Was mache ich, wenn mir mein Studium doch nicht gefällt?

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7 Antworten

Ist dein Problem die Fächerwahl oder das Herzrasen bzw die Angst wenn du aufwachst oder zu Bett gehst? Falls es letzteres ist, geht das denke ich wieder vorüber. Eine sehr gute Freundin von mir hat seit neustem seit wir in der Oberstufe sind Übelkeitsanfälle bevor sie eine Präsentation vorm Kurs halten muss etc. Ich kenne ein weiteres Mädchen, der es in der 11. Klasse (also am Anfang der Oberstufe) genauso erging. Ich denke das ist von der Psyche und einfach die Umstellung auf Neues und neue Leute. Ansonsten gehe mal zu einem Arzt, auch wenn das so eine Standardantwort hier ist, aber der kann dir helfen. Habe deinen Kommentar weiter unten zu einer Antwort gelesen. Ich wollte auch immer unbedingt zur Polizei. Wenn es das ist, was dir Spaß macht, versuch es doch, aber nur die gehobene Laufbahn und nur wenn du keinen anderen Ausweg siehst. Allerdings ist meines Wissens nach Bewerbungsschluss für September 2017 schon gewesen.

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Kommentar von RichardRIn
19.10.2016, 00:41

Vielen Dank für die Antwort, auch du hast mir dadurch wirklich weitergeholfen :)!

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Diese Erfahrung machen sehr viele Studenten. Ich selbst bin im 7 Semester und behaupte, dass ich rund 50% der Fächer für überflüssig und zu theoretisch halte. Besonders am Anfang waren die Grundlagenfächer schwere Brocken, die scheinbar nur zum Aussieben dienen. Aber so ist es nicht. Du musst an deiner Motivation arbeiten - was hat dich dazu bewegt zu studieren? Das Geld? Der Traumberuf? Denk immer daran, dass das Studium nur der Zwischenschritt zu etwas großem ist.

Was studierst du denn?

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Kommentar von RichardRIn
19.10.2016, 00:34

Hallo Wictor, auch dir ein herzliches Dankeschön für deine schnelle Antwort! Ich studiere Germanistik und Religion im 2-Fach-Bachelor für das Lehramt an Gymnasien. Überzeugt hat mich damals sowohl das Gehalt, als auch der Spaß meinen Nachhilfeschülern bei Ihren Lernprozessen beobachten zu dürfen. Auch in meinem FSJ hat mir die Arbeit mit Kindern großen Spaß gemacht. Jedoch habe ich Große zweifel daran, dass ich mich für das Richtige entschieden habe. Alleine Germanistik zu studieren war eher eine Notlösung als. Bisher hatte ich noch nie das Vergnügen vor so einem tiefem, schwarzen Abgrund zu stehen, wo man nicht weiß, ob man nun Runterspringen soll, oder weiterhin mit zitternden Beinen am Rand stehen bleiben möchte. Was ich damit sagen will, ich weiß einfach nicht, ob es eher ein Genickbruch für mich und meine Zukunft ist mein Studium abzubrechen und mir etwas zu suchen, was mir wirklich Spaß und Freude im Leben bereitet. Und selbst wenn ich den schritt gewagt habe, was mache ich, um die Zeit bis zu einer Ausbildung oder einem anderen Studium zu überbrücken? 

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Vielleicht wäre es gut, erstmal den Drama-Regler ein Stück weit runterzudrehen.

Du studierst gerade mal zwei Wochen, mit Hölle hat das alles noch nichts zu tun.

Du hast - aus welchen Gründen auch immer - ein Studienfach gewählt, das sich nun offenbar als ganz anders entpuppt, als du es dir vorgestellt hast. Jetzt ist die Frage, wo das eigentliche Problem liegt.

Falsche Vorstellung vom Fach?

Falsche Vorstellung von den Arbeitsweisen im Fach?

Falsche Vorstellung vom Ablauf eines Studiums?

Überfordert vom Studium an sich?

