hi! ich werd demnächst 19 und hab relativ wenige freunde, wurde und werde aber nicht gemobbt oder so, bin sogar der meinung, das ich relativ beliebt bin. Mein Problem ist, dass ich irgendwie auch überhaupt keinen bock hab mich mit irgendwelchen leuten zu treffen, die meine freunde sind, waren oder werden könnten. Ich beschäftige mich viel lieber allein, was wohl keiner nachvollziehen kann. Heute hat mich wieder ein relativ guter bekannter von früher angesprochen ob wir mal wieder was machen wollen am wochenende zusammen mit einem ehemaligen klassenkameraden von mir, mit dem ich eigentlich ganz gut befreundet war. ich mein, eigentlich sollte ich mich doch freuen, oder? ich hab da üüüüberhaupt keine lust drauf...mit sicherheit sau langweilg...trau mich aber nicht denen das zu sagen...ich mein selbst TV macht mir mehr Spaß...fühl ich mich viel wohler dabei....Daraus resultiert eben auch mein überschaubarer bekanntenkreis. ich mache mir immer häufiger gedanken darüber....ich hab doch eindeutig einen an der klatsche...es war noch nie anders...was meint ihr? sollte man damit mal zum onkel doktor gehen? bin sehr dankbar für jede antwort.

Es gibt immer solche und solche - manche Menschen sind sehr gesellig, andere sind eher Einzelgänger. Das ist absolut nichts Schlimmes. Mach das, womit Du Dich am wohlsten fühlst.

Ich kann dich verstehen. Ich war schon als Kind ein ziemlicher Eigenbrödler und bin immer gern "mit mir allein". Ich finde nicht, daß das eine schlechte Eigenschaft ist. Du solltest dir aber vielleicht ein oder zwei Bezugspersonen behalten, damit du nicht irgendwann ganz alleine dastehst. Das wäre sicher auch nicht gut. Aber sonst bist du genau richtig, so wie du bist. Es ist schließlich dein Leben!

find ich nicht schlimm.viele menschen sind lieber allein. find ich auch gut, wenn man so selbständig ist und niemanden braucht um "unterhalten" zu werden. kann nix schlimmes dran finden

keine ahnung, wenn du dich gut bei dem fühlst was du tust ist denke ich alles in ordnung, solange du dabei deinen altag (schule/arbeit) nicht zu kurz kommen lässt. wen dir das alleine sein auf den keks geht, solltest du sich fragen warum du lieber alleine bist, und was dir statdessen gefallen könnte?

So lange du deine Hobbies ausübst und / oder dich weiterbildest bist du doch ganz normal. Vielleicht liegen deine Schwerpunkte zur Zeit eher im häuslichen Bereich. Versuch dich aber nicht abzukapseln.

bin auch gerne alleine.
aber auf meine bekannten habe ich auch lust. alles zu seiner zeit.
Du solltest die aufforderung des bekannten annehmen. gefällt Dir eventuell sogar, wenn Du erst mal da bist...

So eine Rumrotiererei ist in deinem Alter total normal. Meinen Sohn mußte ich auch zwingen, rauszugehen. Er hat sich dann einer Judotruppe angeschlossen und lernte noch mehr Leute kennen. Zu einigen hat er heute noch Kontakt, obwohl er (und andere auch) wegen Arbeit keine Zeit mehr für Judo haben. Aber die treffen sich mal abends zu nem guten Essen und zum Quatschen oder gehen bowlen oder Billard spielen. Nimm die Einladung an. Was hast du zu verlieren. Zu Hause ist das folgende Wochenende auch noch da.
wenn du damit klar kommst ständig allein zu sein, ist das doch völlig ok.! wenn du dir jedoch jetzt denkst einen klatsch zu haben, fühlst du dich auf einer seite ja doch etwas unwohl?! gleich zu nem arzt zu gehen is vielleicht nen bissel übertrieben... es sei denn du machst dir enorm viele gedanken darüber!!! geh mit den leuten doch weg, vielleicht wirds ja doch ganz gut, deine freunde(?) sind dir dankbar, die mögen dich schliesslich!!!

