Frage von BabyShay 17.10.2011

was macht das leben lebenswert und weshalb lohnt es sich zu leben, wo es doch so viel leid gibt?

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  • Hilfreichste Antwort von Collagen2 17.10.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Hallo Baby, um Dir erschöpfend zu antworten, brauchte ich ganz sicher ein paar Stunden und länger! Wir menschen sind nun mal gegenseitig aufeinander angewiesen, ob wir wollen oder nicht. Abweichende Erklärungsversuche sind Schwachsinn - sei denn, wie zögen in irgend eine Wildnis und würden und absolut selbst versorgen. Da wir Menschen sehr unterschiedlichen Charakters sind ( hängt von der jeweiligen Denkstruktur des Individuums ab), ist ein "harmonisches" Zusammenleben außerordentlich schwierig. So schaffen sich die Menschen folglich Gesetze( Normen des Zusammenlebens) und ahnden die Verstöße gegen selbige. Die Gesetzgeber sind jeweils die, welche die Macht haben! Wenn beispielsweise bei uns zwar erst einmal Parlamentsbeschlüsse dafür herhalten müssen - ist auch das bei näherer kritischer betrachtung nur eine Farce.!" Geld regiert die Welt und der Knüppel die Leute", sagten schon unsere Urahnen. Welchen Gruppierungen, Verbänden, Vereinen oder Glaubensgemeinschaften man sich auch anschließen mag - der wahre Grund ihrer jeweiligen Existenz, beruht immer auf dem Ziel der Machtausübung Einzelner! Was tun ? Nun, ich denke, dass der Mensch nicht komplett mit der "Löffelabgabe" ( wie man spaßhaft zu sagen pflegt) aus dem Universum verschwindet. Irgend etwas von uns bleibt da wohl noch. Und mit dieser Frage beschäftigen und beschäftigten sich seit je alle großen Denker unserer Welt. Ergo scheint da wohl etwas daran zu sein. Konkretes weiß natürlich keine "Sau". Mein Credo lautet: " Wir sind hier nur auf Erden, um unsere "Reifeprüfung" zu machen! Das jeweilige, individuelle Ergebnis entscheidet über unsere weitere Verwendung" Ich denke, dass jeder Mensch eine ganz persönliche Aufgabe hat. Der erste Schritt ist deshalb, diese überhaupt erst einmal zu erkennen.Dann sollten wir sie annehmen und mit unserer ganzen inneren Überzeugung angehen, um sie erfüllen zu können. Natürlich ist mein Weltbild eine ganz,ganz persönliche Auffassung vom "Leben überhaupt". Ich möchte Dir dringend empfehlen, das Buch von Lynne Mc Taggart, "Das Nullpunkt-Feld" zu lesen! Im Internet findest Du viele Hinweise dazu. Ich habe es mehr als Dreimal gelesen - eher studiert- und bin meinem Schöpfer dankbar, dies nicht versäumt zu haben. Es hat sehr dazu beigetragen, mein Weltbild zu festigen. Ich beglückwünsche Dich, dazu, dass Du Deinen Kopf tatsächlich zum "Denken" benutzt. Unbegreiflich ist mir die Reaktion des gf-teams, Dich wegen Deiner Frage zu kritisieren. Hingegen werden oft obzöne, wirklich dumme und primitive Fragestellungen zugelassen, so dass mir häufig Zweifel an der Kompetenz einiger Redaktionsmitglieder kommen. Es muss ja nicht immer "Kaviar" sein! Alles Gute für Dich - und lass doch mal von Dir hören. Bitte dann aber umgehend, denn ich bin bereits 76, da könnte ein "Übermorgen" möglicherweise schon zu spät sein. HG C2

  • Antwort von DennisBehrendt 17.10.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Du musst dir selber etwas suchen wodurch dein Leben lebenswert wird. Sei es ein Partner, ein Job oder ein Traum. Du musst dir immer ziele setzen und vielleicht kann ein ziel sein gegen das Leid zu wirken.

  • Antwort von candiiman 17.10.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    die hoffnung dass alles besser wird hält uns alle am leben...

  • Antwort von cuckoo 17.10.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Man müsste im Grunde zunächst feststellen, was Leid ist und ob du hier von eigenem oder fremdem Leid sprichst, das dir so zusetzt.