Oder von den Inhalten des Faches?

Finde erstmal in Ruhe heraus, was das Problem ist.

Viele Leute sind in den ersten Wochen an der Uni verunsichert, im Lauf der Zeit pegelt sich dann doch das meiste wieder ein.

Und wenn das nicht passiert, mei, dann überleg dir gründlich, was du wirklich machen willst. Mach ein paar Praktika in diesem Bereich, damit du nicht wieder falsche Vorstellungen hast. Dann wechselst du zum Sommersemester das Fach oder suchst dir zeitnah eine Lehrstelle, Ende. Das ist beim besten Willen kein Drama, keine Hölle, kein Weltuntergang. Es war eine Fehlentscheidung, nach der in 10 Jahren kein Hahn mehr krähen wird. Wenn du noch 5 x den gleichen Fehler machst, hast du ein Problem, aber wegen einem Semester, das für die Katz war, ist kein Leben ruiniert.

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Kommentar von Kristall08
19.10.2016, 17:24

Als "Hölle" würde ich eher ansehen, JETZT in Aleppo zu sein... 3:)

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2 Sachen fallen mir spontan dazu ein:

- Wenn du dir sicher bist, dass dir das Studium absolut nicht gefällt, brich ab und fang zum nächstmöglichen Zeitpunkt ein neues an. Da ist doch nichts verloren. Verstehe gar nicht das Problem. Das machen viele und das ist immer noch besser als zu lange zu warten und dann abzubrechen. So verliert man erst recht Zeit.

- Mir hat mein Studium zu Beginn auch nicht gefallen, vor allem weil ich etwas überfordert war. Wurde dann aber von Semester zu Semester besser. Es ist natürlich etwas anderes, wenn du sicher weißt, dass diese/s Fächer/Fach vollkommen uninteressant sind für dich. Andererseits kann man, so finde ich, nicht gleich zu Beginn darüber urteilen. 

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Kommentar von RichardRIn
19.10.2016, 00:38

Auch wenn es für dich völlig normal klingt, für meine Eltern hören sich die Worte Studienabbruch wie eine Geisteskrankheit an.

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Ja, Studiengang wechseln ist das eine. Das Studium aufgeben das andere. Und Deine Eltern möchten natürlich nur das Beste für Dich. Verständlich. Aber was willst DU?

Mir hat hier geholfen: Alexander Hartmann: Mit dem Elefant durch die Wand.

Klasse Buch. Jemand, der nach zwei Semestern sein Studium geschmissen hat, weil er seit Kindertagen Zauberer werden wollte. Derweil' die Eltern ihn schon unter der Brücke haben schlafen sehen.

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Kommentar von RichardRIn
19.10.2016, 00:36

Vielen dank für den Tipp! Ich werde mir so bald wie möglich ein Exemplar davon holen!

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Wechsel doch einfach den Studiengang :)

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Kommentar von RichardRIn
19.10.2016, 00:22

Hey, danke für die schnelle Antwort! Ja darüber habe ich auch schon nachgedacht. Aber ich denke nicht, dass es mit einem einfachen Wechsel bei mir getan ist. Ich bin ernsthaft am überlegen zur Polizei zu gehen und dort eine berufliche Laufbahn einzuschlagen. Ich weiß nur einfach nicht, was ich MOMENTAN machen soll, denn Ausbildungsstart wäre erst wieder im September 2017.

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Alles eine Frage der Darstellung ;) Mit dem Studienabbruch beweist du eher deinen Mut als Schwäche. Du musst dich nicht schämen zu merken, dass das nichts für dich ist. 

Gib nicht auf, suche dir etwas Neues. Lass dir Zeit und gehe durch, was du möchtest. Du weißt ja schonmal, was du nicht möchtest! Frage dich, was dich an dem Studium störte und informiere dich nach etwas Besserem!

Ich wünsche dir viel Erfolg dabei!

Ps: Es gibt einige die ihr Studium abbrechen und sich Umorientierung. Ist nicht schlimm :)

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