Warum sollst Du einen an der Klatsche haben? Mir geht es auch so. Und ich denke nicht, dass ich nicht normal bin. Bin eben lieber allein. Und Gesellschaft auf Teufel-komm-raus kann ich schon gar nicht haben.
najaaa...die frage ist ja zunächst einmal, ob du mit deiner situation zufrieden bist. fühlst du dich als "einzelgänger" wohl und hast nicht das gefühl etwas zu vermissen, oder glaubst du, dass es vielleicht doch ganz schön wäre, ein paar gute freunde zu haben? anscheinend merkst du selber, dass du hinsichtlich dieses verhaltens anders bist und fragst dich sogar, ob du "einen an der klatsche" hast. Meiner Meinung nach kannst vorerst nur du selbst entscheiden, ob dies der fall ist und ob du mit der situation unzufrieden bist und daran arbeiten möchtest. bist du an sich recht glücklich, so halte ich es für wenig sinnvoll, dich dazu zu zwingen, freundschaften aufzubauen. andererseits sind freunde etwas total tolles. vielleicht solltest du, wenn du es möchtest, nach und nach dich einfach mal zu einem treffen durchringen und vielleicht kommst du ja auf den geschmack ;)
lg lisa

Du hast keinen an der Klatsche, du bist halt einfach lieber für dich. Soll es geben, ich geh auch nicht so oft weg mit Freunden. Muss doch nicht jeder gesellig sein, oder? Mach das, wobei du dich am Wohlsten fühlst. Und wenn mit dir mal jemand was unternehmen will, wie wärs mit nem DVD Abend bei dir daheim?
tja da hast du wohl den anschluss verpasst. Warscheinlich sind deine Freunde mit 16 um die häuser gezogen und du musstest daheim bleiben... Aber mit 19 biste doch voll in der Jugend da mmusste was erleben Junge sprich deine Ehmaligen Freunde an un geh einfach mit denen mit du weisst ja nicht wie das ist einfach party zumachen. Einfach abdancen, mit weiber rummache, saufen und irgendwelchen dreck zu machen. Also geh mit denen mit un feier mal richtig. Ich bin jetzt 2 wochen krankgeschrieben mich kotzts jetzt schon an dass ich net kann. Wenn ich überleg wieviele kollegen ich habe wenn ich die alle einladen müsste....

Sag denen einfach,dir ist nicht zu mute.Die werden das sicher verstehen.Du kannst ja ein ander mal mit denen was unternehmen.

eine runde doc schadet nie:)) ne im ernst- mach nur wozu du lust hast:)
is bei mir auch manchmal so... manchmal hab ich null bock i was zu machen und gammel den ganzen tag vorm pc rum oder so
bis 21 läuft die Pupertät. Du machst noch eine resozialisierung durch und dann hast du mehr interesse an gemeinschaft
Eigentlich wurde alles gesagt. Ich kann dir erzählen wie es bei mir war. Ähnlich, aber mit 18-19 Jahren fing ich dann an, mich vom Einzelgängertum abzulösen. Ich hatte einfach keine Lust mehr aufs Alleinsein und meine Seele litt sehr. Ich lernte viele neue Leute kennen, hatte eine Menge Spaß. Diese Phase hielt bis vor 2 Jahren an. Ab da zog ich mich wieder zurück. Allerdings lag das auch an meiner derzeitigen Freundin und ich finds auch nicht schlimm.
Wie sieht es denn bei dir mit den Frauen aus? Der Nachteil ist natürlich, umso weniger man macht, umso weniger lernt man Leute kennen, auch weibliche Personen für nen Liebesabenteuer oder gar als Freundin.
Aber noch auf deine Frage zurückkommend, es kann sehr wohl sein, dass sich bei dir auf der psychischen Ebene etwas in negativer Sicht verändert. Achte darauf, dass das nicht einer Depression endet. Anzeichen dieser sind nämlich Zurückgezogenheit, Abkehr und Einsamkeit. Aber das heißt nicht, du hast ne Depression. Du musst schauen, wie es dir seelisch geht! Wenn du dich wohl fühlst und nur dein Gewissen bellt, dann lebe dein Leben so, wie du es gern hättest. Aber trotzdem solltest du auch mal weggehen, denn ich habe gemerkt, erst die Einstellung zum Abend und zum Ganzen macht den Abend erst spaßig. Wenn man mit einer negativen Einstellung sich trifft, dann wird das nix. Entwickle entweder eine positive Sicht oder garkeine Sicht, um den Überraschungseffekt auf seiner Seite zu haben. Natürlich, es gibt auch doofe Abende, aber es gibt auch viele tolle Abende. Und selbst aus doofen Abenden, kann man sich mit positiver Einstellung einen guten Abend machen. Meinetwegen auch mit Alkohol, wenn man es nicht übertreibt. Ich empfehle da immer ne Flasche Wein oder dementsprechend Bier, nie was stark Alkoholisches. Man sagt ja nicht umsonst, sich was schön saufen. Da ist was Wahres dran.