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Was machen mit einem 17 jährigen Schulschwänzer, der keine Lust hat sich eine Ausbildungsstelle zu s

gefragt von FlogagFlogag am 01.02.2007 um 17:16 Uhr

Mein Sohn mach eine Schulische Ausbildung zum kaufm. Assistenten d. Wirtschaftsinformatik. Er strengt sich nicht sonderlich an. Wenn er nach Hause kommt liegt er im Bett und schaut TV (Computer ist schon weggesperrt) oder denkt an bzw. trifft seine neue Freundin. Er muss sich jetzt auch bewerben, das tut er aber nur auf Elterliches drängen. Wie machen wir Ihm klar, worum es geht? Ich denke es geht vielen Eltern so.



Reply


jokarema
beantwortet von jokarema am 1. Februar 2007 17:35
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Hallo Flogag, mit Verboten wirst Du in dem Alter nicht weiter kommen. In wenigen Monaten macht seine Volljährigkeit da eh einen Strich durch die Rechnung. Und es geht Dir doch um ihn und nicht um die Frage, wer ist der Stärkere, wer gewinnt diesen Kampf. Entweder gelingt es Dir, Deinen Sohn zu überzeugen und ihr zieht alle an einem Strang oder er driftet noch weiter ab. Ist er so verliebt, dass er für nichts anderes mehr offen ist? Wo liegen seine Interessen? Hat er Grund, euch als Eltern durch sein Desinteresse treffen zu wollen? Welche Wünsche hat er für seine Zukunft? Wenn Ihr Euch als Eltern zurück erinnert: Wie war das bei Euch in Eurer Jugend, habt Ihr grundlegend anders gehandelt? Erkennt Ihr Euch in seinem Verhalten wieder? Ich kenne leider auch Beispiele von Eltern, deren Kinder anders sein wollten als die Eltern. Erfolgreiche Eltern hatten so aus purer Opposition „zurückhaltende“ Kinder. Sie wollten auf keinen Fall erfolgreich werden. Wie offen könnt Ihr als Eltern über Eure Ängste mit Eurem Sohn reden? Habt Ihr es getan? Zeigt Ihr ihm, dass Euch etwas an ihm und seiner Zukunft liegt? Ich wünsche Euch Kraft für diese Aufgabe. Ich selber brauche sie auch gerade.

Kommentar von Simple_avatar4smallFlogag am 1. Februar 2007 17:47

Ohja, das ist das schwierige Alter. Danke für die Tips.


anonym
beantwortet von einem Gast am 1. Februar 2007 18:06
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Ich glaube, der junge Mann muss wirtschaftliche Konsequenzen spüren. Zahlt ihm seine Unterstützung (die er ja wahrscheinlich noch von Euch erhält) leistungsbezogen. Erklärt ihm, dass Ihr selbst ja auch leistungsbezogen bezahlt werdet und dieses Prinzip jetzt bei ihm anwendet. Er muss lernen, dass sich Leistung auszahlt und Nichtleistung mit Einbuße an Lebensqualität verbunden ist. Sollte er bereits Ausbildungsvergütung erhalten, macht es anderherum, beteiligt ihn leistungsbezogen an den Kosten Eurer Haushaltsführung. Zeigt ihm, das mit 17 Jahren die Zeit der Verantwortungslosigkeit vorbei ist und begleitet ihn bei der schrittweisen Übernahme von Eigenverantwortung. Tut das mit Liebe und Güte, aber mit Konsequenz. Lobt ihn für gute Leistungen und sprecht mit ihm über schlechte Leistungen. Gebt ihm Aufgaben im familiären Interesse und rechnet diese auch ab. Er muss spüren, dass seine Leistungen für Euch genauso wichtig sind, wie Eure Leistungen für ihn.

Kommentar von profitlich am 1. Februar 2007 18:12

war kein Gastkommentar! ich war nicht eingeloogt.

Kommentar von Simple_avatar7smallSonderfall . am 1. Februar 2007 19:11

Nanu? Ich dachte, "Gäste" können nix mehr schreiben?

Kommentar von profitlich am 2. Februar 2007 15:22

da war ich wohl vor der Änderung noch am Zug


anonym
beantwortet von leuchtkugel am 1. Februar 2007 19:56
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Verbote überzeugen überhaupt nicht.Wir haben unseren Sohn ( Schulfaul ) immer wieder zugetextet und an sein Verantwortungsgefühl appeliert. Bei uns hats geklappt - mein Sohn sagte:ich hab euch ja im Nacken sitzen.


Kai aus  Berlin
beantwortet von Kai aus Berlin am 1. Februar 2007 17:31
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Mmh, schwieriges Alter. Mit Zwang geht sicherlich nichts. Vielleicht sollte man die finanziellen Zuwendungen / Taschengeld im Verhältnis zu den schulischen oder Bewerbungsaktivitäten bemessen. Mancher Nachwuchs braucht ein bisschen länger, um den Sinn bestimmter Notwendigkeiten zu erkennen. Da nützt alles reden nicht. Für die allgemeine Motivation wäre parallel zur Ausbildung ein Hobby (z.B. im Sportverein) sinnvoll, wo er vielleicht eher Erfolgserlebnisse hat, die er in seiner Ausbildung vermisst.


maya2000
beantwortet von maya2000 am 1. Februar 2007 19:01
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Ich würde einen Termin bei der Berufsberatung bei der Agentur für Arbeit zur Orientierungshilfe empfehlen.Da spricht man dann mit jemandem, der sich auskennt.Ob Ratschläge von Eltern kommen oder von Fremden ist immer ein großer Unterschied.





Sonderfall .
beantwortet von Sonderfall . am 1. Februar 2007 17:22
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Neneee, noch mehr Verbote bringen nichts, wenn schon der PC nicht zieht.

Reden, reden, reden: Konsequenzen erläutern (lebenslange Konsequenzen) und vielleicht mit bitteren Beispielen aus Bekanntenkreis untermauern.


Jarek Zielski
beantwortet von Jarek Zielski am 1. Februar 2007 17:57
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Naja das ist nicht leicht, vieleicht das taschengeld aufs minimus kürzen und wenn er mehr will dann muss er sich einen Job oder Ausbildung suchen. Das wäre sogesehen mein Tip, aber in diesem Alter kann man das immer schwer sagen ohne den Jungen selbst zu kennen.


Igor Myroshnichenko
beantwortet von Igor Myroshnichenko am 1. Februar 2007 17:19
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Hausarrest, Verbot mit der Freundin zu treffen, oder ihm sagen dass du alles seiner Freundin erzählst, kein Taschengeld (falls vorhanden)...

Kommentar von Simple_avatar4smallFlogag am 1. Februar 2007 17:45

Bestimmte Verbote haben wir schon versucht, nur das ist ihm oft egal. Diese Egal-Haltung hat er schon seit einer ganzen weile. Liegt sicher am Alter. Das Verbot mit der Freundin ist ziemlich hart... mal schaun.


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