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Was macht einen guten Lehrer aus?

gefragt von polarfuchspolarfuchs am 20.09.2007 um 10:15 Uhr

Laut Bildungsforscher Klaus Hurrelmann sind 25% der Lehrer mit ihrem Job überfordert, besuchen zu wenig Weiterbildungsmöglichkeiten, verlieren den Kontakt zu ihren Schülern und werden nicht ernst genommen. Ist erst der Enthusiasmus und dann die Enttäuschung zu gross? Und hat sich wirklich so viel in den letzten 25 Jahren geändert? Auch damals gab es Lehrer, die es sich einfach gemacht haben und andere, die einen interessanten Unterricht abhielten und es schafften, die Schüler zu begeistern.


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andreas48
beantwortet von andreas48 am 20. September 2007 10:19
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er betrachtet seinen Berugf nicht als Job, sondern als Berufung;

er geniesst Autorität nicht durch Stenge, sondern durch Wissen und Durchsetzungsvermögen und zeigt auch Verständnis für die Probleme seiner Schüler;

er ist sozusagen Up-To-Date hinsichtlich Wissen;

er hat nicht vergessen, dass er auch mal Schüler war und kann über die kleinen Streiche oder diversen Spick- und andere Versuche auch mal lächeln;

er bemüht sich, dass alle Schüler den gleichen Wissenstand haben und gibt auch Tipps , wie fehlendes Wissen nachgearbeitet werden aknn und muss;

keine Gewähr für die Vollzähligkeit..


solf1
beantwortet von solf1 am 20. September 2007 10:19
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Du müsstest noch definieren, wie alt die Schüler sind! Ich selber bin Dozent für Marketing an einer privaten Schule. Die Schüler sind Erwachsen und topmotiviert. Die Schulkosten werden meistens von den Betrieben bezahlt und die müssen Leistung bringen und erfolgreich abschliessen. Bei Kindern ist die Situation völlig anders. Da ist das herausragende Prädikat eines guten Lehres folgendes: Er muss knallhart und kompromisslos sein! Ich selber brauchte, (und brauche noch immer!) Grenzen und Ziele! Ich erinnere mich sehr gerne zurück an meine Schulzeit und es kommen mir nur die "strengen" Lehrer in den Sinn... Gruss Solf

Kommentar von Eec6e5a239faa98d5f80f72181c592e1smallpolarfuchs am 20. September 2007 10:28

Ich meinte schon die Schüler, bis zum Erreichen des Abiturs,der mittleren Reife. Auch ich erinnere mich gerne an meine Schulzeit. Nur waren die Lehrer beliebter, die die Fähigkeit hatten, individuell auf jeden Schüler zu reagieren. Meiner Ansicht nach muss ein erfolgreicher Lehrer die Klaviatur von kompromisslos bis einfühlend beherrschen, sonst bleiben einige Schüler auf der Strecke.


Katzentatze
beantwortet von Katzentatze am 20. September 2007 10:23
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Das einzige was sich in den letzten Jahren wirklich geändert hat, ist der Respekt der Schüler vor den Lehrern. Auch früher gab es Rabauken in den Schulen, aber sie haben am Ende wenigstens noch auf die Lehrer gehört. Heute werden Lehrer mit Waffen bedroht und von Schülern angegriffen. Aber in der Tat sind viele Lehrer heute auch sehr unflexibel mit veralteten Lehrmethoden und geben viel zu schnell auf. Das hat aber auch viel mit den Geldern zu tun, die den Schulen zur Verfügung steht.


spatzele
beantwortet von spatzele am 20. September 2007 10:18
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Einige Lehrer werden mit den meisten Schüler nicht mehr fertig. Der Beruf Lehrer stirbt nicht aus, aber es gibt wenige die soetwas noch lernen wollen. Einen guten Lehrer macht aus, dass er mit seinen Schülern gut auskommt, interessanten Unterricht macht, loyal zu seinen kollegen ist. Er muss auch auf die Probleme innerhalb der Klasse eingehen, denn sonst hat es keinen Sinn.


Westi
beantwortet von Westi am 20. September 2007 10:19
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Verständliches Erklären, Großes Wissen, Einfühlungsvermögen, Soziale Kompetenzen, Zeit für seine Schüler, u.v.m. ...

Aber wenn er das alles hätte, wäre er auch perfekt. Es reicht also, wenn er ein paar von diesen Punkten hat.

LG Westi



DirkWalther
beantwortet von DirkWalther am 20. September 2007 10:48
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Natürlich sind auch einige Lehrer mit ihrem Job überfordert, wir viele andere Menschen in ihrer Tätigkeit auch. Nur ist des Lehrer´s Verantwortung sehr groß, da sie ja unseren Kindern ein Lebensfundament ermöglichen sollen. Lehrer an Privatschulen oder speziellen Schulen haben es sehr viel einfacher als die , welche sich in gewissen Ballungszentren durchsetzen müssen. Diese haben keine Chance, individuell auf jeweilige Schüler einzugehen, zumal 25-30 Schüler auf einmal Probleme machen. Das soziale Umfeld der unterschiedlichsten Schüler wirft auf jeden Fall die tollen Studien von Experten über den Haufen...


thebrain
beantwortet von thebrain am 20. September 2007 10:50
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ein lehrer vermittelt dinge.

ein guter lehrer erklärt dinge.

doch nur die besten bringen die schüler zum nachdenken.


holodeck
beantwortet von holodeck am 20. September 2007 12:10
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Bei dieser Frage denke ich zurück an zwei Lehrer aus meiner Schulzeit, die so unterschiedlich waren wie nur irgendetwas, aber eines gemeinsam hatten: sie waren beide 'ne wirklich schräge Type, die in keine Schüler-Denkschublade passten. Was sie zu guten Lehrern machte? Sie verfügten über eine stark ausgeprägte individuelle pädagogische Vision, jenseits pädagogischer Theorien und Lehrplaninhalte.

Für meinen Mathe- und Physiklehrer gab es keine schlechten begriffsstutzigen Schüler sondern nur schlechte Erklärungen. Er war geradezu brilliant darin, viele Wege nach Rom aufzuzeigen. Ergebnis seines Unterrichts: eine Schulkonferenz auf der er rechtfertigen mußte, wie es denn sein könne, daß ein seit Jahren schulbekannter Mathe und Physik Dummie in beiden Fächern binnen eines halben Jahres von Note 5- auf Note 2+ klettert? Wohlgemerkt in Klasse 9 bei Fehlen etlicher Grundlagen.

Der andere, mein Geschichts- und Lateinlehrer, fiel als liberal-konservativer Mann ebenfalls völlig aus dem Rahmen der Fraktionierung des Lehrerkollegiums in Anhänger der autoritär-schwarzen Pädagogik und der anti-autoritären Lehre. Sein übergeordnetes Lehrziel, nach dem er übrigens auch gnadenlos jenseits der braven Wiedergabe von Inhalten benotete, würde ich im Nachhinein zusammenfassen als "werde dir bewußt über die Struktur deines Denkens, wisse, weshalb du wie über was denkst, dann denke selbst oder sterbe dumm".


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