eine bekannte hat folgendes problem:sie ist seid 3 jahren von ihrem ex getrennt,sie haben zusammen einen 4 jährigen sohn.erst hat er sich garnicht um seinen sohn gekümmert und jetzt will er am besten jeden tag bei der mutter auflaufen,sich 5 min mit dem kind beschäftigen und dann die mutter ewig vollbrabbeln.dann kommen aber immerwieder wüste beschümpfungen gegen sie und auch ihren partner aufs handy.jetzt fängt er an bei der kita die beiden abzufangen,das kind reagiert immer wieder mit durchfall und spucken wenn der vater da war oder er bei ihm,manchmal hat er auch blaue flecken.kann sie irgendwas machen über behörden oder so das der vater kein kontakt mehr bekommt,reden bringt nichts
das wäre ein fall für den jugendamt...die können sich die ganze geschichte aus der nähe anschauen und evtl. auch eingreifen.
Also wenn das Kind schon blaue Flecken hat, dann würd ich da gar nicht mit mir diskutieren lassen und der Sache auf den Grund gehen. Generell bin ich der Meinung, dass man dem Kind den Kontakt zum Vater gewähren muss. Da gibt es in bestimmten Situationen aber auch Ausnahmen. Am besten wäre es, wenn deine Freundin sich an das Jugendamt wendet. Es gibt die Möglichkeit dass der Vater sein Kind in den Räumlichkeiten des Jugendamtes "kennenlernen" und besuchen kann. Da ist dann immer jemand vom Amt mit dabei. Ich find´s immer sehr schwierig in solchen Situationen einen Rat zu geben, denn meistens sind die Eltern untereinander so geladen, dass vieles dramatisiert wird zum Nachteil des Anderen. Eigentlich sollte wohl klar sein, dass es hier einzig und allein um das Kindeswohl geht!!!!!!
manu1979 am 18. April 2008 13:28 Mit den blauen Flecken wär ich vorsichtig, die kann sich ein Kind in dem Alter schnell beim Spielen holen.
Wieselchen1 am 18. April 2008 13:29 Betreuter Kontakt heißt das. Ist eine sehr gute Sache und habe ich nun meinem Exmannn mit seiner Tochter und deren Mutter empfohlen. Das Mädel (13) wurde von den "Freunden" der Mutter unsittlich angefasst und die Mutter hat seelenruhig daneben gestanden und nichts unternommen. Nun wird er den Vorfall dem Jugendamt schildern und beantragen, den Kontakt nur noch im Jugendamt zuzulassen.
manu1979 am 18. April 2008 13:31 Für jeden Mist braucht man eine Genehmigung, aber solche Leute, wie diese Mutter dürfen einfach Eltern werden....
Wieselchen1 am 18. April 2008 21:49 Diese Mutter durfte nur Mutter werden. Das Vaterwerden hat sie meinem Exmann überlassen. Und sie ist erst so abgerutscht, nachdem mein Ex sie auch verlassen hat. (Dabei ist der das gar nicht wert wunder)

Das Kind und auch der Vater haben ein anrecht auf Kontakt. Auch wenn das Kind zur zeit mit Durchfall reagiert, ist das kein Zeichen, das das Kind den Vater nicht sehen möchte oder ihn nicht lieb hat. Kinder haben sehr feine Antenne und können in ihrer Umwelt jede Missstimmung wahrnehmen. Es ist wichtig, das die Eltern und der neue Lebenspartner zusammen reden und eine Einigung finden. das Kind sollte auf keinen Fall Belastet werden mit irgendwelchen negativ Äußerungen gegen seinen Vater. Ich würde mich an das Jugendamt wenden und eine Besuchsrecht aushandeln. Evtl. unter Aufsicht des Jugendamtes. Mit den Vorwurf das der Vater das Kind schlägt wäre ich vorsichtig. Knder haben nun mal Blaueflecken...das ist normal
In solchen Fällen helfen das Jugendamt, eine Beratungsstelle wie caritas, pro familia, caktus oder der ASD: sie prüfen die Situation und erarbeiten mit den Betroffenen Lösungen -- z.B. ein dem Umgangsrecht entsprechendes Besuchsmodell, ggf. begleiteter Umgang usw.
Wolpertinger am 18. April 2008 13:28 DH
Unbedingt dem Jugendamt melden und Druck machen das die was unternehmen meiner Meinung nach ist das eine tickende Zeitbombe

Den Kontakt zum Vater abreißen lassen nach Möglichkeit nie. Aber strukturiert muss er sein, der Kontakt, und zumindest am Anfang betreut. Kann es sein, dass der Vater sich in seiner Rolle als Papa durch den Freund bedroht fühlt?
Beschimpfungen und Bedrohungen würde ich nicht zulassen, ebenso nicht den täglichen Besuch, der dann nur 5 Minuten dauert.
Also:
Ans Jugendamt wenden, Mit dem Vater treffen (ohne das Kind), gemeinsame Regeln aufstellen: Besuchstage, Besuchszeiten, Besuch nur übers Jugendamt, keine privaten Anrufe und "Besuche" mehr, keine persönlichen Angriffe.
Das wäre ein Weg, mit dem alle leben könnten und das Kind muss nicht immer die Fehler der Eltern weiter ausbaden.
LG
Wieselchen1