Frage von MuttiSagt, 260

Was machen die ganzen Leute, die erst in der Ehe Sex haben, wenn es nicht harmoniert?

Das habe ich mich schon viele, viele Male gefragt. Ich bin ja nun schon fast 50 Jahre und habe in meinem Leben einige Männer erlebt, die unverbesserliche Nieten diesbezüglich waren. Dann bin ich natürlich keine Beziehung eingegangen. Wenn ich mir aber vorstelle, ich wäre mit so einem verheiratet... ojeee. Ich kann mir das gerade gar nicht vorstellen? Kann ja auch umgekehrt sein, also das sie eine sexuelle Enttäuschung ist. Was um Himmels Willen macht man da? Scheidung? Fremdgehen? Oder sein Leben lang depressiv vor sich hindümpeln, weil man keine erfüllende Sexualität erleben kann?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von BiggerMama, 70

Da gibt es ja so Einige, die denken, sie müssten sich für die Ehe aufheben.

Vielleicht wissen sie ja nicht einmal, dass das ein Reinfall ist, weil sies nicht anders kennen!?! Vielleicht wollen manche Typen genau deshalb eine Jungfrau!?! Wer weiß, wer weiß ...?

Aber wenn sie es merken, finde ich das schon schlimm für beide. Es kommt auf die Kultur an, ob man da wieder so leicht rauskommt. Wenn eine Trennung in einer Kultur ein absolutes No-Go ist, dann leben wohl beide wie in einem Käfig. Das stell ich mir ganz schlimm vor.

Kommentar von MuttiSagt ,

Ja ich stell mir das auch schlimm vor

Kommentar von Richard30 ,

Naja man kann ja auch miteiander reden und seine Wünsche äussern. Wenn du jemanden liebst und die Person würde sich sagen, dass sie sich das und das wünschen würde, würdest du doch auch drauf eingehen.

Und man merkt doch vorher wie jemand ist, hat man jemand der generell neugierig, experimentierfreudig e.c.t ist, wird er auch im Bett so sein.

Viele scheinen sich das ja irgendwie so vorzustellen, das es entweder passen muss, oder halt nicht passt, aber wir sind doch keine Kinder die nicht über Sex reden können, weil sie dann verlegen kichern müssten.

Kommentar von BiggerMama ,

"Naja man kann ja auch miteiander reden und seine Wünsche äussern."

Dass man das macht, setze ich voraus. Es kann trotzdem einfach die/ der Falsche sein.

Kommentar von BiggerMama ,

Ich möchte noch ergänzen, dass auch dazu immer 2 gehören. Es reicht nicht, wenn nur eine(r) dazu bereit ist.

Kommentar von Richard30 ,

Ja das stimmt. Aber wenn der Rest stimmt, dann wird man auch bereit sein Kompromisse einzugehen (beide Seiten). Und naja, Sex ist ein wichtiger Bestandteil, aber es solle ja nicht der wichtige, der entscheidende sein.

Und wenn man sich gegenseitig vertraut, wird (das denke ich zumidnstens) auch die Bereitschaft von beiden Seiten ansteigen, etwas neues auszuprobieren und sein Verhalten mit der Zeit aneinander anzupassen.

Also wenn alles andere Passt, wäre Sex für mich kein Trennunsgrund, aber gut, ich binn ja so gesehen noch "Jung" und hab noch keine wirkliche Erfahrung.

Kommentar von claubro ,

Doch das geht schon, dass man sexuell einfach nicht auf der selben Welle schwimmt und da funktioniert reden leider auch nur bedingt. Wenn es im Bett gar nicht klappt, dann ist das für mich auf jeden Fall ein Trennungsgrund. Sex ist selten von Anfang an die Offenbarung (hatte ich einmal, war aber ein A*sch). Aber meist kann man dran arbeiten, aber dafür muss halt so eine grundlegende gemeinsame Einstellung vorhanden sein. Ich hatte was mit nem Mann, der echt toll war als Mensch....aber der Sex.... Ich kann nicht mal sagen, er hat was falsch gemacht, das Standartprogramm war vorhanden und wurde auch abgerufen... aber ich habe mich zu Tode gelangweilt. Natürlich habe ich ihm das versucht klarzumachen und auch was gesagt, da hat er mich aber immer nur irritiert angeschaut und war etwas ungläubig.

