Frage von Neun188, 122

Was macht die abrahamitischen Religionen (Judentum,Christentum,Islam) für aufgeklärte Menschen attraktiv?

Antwort
von uncreativeNames, 27

Hi Neun188,

Ich denke mal, dass ich (<= Christ) als aufgeklärter Mensch durchgehe, auch wenn ich ehrlich gesagt nicht ganz genau weiß, was du damit meinst. 

Ich kann dir keinen Gottesbeweis liefern, genauso wie niemand anderes ein Beweis dagegen liefern kann.Das ist einfach so. Was aber selbst ein überzeugter Atheist nicht leugnen kann ist, dass in der Bibel sehr viele Prophezeiungen geschrieben stehen, die sich später auch mit einer erstaunlicher "Präzision" erfüllten.

Ich kann hier mal einen Link rein packen:

http://www.wo-ist-gott.info/sites/beweise-fuer-gott/biblische-prophezeiungen/end...

Ich kann hier nur für mich sprechen: Wenn ich mir ein leben ohne Glauben vorstelle, so bin ich der Meinung, dass ich nur für mich Leben würde. Ich sage nicht, dass ich ein mega-Ar*chloch  wäre, aber der Hauptgrund für mein Tun, wäre egoistisch geprägt.(Wie es in unserer Welt leider üblich ist.) Ich bin mir sicher, dass es oberflächlich gesehen, mehr "Spaß" machen würde, aber innerlich erfüllen würde es mich nicht. 

Ich habe dazu mal einen Artikel über einen Bibelvers gelesen, der eine alternative Auslegung des Verses darlegte:        

"Denn wer sein Leben erhalten will, der wird es verlieren; wer aber sein Leben verliert um meinetwillen, der wird's erhalten" (Lk. 9;24)                   (Das ist jetzt weder ein Aufruf zum Suizid noch einer, der zum Kampf)   Die Aussage des Artikels war (ähnlich wie mein Argument): Wer nur (/hauptsächlich) solche Dinge tut, die ihm nur Spaß oder Geld etc. verschaffen, wird kein freudiges und erfülltes Leben führen. 

Im Grunde genommen, lassen sich alle Gebote auf zwei runterkürzen: Liebe Gott und liebe deinen Nächsten (wie dich selbst). Man kann sich ja ausmalen, wie anders doch unsere Welt wäre, wenn sich jeder an diese zwei (an sich einfachen) Dinge halten würde.

Was uns wohl alle irgendwie verbindet ist, dass jeder mal einen schlechten Tag hat. Irgendwie scheint nichts so richtig zu klappen und alles was schief laufen kann, läuft auch schief. (Jedenfalls gefühlt): Dann hat jeder seine "Strategie": Die einen lenken sich ab und gucken in die Glotze oder legen sich schlafen. Einige versuchen es mit Alkohol, oder reden mit jemandem.

Ich sage selbstverständlich nicht, dass die obigen Dinge automatisch schlecht sind Reden z.B. ist immer gut (zugegeben, mit dem Alkohol sollte man es nicht übertreiben und Frust-saufen ist natürlich nicht gut für uns, egal ob man nun gläubig ist oder nicht). Trotzdem hat Gott immer! (Mt. 7;8) ein offenes Ohr. ( hier ist es [ihm] ebenfalls egal, ob man gläubig ist oder nicht.) 

