Frage von Miriam200, 17

Was machen, wenn man auf eine solche Betrugs-Ofenfirma reingefallen ist?

Was sollen wir bloß mit unserem Holzofen machen?

Wir haben uns letztes Jahr über einen Ofenbauer einen neuen Küchenofen gekauft. Dieser hatte ihn gemeinsam mit einem Heizungsbauer anschließen sollen, weil wir unsere Heizkörper mit dem Holzofen mitheizen wollten. Der Ofenbauer hat den Ofen angeschlossen und dann sollte der Heizungsbauer seine Arbeit machen. Leider kam er erst beim 5.ten vereinbarten Termin zu uns. Und auch da hat er immer zur seine Tochter (Auszubildende) arbeiten lassen. Er selbst hat gar nichts gemacht. Er hat nur die ganze Zeit geraucht, man merkte, dass er süchtig nach Zigaretten war, er musst daher alle 5 Minuten rausgehen, wenn er mal kurz vorbeigeschaut hat, was seine Tochter gemacht hat. Seine Tochter war mit der Arbeit aber völlig überfordert und hatte große Probleme (Sie wusste nicht recht, wie es ging und das Schrauben, Bohren,... ging ihr alles viel zu schwer). Sie brauchte dafür eine Ewigkeit. Insgesamt hat der ganze Ofen mit der Installation und der Arbeit des Ofen- und Heizungsbauers nun über 20.000 € gekostet. Das finde ich eine Unverschämtheit, da es ein ganz normaler Ofen ist. Nun ist vor kurzem der Kaminkehrer gekommen und meinte, es stimmt was mit dem Ofen nicht, weil so unglaublich viel Ruß im Kamin ist. Er hat uns empfohlen, dass wir uns an den Hersteller wenden sollen. Dies ist eine Firma in Österreich, wir haben dort angerufen und uns wurde mitgeteilt, dass wir mindestens schon 500 € alleine dafür zahlen müssten, dass überhaupt jemand kommt. Es wurde aber auch gesagt, dies würde eh nichts bringen, da mit "ihren" Ofen alles in Ordnung ist und es daran nicht liegen kann. Der Ofen rußt und rußt (die Vorhänge, die ganze Küche alles ist schwarz, wenn der Ofen ein paar mal angezündet wurde und es wird nicht richtig warm (die Küche nicht und auch nicht die Räume, mit denen die Heizkörper durch den Ofen beheizt werden sollen). Was machen wir am besten? Wir haben den Ofen und die Heizung nun von einem anderen Heizungsbauer begutachten lassen und er hat gesagt, dass schlampig gearbeitet wurde und es nochmals von einer Ofen-&Heizungsfirma angeschaut werden soll (dafür müsste der ganze Ofen, alles wieder auseinandergeschraubt werden, damit man den Fehler finden könnte, was wieder mit enormen Kosten verbunden ist). Was würdet ihr an unserer Stelle nun machen? Wir sind am verzweifeln! Vielen Dank für eure Bemühungen

Antwort
von HansderVader, 17

Das ist ein Werkvertrag, der Auftragnehmer schuldt ein eineandfreies "erk. Hat man Mängel so muss Auftragnehmer diese beheben. Dazu muss man die Mängel entprechen melden. Dann hat der Auftragnehmer die Möglichkeit sein Werk in einen Vertragsgemäßen Zustand zu versetzen. Das hätte schon lange erfolgen müssen da der/die Mängel ja schon vom Kaminfeger benanstandet wurde.Der Auftragnehmer haftet für die Arbeite seiner Mtarbeiter auch für Azubis.Um Festzustellen wer sein Werk nicht eineandfrei erstellt hat muss sicher einGutachten erstellt werden. Hier hätte schon lange ein Anwalt eingeschaltet werden müssen je später das erfolgt desto mehr Probleme wird es geben seine Forderungen durchzusetzten. Abgesehen davon hätte bei Abnahme des Werks der Kaminfeger zugegen sein sollten und dann hätte ein entsprechender Betrag der Rechnung einbealten werden müssen.. Aber alles jetzt zu spät hier hilft nur ncoh der Anwalt.

Antwort
von Bluestory, 13

Sehe ich auch so. Da muss ein Anwalt her. Grad bei Feuerstätten gibt es viele Auflagen und Vorschriften, die jeder heizungsbauer kennen und beachten sollte. Ich würde aber auch noch einmal den Schornsteinfeger befragen, ob er ein Gutachten bzw. eine Abnahme mit Mängelliste machen kann (muss er eigentlich sowieso). Mit der dann zum heizungsbauer und Nachbesserung verlangen. Aber der Anwalt sollte gleich mit eingebunden werden. Hoffe du hast ne gute Rechtsschutzversicherung.

Kommentar von Miriam200 ,

aber so ein Anwalt kostet ja auch wieder nur viel und wer weiß, ob ich dann überhaupt Recht bekomme?!

Kommentar von Bluestory ,

Naja eine Rechtsschutzversicherung wäre nicht schlecht. Ein erstes Beratungsgespräch kostet aber meist nichts oder zumindest nicht viel. Dabei kann der Anwalt schon die Chancen ganz gut abschätzen und wenn du recht bekommst kostet es eher den Gegner etwas. Aber das weiß man natürlich erst am Schluss. Aber wenn du schon 20.000 € ausgegeben hast, und das Ergebnis so ist, dann kommt es auf die paar Anwaltskosten 😁 nicht mehr an.

Antwort
von peterobm, 11

versteh ich nicht, warum wird auf Fragen nicht eingegangen, sondern eine neue Frage erstellt? magst wohl keine Antwort? 

https://www.gutefrage.net/frage/was-sollen-wir-bloss-mit-unserem-holzofen-machen...

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