Also: nie vor dem ersten Sex heiraten!!

Expertenantwort
von RFahren, Community-Experte für Sex, 69

Menschen, die sich durch religiösen Wahn oder romantische Verklärung davon abhalten ließen vor der Ehe sexuelle Erfahrungen zu machen, reagieren unterschiedlich.

Manche fügen sich in ihr "gottgegebenes" Schicksal und hoffen auf Besserung im Jenseits (selbst schuld!), andere suchen sich sexuelle Abenteuer, Lust und menschliche Nähe außerhalb der Partnerschaft und wieder andere ziehen einen Schlussstrich und lassen sich scheiden (falls auch hier nicht irgendwelche mittelalterlichen Religions-, Moral- oder Kulturhürden bestehen).

Ist (oder erscheint) eine Trennung nicht möglich, dann entwickeln viele irgendwelche exzessiven Zwänge oder Hobbys (Putzfimmel, Helikoptereltern, Vereinsleben...) um die Unzufriedenheit zu kompensieren.

Da man auch durch "Gespräche" nicht herausfindet, ob man im Begriff ist z.B. einen brutalen und rücksichtslosen Egoisten zu heiraten, ist mein Rat:

KEINE EHE VOR DEM SEX!

...und erst einmal ein paar Jahre zusammenleben - dann zeigt sich, ob man wirklich zusammenpasst! Der Prüfstein für die Liebe ist der Alltag - nicht die Trauung!

Deine Religion erlaubt das nicht? Dann hast Du die falsche Religion!
Deine Eltern erlauben das nicht? Für die ersten 20 Jahre Deines Lebens sind sie für Dein Glück zuständig - für die restlichen 60-80 Jahre NUR DU ALLEINE!
Dein soziales Umfeld kommt damit nicht klar? Such Dir ein vernünftiges Umfeld!

Seid nett aufeinander!

R. Fahren

Kommentar von MuttiSagt ,

Kluge Worte!

Kommentar von BiggerMama ,

Wer hat Dir den Beinamen "Community-Experte für Sex" gegeben?

Kommentar von RFahren ,

Die Community und der GF-Support...

Seid nett aufeinander!

R. Fahren

Antwort
von Peter42, 90

Die haben im Idealfall das "Problem" gar nicht. Und zwar schlichtweg deshalb, weil sie den Unterschied nicht kennen - sie kennen halt nur ihren (vielleicht ebenso ahnungslosen) Partner und halten das, was dort zwischen ihnen passiert, für völlig normal.  

Kommentar von MuttiSagt ,

Hmmmm... ok

Kommentar von BiggerMama ,

Glaube ich nicht für die Allgemeinheit.

Kommentar von WelleErdball ,

@Peter42: Treffendste Antwort


Glaube ich nicht für die Allgemeinheit.

Für die Allgemeinheit kann man sowieso nicht reden sondern lediglich Mutmaßungen anstreben.

Antwort
von KreativerNameY, 95

Tjoah, ich denke, das kommt auf die Frau an.

Ich selbst habe auch schon von vielen gehört, die in ihrem Leben unbedingt erst nach der Eheschließung Sex haben wollten und dann mega enttäuscht waren. Ich denke, viele sehen darüber hinweg, wenn sie ihren Partner auch so lieben, wie er ist, Andere wollen vielleicht auch einfach nicht nur wegen eines nicht funktionierenden Sexlebens die Scheidung einreichen.

Bestimmt gibt es aber auch einige Fälle, in denen es gar nicht geht, aber ich persönlich denke, dass gerade in der Ehe Sex nicht unbedingt eine so zentrale Rolle spielt. Natürlich ist es auch für die Stabilität der Beziehung wichtig, dass es auch hin und wieder leidenschaftlich wird, aber es kommt eher auf das Miteinander an.

