Frage von ZnaLX, 85

Was macht ein Mensch zum Mensch,Eigenschaften?

Hey^^ hat jemand Ideen zu der Frage, die im Titel steht? Würde mich freuen, wenn jemand mir ein paar Ideen liefern könnte

Lg

Antwort
von Rosenblad, 25

Das der Mensch sich und die Welt in Narrationen, Subverbalisationen, Symbolen, Kategorien und Propositionen denken kann oder wie es Michel
Foucault einmal schrieb:
„Stets auf einem Hintergrund eines bereits Begonnenen kann der Mensch das denken, was für ihn als Ursprung gilt. Dieser Ursprung ist also für ihn absolut nicht der Beginn, eine Art erster Morgen der Geschichte, seit dem sich alle späteren Errungenschaften aufgehäuft hätten. Der Ursprung liegt eher in der Weise, in der der Mensch im allgemeinen, jeder Mensch sich nach dem bereits Begonnenen der Arbeit, des Lebens und der Sprache artikuliert.
Er ist in jener Falte zu suchen, in der der Mensch in aller Naivität eine seit
Jahrtausenden bearbeitete Welt bearbeitet, in der Frische seiner einmaligen
jungen und prekären Existenz ein Leben lebt, das bis in die ersten organischen Formationen zurückgeht; in der er Wörter in noch nie gesprochenen Sätzen (selbst wenn Generationen sie wiederholt haben) zusammensetzt, die älter sind als jede Erinnerung. In diesem Sinne ist zweifellos die Ebene des Ursprünglichen für den Menschen das, was ihm am nächsten ist: jene Oberfläche, die er unschuldig, stets zum ersten Mal beschreitet und auf der seine kaum geöffneten Augen ebenso
junge Gestalten wie sein Blick entdeckt, - Gestalten, die nicht älter sind als
er, aber aus
eine entgegengesetzten Grund. Nicht, weil sie stets ebenso jung
sind, sondern weil sie einer Zeit angehören, die nicht das gleiche Maß und die gleichen Grundlagen haben wie er. Aber diese dünne Oberfläche des Ursprünglichen, die unsere ganze Existenz bemißt und ihr nie fehlt(nicht einmal und vor allem nicht im Augenblick des Todes, in dem sie sich im Gegenteil praktisch nackt zeigt), ist nicht das Unmittelbare einer Entstehung. Sie ist völlig bevölkert mit jenen komplexen Vermittlungen, die
in ihrer eigenen Geschichte die Arbeit, das Leben und die Sprache gebildet und niedergelegt haben. Infolgedessen sind es in dieser einfachen Berührung, vom ersten mit der Hand bearbeiteten Gegegenstand an, seit der Manifestation des einfachsten Bedürfnisses, beim Dahinhauchen des neutralsten Wortes stets die Vermittlungen einer ihn fast unendlich beherrschenden Zeit, die der Mensch, ohne es zu wissen, wiederbelebt.
Ohne es zu wissen, aber es muß doch auf eine bestimmte Art gewußt werden, weil dadurch die Menschen in Kommunikation treten und sich in dem bereits geknüpften Raster des Verstehens binden.
Dennoch ist dieses Wissen begrenzt diagonal und partiell, weil es von allen Seiten mit einem immensen Gebiet an Schatten umgeben ist, in dem die Arbeit, das Leben und die Sprache ihre Wahrheit (und ihren eigenen Ursprung) sogar denen verbergen, die sprechen, existieren und sich an der Arbeit befinden.“ (Foucault, Ordnung der Dinge, S.398,399)

Antwort
von RobinsonCruesoe, 40

Das kommt drauf an, in welchem Maß man kulturelle Leistungen ausschließlich dem Menschen zuschreiben möchte. Tut man dies in einem sehr engen Maß, dann unterscheiden seine "Werke" den Menschen von jedem anderen Lebewesen. Hat man ein weiter gefassten Rahmen, dann gibt es viele dieser "Werke" auch bei anderen Lebewesen (Altruismus, Kriegführung, Werkzeugherstellung (tool maker im Gegensatz zu tool user), usw. 

