Frage von bachforelle49, 222

Was machen, wenn Wohnung zu klein zum Zwecke des " Eindeckens " mit Lebensmittel (Vorratshaltung) lt. Regierungsbeschluss?

Sommerflaute (Sommerloch) ist ja vorbei, deshalb sollte ich den Vorschlag mit der Vorratshaltung ernst nehmen, zumal die Lebensmittel ja hier bei uns noch vergleichsweise billig sind, allein, mein Wohnraum gibt das nicht her.. Muß ich jetzt im Falle eine Atomkatastrophe verhungern und verdursten, wenn ich weiter auf kleinem Level lebe?

Antwort
von bwhoch2, 75

Nein, Sommerloch ist noch längst nicht vorbei. Das merkte man daran, dass sich die Medien ganz begierig auf dieses Thema stürzten, als es im Rahmen des sog. Sicherheitspaketes bekannt gemacht wurde.

Dein Problem ist genau das, was niemand in der Regierung bedacht hat. Wo soll man Vorräte vernünftig bunkern, wenn die Wohnung so klein ist?

Mein Vorschlag: Aus dem Kleiderschrank alles das raus schmeissen, was man sowieso nicht mehr anzieht. Möglicherweise hat dann sogar ein ganzer Monatsvorrat an Trinkwasser, Knäckebrot, Raviolidosen, Schokolade u. ä. haltbares Zeugs Platz.

Muß ich jetzt im Falle eine Atomkatastrophe verhungern und verdursten, wenn ich weiter auf kleinem Level lebe?

Nein, musst Du nicht, denn ich vermute, Dein Haus wird auch nicht strahlensicher gebaut sein. Wenn es Dein Haus samt Dich selbst nicht sowieso komplett wegbläst (Atombombe), sondern "nur" ein AKW in Deiner Nähe einen Super-GAU hat, kannst Du sowieso nicht bleiben. Da kommen dann Busse mit Männern, die strahlungssichere Klamotten anhaben und evakuieren Dich dahin, wo höchstens die Sonne strahlt. Wenn Du dann nicht sowieso an einer Strahlenkrankheit elendiglich zu Grunde gehst, wird man Dich im Auffanglager, da wo jetzt noch die vielen Flüchtlinge wohnen, schon einigermaßen gut versorgen.

Naturkatastrophen?

Wohnst Du in einem Erdbeben gefährdeten Gebiet? Oder gibt es öfter Hurricanes oder Tornados? Kann Dich das Wasser eines gebrochenen Staudamm wegspülen oder wirst Du im Falle von Starkregen oder einer Sturmflut (Küste!) tagelang von der Außenwelt abgeschnitten?

Die Gefahr dürfte doch sehr gering sein, oder?

Terroranschläge: So eine Situation, wie kürzlich in München sorgt nicht dafür, dass das Trinkwasser oder der Strom ausfallen. Man würde sicher nicht die Menschen bitten, tagelang in ihren Wohnungen zu bleiben, nur weil noch ein paar Wahnsinnige mit Waffen rum rennen. Das wäre ja noch schöner!

Kriegsgefahr: Wird Deine Wohngegend zu einem Kriegsgebiet und wird es somit von der Versorgung abgeschnitten (s. Beispiel Aleppo), hilft Dir am Ende auch kein Monatsvorrat weiter. So schnell kannst Du vermutlich gar nicht schauen, wie Deine Vorräte von anderen geplündert werden, wenn sie merken, dass Du immer noch satt wirst.

Ehrlich gesagt, kann ich mir auch mit viel Phantasie im Moment keine Situation vorstellen, wo ein 10-Tages-Vorrat wirklich helfen sollte, es sei denn man wohnt mitten im Winter hoch oben in den Bergen und wird überraschenderweise so von Schnee eingeschlossen, dass niemand, auch nicht mit Helikopter oder Drohnen durch kommt.

Ich halte das eher für eine dumme Kommunikationspanne unserer ach so schlauen Regierung.

Antwort
von Saurier61, 95

Hallöle...

Platz ist in der kleinsten Hütte...

Auf einem Kleiderschrank kannst du leichte Sachen verstauen... Wenn du aber ein Brett auf den Schrank legst, das etwas über die Seitenwände rausragt, kannst du dort auch Konserven lagern...

Hast du noch Platz unter deinem Bett oder im Bettkasten? Raum zwischen Schrank und Wand, wo du noch Kisten stapeln könntest...

Du könntest auch Regalbretter in Türhöhe im Flur anbringen..

Es gibt garantiert auch bei dir die eine oder andere Ecke, die du nutzen kannst.

Lieben Gruß vom

Saurier

Antwort
von TreudoofeTomate, 118

Was meinst du mit Regierungsbeschluss?

Bei einer Atomkatastrophe brauchst du keine Lebensmittel mehr. Verhungern oder verdursten wirst du da ganz sicher nicht.

Alles andere ist einfach nur Panikmache.

Antwort
von wilees, 91

Also ich denke, dass letztendlich jeder den Stauraum für diese recht geringe Gesamtmenge an langfristig haltbaren Lebensmittel hat. Im Bedarfsfall - Abstellkammer, Keller.

