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Was machen Versicherungen eigentlich mit unserem Geld?

gefragt von MaraisMarais am 26.04.2009 um 13:49 Uhr

Was genau machen eigentlich Lebens-Versicherungen mit unserem Geld? Wie legen die das an und kann man da ein Wörtchen mitreden was mit dem Geld passiert welches man der Versicherung gibt?

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Geld x 22.507 Versicherungen x 562 Anlage x 381

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wernilein
beantwortet von wernilein am 26. April 2009 13:50
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dein Geld wird angelegt und verbraten,mitbestimmen kannst du dabei nicht...


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Joschy0907
beantwortet von Joschy0907 am 26. April 2009 13:49
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immer Reicher werden....


anonym
beantwortet von schorschi1947 am 27. April 2009 07:16
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Die Beiträge für eine Lebensversicherung werden aufgeteilt. Für den Todes- und für den Erlebensfall. Todesfall: Der Versicherte, auf dessen Leben diese Versicherung abgeschlossen wurde, stirbt. Die Todesfallsumme wird sofort fällig, auch wenn nur eine Prämie, Erstbeitrag, gezahlt wurde. Es gibt die Möglichkeit, in diesem Sinne also eine reine Risikoversicherung abzuschließen, die ausschließlich im Todesfall gezahlt wird. Absicherung junge Familie, falls der "Ernährer" stirbt, Absicherung von Krediten,Darlehen für Hypotheken. Erlebensfall: Eine Kapitallebensversicherung gewährt Versicherungsschutz für den Todes-und Erlebensfall. Die Gesellschaft muss eine Rücklage für den Erlebensfall bilden. Durch mehr oder weniger geschickte Anlage des Geldes werden Überschussanteile erzielt, welche die Erlebensfallsumme erhöhen. Die Summe, die für den Erlebensfall vereinbart wurde, erhöht sich um Gewinnanteile. Bei einer Laufzeit von 25-30 Jahren konnte sich teilweise die Kaqpitalsumme/Auszahlungssumme verdoppeln. Das können wir aus aktuellen Anlässen mitlerweile vergessen. Trotzdem ist eine Geldanlage für diese Kapitallebensversicherung nicht schlecht. Man ist auf der sicheren Seite. Die Verzinsung des Kapitals wird der Höhe nach nicht garantiert. Im Vergleich, für den der nicht risikofreudig ist,aber eine sichere Sache. Die Familie ist im Todesfall abgesichert. Im Erlebensfall fließt, je nach Laufzeit und Höhe der vereinbarten Summe,Geld. Es lässt sich zum Beispiel über eine Lebensversicherung(Kapital-) der Erwerb/Bau einer Immobilie finanzieren. Häufig sind die Hypothekenzinsen geringer als über eine Bankfinanzierung. Man muss sich eben beiderseitig informieren. Gleichzeitig ist die Familie abgesichert. Im Todesfall ist das Häuschen bezahlt und Frau und Kinder müssen nicht raus. Die Beiträge sind in der reinen Risikoversicherung wesentlich günstiger.Fälligkeit bei Tod. In der Kapitalversicherung/Erlebensfall vergleichsweise höher. Natürlich spielt hier auch das Eintrittsalter eine Rolle. Leistungen und Beiträge unterscheiden sich von Gesellschaft zu Gesellschaft erheblich. Mehrere Angebote einholen. Versicherungen sind in der Regel Aktiengesellschaften. Also Gewinn orientiert. Du hast kein Mitspracherecht. Die Versicherung versucht, mit Deinem Geld hohe Gewinne durch Spekulationen aber auch durch Immobiliengeschäfte zu erzielen. Je erfolgreicher desto höher ist letzten Endes der sogenannte Überschussanteil, der Dir dann in der Kapitallebensversicherung zu Gute kommt. Eine Garantie gibt es nicht. Die Gesellschaften können Dir auf Anfrage die Gewinnausschüttungen der vergangen Jahre mitteilen. Danach kann man sich auch orientieren, wie erfolgreich diese sind. Natürlich leben die Gesellschaften von dieser Form der Geldanlage nicht schlecht. Aktionäre wollen auch ein Stück von der Sahnetorte, Gehälter und Provisionen der Vermittler werden auch gezahlt. Trotzdem ist eine Lebensversicherung, ob reine Risiko- oder Kapitallebensversicherung heute nicht mehr wegzudenken. Als Vorsorge, Absicherung der Familie,relativ sichere Anlage von Geld(auch Einmalzahlung), Abschluss einer Rentenversicherung, Finanzierung einer Immobilie, Ausbildungsversicherung für die Kinder und steuerliche Absetzung von Beiträgen/Finanzierungsdarlehen durchaus empfehlenswert.