Viele gehen dann sicherlich auch fremd ;) aber auf längere Zeit gesehen, ist das ja auch keine Lösung.

Insofern würde ich persönlich nicht erst nach der Hochzeit mit meinem Partner schlafen, wie gesagt, der Sex ist nicht das Wichtigste, aber trotzdem ein großer Bestandteil der Ehe.

Also heißt es erst ausprobieren und dann kaufen :D

Kommentar von BiggerMama ,

Wieso nur auf die Frau?

Kommentar von KreativerNameY ,

Dachte, es wär nur auf Frauen bezogen, hab nochmal nachgelesen, sorry ;)

Antwort
von Raubkatze45, 39

Vielleicht haben diese Leute besser erkannt, dass Liebe weit mehr ist als Sexualität. Und wo Liebe ist, kann es eigentlich auch keine Disharmonie geben, da ist man nämlich gegenseitig auf das Glück des Partners bedacht. Nach deiner Vorstellung zählt offenbar nur das Sexleben und dein Genuss, da fragt man sich doch, was dann noch Liebe ist. Wenn ich daran denke, dass man einen Menschen liebt und ohne ihn nicht sein kann und deshalb auch lebenslänglich mit ihm zusammen sein möchte. Dann sollen Liebe und Glück plötzlich vorbei sein, nur weil die sexuellen Vorstellungen des Partners nicht erfüllt sind? Dann war das keine Liebe und man müsste froh sein, wenn die Beziehung noch rechtzeitig endet. Dabei bleibt aber meist einer der Partner (meist die Frau) verwundet auf der Strecke.

Da kann ich mir nur vorstellen, dass du bisher Sex ohne Liebe praktiziert hast, anders ist das für mich nicht denkbar. Für mich (und ich denke für die meisten Frauen zumindest) ist Sexualität mit Liebe verbunden und bringt nur deshalb Erfüllung. Die Liebe ist es auch, die Opfer bringen kann. In der Ehe kann es nämlich auch von heute auf morgen passieren, dass ein Partner krank wird oder durch Unfall behindert. Dann ist für viele vielleicht Ehebruch ganz legal im Programm, wenn man aber vorher schon enthaltsam gelebt hat bis zur Ehe, ist man auch reif genug, aus Liebe zu verzichten.

Ich gehöre zu denen, die sich von deiner Frage angesprochen fühlen und die nicht glücklich mit einem Mann wären, der schon viele "ausprobiert" hat wie ein Auto und ich wäre auch nicht glücklich mit einem Partner, der eine Frau "mit Erfahrungen" bevorzugen würde. Ich bin froh, vor der Ehe nur Gleichgesinnte getroffen zu haben - also jene, die dich  interessieren. Abgesehen mal von Glaubensgründen (s. Beitrag Kaetek, dem ich voll und ganz zustimme), möchte ich als Frau kein Versuchsobjekt sein und das Gefühl vermitteln, ich sei leicht zu haben.  Wie könnte ich dann noch erwarten, dass die eheliche Treue gewahrt wird.

Und ich kann dir sagen, es gibt auch heute noch mehr Gleichgesinnte als der Zeitgeist vermutet.

Antwort
von JTKirk2000, 22

Menschen, die erst in der Ehe Sex haben, lernen zunächst einmal zu kommunizieren und einander nicht nur als Sexobjekte zu betrachten (okay, das ist etwas hart gegenüber anderen, aber das Verhalten ist tatsächlich ein merklich anderes - ich weiß es selbst, weil ich ein "anderer Mensch" geworden bin), bevor sie überhaupt an Hochzeit denken. Wenn dann in der Sexualität oder in anderen Dingen in der Ehe etwas nicht stimmt, hat man bereits vorher eine Vertrauens und Kommunikationsbasis geschaffen, um normalerweise über alles reden zu können. Wenn zudem beide Betreffenden sexuell eher unerfahren sind, sind die Ansprüche nicht so groß, wie bei jenen, die bereits mehr Erfahrungen in dieser Hinsicht haben. Von daher kann sich deren Sexualität gemeinsam entwickeln und indem sie miteinander kommunizieren und einander mit Verständnis begegnen, können sie immer darauf bedacht sein, mit dem glücklich zu werden, mit dem der Partner glücklich wird. Sollte es in der Hinsicht Einschränkungen geben, wird es ohnehin so sein, dass man es aufgrund begrenzter sexueller Erfahrungen nicht vermissen wird, was man nie erlebt hat, weil der oder die Partner/in etwas ohnehin nicht möchte und es einem an Erfahrungen fehlt, auf welche die jeweils andere Person verzichten möchte.