Antwort
von albatros, 16

Einen solchen "Regierungsbeschluss" gibt es nicht und wird es nicht geben. Reine Wichtigtuerei. Als ob es keine anderen Probleme gäbe. Hier wird der Teufel an die Wand gemalt und abgelenkt von Bedrohungen ganz anderer Art. Aber wir schaffen das, nur wie?

Antwort
von wolfgang11, 75

Vergiss das ganze Theater. Wenn du Vorräte im Kühlschrank oder Kühltruhe hast,kannst du sie nach 3 Tagen Stromausfall in der Mülltonne entsorgen. Haltbare Lebensmittel solltest du so wie so bevorraten. Du könntest ja mal krank werden und einige Tage nicht einkaufen können. Bei einer Atomkatastrophe helfen dir auch Vorräte für einen längeren Zeitraum nicht.

Antwort
von Deichgoettin, 51

Muß ich jetzt im Falle eine Atomkatastrophe verhungern und verdursten

Deshalb bau Dir lieber einen Atombunker. Der kostet zwar ein paar Millionen, aber egal. Allerdings wird dort Dein Handy/WLAN sicherlich nicht funktionieren und Du kannst keine Fragen mehr bei GF stellen.
Außerdem, im Falle einer Atomkatastrophe denkst Du über Verhungern und Verdursten nicht nach. Das hat sich dann erledigt.

Jetzt mal im ernst. So schwer kann es doch nicht sein, eine vernünftige Tageszeitung zu lesen und/oder die Nachrichten aufmerksam zu verfolgen. Dann erübrigt sich solch eine Frage!

http://krisenvorsorge-ratgeber.de/die-bundesregierung-rat

Antwort
von lupoklick, 16

suuuupertrollich  !

Antwort
von Karl37, 36

Einen Messie um Rat fragen, denn diese Menschen sind kreativ um auch die kleinste Wohnung voll zumüllen.

Antwort
von adabei, 114

Ich kann diese Fragen inzwischen nicht mehr ernst nehmen.

Kommentar von Sachsenbruch ,

Diese Endlos-Fragerei irgendwelcher stur "uninformierten Zeitgenossen"  bekommt langsam den berüchtigten Schwanzus-longus-Effekt: Man weiß genau, man muss lachen, wenn man jetzt nochmal hinguckt ...

Kommentar von ceevee ,
Kommentar von adabei ,

Diese Voraussetzungen habe ich schon erfüllt, fürchte ich. Die würden auch länger als zehn Tage reichen ...

Kommentar von andreasolar ,

Es lebe das Feinkostgewölbe! ;-)

Kommentar von Deichgoettin ,

Herrlich, den habe ich mir letzte Woche noch auf ARTE "angetan" :-))

Antwort
von voayager, 22

Leute seid schön artig und macht, was euer Staat euch so sagt, denkt dran, in Deutschland sei es, bzw. isses wie in einer frommen Kinderstube, wie es so hübsch in Heines Gedicht "zur Beruhigung" heißt.

https://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd...

Antwort
von Repwf, 100

Da wirst du wohl eine Garage mieten müssen...

Schreib doch mal an die Regierung 

Kommentar von BTyker99 ,

In Mietverträgen von Garagen wird idR die Lagerung von Dingen, die nichts mit Fahrzeugen zu tun haben, verboten.

Kommentar von TreudoofeTomate ,

Sie kann die Vorräte ja im Auto lassen und dass dann da rein stellen.  :D

Antwort
von Zumverzweifeln, 99

Oh, du isst aber sehr viel in nur 10 Tagen!

Richte dich dann halt auf eine Null-Diät ein! Ist ja sowieso gesund.

Antwort
von charmingwolf, 26

Mein Gott, frag mich ob man der Regierung ein Prozess für Panik mancherlei machen kann.
Bis du es merkst bis schon lange verseucht( gibt andere Sachen als Atom)
Bist heil im Bunker, wie lange musst bleiben, wer sagt dir wann die Luft rein ist?
Leute sterben in Sibirien durch die Löcher, da kommt Anthrax raus (dein Vorrat hilft dir wenig)
Bau dir ein Bett/Couch, .. aus Konserven Dosen, und morgen Stirbst beim Auto Unfall.
Und wenn Morgen die Eisbergen Schmelzen werden schädliche Viren frei gesetzt ( hat man schon gefunden die noch aktiv sind)
Unsterblich sind wir nicht, also möchte ich dass es schnell geht, statt danach noch Leiden

Antwort
von Furino, 33

Atomkatastrophe: Sie sind sich über die möglichen Folgen garnicht bewußt.

Was nützen Ihnen die Vorräte, wenn Sie aus dem Keller kommen und weit und breit nichts mehr als nur noch verstrahlte Trümmer da sind.

Sterben werden Sie sowieso an den Strahlen eher als am Hunger.

Antwort
von earnest, 8

Du beklagst das Sommerloch - und stellst eine Sommerlochfrage ...

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