Ich persönlich würde daher sagen, dass den Menschen am ehesten der Glaube an Gott (oder an Götter) von allen anderen Wesen unterscheidet. Aber vielleicht gibt es so etwas wie den Glauben an ein Leben nach dem Tod auch bei Tieren. Der Glaube an "spiritual beings" umfasst hier zunächst einmal ganz allgemein den Glaube an etwas, was nicht "da ist", von dem man aber überzeugt ist, dass es irgendein Einfluss auf das Leben hat. Hierzu gehört auch Hoffnung.

Als weiteres Unterscheidungsmerkmal kommt ins Spiel, dass Tiere keine Geschichte haben. Der Mensch hat eine Biographie, der er sich bewusst ist. Er hat nicht nur seine eigene Geschichte, sondern er gestaltet und regestaltet seine Geschichte. Dies alles macht ein Tier nicht. Ein Tier mag ein Gedächtnis haben und sich Dinge merken können. Geschichte hat es nicht.

Kommentar von Giustolisi ,

Wenn du Kriegsführung und Werkzeugherstellung im Tierreich suchst, dann musst du dich nur bei den Schimpansen umschauen.

Wäre der Glaube an Götter eine Bedingung, wäre ich kein Mensch, also wieder falsch.

Eine Geschichte hat der Mensch auch nur, weil er sie überliefert. Es gibt aber Menschen, die sie nicht überliefern. In Ermangelung einer Schrift verlor und verliert sich bei vielen Völkern die Geschichte.

Kommentar von RobinsonCruesoe ,

zu deiner Antwort:

1. Ich bestreite gerade nicht, dass es bestimmte Werke auch bei Tieren gibt. Ich sagte, es kommt auf die Definition an. Manches, was man unbedingt bei Tieren auch gefunden haben möchte wie zum Beispiel eine Art Protoethik oder Kriegführung wirkt mehr wie der verzweifelte Versuch, unbedingt eine Gleichmacherei durchzudrücken. Aber geschenkt.

2. Ich hatte den Glauben an Gott nicht auf Götter oder Gott beschränkt. Schon das Konzept "Hoffnung" ist dem Tier fremd.

3. Schriftlose Ethnien haben sehr wohl eine Geschichte. Dabei kommt es nicht drauf an, ob diese Geschichte sich in mythischer Zeit verliert. Wichtiger ist vielmehr, dass "Geschichte" selbst zum Gegenstand von Manipulationen wird und immer wieder neu geschaffen wird. Es ist völlig abwegig, hier keinen Unterschied zu Tieren zu sehen

Antwort
von saidjj, 23

Hallo

Sein freier Wille , ein Mensch hat die Wahl zwischen gut und schlecht er kann seine Entscheidungen frei aus seinem Willen heraus treffen was bei einem Tier nicht der Fall ist .

Antwort
von VeryBestAnswers, 40

Der Mensch ist eine biologische Art. Eine Art ist eine Gruppe natürlicher Populationen, die sich untereinander kreuzen können und von anderen Gruppen reproduktiv isoliert sind. Der Mensch ist ein höheres Säugetier aus der Ordnung der Primaten. Die Familie ist die der Menschenaffen (Hominidae).

Wenn du auf die morphologischen Eigenschaften hinauswilllst: Der Mensch unterscheidet sich von allen anderen bekannten Arten durch die hohe Anzahl an Neuronen und Synapsen im Gehirn, was ihn zu einem außergewöhnlich intelligenten und sozialen Wesen macht. Zum Beispiel hat keine andere bekannte Art eine Währung, befestigte Straßen, Kunst oder eine Schrift.

Antwort
von Giustolisi, 36

Das Erbgut macht den Menschen zum Menschen, es unterschiedet ihn von den anderen Tieren so wie das Erbgut jedes Tier von den anderen Tieren unterschiedet. Der Mensch ist nur das intelligenteste aller Tiere. 
Der Mensch hat sich im Laufe der Geschichte diverse Eigenschaften exclusiv für sich vorbehalten. Früher dachten die Menschen nur sie könnten denken, hätten Mitgefühl und Moral. Das hat sich inzwischen als falsch herausgestellt. Uns trennt viel weniger von den Tieren, als viele Leute wahr haben wollen.