Und auch wenn aus dem schlechten Tag eine schlechte Woche und aus der schlechten Woche ein schlechter Monat etc. wird, steht einem Gott zur Seite.                                                                                                Ja, es gibt auch Christen, die Depressionen haben/hatten. Diese kommen nicht von Gott, aber in unserer Welt werden Depressionen leider zu einer immer häufigeren Krankheit fast schon mit der Tendenz zu einer Volkskrankheit. Zum einen hilft Gott ganz klar. Das werden Atheisten vielleicht als Hirngespinst abtun, aber es ändert trotzdem nichts daran, dass es so ist. Andererseits kommen wohl die meisten Seelsorger aus dem christlichen Bereich. Ich stand selber mal mit einem solchen in Kontakt und es war ein sehr freundlicher und vor allem hilfreicher Austausch.

http://www.bibelseelsorge.de/depression-erfahrungsbericht/

Der Glaube bietet ein großartiges Fundament für Beziehungen. Damit meine ich sowohl freundschaftliche, als auch "Pärchen-Beziehungen". Das ist allein schon an den Scheidungsraten zu sehen, die bei christlichen Paaren, die ihren Glauben gemeinsam leben deutlich geringer ausfällt. Wenn man die selbe "Sicht auf die Welt" hat, ist es natürlich logisch, dass es weniger Reibungspunkte in der Beziehung gibt und somit auch weniger Gründe zur Trennung.

Mir gibt es Hoffnung und die Gewissheit, dass jeder so angenommen wird, wie er ist, man muss es nur für sich annehmen, das ist alles (ich glaube nicht an eine All-Versöhnung, man muss sich selber dafür entscheiden). Niemand wird von Gott bevorzugt, weil er so toll ist. Wir sind alle gleich. Es läuft in meinem Leben natürlich nicht (immer) so, wie ich es mir vorgestellt habe und Geduld gehört auch zum (Glaubens-) Leben, aber ich habe meine Entscheidung bis heute nicht bereut und ich kenne auch niemanden, bei dem es so ist.

So, der Text ist zwar etwas länger geworden, als ursprünglich beabsichtigt, aber ich hoffe ich konnte dir (und den anderen Lesern) etwas helfen. Wenn du (oder halt jemand anderes :-) ) noch Fragen haben sollte, könnt Ihr mich gerne anschreiben oder einen Kommentar hierunter setzen.

Antwort
von YassineB87, 17

Für mich ganz einfach zu beantworten unabhängig ob jude christ oder moslem...

Nur die aufgeklärten menschen schauen an der ganzen gehirnwäsche vorbei und sind schlau genug und rechtgeleitet...

Vorweg was heißt aufklärung? Menschen und atheisten haben NULL AHNUNG. TEIL DER AUFKLÄRUNG IST RELIGIÖSE AKZEPTANZ! es geht bei aufklärung darum seinen verstand (aql ) zu nutzen. Also was hat das mit atheismus zutun? (In bezug auf die anderen antworten) nichts. Alle denken sie wären aufgeklärt und dann schalten sie dsds ein und berlin tag und nacht und sind den ganzen tag bei facebook und whatsapp. Lachhaft! Es wäre mal zeit für ein erneutes zeitalter der aufklärung nach meiner Meinung. Dann würden auch mehr leute gottesdienst in welcher form auchimmer ernst nehmen und nicht nur sich exszesiven materialismus, sex saufen und sonstwas hingeben. Alle sind atheisten, aber nur bis zum sterbebett wenn sie das glück haben alt zu werdeb und den tod kommen zu sehen. Dann plötzlich fangen sie doch spätestens angst zu haben in die hölle zu kommen.... ja ja so ist es halt und da kann mir keiner was anderes erzählen. Also liebe leute vergisst nicht, das leben kann auch in 5 min. vorbei sein, denkt mehr an das sterbebett....

Kommentar von earnest ,

"Menschen und Atheisten haben NULL AHNUNG"??

Mit solchem, pardon, Quatsch diskreditierst du dich selbst. 

Interessant auch, dass du anscheinend einen Unterschied machst zwischen "Menschen" und "Atheisten".

Kommentar von YassineB87 ,

ja sorry! menschen waren nicht gemeint sonder wollte schreiben die meisten Menschen. mit dem handy is nicht so gut. das ist darauf bezogen, dass die meisten antworter hier mit aufklärung religion ausschließen. und genau diese sind atheisten und wie man sieht mit null ahnung

Kommentar von YassineB87 ,

gemäß dem motto ich bin aufgeklärt dass es keinen gott gibt. damit wird hier eine ganze epoche diskreditiert... das is viel schlimmer und regt mich bisschen auf zugegeben. also nochmal sorry an all die "aufgeklärten" atheisten mit der bild zeitung und dsds Fans!