Wolfi0410
beantwortet von Wolfi0410 am 26. April 2009 14:05
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Nach Abzug aller Kosten für Provisionen, Verwaltung, Risikoanteil etc. pp. werden die Kundengelder zu mind. 90% mündelsicher angelegt, also z.B. in Rentenpapiere, Immobilien.
Nur mit einem kleinen Teil dürfen die Gesellschaften spekulativ arbeiten.
Darum ist ja auch die Mindestverzinsung nicht allzu prall, dafür aber sicher. Über eine Laufzeit von 25 - 30 Jahren ist es in der heutigen Zeit betrachtet also gar nicht mal so schlecht.
Wie hoch allerdings der tatsächliche Anlagebetrag ist, ist von Gesellschaft zu Gesellschaft verschieden. Die einen wirtschaften besser als die anderen.
Und mitbestimmen kannst Du dabei nicht, es sei denn Du wählst eine sog. Fondspolice, da kannst Du die anlage Deiner Gelder auswählen.


anonym
beantwortet von gausimausi am 27. April 2009 11:18
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Das kommt darauf an, was für einen Tarif Du hast. Ist eine Kapitalversicherung, wird das Geld in festverzinsliche Anlagen mit einem festen Zinssatz investiert. Hast Du einen fondsgebundene Versicherung, wird das Geld in Investmentfonds investiert. Die Fonds kannst Du in Regel selbst bestimmen, je nachdem welches Risiko Du haben möchtest. Des weiteren decken die Versicherungen Risiken wie den Todesfall oder Berufsunfähigkeit ab. Dies bedeutet, das ein Einzelner im Versicherungsfall von der Gemeinschaft aller Versicherten profitiert und eine wesentlich höhere Leistung erhält als die Beiträge, die er bisher einbezahlt hat.


anonym
beantwortet von silverbird am 27. April 2009 08:58
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Ein wichtiger Punkt ist auch noch die Kostenstruktur, die Sie bei jeder Versicherung hast. Bei Abschluss eines Lebens- oder Rentenversicherungsvertrages werden Abschlusskosten erhoben die versicherungsintern sofort den Vertrag belasten und Ihnen nicht mitgeteilt werden. Diese machen einen Teil der Prämien aus, die Sie über die Gesamtlaufzeit zu bezahlen haben. (Beispiel: 30 Jahre geplante Laufzeit - Monatsbeitrag 100 Euro - Gesamtleistung 36.000 Euro - Abschlusskosten 1.800 Euro) Diese Kosten werden zu Beginn den Vertrag belasten und sind zu bezahlen auch wenn dieser nicht für die gesamte Vertragslaufzeit bedient wird. Sie beginnen Ihren Sparvorgang also mit einem dicken Minus im Vertrag.

Daneben werden von den monatlichen Prämien je nach Kalkulation des Versicherungsunternehmens Kosten für Verwaltung, Provisionen und Risiken abgezogen, die man Ihnen im Regelfall ebenfalls nicht konkret mitteilt.

Angenommen von dem Monatsbeitrag 100 aus unserem Beispiel würden nun also 10 für Verwaltung, 3 für Betreuungsprovision und 15 für das Risiko abgezogen - dann würden also noch 72 in die verzinsliche Ansammlung gehen können. Dies ist der Sparanteil für den dann auch die gesetzlich vorgeschriebene Mindestverzinsung von 2,25% gilt. Bevor dies aber geschehen kann, müssen die vorstehend beschriebenen Abschlusskosten (der Minusvortrag also) getilgt werden. In unserem Beispiel dauert es also 25 Monate (1800/72) bis alle Kosten bezahlt sind.

Konkret können Sie dies Ihren Vertragsbedingungen meist nicht entnehmen - aber häufig lässt sich anhand der Rückkaufswerttabelle feststellen, wie lange es dauert, bis alle Kosten bezahlt sind - der Rückkaufswert also positiv wird.

Solange der Versicherungsvertrag läuft und Sie Ihre Prämien bezahlen, wird immer eine entsprechende Aufteilung Ihrer Einzahlungen erfolgen (wie oben beschrieben) - konkrete Übersicht bzw. Sicherheit was mit Ihrem Geld tatsächlich gemacht wird haben Sie nicht. Übrigens auch eine Beitragsfreistellung bewahrt sie nicht davor, das diese Verwaltungskosten erhoben werden - dann aber aus den bis dato aufgelaufenen Guthaben!


GFliebtDich
beantwortet von GFliebtDich am 26. April 2009 13:51
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Ihre Gier nach mehr Geld befriedigen.


albundysohn
beantwortet von albundysohn am 26. April 2009 13:50
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Glaube nicht, daß du es genau wissen willst :-)


anonym
beantwortet von PaulSittich am 11. Mai 2009 14:03
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Wenn du entscheiden willst wo das Geld angelegt wird, dann musst du es selber anlegen und nicht der Versicherung geben. Du kannst aber davon ausgehen, dass sie es so gut wie möglich anlegen, da sie ja auch was davon haben. Tarife findest du unter http://www.seniorenassekuranz.de


ub00t
beantwortet von ub00t am 4. Mai 2009 16:28
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Es wird globalisiert, falsch investiert, weit weg vom Kerngeschäft verjuxt, und dies alles von total überbezahlten Figuren, die sich bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit Bonuszahlung genehmigen....


traurige
beantwortet von traurige am 26. April 2009 13:52
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Das kann ich dir jetzt nicht sagen, ich kann dir aber sagen was das drk mit DEINEN spenden macht...


ichamcomputer
beantwortet von ichamcomputer am 26. April 2009 13:51
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Zuerst bekommen die Anteilseigner Geld und die Angestellten;-))


Benjy
beantwortet von Benjy am 26. April 2009 13:50
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Die Versicherungen zahlen Dir eine Rendite, damit sie mit dem Geld arbeiten können. Ein Mitspracherecht hat man nicht.


sender
beantwortet von sender am 26. April 2009 13:50
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