Was mache ich ohne Ausbildung?

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4 Antworten

Das Verzweifeln hilft dir ja nicht wirklich weiter: MEIN letztlich erfolgreicher Weg: unzählige Arbeitplätze quasi als Hilfsarbeiter, in denen ich verschiedene Erfahrungen sammeln konnte, ein paar abgebrochene Ausbildungen, bei denen ich nach ca. einem Jahr merkte, dass "das" nichts für mich war, weiterhin der Erwerb eines Fachabiturs, was mich zum Jurastudium berechtigte, was ich dann aber wegen Überforderung abbrach, In den vielen verschiedenen Jobs sammelte ich dann aber GENAU DIE Erfahrungen, die mir klar machten, was letzten Endes mein Traumberuf war. Den habe ich ordnungsgemäß erlernt, gut abgeschlossen und bis zur Verrentung SEHR gern ausgeübt.

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Die erste Frage ist, als was bewirbst du dich? Dein Schnitt ist gut keine Frage, aber im kaufmännischen Bereich sprich Büromanagment, Groß- und Außenhandel und Industrie ist der Markt voll. Die Firmen platzen vor Bewerbungen auf teils nur 1-2 Stellen wo sie dann aus hunderten Leuten wählen müssen.

Geh mal zum Arbeitsamt und mache zur Not eine vorbereitene Maßnahme zur Überbrückung mit, je nachdem was es bei euch so gibt. Da werden als erstes deine Unhterlagen überprüft (wenn du bisher nicht mal ein Vorstellungsgespräch hattest wäre das trotz Andrang ein Indiz für Fehler im Anschreiben etc.) und man kuckt was dich noch interessieren könnte, schickt dir auch Vorschläge da viele Arbeitgeber nur anonymisiert auftauchen usw.

Auch wenn alle vom ach so großen Boom reden, heißt das nichts. Im Gegenteil, da die Ausbilsungsqualität durchaus steigt, sitzen eher immer mehr Abiturienten und Co. erst einmal in der Warteschleife wenn es bestimmte Berufe sein müssen oder sein sollen. So flexibel man sein soll, einer der Steuerberater taugt kann sich nicht als Maurer bewerben, weil dort vielleicht gerade der Andrang geringer ist, aber er kommt da wiederum gar nicht klar.

Je nach Ausbildungswunsch könnte es auch sein, dass man dich nicht nimmt weil du zu gut bist. Es gibt durchaus Ausbildungsberufe oder Arbeitgeber die sich bei Ausbildungen am Abschluss orientieren was am besten passt. Da gibt es dann welche die bei höher qualifizierten eine Unterforderung vermuten und damit Langeweile in der ausbildung und solche, die wissen dass viele mit gutem Abschluss auch weiter gehen wollen. Diese Arbeitgeber wollen dann nur normale Azubis die später dür sie arbeiten und keine top Azubis die Weiterbildungen wünschen und später teuer werden.

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Dann studiere was interessantes.

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Geh zur Berufsberatung beim Arbeitsamt. Die können dir viele Tipps geben und letztendlich haben die auch Infos zu Ausbildungsstätten in anderen Städten und Bundesländern. Dein Durchschnitt ist doch nicht schlecht, da hast du in jedem Fall Chancen.

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