Kommentar von YassineB87 ,

aber nur den einen fehler raus picken und den rest einfach so lassen is auch nicht grad die feine art des kommentieren earnest

Kommentar von YassineB87 ,

und sorry ganz vergessen, der satz und die meisten menschen und atheisten bedeutet das was da steht. einfach nur dass ich die atheisten explizit nochmal erwähnt habe da es meist auf die bezieht in meiner aussage. also bitte unterstell mir nicht, dass ich atheisten nicht als menschen ansehe... das is schon bisschen Niveaulos...

Antwort
von RadicalGarrus, 65

Für aufgeklärte Menschen eher wenig. Wenn dann Theologiewissenschaftliche oder Historische Aspekte.

Denn eine Bedingung um als "aufgeklärt" zu gelten, ist das freie Denken, etwas, in diesem Fall eine Ideologie, spezifischer eine der abrahamitischen Religionen, zu hinterfragen und Alternativen in Betracht zu ziehen. Jedoch verlangen einige Religionen blindes Glauben, oder heissen dies zumindest gut, was ja gerade das genaue Gegenteil von Aufklärung ist, und somit eher nichts für aufgeklärte Menschen.

Antwort
von Anthropos, 56

Nun ja, das lässt sich hier so schnell nicht erklären. Das Christentum ist zu komplex, um es hier jetzt zu erklären. Wenn du wirklich etwas über das Christentum erfahren willst, dann würde ich dir mal raten, Ratzinger zu lesen: Einführung ins das Christentum. Das ist inhaltlich wirklich sehr schwer und ist selbst für Theologen nicht ganz verständlich, aber ich kenne Atheisten, die das Buch auch schon gelesen haben. Es wurde durch dieses Buch noch niemand bekehrt. Aber viele Atheisten und Agnostiker sagen nach der Aufmerksamen Lektüre dieses Buches "Aha". Damit kann man das Wesen des Christentums verstehen.

Hier kann man das kaufen: https://www.amazon.de/Benedikt-XVI-Einf%C3%BChrung-das-Christentum/dp/3828949320...

Hier gibt es einen kleinen Vorgeschmack:

Kommentar von Neun188 ,

Das Ratzi-Schatzi ... =)

Kommentar von earnest ,

Ich hab - zugegeben: nur nach Auszügen - NICHT "Aha" gesagt.

Kommentar von Anthropos ,

Dann hast du es nicht richtig gelesen. Ratzinger liefert mit diesem Buch einen Grundriss des Glaubens und liefert Einblicke in den Glauben und weist die Probleme auf, die der Glaube von heute bietet. Er lässt den Glauben und dessen Denken aus der Logik des Glaubens heraus verstehen. Ratzinger versucht nicht, damit zu missionieren. Das Buch ist auch nicht so ein billiger Trick, der versucht zu manipulieren, wie viele Bücher von Freikirchen oder Richard Dawkins.

Antwort
von Meatwad, 24

Für wirklich voll und ganz aufgeklärte Menschen? Gar nichts! Denn die haben ja begriffen, daß ihnen hier Märchen als Wahrheit verkauft werden sollen.

Kommentar von marslan ,

Woher machst du das fest ?

Kommentar von Meatwad ,

Was genau?

Kommentar von marslan ,

Na  die zwei Aussagen von dir..