Antwort
von Viktor1, 31
in meinem Leben einige Männer erlebt, die 
unverbesserliche Nieten

Sex hat noch nie die Ehe erhalten. Die ca. 50% Ehescheidungen erfolgen doch von Paaren welche meist vorher Sexerfahrung miteinander hatten.
Es ist im Gegenteil wahrscheinlicher, daß Menschen die bewußt vor der Ehe keinen Sex hatten, eine gefestigtere (erfülltere) Beziehung aufgebauen als solche , bei denen "guter Sex" im Mittelpunkt steht.
Außerdem kann Sex sich in einer guten Beziehung auch verbessern.
Deine "Nieten" hast du dir für schnellen Sex ausgesucht, nicht als Lebenspartner.


Kommentar von MuttiSagt ,

Das ist nicht richtig. Ich bin schon mit Männern Beziehungen eingegangen wo der Sex schlecht war und ich hoffte, dass es besser wird. Wurde es aber nicht. Das hatte zur Folge, dass ich immer weniger Lust hatte und häufig Ausreden. Dadurch war er schlecht drauf. Und das führte zur Trennung. Ich denke übrigens, dass mindestens 90% vor der Ehe Sex haben und nicht 50 oder so. Im Prinzip haben doch alle vor der Ehe Sex außer die Gläubigen, die das eben nicht dürfen. Und wenn ich mir deren Ehe anschauen, dann weiß ich echt nicht, ob die überhaupt westeuropäischen Standard zu vergleichen sind. Und so richtig mörderisch happy wirken diese Frauen auch nicht. Deswegen hab ich großen Zweifel, ob das alles so richtig ist. Damit meine ich nicht, dass man mit mörderisch vielen Sex haben muss. Aber wenigstens mit den Mann, den man unter aller Wahrscheinlichkeit heiraten möchte doch schon. Und was mach man in dem Alter von ca 16-26? Früh heiraten ( geht meist schief) oder enthaltsam sein ( macht einen irre in dem Alter)

Antwort
von Andrastor, 48

Früher oder später die Scheidung einreichen oder sich durch Jahrzehnte der glücklosen Ehe quälen, in denen es Sex nur zu Fortpflanzungszwecken gibt, bis einer von beiden den Löffel abgibt.

Antwort
von KaeteK, 34

Als Christ gehe ich ja eine Ehe ein, in dem Gott die erste Anlaufstelle ist. Darum ist es auch so wichtig, dass Christen, Christen heiraten. Gehorsam gegenüber Gottes Willen, ist immer mit Segen verbunden. Zudem wird ein Christ, davon gehe ich jetzt mal aus, seinen Partner nicht einfach nach seinem Gutdünken aussuchen, sondern viele Jahre vorher darüber gebetet haben. Da der Mensch seine alte Natur noch in sich hat, kann es auch da Probleme geben, aber wenn sie sich  nach Gottes Willen ausrichten, denselben Weg mit Gott gehen, werden sie immer wieder einen Ausweg aus ihren Problemen finden, auch im sexuellen Bereich. Der ist auch nicht außergewöhnlicher als anders Probleme, die man sonst noch  bekommen kann.Man kann an vielen Problemen scheitern, vor allem, da der Mensch sich im Laufe der Jahre verändert - z.B durch Krankheit eines Partners oder durch andere Schicksalsschläge...Davor ist keiner gefeit.

