coffey72 am 07.11.2008 um 13:09 Uhr
Es kommt ja nicht oft vor, daß meine Frau mir das Steuer überlässt, aber ab und an darf ich die heilige Kuh (Ihr Auto) eben auch mal fahren.
Und sofort gehts los: Innerorts werde ich bezichtigt, wie eine alte Frau zu fahren, auf der Autobahn bin ich dann aber angeblich zur Wildsau mutiert.
Was denn nun? Was macht in den Augen eines anspruchsvollen Beifahrers den Fahrer zu einem guten ebensolchen?
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Ein guter Autofahrer fährt defensiv und sicher... auf mehr kommts nicht an!!
Tja, das kenne ich von meinem Mann, dieser ist ein entsetzlicher Beifahrer. Ich drohe ihm immer, ihn mitten auf der Strecke raus zu schmeißen. Ein guter Beifahrer ist ruhig, aufmerksam und gelassen. Er kann und darf auch hinweisen, wenn man zu schnell fährt, oder wo man abbiegen soll. Der beste Beifahrer ist und bleibt ein Navigationsgerät.
coffey72 am 7. November 2008 13:12 Vielleicht solltest du die Drohung mal wahr machen. lach
Mit der Straßenkarte hat es schon angefangen, die ist kurzerhand aus dem Fenster gefolgen...grins.
Ein guter Fahrer bringt das Auto und die Insassen heile und ohne Ticket von A nach B. Außerdem veranlasst er zwischendrin auch keine anderen Autofahrer zu gewagten Manövern. Und selbstverständlich hat er die Gleichmut den Nörgelsack auf dem Beifahrersitz zu ertragen ohne ihn auf der Strasse aus zu setzen. Ein guter Fahrer halt.

Ich denke, Deine Frau ist einfach eine schlechte Beifahrerin...
Wenn er fährt, wie man selbst. aber auch nur aus der Sicht eines Beifahrers, der eigentlich ungern Beifahrer ist. Ansonsten sollte ein guter Autofahrer vor allem auch auf andere, schwächere Verkehrsteilnehmer achten und nicht immer auf sein Recht bestehen.
Am besten, Du fährst nicht mehr mit deiner Frau :-). Aber jetzt mal ernsthaft, was ist das für eine Frage? Jeder fährt so, wie der denkt, dass es richtig ist, aber ein paar Regel sollte man schon mal beachten. Hier mal eine paar Anregungen für alle, weil ich sehr viel auf der Autobahn fahre und da sehe ich so allerlei:
Nicht auf der Mittelspur fahren, wenn die recht Spur frei ist. Andere können dann nicht von der linken rüber und die schnellen (ich zum Beispiel) kommen nicht weiter.
Immer blinken, wenn man die Spur wechselt. Was daran so schwierig ist, möchte ich gerne mal wissen. Ich hatte schon viele Beinah-Unfälle, weil die leute zu faul sind, mal eben den Blinker zu betätigen. Meistens liegt es aber daran, dass die Leute ein 60.000-Euro-Auto haben, aber kein Geld für eine Freisprecheinrichtung. Beim Telefonieren hat man dann natürlich keine Hand mehr zum Blinken frei. Also lieber später telefonieren, sonst passiert noch ein Massenunfall wegen einem blöden Telefonat.
Kein Gas geben, wenn man überholt wird. Macht man manchmal automatisch, ist mir auch schon passiert. Keine Ahnung wie das kommt.
Wenn man auf die Autobahn fährt, muss man nicht gleich wie ein Wilder auf die Linke Spur rüber. Das ist gefährlich, man ist dadurch nicht zwingend schneller und in der Ruhe liegt die Kraft.
Auch mal einen dazwischen lassen und nicht so dicht auffahren. Wenn einer dazwischen drängelt und nicht blinkt, einfach in die Karre fahren :-).
Nebenschlussleuchten nur bei Sichtweiten unter 50 Meter. Blendet sonst wie sau und nervt unheimlich, wenn man 20 Kilometer hinter so einem Wagen fährt.
Nebelscheinwerfer machen auch nur bei viel Nebel oder starken Regen Sinn, sonst nervt das auch nur. Meistens blenden die Dinge auch, weil die immer falsch eingestellt sind. Die sollen nach rechts und links scheinen und nicht nach oben. Man denkt zwar, es sieht cool aus, aber in Wirklichkeit denken, die meisten "was kommt da denn für ein Idiot".
Ein Beschleunigungsstreifen ist zum Beschleunigen!
Man muss nicht der erste auf der Abfahrt sein und mit Gewalt noch jeden anderen vorher überholen, um dann auf den letzten Keks noch von der Bahn zu kommen.
So! Ich glaube, dass war es für heute :-).

Das solltest Du vielleicht mal deine Frau Fragen, den die ist ja unzufrieden mit deinen Fahrkünsten.
OSQuest am 7. November 2008 13:12 oder Schumi

Wenn er schneller wie die Polizei ist. Scherz. Wenn er die Regeln der STVO einhält.

Dreh doch den Spieß mal um. Schließlich sind es ja normalerweise die Männer, die dauernd beim Autofahren reinreden. Versuche es mal, kommentiere jeden Schaltvorgang und mache sie auf die rote Ampel aufmerksam. Dann weiß sie, wie sehr das nervt. Besonders klasse ist, wenn Du Deine Füße nicht stillhalten kannst, und als Beifahrer immer auf eine imaginäre Bremse trittst.
wenn es eh nicht oft vorkommt, würde die 'heilige Kuh' genau dann stehen lassen wenn's am wenigsten 'passt'

er\sie bewegt sein fahrzeug gewandt mit dem strom der anderen, defensiv, material und nervenschonend, blödheiten vermeidend. vorausschauend fahrend.mein tipp:jedes bremsen vernichtet energie. am besten fährt der\die, der\die nicht bremsen muß!