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Was macht eine Firma wie Loan-Star mit gekauften Forderungen?

gefragt von schneebesen am 25.10.2007 um 12:19 Uhr

Ich habe gelesen, dass Banken ihre Forderungen zum Teil einfach verkaufen. Es wurde eine Firma "Loan-Star" als Hauptabnehmer genannt. Weiß jemand mehr dazu?


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Reply


Heeeschen
beantwortet von Heeeschen am 25. Oktober 2007 12:54
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Das ist ein Hedgefond der in Deutschland u. a. notleidende Immobilien-Kredite (nicht bediente Kredite) aufkauft.

Er ist dann der Kreditgeber und bestimmt fürderhin die Konditionen (nach Ablauf einer ggf. vorhandenen Zinsbindung).

Eine Bank muss vor dem Verkauf den Kreditnehmer informieren - macht es aber häufig nicht, so dass man erst vom neuen Geschäftspartner davon erfhährt.

Vorsicht ist geboten bei "schlampiger" Einstellung zur Rückzahlung: Auch bei nur einer Offenen Rate oder Zahlung in reduzierten Raten ist ein Kredit notleidend und kann verkauft werden.

Kommentar von 091c3a8979eeff2ed5b6f04e3ccc4e26smallHeeeschen am 25. Oktober 2007 14:26

Wieso schreib ich hier und geb mir Mühe die Frage zu beantworten, liebst/er Schneebesen - wenn sich hinterher KEIN MENSCH mehr dafür interessiert...

Kommentar von schneebesen am 25. Oktober 2007 19:38

@Heeeschen, ich schätze Deine Antworten sehr. Nicht böse sein, wenn ich nicht gleich punkte! Ich stelle meistens ne Frage und gehe erst viel später wieder "rein" um die Antworten dann zu lesen. Also, nur Geduld! LG vom schneebesen

Kommentar von 091c3a8979eeff2ed5b6f04e3ccc4e26smallHeeeschen am 26. Oktober 2007 10:29

@Nucki - schon klar, aber wenn ich die Bank wechsle, um Umzufinanzieren, werden auch alle Gebühren etc. erneut fällig. Und die Grundschuld muss für den neuen Kreditgeber eingetragen werden. Das ist a) nicht mal eben so gemacht und b) richtig teuer.

Vor dem Hintergrund - ich bin nach wie vor dagegen, dass Kredite (zumindest Immobilien betreffend) verkauft werden dürfen - wobei meine Meinung da eher egal ist ;-)

Kommentar von nucki76 am 26. Oktober 2007 10:50

Das ist richtig, was du zu den Kosten sagst. Ich wollte einfach nur sagen, dass man nicht hoffnungslos verloren ist, wenn der Kredit an ein anderes Unternehmen verkauft wurde.
Wieso bist du gegen den Kredithandel (von Immobilienkrediten)? Ich denke, ein gut funktionierender Sekundärmarkt für Kredite, kann indirekt auch dem Kunden zu Gute kommen.

Kommentar von 091c3a8979eeff2ed5b6f04e3ccc4e26smallHeeeschen am 26. Oktober 2007 10:31

@schneebesen: Bin schon wieder völlig ruhig - hatte wohl gestern gerade eine schlechte Phase :-))

Kommentar von 5df7058b97f13b311b72b8071e27817bsmallBedburdyck am 25. Oktober 2007 15:07

@Heeschen: Es kann noch schlimmer kommen. Bei geringem Anlass wird der Kredit sofort gekündigt und komplett in voller Höhe zurückgefordert. Die Zwangsversteigerung ist dann häufig die Folge.

Kommentar von 091c3a8979eeff2ed5b6f04e3ccc4e26smallHeeeschen am 25. Oktober 2007 15:36

Ja, davon hab ich auch gehört. Wir haben in Deutschland für und gegen alles Gesetze - warum nicht gegen den Darlehensverkauf? Ist mir echt schleierhaft...

Kommentar von nucki76 am 26. Oktober 2007 07:59

Noch eine kleine Anmerkung:
Kredite können von der Bank auch schon verkauft werden, wenn sie nicht notleidend sind. Das ist oder wird gängige Praxis und ist auch überhaupt nichts schlimmes. Die Bank muss den Kunden darüber nicht unbedingt informieren.
Die Konditionen nach Auslauf der Zinsbindung bestimmt nicht derjenige, der die Forderung angekauft hat. Nach Ablauf der Zinsbindungsfrist kann der Kunde auch zu einem anderen Kreditinstitut gehen und dort seine Konditionen aushandeln um den "alten" Kredit abzulösen.


anonym
beantwortet von LittleArrow am 25. Oktober 2007 19:14
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Wiki fragen: http://de.wikipedia.org/wiki/LoneStar(Investmentgesellschaft)




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