Frage von MelissaMissi, 43

Was macht eine Steuerfachangestellte?

Hey, die Frage steht oben. Lg und Danke im Vorraus. :)

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Lenniii96, 23

Alle Art von Erklärungen, sei es Einkommensteuer, Umsatzsteuer, Gewerbesteuer, etc..erstellen von Jahresabschlüssen, auf Grundlage der Buchführung die man monatlich / vierteljährlich erstellt..dazu erstellst man Umsatzsteuervoranmeldungen..erstellt die Lohnabrechnungen, stellt diverse Anträge, betreut den Mandanten in nahezu allen finanziellen Angelegenheiten und ist natürlich der Ansprechpartner für den Mandanten..dann kommt noch der ganze Telefonkram dazu ( sei es das Finanzamt, die Krankenkasse, der Mandant)..

Ich habe meine Ausbildung dieses Jahr beendet und hatte aber schon während der Ausbildung meinen eigenen Kundenstamm..nun betreue ich zahlreiche Unternehmen und Privatpersonen und muss sagen, dass das schon ein tolles Gefühl ist, wie sehr dir die Kunden doch vertrauen "müssen" und du quasi ein "Teil" des Erfolges deiner Kunden bist.

Ich bereue es überhaupt nicht, in die Branche gestiegen zu sein..dieses Gelaber von wegen " du sitzt nur im Büro und bist am Gesetze lesen" stimmt überhaupt nicht. Während deiner Schulzeit hast du so gut wie nur mit den Gesetzen zutun, aber in der Praxis eher wenig..Klar, muss man mal etwas im Gesetz nachlesen, aber auch nur eher selten..

Kommentar von MelissaMissi ,

Vielen Dank für die ausführliche Antwort.

Antwort
von LenaMal, 31

Hallo melissa!
Ich mache zur Zeit eine Ausbildung zur Steuerfachangestellten und bin im 2. Lehrjahr.
Ich denke dass man sagen kann, dass einer der grundlegenden Aufgaben die Buchhaltung der Mandanten ist. Aber auch Lohnarbeiten sind nicht selten.
Man hat viel Kontakt mit den Mandanten und sollte sehr sorgfältig sein.

Kommentar von MelissaMissi ,

Vielen lieben Dank für die Antwort :)

Antwort
von mg6358, 18

Zusätzlich zur Mandaten-Buchhaltung (auch Lohnbuchhaltung) erstellen STFA. Steuererklärungen, sei es Einkommenssteuer, Umsatzsteuer für Firmen, Anträge zur Körperschaftssteuer etc. pp.

Die Ausbildung ist nicht ganz ohne. Ich hatte mal eine Umschulung zur STFA angefangen. Mir war das Ganze zu "trocken", das ständige wälzen der Gesetzbücher, war nichts für mich. Nun gut, ich war damals auch schon über 40...

Ich bin, wahrscheinlich weil mir das gar nichts gegeben hat, krank geworden.

Man hatte uns am Anfang gesagt, wer innerhalb der 3 Jahre 30 Tage krank ist, wird nicht zur IHK-Prüfung zugelassen, der bekommt nur ein Zertifikat und keinen Abschluss.

Also ehrlich, Zertifikate hatte ich schon mehr als genug. Dafür wollte ich mich nicht länger quälen. Ich habe also nach 18 Monaten abgebrochen...

Mir hat es nicht geschadet und ich bereues es auch nicht.

Was dich nun betrifft,

Klar ist die Arbeit mit Menschen interessant und abwechslungsreich, aber um dahin zu kommen muss du erst mal die Ausbildung überstehen- und, ein bissel Spaß solls doch wohl auch machen?!

Kommentar von MelissaMissi ,

Vielen Dank für die Antwort :)

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