Sexualität ist ja nicht zur einseitigen Befriedigung gedacht, sondern ein ganz intimer Akt, der sehr sensibel ist und beiden Freude bereiten soll. Darum ist dieses innige Zusammensein von Gott besonders zu schützen. (Darunter verstehe ich EINS sein 1. Mose 2,24) Leider ist das heute meist nur noch eine Art Selbstbefriedigung. Sich gegenseitig glücklich machen, bedeutet auch, Verantwortung zu übernehmen, für diesen Menschen, mit dem man intim wird und das ist nun mal die Ehe, die viele heute nicht mehr eingehen wollen, weil sie sich immer noch ein Hintertürchen offen halten wollen.

Inzwischen gib es so viel unglückliche Beziehungen und Kinder, die kein richtige Familie haben, dass man sich nicht wundern muß, wenn diese dann Lebensform als normal ansehen -  so nimmt es auch für sie in der Partnerschaft  einen unbefriedigenden Verlauf. Einsamkeit, Depressionen sind oft die Folge. Nicht umsonst gibt es heute viele Single, gerade auch im Alter. Glücklich sind die wenigsten.

Wenn man schon vor der Ehe ständig Partner wechselt und schlechte Erfahrung macht, hinterlässt das Narben.
Man kann also nicht mehr unbekümmert miteinander umgehen und es entstehen Eifersüchteleien.
Auch würde mich das abstoßen, zu wissen, dass sich da schon mehrere an meinem Partner ausprobiert haben...und das er oder sie, Dinge mit aus dieser gescheiterten Beziehung miteinbringen . Schöner ist es, wenn man  gemeinsam Erfahrungen sammelt, ganz ohne Vorbelastung.

.Du bist da das beste Beispiel, mit deinen vielen schlechten Erfahrungen - da muß man ja so enttäuscht sein.

lg

Kommentar von MuttiSagt ,

Ja, aber nun stell dir mal vor, ich hätte einen von diesen Typen geheiratet. Dann währe mein ganzen Leben ruiniert. So hatte ich nur ein paar Stunden schlechte Erfahrungen und könnte dann gehen

Kommentar von KaeteK ,

Du hast meinen Beitrag nicht verstanden. Lg

Kommentar von BiggerMama ,

Ich habe selten einen so unumwunden dämlichen Schwachsinn gelesen.

Jeder blamiert sich, so gut er kann.

Kommentar von KaeteK ,

Wenn man etwas nicht versteht, dann.sollte man mit solchen Aussagen vorsichtig sein. Ich kann mich nicht blamierem, weil ich zu dem stehe, was ich sage und damit komme ich gut zurecht, auch dann wenn ich mich mal irre. Man darf Kritik äußern,  aber dann doch bitte mit Niveau.  

Antwort
von jonny2222, 30

die haben vor der Ehe nichts gemacht und es ausgehalten, dann werden sie wenn es nicht so toll ist halt nachher auch nicht viel machen, denn sie wissen ja nicht wie andere Partner sind. Wer sonst hält es denn ohne bis zur Ehe aus, es sei denn er oder sie suchen sich noch nebenher was. Wer würde sich denn wundern?

Antwort
von beangato, 49

Vlt. leben sie dann eine offene Ehe. Oder sie geben sich mit dem zufrieden, was sie haben - sie kennen es ja nicht anderes.

Für mich wäre das auch eine Horrorvorstellung, mit meinem Mann keine erfüllende Sexualität zu haben.

Antwort
von Wonnepoppen, 72

Was man da macht?

Sex vor der Ehe haben!

Kommentar von MuttiSagt ,

Ja , das sehe ich ja auch so! Aber es gibt hier welche, die das ablehnen ( wegen Religion, oder wegen Mutti oder whatever)

Kommentar von Richard30 ,

Wegen Religion der Mutti ist quatsch, wenn dann überzeugt man sich selbst davon.

Aber dich zwingt ja niemand einer solchen Religion anzugehören, also warum die Frage, doch nicht etwa nur zur Provokation?

Kommentar von Wonnepoppen ,

Ganz ehrlich!

Darüber würde ich mir an deiner Stelle nicht den Kopf zerbrechen, denn das ist dann deren Problem!

Ich  hoffe, das  ist das geringste Problem, das du hast?