Antwort
von Schmeilie, 42

Gewissen, Gedanken, soziale Ansprüche und das Bewusstsein zu Leben.

Antwort
von DieSchiiten, 22

Allah dankbar sein/sich Allah hingeben.

Vielleicht sagdt du jetzt: "Es reicht schon wenn ich ein guter Mensch bin." Aber jetzt pass mal auf. Stell dir vor du bist ein armer Kerl auf der Straße. Jemand kommt zu dir und sagt komm ich kaufe dir ein Haus, ein Auto und gebe dir Geld damit du nicht so endest. Oder ein einfaches Beispiel: Du bist auf der Reise und dein Reifen platzt. Ein Fahrer hält an und löst dein Problem, damit du weiterfahren kannst. Wirst du dich nicht bedanken? Wenn du es nicht tust sagt er zu sich selbst: Was für ein Penner ist das denn?!  So, und Gott hat dir so vieles geschenkt Augen, Ohren, Mund und außerdem versorgt er dich weiterhin, obwohl du ihn leugnest. Wie kannst du dich noch Mensch nennen, wenn du nicht in der Lage bist Dankbarkeit zu zeigen?

Kommentar von ArbeitsFreude ,

Ich würde jetzt mal vermuten, liebe Schiiten, dass der FS mit Deiner Antwort das gleiche Problem hat wie ich: DU sagst mir, Allah habe mir alles gegeben, ein Christ würde mir sagen, es war Gott, ein Jude würde mir sagen, es war Jahwe....

Woher soll ich als Buddhist wissen, was stimmt?

Ich gehe mit Dir konform, dass man als Mensch seine Dankbarkeit zeigen soll, werbe allerdings für Dein Verständnis, wenn ich diese meine Dankbarkeit eher dem Leben und meinen Mitmenschen widme...

Kommentar von DieSchiiten ,

"Woher soll ich als Buddhist wissen, was stimmt?"

Buddhisten glauben an keinen Gott, soweit ich weiß. Sie verehren ihre Mönche und Gelehrte, anstatt Allah, was ich völlig falsch finde..

Sie haben ihre Gelehrten und ihre Mönche zu Herren genommen außer Allah. (9:31)

Es gibt keinen Gott außer Allah. Gott ist Allah und Allah ist Gott. Jahwe ist Allah und Allah ist Jahwe. Gott ist Jahwe und Jahwe ist Gott. Ist hoffe das war verständlich genug..

"wenn ich diese meine Dankbarkeit eher dem Leben und meinen Mitmenschen widme..."

Wer Allah/Gott/Jahwe in seinem Leben nicht erkennt, der hat den Sinn des Lebens nicht verstanden..

 

Antwort
von mistergl, 34

Die Seele, Moralvorstellungen, ein Gewissen.

Kommentar von VeryBestAnswers ,

Leider muss ich dir mitteilen, dass diese Vorstellung ein Märchen ist. Auch wenn Tiere keine Sprache haben, um ihrer Moral Ausdruck zu verleihen, so ist es doch schon länger bekannt, dass sich Tiere z.T. eindeutig moralisch verhalten.

Ob sie eine Seele haben, lässt sich weder bei Tieren, noch bei Menschen beweisen.

Antwort
von ArbeitsFreude, 19

Was macht einEN MenschEN zum MenschEN?

Die Fähigkeit, Sprache richtig einzusetzen, liebe(r) ZnailX!

Die ist bei Dir - erlaube mir diesen Hinweis - noch STARK ausbaufähig!

Es ist bspw. gut, wenn Du als Mensch Dich anderen Menschen gegenüber so äußern kannst, dass diese Deine (gute?) Frage VERSTEHEN

Verstehen kann man Deine Frage! _ klar, kein Problem...

ABER: Mir kommt dann gleich die Idee: Ein MENSCH im Gegensatz zum Regenwurm - macht sich Gedanken: Er fragt sich: Warum macht dieser Fragesteller in einer einfachen Frage 3 Grammatik- und 2 Zeichensetzungfehler??? -

Eine solche Frage würde ein Krokodil niemals stellen: Es würde sich noch nicht mal fragen, wie Du schmeckst - es würde Dich erstmal ausprobieren.

