines Lehrers kann ein unglaublich erfüllender und inspirierender Job sein – wer allerdings als Lehrer nicht effektiv arbeitet, ist schnell gestresst und ausgelaugt. Habt ihr Erfahrungen und Tipps?

Antwort
von MrBro, 31

Ein guter Lehrer muss den Schülern das wissen vermitteln können sodass sie sich nicht vor langweile oder so abwenden. Sie müssen es leicht verstehen allerdings sollt die Lehrkraft nicht zu locker sein weil Schüler das ausnutzen und nicht zu streng weil die Schüler das dann zu sehr fordert. 

MfG

Andreas

Antwort
von BiggerMama, 15

Ein guter Lehrer ist souverän im Umgang mit seinen Schülern. Er lässt es nicht zu, wenn ein oder mehrere Schüler von ihren Klassenkameraden gemobbt werden.

Er kann Schüler gut dazu ermutigen, sich am Unterricht zu beteiligen. Sein Unterricht ist interessant, so dass das Fach den Schülern Spaß macht.

Er hat Humor und setzt ihn auch im Unterricht ein, ohne jemanden bloßzustellen (da gibts ja so einige Kandidaten, die das sehr wohl können...). Er weiß aber auch, wann Schluss damit ist, und lässt sich nicht von den Schülern auf der Nase rumtrampeln.

Schüler merken, wenn sie verarscht werden. Lehrer, die auf eine Schülerfrage keine Antwort wissen und den Schülern irgendeine Behauptung zum Fraß vorwerfen, finde ich zum K... Ein wirklich guter Lehrer gibt auch mal zu, wenn er etwas nicht weiß, verspricht aber, sich dementsprechend zu erkundigen, und bringt in einer der nächsten Unterrichtsstunden eine fundierte Antwort mit.

Antwort
von Lilo626, 20

Eine gute und gesunde Mischung aus Pädagogen und Wissensübermittlern. Klar jeder denkt bei Lehrern zuerst an jmd, der dir was beibringt. Aber heutzutage sind Lehrer auch Helfer, fadt sogar Eltern. Ich finde im Studium wird viel zu wenig auf pädagogische Inhalte eingegangen. Natürlich lernen auch Lehrer wie man sich wann verhält, aber ich finde Lehrer sind immernoch zu sehr Wissensübermittler, was ja super ist, aber heute braucht man nicht unbedingt diese zu krasse Distanz. Man lebt als Schüler praktisch in der schule, und wenn man überlegt , dann passiert da doch dann schon ziemlich viel. Es gibt zahlreiche Probleme unter Pubertierenden Kindern/Jugendlichen. Lehrer sollten auch Ansprechpartner sein, ohne dass man denkt "oh mann, das ist doch mein Lehrer...".

Antwort
von Kxschelpxschel, 30

Ich hab zwar weder Erfahrungen und Tipps dafür bin ich aber grade mitten drin, 9. Klasse. Ich muss sagen dass ich die Lehrer am liebsten mag und bei denkender Unterricht auch am leisteten aber trotzdem cool ist sind die, die wenn es Ihnen zu viel wird streng sind und konsequent aber auch Witze machen und Abwechslung reinbringen durch Gruppenarbeit oder Diskussionen. Allerdings sollten Lehrer mit ihrem Fach so gut vertraut sein dass sie es auch gut vermitteln können denn man sieht sofort dass bei Lehrern, die das nicht können der Unterricht total den Bach runter geht und niemand aufpasst. Genauso ist es aber auch wichtig zu wissen wie man damit umzugehen hat wenn ein Schüler total die Arbeit verweigert oder aggressiv wird deshalb hat die Frau meines Cousins eine zusätzliche Ausbildung gemacht die sich mit solchen Themen befasst und ihrer Meinung nach hat es sehr viel gebracht.
Vielleicht hat dir das geholfen :)

Kommentar von Kxschelpxschel ,

Hab n bisschen schnell getippt sorry für Autokorrektur und fehlenden Kommas 😂

Antwort
von Number408, 18

Ich habe in meiner Schulzeit Lehrer gehabt, die beides gut miteinander vereint haben. Ich finde, wenn der Lehrer selbst sympathisch und auch für seine Schüler etwas übrig hat, kann der Unterricht richtig Spaß machen. Das macht das Verhältnis zwischen Lehrer und Schüler auch angenehmer.

Wenn die Schüler mal nicht so sehr aufpassen, müssen sie nicht gleich bestraft werden. Wenn die Schüler ihren Lehrer mögen, ist die Enttäuschung von ihm eine viel größere Bestrafung und Lektion als irgendwelche Strafarbeiten.

Sobald man die Leute für sich gewinnt, folgen sie einem auch bereitwilliger :)

Antwort
von Schnoofy, 16

Ich persönlich halte die pädagogische Komponente für wesentlich entscheidender.

Fachwissen kann man sich aneignen, so dass jeder Lehrer auch fachfremden Unterricht erteilen kann.

Pädagogisches Geschick kann man zwar zumindest theoretisch erlernen, aber um es praktisch umzusetzen ist eine entsprechende Persönlichkeit unbedingte Voraussetzung.

Eine Einschränkung würde ich dennoch machen wollen:

Der beste Lehrer ist aufgeschmissen, wenn es ihm nicht gelingt, die Schüler zum "Mitspielen" zu bewegen. Und Klassen, an denen sich Lehrer die Zähne ausbeißen gibt es wahrscheinlich genügend.

Expertenantwort
von adabei, Community-Experte für Schule, 13

Bei dieser sehr ähnlichen Frage gibt es einige gute bis sehr gute Antworten:

https://www.gutefrage.net/frage/welche-eigenschaften-benoetigen-professorenlehre...

Antwort
von Chrimileda, 4

Präsenz und Autorität finde ich zunächst wichtig. Es kommt auch darauf an, welches Alter unterrichtet wird. Wenn der/die Lehrer/in selber desinteressiert das Thema lehrt, weil er es zum 100sten Mal durchkaut, wird ihm/ihr keiner zuhören. Die adäquate Kommunikationsebene für die Klasse/Schüler/Eltern finden. Den Mut haben, sich einzusetzen..... Ich stelle mir den Beruf sehr anstrengend vor... :)

Antwort
von murksi1, 8

Die Antworten findest du bei Experten wie hier: Lehren und Unterrichten (http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/LEHREN/) Da sind zahlreiche Links, sodass du da in die Tiefe gehen kannst!

Antwort
von kiniro, 17

Ein guter Lehrer quält seine Schüler nicht, sondern rennt möglichst weit weit weg.

Er geht her und gibt sein Wissen ohne die tote, mumifizierte, heilige Kuh namens Schule an Kinder weiter, die das Glück haben dieses komische Gebäude nicht besuchen zu müssen.

Damit erspart er sich nämlich auch den Stress, der durch die Schule entsteht.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten