Man hat in den Medien schon lange nichts mehr davon gehört.

Du weißt doch, wie das ist: Kommt was Neues, noch Größeres und Spektakuläreres, werden die eigentlichen großen Probleme verdrängt. Aber es ist immer noch da, das Ozonloch und gerade gestern gab es in der Süddeutschen auch mal wieder einen Artikel zum Thema: http://www.sueddeutsche.de/,ra13l1/wissen/artikel/590/104486/
es weitet sich stetig aus, solange die schadstoffbelastung steigt, wird das so weitergehen.

Das Absorptionsmaximum der DNS - gut gut - auf Deutsch... unsere Erbsubstanz (auf schlau: DNS) verschluckt besonders gerne ultraviolettes Licht mit einer Wellenlänge von 360 Nanometern (Achtung: Ibiza-Strand!). Weil die Energie dieses Licht irgendwo hin muss, macht es irgendwas kaputt (eben die Erbsubstanz). Der Effekt ist oftmals Krebs - insbesondere Hautkrebs. Ozon blockt eben diese Wellenlänge des Lichts (360 Nanometer) ab. Das gilt aber nur für Ozon in den oberen Schichten der Atmosphäre - ansonsten ist Ozon eher giftig. Deshalb waren wir bisher recht sicher vor dieser Strahlung - oder andersherum, die DNS konnte sich derart durchsetzen. Wenn die Ozonschicht jetzt mehr und mehr Löcher kriegt, werden wir mit mehr und mehr gefährlicher Strahlung bombardiert. ... und nicht nur wir - alle Organismen sind dieser Gefahr ausgesetzt. Immerhin besitzen alle Organismen auf diesem Planeten dieselbe Erbsubstanz...
Shag d'Albran