Mann muss ja auch Argumente an die  heften.. einfach eine leere Aussage in den Raum werfen geht ja auch schon im Kindergarten (soll nicht beleidigend sein)

Antwort
von Duhaa, 12

In einer Welt, wo immer mehr menschliche und wichtige Werte verloren gehen, fehlt vielen etwas. All diese Religionen teilen die selben Werte, geben dem Menschen wichtige Werte zurück, die in unserer Gesellschaft immer mehr dahin schwinden. Man erlangt innere Ruhe und Zufriedenheit und tut durch die jeweilige Religion sich selbst und vor allem der eigenen Seele etwas gutes.

Religionen sind ein wichtiger Schlüssel für ein ausgeglichenes und glückliches Leben. Es ist eine Anleitung für ein gesundes Leben, innerlich, auf die Seele bezogen, wie auch rein körperlich, zumindest ist das im Islam so. Das alles und der Glaube an Gott, gibt dem Menschen Frieden.

Religiös werden oft diejenigen, die ihre Augen öffnen und den Verstand einschalten und über all die Manipulationen hinweg sehen, die uns Menschen in den Weg gelegt werden.





Antwort
von AaronMose3, 58

Auch aufgeklärte Menschen sind Menschen

Menschen besitzen im Gegensatz zu allen anderen Lebewesen die Möglichkeit über sich und ihr Umfeld nachzudenken.

Die Folge aus diesem Nachdenken sind die Fragen: Woher komme ich, warum bin ich hier, was bin ich wert, wo gehe ich hin.

Und hier kommen die abrahamitischen Religionen ins Spiel. 

Denn auf solche Fragen, gibt es keine alleingültigen, festen und unerschütterlichen Antworten.

Das besondere ist, dass die Religionen einem hier sehr einfache, unkomplizierte und unter Umständen auch leicht akzeptierbare Wege zeigen, um auf all seine Fragen eine Antwort zu bekommen.

Es läuft im typischen Schwarz - Weiß Muster ab.

So lauten die Antworten:

Woher komme ich ? - Gott hat dich erschaffen.

Warum bin ich hier ? Um Gott zu dienen 

Was bin ich wert - Unbeschreiblich ist Gottes Liebe zu dir

Wohin gehe ich ? Himmel oder Hölle.

Sogar die Lebenszeit eines Menschen ist von Gott festgelegt (120 Jahre).

Alles ist fertig. Alles ist beantwortet. Da gibt es keine Fragen mehr.

Und auch aufgeklärte Menschen leiden, weil sie keine befriedigende Erklärungen finden und manche finden sich in den Modellen der Religionen (die alles andere als tatsächlich wahr sein können) wieder, und machen sie sich zu eigen, weil sie dadurch ein illusiönäres Konstrukt aufbauen, das ihnen vorspielt, sie hätten tatsächlich die Antworten gefunden.

Eine Art Selbstbetrug. Aber wen´s glücklich macht ^^

Kommentar von Neun188 ,

Die letzte Zeile würde ich streichen, aber sonst sehr gute Antwort.

Kommentar von AaronMose3 ,

Die letzte Zeile würde ich streichen

Würde ich nicht, da es sich hier wieder einmal nur um die Angst handelt, etwas "unangebrachtes" zu sagen.

Sieht man sich die historischen Erkenntnisse der letzten Jahrzehnte an, die Historiker über das Christentum, Judentum und den Islam erlangten, dann ist der Glaube bzw. das Einhalten und Leben der jeweiligen Religionen tatsächlich nicht mehr als ein imaginäres Luftschloss, das dazu dient sich in der Einfachheit zu schwelgen.

Denn zu glauben, dass Jesus der Sohn Gottes war, obwohl er dies niemals behauptete, zu glauben, dass der Koran niemals geändert wurde und vom Himmel gefallen ist, und auch zu glauben wir wären das Produkt von göttlicher Schöpfung (so gesehen nicht Evolution) ist in Anbetracht dessen wie leicht man in einer Gesellschaft wie unseren an tatsächliches Wissen gelangt, eben nunmal Selbstbetrug. 