    Es ist so eine Sache mit dem Leid. Je nach Mentalität gehen Menschen unterschiedlich damit um. Die einen ergeben sich dem Leid und verlieren den Blick für alles andere, eben auch für das Positive, das in ihrem Leben passiert (und das tut es in JEDEM Leben) und geraten in den destruktiven Strudel des Selbstmitleids.

    Andere wachsen an ihrem Leid und entwickeln eine "jetzt-erst-recht"-Haltung, indem sie sich auf das Positive konzentrieren und so ihrem Leben wieder Freude abgewinnen können.

    Überhaupt: Freude. Das ist für mich eines der Schlüsselwörter. Viele Menschen haben leider verlernt, sich zu freuen, schöne + positive Dinge überhaupt wahrzunehmen.

    Gestern musste ich gegen Abend nach einem enorm arbeitsreichen Wochenende nochmal kurz mit dem Auto los um was zu erledigen. Die Sonne machte erste Anstalten sich zu verabschieden, und die gesamte Landschaft war in ein schier unglaubliches Licht getaucht. Ich hab mein Auto irgendwo unterwegs abgestellt und hab diesen Sonnenuntergang buchstäblich aufgesaugt wie ein Schwamm ;) Das war so schön, dass es mich für die ganze Plackerei am Wochenende entschädigt hat...

    Das ist ein Beispiel dafür, was MEIN Leben lebenswert macht: Momentaufnahmen des Glücks.

    Dazu gehört auch, wenn ich abends auf dem Sofa sitze, und meine Miezen sich um den besten Platz auf dem Schoß klopfen und dann einträchtig versammelt um mich herum liegen ;)

    Oder jeder Entwicklungsschritt bei meinem kleinen Neffen, der mit Trisomie21 zur Welt kam, deren Ausprägung es aber erlaubt, dass er jetzt in einen Regelkindergarten geht.

    Oder dass ich gute Chancen hab, mein Arbeitsleben ohne einen Tag der Arbeitslosigkeit zu verbringen.

    Wenn ich mir solcher Dinge bewusst werde, vergesse ich für eine Zeit, dass es auch in unserem Leben Krankheit, Geldsorgen und manchen Ärger gibt - wie bei vielen anderen Menschen auch.

    Das Leben muss nicht dauerhaft Party und Sorglosigkeit bieten, um lebenswert zu sein.

    Man darf nur seine Antenne für das Gute nicht einziehen und vor allem seine Dankbarkeit dafür nicht verlieren (ob du die nun dem Schicksal oder einem Gott oder "dem Leben" selbst zollst, ist dabei erstmal unerheblich)

  • Antwort von plumplarri 17.10.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Hallo BabyShay, ich möchte behaupten, der Sinn des Lebens liegt darin, sich mit all seinem Wissen, Wollen und Handeln für sich ganz selber den Sinn des Lebens zu suchen oder zu schaffen.

    Dieses Ziel zur Aufgabe zu haben, macht dann manchmal neues Leid, weil wir Fehler machen, weil wir enttäuscht werden, weil wir Abschied nehmen müsse von Zielen, Menschen, Träumen.

    Was aber dann übrigbleibt, oder neu entsteht, was dann quasi als "Erklärung" für uns ganz persönlich durchschaubar bleibt, ist ----evtl.----der Sinn des Lebens.

    Diese vielen Verschiedenen Erfahrungen und Erlebnisse (im Guten wie im Bösen) machen dann das Leben lebenswert.

    Ich wünsch Dir, ganz viele persönliche und liebenswerte Erfahrungen.

  • Antwort von sabse250 17.10.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Ich glaube die Frage kann dir niemand beantworten. Ich überlege schon seit 20 Minuten und ich finde einfach keine Antwort. Es gibt so vieles was meinem Leben einen Sinn verleiht.

    Ich blicke nur kurz in die letzten 20 Jahre zurück und merke was ich für ein Leben habe. Ich hab 13 Jahre lang die Schulbank gedrückt und hab Niederlagen wie auch Siege erlebt. Mal habe ich wegen einer 5 geheult mal hab ich mich um eine 2 gefreut. Es ist der Kampf gegen sich selbst.

    Ich habe Freunde gewonnen und hab mit ihnen vieles erlebt. Einige haben jetzt einen guten Job und sind verheiratet. Einige habe ich verloren.... Jeder strebt einen Punkt an und die meisten Gewinnen die anderen verlieren.