Antwort
von Richard30, 53

Naja die meisten haben so ein intensives Bedürfnis nach Sex, weil das für sie die einzige Form der körperlichen Nähe ist, die sie kennen.

Kommentar von Gugu77 ,

Sexualität ist in unseren Genen angelegt und dient primär der Fortpflanzung- so ist es ersteinmal gedacht und gesund. Deshalb ist der Trieb so stark- vor allem in jungen Jahren. Und auch das Kuscheln fühlt sich deshalb so gut an, weil wir z.B. Oxytocin- ein Bindungshormon ausschütten. Wir sind zwar zivilisiert und können zumeist unsere Instinkte und Triebe kontrollieren.  Außerdem gibt es bei uns selbstverständlich neben der Freude an der Sache auchandere Motive, wie den  Wunsch nach gemeinsamen Ausleben von Emotionen und verkörperlchung der Liebe zuneigung zueinander..  Dass wir aber auch so konstruiert sind, wie wir sind, ist Fakt. Wir haben diese Anlagen in uns und besonders in der Sexualität kann man das beobachten. Das Bedürfnis nach Sex resultiert aus unserer "Konstruktion" und nicht aus der Unkenntnis alternativer Formen körperlicher Nähe.

Nicht umsonst geht der Verlust der Libido mit Krankheiten (psychischer oder physischer Art= oder hormonellen Schwankungen einher.


Kommentar von Richard30 ,

Aber wenn sich alles nur noch um Sex dreht, b.z.w der Sex nen ziemlich hohen Stellenwert einnimmt, dann ist ja irgendwas nicht okay.

Antwort
von minaray1403, 40

Deshalb ist Sex vor der Ehe auch besser.

Antwort
von Dummie42, 26

Tausende von Jahren hieß es zumindest für Frauen "sein Leben lang depressiv vor sich hindümpeln".

Aber lebenslange erfüllte Sexualität ist sowieso ein Mythos, genau wie die eine große wahre Liebe.

Antwort
von RonnyFunk, 13

Nun, wenn das die Sorge ist, würde ich so ein Teil kaufen und damit alles abmessen.

http://www.messwerkzeuge24.de/Praezisionsmessgeraete/Taschen-Messschieber/Tasche...

Ansonsten ist Sex ohne Liebe nicht dasselbe, wie Sex mit tiefer Liebe, es lässt sich nicht ausprobieren.

Antwort
von elisabetha0000, 3

Es gibt so viele Paare, die vor der Ehe Sex hatten, und trotzdem kein erfülltes Sexleben haben. Warum lassen sich so viele Paare scheiden, oder hümpeln depressiv nur so dahin. Es gibt für nichts eine Garantie!

Man sollte über sich selbst Gedanken machen, was ein erfülltes Leben überhaupt ist, und nicht immer, wie andere zu leben haben?

Antwort
von DieSchiiten, 24

Das Ziel in der Ehe ist, sich so zu akzeptieren und lieben wie man ist. Kein Mensch ist perfekt. Jeder hat Macken. 

Unser Prophet im Islam sagte: Ein gläubiger Ehemann soll niemals seine gläubige Ehefrau hassen. Wenn er bei ihr eine bestimmte Angewohnheit nicht mag, so mag er doch eine andere bei ihm finden, die ihm gefällt.

Antwort
von elisabetha0000, 20

Ich finde deine Frage sehr sehr oberflächlich!

Es gibt viele Paare, die vor der Ehe Sex haben und danach auch nicht mehr
funktioniert! Warum gehen so viele Menschen fremd? Hatten diese alle vor
der Ehe keinen Sex?

Das wichtigste in einer Ehe ist es, das man über solche Probleme spricht, dann kann es sehr wohl (wieder) funktionieren.

Es gibt aber auch Partnerschaften, wo nur der Sex funktioniert aber sonst
nichts! Eine Ehe die nur auf Sex aufgebaut ist, ist früher oder später
auch zum scheitern verurteilt. Eine Beziehung macht viel mehr aus, als
nur funktionierender Sex!

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