Kommentar von Neun188 ,

Der Materialismus bricht aber auch, sowohl an den Erkenntnissen der Quantenphysik als auch an dem Thema Nahtoderfahrungen (Wenn man sich mal ernsthaft damit beschäftigt).

Den Materialismus jetzt den Stellenwert des einzig richtigen einzuräumen ist genauso Selbstbetrug. Weil z. B. unsere physikalischen Gesetze auf der Mikroebene nicht mehr greifen. Die ganzen Bücher zum Thema Quantenphysik lesen sich, wie die ärgste esoterische Literatur.

Wobei ich die abrahamitischen Religionen auch ablehne und daran nichts für wahr halte.

Kommentar von AaronMose3 ,

Der Materialismus bricht aber auch(...)Den Materialismus jetzt den Stellenwert des einzig richtigen einzuräumen ist genauso Selbstbetrug.

Es macht den Anschein, als würdest du sehr in Schwarz-Weiß Denkmustern stecken. 

Wieso schließt du von Ablehnung gegenüber der Religionen, sofort auf Materialismus ? 

Wieso gehst du nicht von einem "in der Mitte" aus ?

Ich sagte nämlich nirgendwo, dass ich Vertreter und gar Verfechter des Materialismus bin, und erwähnte ihn ebenfalls nicht.

Außerdem ist es nicht mit Materialismus gleichzusetzen, wenn man den Standpunkt vertritt, dass sich Menschen, die sich etwas einreden, das widerlegt wurde, selbst betrügen.

Das ist so gesehen nämlich einfach nur die Wahrheit.

Es würde auch niemand sagen, dass es in Ordnung ist, wenn jemand denkt Sterne sind nur an die Decke der Erde gemalt.

Man würde ihm auch sagen, dass sie real sind und seine Meinung falsch ist. Meinungen gehören nicht immer respektiert, besonders nicht, wenn sie ganz einfach nicht der Wahrheit entsprechen.

So ist es nunmal eine dreiste Lüge, dass z.B der Koran niemals geändert worden ist und somit als unantastbares Wort Gottes gilt.

Das ist Schnurz, weil spätestens bei der großen Koranverbrennung etliche Dinge verloren gegangen sind und anschließend auch bearbeitet wurden. Kann man überall nachlesen, trotzdem vertreten Muslime diese Meinung und denken sie wären im Recht.

Ergo: Sie betrügen sich selbst, um ihr Weltbild aufrecht zu erhalten.

Weil z. B. unsere physikalischen Gesetze auf der Mikroebene nicht mehr greifen. Die ganzen Bücher zum Thema Quantenphysik lesen sich, wie die ärgste esoterische Literatur.

Das sind aber alles Themen, die noch ganz am Anfang der Erforschung stehen und momentan nichts weiter als wacklige Konstrukte sind.

Wobei ich die abrahamitischen Religionen auch ablehne und daran nichts für wahr halte.

Geht es um den Versuch die Welt zu erklären, dann haben sie eindeutig versagt. Geht es aber um Werte, Zusammenleben Miteinander, Ethik und Moralische Grundsätze, dann gibt es in jeder monotheistischen Religion so ein paar Nützliche Punkte - Die sollte man nicht außer Acht lassen.

Kommentar von Neun188 ,

Weil du von "den Religionen" sprichst. Nur weil ich die abrahamitischen Religionen ablehne, bedeutet es nicht, dass ich Spiritualität ablehne und es gibt in puncto Religion sicher einiges, das nicht schlecht ist und das ich auch nicht als Selbstbetrug bezeichnen würde, zumindest nicht mehr, als es auch im Materialismus der Fall ist.

Kommentar von AaronMose3 ,

Weil du von "den Religionen" sprichst

Und wie man weiß, spreche ich von den großen Drei (abrahamitische) Religionen, ganz genauso wie du.

Nur weil ich die abrahamitischen Religionen ablehne, bedeutet es nicht, dass ich Spiritualität ablehne 

Mache ich ebenfalls nicht.