Hat Dir meine Antwort weiter geholfen?

P.S.: Ironie und Sarkasmus machen einen MenschEN zum MenschEN!

Kommentar von ArbeitsFreude ,

Ups: ZeichensetzungSfehler! - siehst Du: Mein Deutsch ist auch noch ausbaufähig;(

Antwort
von Nadelwald75, 20

Hallo ZnalX,

Tiere würden diese Diskussion, wie sie hier entstanden ist, nicht führen können.

Kommentar von Nadelwald75 ,

...ierrtuhhm! Wau - wau - falsch - bin Hund!

Kommentar von Nadelwald75 ,

Tankke - Miau!

Antwort
von Fred4u2, 18

Momentan ist richtig
Momentan ist gut
Nichts ist wirklich wichtig
Nach der Ebbe kommt die Flut

Am Strand des Lebens
Ohne Grund, ohne Verstand
Ist nichts vergebens
Ich bau die Träume auf den Sand

Und es ist, es ist ok
Alles auf dem Weg,
Und es ist Sonnenzeit
Unbeschwert und frei

Und der Mensch heißt Mensch
Weil er vergisst,
Weil er verdrängt
Und weil er schwärmt und stählt
Weil er wärmt, wenn er erzählt

Und weil er lacht,
Weil er lebt
Du fehlst

Das Firmament hat geöffnet,
Wolkenlos und ozeanblau
Telefon, Gas, Elektrik
Unbezahlt, und das geht auch

Teil mit mir deinen Frieden,
Wenn auch nur geborgt
Ich will nicht deine Liebe,
Ich will nur dein Wort

Und es ist, es ist ok
Alles auf dem Weg
Und es ist Sonnenzeit
Ungetrübt und leicht

Und der Mensch heißt Mensch
Weil er irrt und weil er kämpft
Und weil er hofft und liebt,
Weil er mitfühlt und vergibt

Und weil er lacht
Und weil er lebt
Du fehlst

Oh, weil er lacht,
Weil er lebt
Du fehlst

(Instrumental)

Es ist, es ist ok
Alles auf dem Weg
Und es ist Sonnenzeit
Ungetrübt und leicht

Und der Mensch heißt Mensch
Weil er vergisst,
Weil er verdrängt

Und weil er schwärmt und glaubt,
Sich anlehnt und vertraut

Und weil er lacht
Und weil er lebt
Du fehlst

Oh, es ist schon ok
Es tut gleichmäßig weh
Es ist Sonnenzeit
Ohne Plan, ohne Geleit

Und der Mensch heißt Mensch
Weil er erinnert, weil er kämpft
Und weil er hofft und liebt
Weil er mitfühlt und vergibt

Und weil er lacht,
Und weil er lebt,
Du fehlst

Oh, weil er lacht,
Weil er lebt,
Du fehlst

Kommentar von NewKemroy ,

Gibt es eine Story zu dem Lied? Also wie es entstanden ist und welchen Bezug es hat?

Kommentar von Fred4u2 ,

Gibt es sicherlich. Ich hörte es einmal in einem Interview. Kann Dir aber zu diesem Lied nicht die passende Entstehungsgeschichte präsentieren.  https://www.youtube.com/watch?v=CJUc8hCRv6g

Antwort
von YStoll, 46

DNA

Die Antwort muss mind. 5 Zeichen lang sein.

Antwort
von Mignon4, 32

Vergleiche dich selbst mit Tieren und Pflanzen. Dann hast du die Antwort.

Antwort
von fricktorel, 12

Die Eigenschaft, Gottes Kind zu sein (1.Mose 1,27; 1.Joh.3,1), macht den Menschen zum Menschen.

Leider ließ er sich verführen (1.Mose 2,16; 3,1; Offb.12,9) und muss nun warten, bis unser Erlöser (Röm.6,23) sein Amt antritt (Offb.14).

Antwort
von LordSimcoe, 25

Ein Mensch ist ein Mensch, solang er von einer weiblichen menschlichen Person, in irgendeiner Weise geboren wird.

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