    Ich kann dir nicht sagen was der wahre Sinn ist... ich weiß nur das ich mein verdammtes Studium zuende bringen will um endlich mit der Frau meiner Träume ein langes und erfülltes Leben zu führen. Das ist mein Ziel... Leid gab es und wird es immer geben, dafür gibt es viel gutes im Leben. Freunde, Familie, Erfolge und selber die Niederlagen haben was süßes. also macht dir nicht Gedanken darüber was es sein könnte sondern finde es einfach...


    Rechtschreibfehler/Grammatik da Müde+High

  • Antwort von mesutc 17.10.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Dass man trotz des ganzen Leids auf der Welt nicht aufgibt und weiterbesteht, das macht das Leben lebenswert. Viele nehmen den einfachen Weg, Selbstmord, weil sie Angst haben bzw. sich zu schwach fühlen für den schwierigen Weg. Der schwierige Weg ist voller Fallen und Herausforderungen und manchmal kann es auch sein, dass man von vorn anfangen muss. Die Kunst ist den Kampf aufzunehmen und egal wie tief man fällt weiterzukämpfen bis man das Ziel erreicht. Das Ziel ist kurz vor dem natürlichen Tod sagen zu können, dass man wie ein hartnäckiger Hund gekämpft und nicht aufgegeben hat. Genau diese Herausforderung macht das Leben für mich lebenswert. Sieh dir Super Mario an, welcher trotz des langen und gefährlichen Wegs niemals aufgibt und weiterkämpft bis er die Prinzessin rettet.^^

  • Antwort von Keyboardfan 17.10.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Diese Frage wurde schon hundertmal hier gestellt! Such einfach mal über die Suchfunktiion nach Antworten!

  • Antwort von human570 17.10.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Ich finde, die jeweiligen Gefühle definieren ob etwas lebenswert ist.

  • Antwort von Annemaus85 17.10.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Ich finde man sollte das Leben als Geschenk sehen, einerseits hat dich niemand gefragt, ob du es willst, andererseits solltest du jetzt doch das Beste daraus machen. Und allein die Tatsache, dass du hier geboren wurdest, vermutlich nicht totkrank oder sonstiges schlimmstes Leid ertragen musst, sollte dich schon mal sehr dankbar machen.

    Der Sinn deines Lebens kann also sein das Leid für andere zu vermindern, Freude zu schaffen und dafür eine Menge Liebe und Dankbarkeit zurückzubekommen.

  • Antwort von 100perCent 17.10.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    DU Alleine machst dein Leben, Lebenswert/Lohnenswert,... diese Frage kannst nur du Beantworten.

    Auch den Sinn des Lebens gibst nur du Alleine!

    Das Sprichwort "Jeder ist seines Glückes Schmied" bringt es auf den Punkt.

    Du sagst "ich bin nicht gläubig und werde es auch nie mehr sein..." dürfte ich fragen durch welche Situation du deinen Glauben verloren hast? Denn Gläubig ist nicht gleich Gläubig... jeder Glaubt an etwas anderes ... und das muss nicht zwingend eine Religion sein.

    Mfg 100%

  • Antwort von freezyderfrosch 17.10.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Klar leiden wir. Ist ein Wunsch mal erfüllt, so bildet sich direkt ein neuer Wunsch. Wir sind nie zu 100% zufrieden. Ich finde deshalb dass das Leid das Leben lebenswert macht. Da man sich dann besonders freut, wenn man mal Glück hat im Leben. Also wenn wir nur Glück hätten und es auf uns zugeflogen käm, dann würden wir uns an Glück gewöhnen und uns nicht mehr drüber freuen. Gerade deswegen ist es ja sinnvoll, dass wir oft so viel Schmerz spüren, damit man die Heilung und Linderung zu schätzen weiß.

  • Antwort von MikeyMikey 17.10.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    der sinn des lebens sollte sich jeder selber definieren. leider haben wir unsere gesellschaft so geprägt, dass der sinn des lebens, schlicht und einfach die produktivität ist

  • Antwort von Phoenix29 17.10.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Liebe und Leidenschaft.

  • Antwort von gottesanbeterin 11.11.2011

    Du entscheidest für dich selbst, ob du das Leben genießt, also dich am Anblick schöner Blumen, Landschaften, an freundlichen Menschen, an Abenteuern, Ausflügen, Freundschaften erfreust, oder ob du blind und verhärmt durchs Leben gehst.

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