Und es gibt in puncto Religion sicher einiges, das nicht schlecht ist

Habe ich ebenfalls gesagt

und das ich auch nicht als Selbstbetrug bezeichnen würde, 

Ich bezog den Selbstbetrug auf meine vorgeführten Beispiele, keine Ahnung warum du das relativierst.

zumindest nicht mehr, als es auch im Materialismus der Fall ist.

Du wiederholst dich.

Kommentar von Neun188 ,

Ich relativiere das, weil du von "den Religionen" gesprochen hast, wo her soll ich wissen, dass du damit nur die abrahamitischen Religionen meinst? Ich bin davon ausgegangen, dass du damit generell Religionen meinst, denn ich spreche nicht von "den Religionen". Aber egal, ist geklärt.

Kommentar von Abahatchi ,

Die letzte Zeile würde ich streichen

Die letzte Zeile macht überhaupt erstmal die Kernaussage der Antwort deutlich. Sie ist essenziell. 

Kommentar von YassineB87 ,

wie gesagt les mal meine antwort dazu. is ja alles leicht zusammengereimt nur passt die Aufklärung nicht zu deiner ansicht. schau mal wie esenziell religiöse akzeptanz war in der aufklärung und wie es darum ging seinen berstand und nicht nur medien zu nutzen... kernthema der aufklärung war die vernunft und gegen selbstverschuldete Unmündigkeit virzugehen und ideale gleich der religiösen Lehren umzusetzen wie gleicheit brpderlichkeit usw....also erst aufklären über die aufklärung denn es gab keinen satz darin der jemals gott leugnete. jedenfalls nie einen gehört

Kommentar von Abahatchi ,

erst aufklären über die aufklärung denn es gab keinen satz darin der jemals gott leugnete.

Eben, für die Aufklärung bedarf es keiner Götter mehr.

Antwort
von nowka20, 13

gar nichts, denn die haben keine religion mehr nötig (oder da stimmt etwas nicht mit der "aufklärung")

Antwort
von Hamburger02, 49

Ach, ist das so, wie unterstellt? Das wage ich zu bezweifeln angesichts der großen Zahl an aufgeklärten Menschen, die in den letzten Jahrzehnten der Religion den Rücken gekehrt haben.

Kommentar von Abahatchi ,

Es ist sogar belegt, dasz in Staaten, in denen der Bildungstand und die Aufklärung besonders hoch ist, es mehr Atheisten gibt als in veramten Ländern mit wenig Bildungschancen. 

Aber dies ist wohl mangels "Aufgeklärtheit" dem Fragesteller entgangen.

Antwort
von josef050153, 18

Also der Islam mit seiner Frauenunterdrückung und seinem Israelhass ist sicherlich für aufgeklärte Menschen nicht attraktiv. Schau dir doch an, wer zu Islam konveertiert: 90% von denen sind, was man bei uns als 'Looser' bezeichnet. In einer Moschee können sie sich dann halt aufspielen.

Antwort
von chrisbyrd, 11

Im Endeffekt geht es um die Wahrheit, die hinter den Fragen steht, die sich die meisten Menschen in ihrem Leben stellen: Wo kommen wir her? Welchen Sinn und welche Bedeutung hat unsere Existenz? Wo werden wir nach unserem Tod sein? Usw.

Ich habe die Antworten auf diese Fragen nach der Wahrheit in der Bibel gefunden. Wenn die Bibel recht hat:
- gibt es einen Gott
- hat unser Leben einen wirklichen Sinn und
eine Zukunft, die über das irdische Leben hinaus in eine wundervolle
ewige Existenz reicht
- kennt und liebt dieser Gott jeden einzelnen und nimmt Anteil an unserem Leben
- trennt uns Sünde (unser Egoismus und seine Folgen) von Gott
- bleibt diese Trennung auch über den Tod hinaus bestehen, wenn wir nie bewusst auf die Seite Gottes treten
- gibt es weder eine Wiederverkörperung (Reinkarnation) noch Höherentwicklung noch Selbsterlösung
- sind Himmel und Hölle Realitäten
- gibt es nur einen Weg, mit Gott versöhnt zu werden
- können wir über unsere Zugehörigkeit zu Gott eine klare persönliche Gewissheit erlangen.

