Frage von Bogian, 240

Was macht ein Mensch ohne Geld, wenn er gezwungen wird, seine Wohnung zu wechseln?

Hallo,

angenommen ein Mensch, der trotz Arbeit kein Geld hat, wird nach 4 Jahren gezwungen seine Wohnung zu verlassen, weil der Wohnungseigentümer auf Eigennutzung besteht.

Der Mensch ist jetzt verzweifelt, weil er kein Geld für Provision und Maklergebühren etc. hat.

Was kann der Mensch jetzt tun?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von TrudiMeier, 132

weil er kein Geld für Provision und Maklergebühren etc. hat.

1. Kein Mensch ist gezwungen seine Wohnung über einen Makler zu suchen.

2. Selbst Maklergebühren fallen nicht an, wenn ein Vermieter den Makler bereits beauftragt hat.

Maklergebühren fallen also schon mal weg - wenn man will. Was meinst du mit Provision?

Ich nehme an der Mieter hat für seine jetztige Wohnung eine Kaution hinterlegt. Wenn er keine Schäden hinterlassen hat, wird er die bei Auszug ja zum großen Teil zurückbekommen (abzügl. zu erwartender Nebenkostennachzahlung). Damit wäre die Kaution bei einer neuen Wohnung schon zum Großteil gedeckt.

Was kann der Mensch jetzt tun?

In der Zeitung und im Internet nach einer passenden Wohnung suchen? Oder suchst du nach einer Möglichkeit seinen Auszug zu verhindern?

Expertenantwort
von isomatte, Community-Experte für Geld, 107

Wenn er den Makler nicht selber beauftragt,dann muss er auch nichts mehr für diesen zahlen,dass muss dann der Vermieter machen,wenn er den Auftrag gegeben hat !

Es bleibt dann nur die Kaution,die kann man in 3 Raten zahlen.

Was hat er denn für ein Brutto und Nettoeinkommen ?

Wenn er seinen Bedarf nach dem SGB - ll nach Abzug von Freibeträgen nicht decken kann,dann könnte er eine ALG - 2 Aufstockung beim Jobcenter bekommen,also einen Antrag auf ALG - 2 stellen.

Die würden dann auch ggf.ein zinsloses Darlehen für die Kaution bewilligen,dass dann in monatlichen Raten von der laufenden Aufstockung abgezogen würde.

Antwort
von Windlicht2015, 172

Der Mensch sucht eine Wohnung von privaten Anbietern. Falls er wirklich mittellos ist, wendet er sich an die dafür zuständigen Stellen in seinem Ort!

Antwort
von warehouse14, 35

Dieser Mensch kann sich einen Nebenjob suchen, um etwas Geld anzusparen. Oder den Chef um einen entsprechenden Vorschuß bitten...

Er kann auch seine Ausgaben mal überprüfen. Vielleicht kann er da was optimieren, um Geldreserven freizusetzen. Selberkochen beispielsweise spart gutes Geld.

Und wenn der Mensch Freunde hat, kann er die ja mal bitten, ihm zu helfen. Sowohl beim Umzug als auch finanziell...

Und dann gibt es noch die Behörden. Einfach mal im Sozial-/Wohnungsamt sich beraten lassen. Oder bei der Caritas...

Und vor allem nicht immer mit Aktivität warten, bis alles zu spät ist. Also selber 'ne Bude suchen, statt sich auf Angebote vom Wohnungsamt zu verlassen...

Und mit den Leuten offen reden. Wenn was nicht geht geht es eben nicht. Die Kaution kann man auch in Raten zahlen, wenn man sie nicht in einem Klumpen vorrätig hat.

warehouse14

Antwort
von JebJeb61, 132

Es gibt eine Grundsicherung vom Arbeitsamt wenn eine bestimmte Grenze unterschritten wird musst du dich mal erkundigen

Antwort
von LC2015, 111

Der Mensch muss aufgrund des Bestellerprinzips zum Glück keine Maklerprovision mehr bezahlen, wenn er keinen Makler beauftragt.

Antwort
von gingerale93, 48

Man kann einerseits einen Kredit aufnehmen und andererseits darf der Wohnungseigentümer bei einem unbefristeten Vertrag nicht einfach so den Mieter rausschmeißen.

Antwort
von emily2001, 83

Hallo,

er kann sich an das Sozialamt seiner Stadt wenden, oder ein Darlehen aufnehmen, wenn er kann! Wohn(ungs)zuschüsse werden erst ab einer bestimmten Einkommensstufe gewährt.

Emmy

Antwort
von grubenschmalz, 46

Dann hat er Pech. Dafür muss er Rücklagen schaffen.

Antwort
von Biberchen, 96

da kannst du nur zum Sozialamt gehen!

Antwort
von Topic127, 93

Bist du vielleicht dieser Mensch?

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