Sehr interessant und empfehlenswert dazu finde ich die folgende Seite: http://gottesbotschaft.de/?pg=3048

Antwort
von urikulm, 3

Seit wann gibt es diese Formulierung „abrahamitische Religionen“? Seit 1950, verstärkt ab 1970 im Gebrauch. Diese „rationale“, von religionsphilosophischen jüdisch-christlich-islamischen Wissenschaftlern erfundene, theokratische Wortschöpfung wird bald mit dem Erscheinen Christi in Macht und Herrlichkeit ihre gerichtliche Antwort finden.

Christentum ist keine mit anderen vergleichbare "Religion". Denn die Person Christi, des Sohnes Gottes, ja selber Gott, der Inhalt und Gegenstand des Glaubens macht gerade für rational denkende Menschen die Attraktion aus.

Antwort
von Temas, 23

Gar nichts, der einzige Grund wieso diese Religionen vorherrschen (Vor allem der Islam und das Christentum) ist, dass diese mit Gewalt und Kriegen durchgesetzt wurden.

Außerdem haben auch die hohen Geburtenzahlen dazu beigetragen, wieso der Islam bspw. heute die am schnellsten wachsende Religion ist. 

Die Zahl der "Austreter" sind in beiden Religionen höher als derjenigen, die dazu konvertieren. Von daher kann man nicht davon sprechen, dass die Religionen wirklich attraktiv sind. 

Antwort
von Herb3472, 86

Die Frage kann man wohl ausweiten: was macht überhaupt auch nur irgend eine Religion für einen aufgeklärten Menschen attraktiv?

Wenn sich etwas der Vernunft des Menschen entzieht, dann sucht er nach einer plausiblen Erklärung. Und die naheliegenste Erklärung ist die, dass es göttliche Wesen waren, die geschaffen haben, wozu der Mensch nicht im Stande ist. Denn "einfach so" etwas sozusagen "achselzuckend" im Raum stehen zu lassen, liegt ganz offensichtlich nicht in der Natur des Menschen. Er braucht Erklärungen, Begründungen und Rechtfertigungen.

Die meisten zumindest. Ich nicht, ich bin Agnostiker und weiß, dass ich nichts weiß.

Antwort
von urikulm, 4

Warum sind Weintrauben, Äpfel und Feigen für ernährungswissentschaftlich aufgeklärte Menschen gesund?

Antwort
von Serendipity87, 51

Es soll auch aufgeklärte Juden, Christen und Muslime geben. Die persönliche Weltanschauung hängt nicht vom Aufgeklärtheitsgrad ab.

Kommentar von Meatwad ,

Daher wohl die Frage.

Antwort
von DerBuddha, 29

lustige frage, denn ein aufgeklärter mensch würde sich mit solchen märchen nicht befassen und deshalb wären sie für diesen menschen auch nicht attraktiv.............. oder man müsste das wort "aufgeklärt" erstmal genauer definieren..........*g*

wer also wirklich aufgeklärt ist, bezüglich der religionen, der weiss, dass religionnen einen ursprungsgrund hatten, dass dieser grund nicht mehr vorhanden ist und dass nicht gott den menschen, sondern der mensch sich seine märchen selbst erschaffen hat..............

PUNKT

Antwort
von Accountowner08, 82

Wer sagt überhaupt, dass sie es sind? Du solltest deine Ausgangshypothese überdenken....

Antwort
von Dhalwim, 65

Hallo Neun188,

Vielleicht die Feiertage, oder Feste aber Ich denke das war's auch schon.

LG Dhalwim

Antwort
von earnest, 6

Ist das so?

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